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In HaBE’s Büchnerei ist auch ‘Büchner’ drin!
Wer eine Kampagne unter dem Namen Georg Büchners initiiert, sollte die Dörfer nicht links liegenlassen, auf dass sie nicht von den Rechten aufgesammelt werden. Hans Fallada läßt grüßen.
In nur wenigen Regionen ist es in Fortführung der 1830er, 1832er und 1848er, der 1860er/71er Traditionenen und Forderungen gelungen, die Opfer der ursprüngliches Akkumulation des Kapitals (was volkstümlich "Bauernlegen" heißt) gegen ihre Peiniger zu organisieren und sic mit ihgen im Kampf um eine soziale, demokratische Republik zu verbünden: gelegentlich leuchtet aufm Dorf so was auf wie die Bundschuh-Genossenschaften, die ABL, die FAN-Gemeinde von Onno Poppinga & Co... aber es ist immer wieder so, wer die Dörfer nicht gewinnt, verliert auch die Städte.
BüchnersteckbriefDer Zwang zur Subsistenzwirtschaft verschärft sich aufm Land, die Ökologie schreit nach einer ganz anderen Bodenreform gegen die Agrarindustrie, das Leben/Schlafen zwischen Gift und Gülle wird zur Hölle, der man morgens in den Staus nicht mal mehr schell zur Arbeit hin entfliehen kann in die Vorhölle. Und zwecks Überleben hat der Opa den letzten Acker verkauft: als Bauland, als Acker für den Großagrarier und Geld ist entweder verbraucht (Auto, Moped, Flachbildschüssel, Kinder, Enkel- einliegerwohnung) oder nix mehr wert. Was soll ich euch vom Land erzählen ? Schulen dicht, Schwimmbad zu,. Lebens- mittelladen ebenso, Krankenhaus zentralisiert, Jugenzentrum abgerissen, letzte Kneipe geschlossen und der Weg zur ARGE ist doch morgens arg lang. Die meisten von den raren Jobs sind Flopps. Und ab 10. Klasse zahlst Du Fahrgeld für die Kids auf weiterführenden Schulen. Keine Lehrstellen, viele Leerstellen. Nachilfe und Gymnasium, das geht zu weit.
 
Büchner hatte sich mit seinem "Hessischen Landboten" an die Landbevölkerung gewandt.
Der 32er Wachensturm im groß-reichsstädtischen Frankfurt mit seinem bereits mit Thromn und ASdel anbandelnden Groß- bürgertum war von Bürgersöhn(ch)en in den Sand gesetzt worden - das Bürgertum verweigerte die Gefolgschaft und oerganisierte Festungshaft : doch sie sind entschwunden ....
 
Büchner hat dem Volk aufs Maul geschaut und hingehört, dort wo er eigentlich seiner Herkunft nach nicht hingehörte. Er hatte früh Kontakt zu den südhessischen "Schwarzen", den Mitgliedern der "schwarzen Landtage" (so zu den Michelstädtern Heinrich und Ludwig Bogen), die nicht nur wegen der althessischen schwarzen Tracht so genannt wurden sondern hauptsächlich, weil die nächtlichen illegalen Teilnehmer dieser vorrevolutionären Volksdelegierten-Versammlungen im Odenwald zum Schutz vor Spitzeln und Verrätern mit rußgeschwärzten Gesichtern abgehalten wurden (am Lärmfeuer, auf der Tromm, in der Hainster Mühle bei Würzberg, am Rodenstein usw.. gegen das herrschende Vermummungsverbot!.), Zu den Giessener "Schwarzen" hatte er ebenfalls früh Verbindung aufgenommen, und er musste nach seiner "Landboten"-Intension unbedingt Kontakt herstellen zu den Überlebenden der Oberhessischen Bauernaufstände, unter der Anführung der Mittel-Gründauer Bauern und ihrers Schriftführers Paul Nagel. Der hatte nämlich die zukunftsweisenden Forderungen der Mittel-Gründauer bauern 1830 als Dokument verfasst und dem Fürsten von Isenburg-Büdingen überbracht (wofür er dann 1831 in einem fürstlichen Zuchthaus "verscholl" neben ungezählten weiteren Opfern der Fürstenwillkür). Ein der Forderungen - die Abschaffung der indirekten Steuern, ist bis heute noch nicht erfüllt, erkämpft.
 
Gerade darauf hat sich Georg Büchner in seinen Aufrufen bezogen, als er unter Hinweis auf das 1830er Blutbad von Södel (wo tausende von kaum & schlecht bewaffneter Bauern durch die stehenden Heere der fürstlichen Jäger zusammengeschossen wurden) schrieb:
Für jene 900.000 Gulden müssen eure Söhne den Tyrannen schwören und Wache halten an ihren Palästen. Mit ihren Trommeln übertäuben sie eure Seufzer, mit ihren Kolben zerschmettern sie euch den Schädel, wenn ihr zu denken wagt, daß ihr freie Menschen seid. Sie sind die gesetzlichen Mörder, welche die gesetzlichen Räuber schützen, denkt an Södel! Eure Brüder, eure Kinder waren dort Brüder- und Vatermörder.
So entstand der Kontakt zwischen "Gesellschft für Menschenrechte" aus dem Kreis der Geissener "Schwarzen" und den überlebenden Anführern der Oberhessischen Bauernaufstände in Mittel- Gründau. Das rote Dorf -nicht nur so genannt wegen seiner Feldbrand-Ziegeleien- lag strategisch günstig am "Flaschenhals" zwischen Hessen-Darmstadt und dem nach den Hanauer Zollunruhen 1831 mit einer etwas liberalisierten Verfassung ausgestatteten Hessen-Kassel an einer Kreuzung mittelalterlicher Hoher Straßen und d noch älterer Handels- und für Büchner und seinen Illegalen "Landboten" noch entscheidender an einem hochfrequentierten SchmugglerPfad über den illegalen Grenzübergang vor den Toren der fürstlichen Domäne uf der einen und dem Hofeingang des Bauernführers Tobias Meininger auf der anderen Seite. Durch die noch heute bei Eingeborenen "Bei's Tobiase" genannte Hofreite wurde der in Offenbach illegal gedruckte "Hessische Landbote" nach Oberhessen geschmuggelt - und beim Druck in Marburg oder Giessen umgekehrt -über Wege, die Valentin Sänger in seinem Roman "Die Buxweilers" so eindringlich beschreibt -(wer diesen Roman liest, wird endlich verstehen, warum eines der Liebkingslieder Georg Büchners "Das Straßenräuberlied" ist).
 
Hier, in dieser Hofseite befindet sich heute die "Büchnerei", die WortWerkStatt von HaBE
und da steht Büchner drauf und es ist auch Büchner drin. Manche sagen es wäre Majakowsyki, manche sagen es wäre Peter-Paul-Zahl, andere wiederum Ehrenstein der "Asphaltdichter, den die NAZIS als ersten verbrannten, Gerhard Zwerenz hat den Erich Fried zum Vergleich bemüht, ein anderer den Erich Mühsam, und last not least - das ist mir recht- erinnre ich an Bertold Brecht. Nicht schlecht. Mich freut es dass viele meiner Non-Sense-GeblödelDichte nicht, nur der Robert Gern hat.
Siehe auch:
http://www.barth-engelbart.de/?p=672;
http://www.barth-engelbart.de/?p=673;
http://www.barth-engelbart.de/?p=674;
noch mehr zu BÜCHNER aus der Büchnerei
http://www.barth-engelbart.de/?p=674
http://www.barth-engelbart.de/?p=663
http://www.barth-engelbart.de/?p=660
http://www.barth-engelbart.de/?p=639
http://www.barth-engelbart.de/?p=460
http://www.barth-engelbart.de/?p=435
http://www.barth-engelbart.de/?p=442
http://www.barth-engelbart.de/?p=427
http://www.barth-engelbart.de/?p=408
http://www.barth-engelbart.de/?p=397
http://www.barth-engelbart.de/?p=380
http://www.barth-engelbart.de/?p=323
http://www.barth-engelbart.de/?p=322
http://www.barth-engelbart.de/?p=314
http://www.barth-engelbart.de/?p=299
http://www.barth-engelbart.de/?p=271
http://www.barth-engelbart.de/?p=253
http://www.barth-engelbart.de/?p=264


isw-report 81: BESSER - KÜRZER - ARBEITEN
32 Seiten / 3,00 Euro zzgl. Versand 

Das 18. isw-forum im Mai 2010 in München war einem Thema gewidmet, das für die nächste und die weitere Zukunft der arbeitenden Menschen in Deutschland von entscheidender Bedeutung sein wird: Wird die anhaltende – und sich auf den Finanzmärkten noch verschärfende Krise – zu einer weiteren Verschlechterung der Leistungs- und Zeitstandards der Arbeit führen, oder kann die Krise umgekehrt zu einer Offensive für kürzere und mehr "gute Arbeit" genutzt werden?
isw-report 81 dokumentiert die Redebeiträge dieses Forums:
Dieter Sauer: Die Krise zu einer Wende in der Zeit- und Leistungspolitik nutzen!
Steffen Lehndorff: Arbeitszeitpolitik nach der Kurzarbeit
Tatjana Fuchs: Mehr "gute Arbeit" im "Tatort Betrieb" - erfolgreiche arbeitspolitische Ansätze auch in Krisenzeiten
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isw-forschungshefte 4:
Der Markt. Theorie - Ideologie - Wirklichkeit
48 Seiten / 4,00 Euro zzgl. Versand

Die so genannte Allgemeine Gleichgewichtstheorie, die grundlegende Theorie über Stabilität, Effizienz und Optimalität einer Marktwirtschaft, wird in diesem Text auf ihre Beweiskraft geprüft.
Folgende Fragen werden aufgeworfen und diskutiert: Wie entstand die Markttheorie? Was sind ihre Grundgedanken? Was macht diese Theorie so attraktiv? Wie schafft es die "unsichtbare Hand", alles zum Besten zu lenken? Wo liegt die Argumentation falsch? Inwiefern behandelt die Markttheorie keine wirkliche Marktwirtschaft? Warum aber kann sie sich trotzdem halten? Wie wird sie zur ideologischen Stabilisierung der gegebenen Wirtschaftsordnung genutzt?
Die unsichtbare Hand, also die Organisation einer Wirtschaft als Marktwirtschaft, bürdet der Gesellschaft riesige Kosten auf. Der Glaube an die Marktwirtschaftstheorie und das Festhalten an der wirklichen Marktwirtschaft kommt uns teuer.

 
Eine Reihe von isw-Publikationen gibt es inzwischen zum Sonderpreis von 1 Euro.
Neu herabgesetzt wurde der Preis für den isw-report 62: Zukunft der Arbeit
isw-forschungshefte 1: Macht der Multis
isw-forschungshefte 3: Metro Total Global


isw-report 79: Wirtschaftsdemokratie und Vergesellschaftung –
Zu einer solidarischen Gesellschaft jenseits des Kapitalismus
48 Seiten / 3,50 Euro zzgl. Versand 
Dieser isw-Report stellt die Frage in den Mittelpunkt:
Wie kann unter den Bedingungen der aktuellen Dominanz der kapitalistischen Kräfte die Transformation zu einer solidarischen und kooperativen Gesellschaft gelingen?
Die bisherigen historischen Erfahrungen mit Gegenmodellen zum Kapitalismus - vom "utopischen Kommunismus" über die Pariser Kommune und die deutschen Räterepubliken bis zu modernen Kooperativen wie Mondragon werden ebenso untersucht wie die gesamtgesellschaftlichen "Großversuche" des "skandinavischen Modells" und des "realen Sozialismus". Im abschließenden Hauptteil erörtert der Report die aktuellen Ansatzpunkte einer Strategie der Transformation. Im Vordergrund stehen hier Instrumente für eine neue gesellschaftliche Weichenstellung: das politische Mandat der Gewerkschaften, neue Formen der betrieblichen und gesamt- gesellschaftlichen Mitbestimmung und die Qualifizierung von Volksabstimmungen als effektives Mittel demokratischer Einflussnahme. Die demokratische Kontrolle des Finanz- und Bankensektors gehört zu den aktuellen Aufgaben ebenso wie die Entwicklung des Genossenschaftswesens und die Wiedergewinnung der Gemeingüter, die der unseligen Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes ein Ende setzen muss.

isw-report 80: Kapitalmacht oder Pressefreiheit
28 Seiten / 3,00 Euro zzgl. Versand
Die statt Pressefreiheit regierende Bewusstseinsindustrie zählt nur noch wenige Dirigenten und die von ihr dirigierte Öffentlichkeit ist ihr schutzloser und umfassender ausgeliefert denn je. Den Medienkonzernen geht es um den eigenen Höchstprofit und um die Verankerung der kapitalistischen Ideologie in den Köpfen und Gefühlen ihrer Kundinnen und Kunden.
Eckart Spoo begründet aus den Erfahrungen eines langen und engagierten Journalistenlebens, wie das kapitalistische Diktat in den Medien den Ansprüchen einer demokratischen Öffentlichkeit widerspricht. Gert Hautsch untersucht im einzelnen die Prozesse der Kapitalkonzentration in der deutschen Medienwirtschaft. Ob Zeitungen oder Zeitschriften, ob Buchverlage oder Fernsehprogramme oder die Kabelnetze oder das Internet – die Monopolisierung und Kommerzialisierung schreitet überall voran.

Inhaltsverzeichnis und Editorial finden Sie unter http://www.isw-muenchen.de/report800.html
 
isw-wirtschaftsinfo 43: Bilanz 2009 – Ausblick 2010
48 Seiten / 4,00 Euro zzgl. Versand
So stark wie 2009 schmierte die Wirtschaft in Nachkriegsdeutschland noch nie ab: Minus fünf Prozent. Die Rezession ist eingebettet in die Weltwirtschaftskrise des globalen Kapitalismus. Sie schlägt aber infolge der Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft hier zu Lande besonders stark zu Buche. Die scharfe Rezession macht die meisten Menschen zu Krisenverlierern. Sie reißt Löcher in die Lohntüten, in die öffentlichen Haushalte und die Sozialkassen. Doch es gab auch Gewinner im Krisenjahr: Die Boni der Investmentbanker kletterten auf alte und neue Rekordhöhen, die Aktionäre kassierten kaum geringere Dividenden und vor allem klingelten bei den Geldvermögensbesitzern die Kassen.
Das isw-wirtschaftsinfo "Bilanz 2009 – Ausblick 2010" untersucht an Hand von 17 Stichworten im einzelnen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die Ausblicke auf das Jahr 2010.
Die Grafiken aus wirtschaftsinfo 43 sind als Powerpoint-Präsentation auf CD erhältlich (5,- Euro zzgl. Versand) Inhaltsverzeichnis und Editorial sowie ein paar Beispielseiten finden Sie unter http://www.isw-muenchen.de/wirtschaftsinfo430.html
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Bestellungen an: isw_muenchen@t-online.de 


Folgender Artikel ist erschienen in Poonal Nr. 883
Wo die Geschichte von Avatar Wirklichkeit wird von Susanne Friess:

(Berlin, 19. Februar 2010, npl).-
Am Samstag war ich im Kino.
Der neue millionenfache Kassenschlager heißt „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. In der Be- schreibung steht, es sei ein Science-Fiction-Film. Computeranimierte, faszinierende Bilder aus einer märchenhaften Welt. Eine ergreifende Geschichte, die auf dem fernen Planeten Pandora spielt. Na’vi heißen die Eingeborenen dieses Planeten, die in enger Verbundenheit und perfekter Harmonie mit der Natur leben und die von bösen, geldgierigen Menschen, die in ihrem vom Planeten Erde gekommen sind, bedroht werden. So weit die Beschreibung. Doch je länger ich im Kino sitze und je tiefer ich mich von der Geschichte davontragen lasse, umso klarer wird mir: das ist keine Science Fiction. Das, was da in knapp drei Stunden erzählt wird, ist über weite Strecken absolut real. Die Geschichte der Na’vi auf dem fernen Planeten Pandora wiederholt sich täglich hundertfach auf unserem Planeten. Es ist eine Geschichte, der ich in meiner Arbeit ständig begegne. Eine Geschichte, gegen deren grausamen Ausgang wir – Misereor und die Partner- organisationen in Lateinamerika, Asien und Afrika ständig ankämpfen. Mein Pandora heißt Cajamarca. Es liegt im Norden Perus. Meine Na’vi sind einfache Bäuerinnen und Bauern, Cajamarquinos, die von gierigen Unternehmen aus fernen Ländern in ihrer Existenz bedroht werden. Die Unternehmen wollen an die kostbaren Rohstoffe auf dem Land der Cajamarquinos. Sie wollen diese Rohstoffe, unbedingt und um jeden Preis. Sie sind bereit, dafür über Leichen zu gehen. Was im Film der heilige Baum der Na’vi ist, ist in Cajamarca der Cerro Quilish. Kein Baum, sondern ein Berg. Aber eben nicht irgendein Berg, genauso wenig, wie der heilige Baum im Film „Avatar“ irgendein Baum ist. Es ist ein heiliger Ort. Ein unantastbarer Ort.
Ein geweihter Ort. Ein Ort, an dem die Cajamarquinos beten und der Mutter Erde Opfer bringen.

Das us-amerikanische Bergbau-Unternehmen Newmont lässt sich von solch spiritueller Spinnerei kaum beeindrucken. Wie die bösen Menschen im Film Avatar über die göttliche Energie, die der heilige Baum den Na’vi verleiht, nur höhnisch lachen können, so wischt auch Newmont das Argument von der Unantastbarkeit des Cerro Quilish mit einem Handstreich vom Tisch. Unter dem Quilish ist Gold. Gold in hohen Konzentrationen. Gold, auf das die gierige Welt wartet. Das ist das einzige was zählt. Das gute Geschäft wird man sich doch nicht von ein paar primitiven Bauerntölpeln verderben lassen! Und so fährt das Unternehmen seine großen Geschütze gegen die Bauern auf, rollt mit schwerster Maschinerie an, bringt Polizei, Militär und Waffen mit und kämpft um den Zugriff auf das Gold. Auch die Cajamarquinos in Peru kämpfen: um ihren heiligen Berg. Um den Erhalt ihrer Wasserquellen. Um ihr Land. Um die Bewahrung der gottgegebenen Schöpfung. Die Cajamarquinos haben keine Waffen. Sie gehen zu Fuß oder reiten auf Pferden. Sie haben kein Tränengas, keine Bulldozer und keine Hubschrauber. Sie haben nur eins: ihre Überzeugung. Waffen und Macht der zwei Kontrahenten sind sehr ungleich. An vielen, vielen Orten auf diesem, unserem ganz realen Planeten verlieren deshalb täglich Hunderte und Tausende von Bauern und Bäuerinnen diesen ungerechten Kampf. Müssen ihr Land räumen. Ihre heiligen Stätten zurücklassen. Müssen weggehen. Sich eine neue Heimat suchen. Nicht selten in den Armenvierteln der großen Städte.

Pandora ist nicht fern von unserem Planeten. Avatar ist nicht Science Fiction. Die Bedrohung, der die Na’vi ausgesetzt sind, wiederholt sich täglich tausendfach. All das ist real. Ungewöhnlich erscheint mir nur, dass Millionen von Menschen sich diesen Film im Kino ansehen, sich berühren lassen, sich mitreißen lassen, im Geiste mitfiebern und hoffen, dass die Na’vi ihren Lebensraum verteidigen können. Während die Cajamarquinos und viele andere bedrohte Völker in der sogenannten „Dritten Welt“ ihren Kampf gegen die großen Bergbauunternehmen ohne große Öffentlichkeit und ohne millionenfache Unterstützung ausfechten müssen.

Susanne Friess ist Beraterin für Bergbau und Entwicklung bei Misereor
Aus: http://www.npla.de/poonal/2716


ISW- Postkarten zum Selbstausdrucken:
aus isw-wirtschaftsinfo 42: "Bilanz der Großen Koalition 2005 bis 2009" 
10 Motive auf A4-Blättern je Blatt 4 Postkarten [World.doc]


Sozialstaat

Konjunkturforscherexperten

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                         http://www.isw-muenchen.de/index.html 


Venezuela:  Mit Marx und Christus von André Scheer in der UZ kostenlos lesen: HIER
Argentinien: Kampf um Öl und Gas - London entfacht Streit um die Malwinen erneut. Suche nach schwarzem Gold vor Argentiniens Küste. Buenos Aires reagiert gereizt jetzt kostenlos
in der jw lesen: HIER


Zinsknechtschaft, oder warum Zins und Zinseszins in einer
endlichen Welt unendliches Wachstum erfordern! Als Beispiel:

Der Josefspfennig
Wenn Josef von Nazareth für seinen Sohn Jesus zu Beginn unserer Zeitrechnung einen Cent mit fünfprozentiger Verzinsung bei einer Bank angelegt hätte, dann hätte Jesus bei einer Wiederkehr im Jahr 1750 Anspruch ...
... auf einen Goldklumpen in der Grösse unseres Erdballs gehabt.
Im Jahr 2000 wären es schon etwa 150 Milliarden solcher Goldkugeln gewesen.
Wenn die 5 Prozent Zinsen in der Zeit nicht mit verzinst, sondern auf einem zinsfrei geführten Konto gesammelt worden wären, so wäre aus dem Cent bis heute ein Euro geworden.


Scheibchenweise auf Schäubleweise & Mitstreitern, das ist 8x so eine Art Erklärbär für Politanfänger im pdf-Format zum Ausdrucken und verteilen: HIER


Moderner Feudalismus (Meudalismus) in Deutschland
Die wirtschaftlichen Verhältnisse in einem feudalistischen Gemeinwesen waren und sind immer so, dass die “Masse” für ihre Arbeit gerade mal so viel Lohn erhält, wie sie für das Nötigste braucht. Insbesondere Mieten (die ja die Besitzenden kassieren) schneiden immer größere Löcher in die mickrigen Haushaltskassen vieler. Gelegentliche Ersparnisse dort von wenigen Hundert oder Tausend Euro im Jahr sind einfach lächerlich gegenüber dem, was die Superreichen jährlich an Kapitaleinkünften haben.

Frei nach der attac- Aktion Karten auf den Tisch: 1,2,3,4,- Nur Hartz für uns? pdf. HIER

Noch in DM !
Das folgende Diagramm zeigt vereinfacht den Vermögenszuwachs über 15 Jahre in vier Fällen.
In den ersten beiden Fällen beträgt das Anfangsvermögen Null, in Fall 3 beträgt es 10 Millionen DM, in Fall 4 beträgt es 50 Millionen DM. Das Kapital erzielt 4% Rendite jährlich. Die Einkünfte aus Arbeit betragen 48.000 DM im ersten Fall und jeweils 120.000 DM in den anderen Fällen. Die Einkommensteuer beträgt 15% (Fall 1), 30% (Fall 2) und 45% (Fälle 3 und 4). In den Fällen 1 und 2 sieht man von einem Vermögenszuwachs nichts. Dagegen macht Fall 4 erschreckend deutlich, wie schnell die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht.
Modern Feudal Exel
Excel-Tabelle und Diagramm

Der Bruttostundenlohn aller Arbeiter von 1948 entspricht heute: 119,05 €
http://www.kiwifo.de/html/60_jahre.htm#4

Vermögen & “Stundenlohn” des reichsten Deutschen: 17,55 Mrd. € / 491.652,- €
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/stundenloehne2008.htm


Gehören Sie noch zur Mittelschicht? Die 25.000-Euro-Frage!
Wenn Sie also zur Mittelschicht gehören, dann verfügt Ihr Haushalt in dieser Sekunde ungefähr über 24.086 € in Form von Bargeld, Girokontoguthaben und/oder Tagesgeld.
Wenn Sie (wie etwa 95 % der Bevölkerung in Deutschland) weniger als diesen Betrag haben, dann gehören Sie zu den Verlierern in dieser Gesellschaft. Wenn Sie mehr haben, dann gehören Sie zu den Gewinnern.
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/mittelschicht.htm 
Sie haben bestimmt schon von der Definition gehört oder gelesen, wonach "relative Armut" vorliege wenn das Einkommen geringer als die Hälfte des Durchschnittseinkommens in dem betreffenden Land sei . In Anlehnung an diese Definition gehören Sie zu den Armen in Deutschland, wenn Ihr Haushalt im Moment weniger als 12.000 € Geld hat.
 ( http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Relative_Armut )


Nemesis - Sozialistisches Archiv für Belletristik:
B. Traven - Der Caoba-Zyklus (1930 - 1940) Meine Empfehlung „wer diesen Zyklus gelesen hat
wird über die Entwicklungen in Lateinamerika und über Zustände die teils bis heut dort
vorherrschen ein gewisses Grundverständnis erworben haben“. -ali

B. Traven - Der Karren (1930)
B. Traven - Regierung (1931)
B. Traven - Der Marsch ins Reich der Caoba (1933)
B. Traven - Die Troza (1936)
B. Traven - Die Rebellion der Gehenkten (1936)
B. Traven - Ein General kommt aus dem Dschungel (1940)

Vieles ist auch free downloadbar im pdf-Format (So auch die 6 Romane über Caoba [Mahagony]
im pdf- Format zusammen 3,41MB) andere Romane liegen als als zip-Dateien vor).
http://web.resist.ca/~nemesisa/ 

Kostenloser E-Book Download in mehreren Sprachen das Gutenbergprojekt
 <Spenden erwünscht>
2 Millionen E-Bücher werden pro Monat runter geladen.
Einige Titel sind auch als Hörbuch vorhanden. Zur Auswahl in Deutsch-->
http://www.gutenberg.org/browse/languages/de 

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Im folgenden Cartoons von K. Herweg
Dr. Karl Herweg ist Geograf an der Universität Bern. Sein Arbeitsgebiet ist die nachhaltige
Nutzung natürlicher Ressourcen, u.a. in tropischen Ländern. Das Zeichnen von Cartoons
ist nicht nur Hobby, sondern eine andere Art der Auseinandersetzung mit seinem Forschungsumfeld
im Bereich Entwicklung und Umwelt. Kontakt: karl.herweg@cde.unibe.ch


Wirtschaftszauberer



Wachstum Krebs


Ein Boot






Mein König mein K...                                  Nun, ähm ... mein Volk, der Staat – c‘est moi –
                                          garantiert eure Spareinlagen,
                               aber ihr müsst den Gürtel enger schnallen!

                                                                     

Die Cartoons sind entnommen einer Arbeit über eine “unsichtbare Hand” ppt:
http://www.rheinahrcampus.de/fileadmin/studiengaenge/diplwima/dokumente/EineAndereUnsichtbareHand.ppt

Abgespeckte Fassung als pdf:
http://www.rheinahrcampus.de/fileadmin/prof_seiten/kremer/masterunsichtbarehand.pdf

Antwort auf die Frage warum nennst du die Seite Freimus?
Na ja das ist so’ ne Geschichte an sich mit Frei: Freizeit -Jacken -Hosen -Hemden; freie: Arbeitsplatzwahl -Wahlen -Wirtschaft -Gedanken und nicht zu vergessen vor dem Zigarettenautomaten auch, da kannste wählen zwischen HB; Lord und Stuyvesant und manchmal sogar rote Hand -aber die Euro die bringste mit”.