GLOBUS
[index]
[Aktuelles]
[Demokratie +]
[FINANZ&KRISEN]
[BL-OKKUPY]
[REVOLUTION?]
[INTERNATIONAL]
[SOLIDARITÄT]
[AKW-INFO]
[NEUSTAAT 13/16]
[USA EU DE]
[US-KARIKIERT]
[US-EXPORT]
[Rezepte]
[Notrufe]
[Unsere Welt]
[Lateinamerika]
[Kuba]
[KinoTheater Museum]
[Veranstaltungen]
[EMPFEHLUNG]
[MUSIK & KUNST]
[NGO-INFO'S]
[ZUKUNFT]
[Humor]
[Freimus]
[10 x Trödelei]
[Links]
[Impressum]
[REICHTUMSUHR]
[Baden in Berlin]
[Technik & so]
[Downloads]

sam

solidaridad ok

castro

140x140 ali

Cedru_euro

Web Design

logo


STAEPA

Finanzamt spricht Attac die Gemeinnützigkeit ab –
Jetzt erst recht – wir brauchen weiterhin jede und jeden!

Wie zahlreiche Medien schon berichteten, hat das Frankfurter Finanzamt dem Trägerverein des globalisierungskritischen Netzwerks Attac die Gemeinnützigkeit entzogen. Die Behörde hält Attac für zu politisch. Nach Ansicht  des Finanzamtes setzt Attac in seiner Arbeit mehr auf politische Einmischungen und engagiertes Mitgestalten der Bürgerinnen und  Bürger, als es die Abgabenordnung als gesetzliche Grundlage erlaube. Insbesondere im Engagement der Globalisierungskritikerinnen und -kritiker für eine Finanztransaktionssteuer zur Regulierung der Finanzmärkte oder für eine gerechtere Verteilung des Reichtums durch eine
Vermögensabgabe sieht das Finanzamt keinen gemeinnützigen Zweck.

Die Regionalgruppe Attac Düsseldorf  kritisiert das Vorgehen des Finanzamts Frankfurt. Es ist nicht  nachzuvollziehen, warum die Forderungen nach einer  Finanztransaktionssteuer und einer Vermögensabgabe keine gemeinnützigen Zwecke sein sollen, die Arbeit der  Bertelsmann-Stiftung dagegen sehr wohl, die durch ihre Lobbyarbeit starken politischen Einfluss ausübt.

Die Regionalgruppe Attac Düsseldorf hat seit  ihrer Gründung 2002 in Düsseldorf intensive Bildungs- und  Aufklärungsarbeit geleistet und sich stets für demokratische Teilhabe und Förderung des Gemeinwohls eingesetzt. Dass die  Gemeinnützigkeit für den Trägerverein just zu einem Zeitpunkt entzogen wird, zu dem Attac stark gegen das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA mobilisiert, hat einen faden Beigeschmack. Unabhängig vom weiteren Fortgang des Verfahrens wird Attac Düsseldorf sich weiterhin kritisch und aktiv mit Bildungsveranstaltungen und Aktionen für eine Welt einsetzen, in der Menschen und Umwelt vor den Profitinteressen mächtiger Konzerne stehen. Wir freuen uns über jede und jeden, der uns dabei unterstützt!

Hinweise zur steuerlichen Abzugsfähigkeit
An Attac Deutschland (z.B. mit dem Hinweis „für die  Regionalgruppe Düsseldorf“):
Zuwendungsbestätigungen bis einschließlich 2013, die Attac bereits ausgestellt hat, behalten weiterhin ihre Gültigkeit! Nach aktuellem Stand kann Attac für Eingänge ab dem 1.1.2014 keine Spendenbescheinigungen mehr ausstellen. Attac hat gegen die Entscheidung des Finanzamtes Einspruch eingelegt und wird – sollte das Finanzamt dem nicht stattgeben – klagen.
Weitere Infos: http://www.attac.de/spenden/aktuell/  

Die Lohnmauer muss endlich fallen!
Vor 25 Jahren bahnte sich das Ende der DDR an. Ungarn öffnete im September die Grenzen, und wenige Tage später konnten auch die Flüchtlinge aus der Prager Botschaft in den Westen ausreisen. Der Freiheitswille und die Hoffnungen dieser Menschen waren stärker als ihre Angst vor der Unsicherheit. Niemand von ihnen konnte damals wirklich wissen, was ihn erwartet.

Für viele Tausend Menschen stand aber offensichtlich fest: Alles wäre besser, als zurück in die DDR zu müssen. Ein Staat, der ihnen vielleicht Sicherheit, aber eben keine Freiheit bot. In der Folge wurde der Ruf nach freien Wahlen und Freizügigkeit lauter und öffnete schließlich die Schlagbäume an der innerdeutschen Grenze.

Daraus entwickelte sich eine Dynamik, in deren Folge sicher einiges schief lief. Der unlängst vorgelegte Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit belegt dies deutlich. Trotz Soli-Fonds und neuer Infrastruktur ist es innerhalb einer ganzen Generation nicht gelungen, die ökonomische Lücke zu schließen. Nach wie vor liegt die Wirtschaftskraft im Osten ein Drittel unter der im Westen, berichtet die Regierung. Das Steueraufkommen ist entsprechend niedriger und die Arbeitslosigkeit höher.

Seit Jahren verändert sich dieser Abstand kaum. Das liegt auch daran, dass nur wenige Großbetriebe im Osten produzieren. Geringere Personalkosten waren als Standortvorteile gedacht, erzielten aber nicht die erhoffte Wirkung. Dennoch wird uns weiter vorgegaukelt, dass die alten Rezepte doch noch helfen sollen, den Abstand zwischen Ost und West zu verringern.

Insbesondere Lohnverzicht der Ost-Beschäftigten wird weiterhin als Heilmittel gegen Arbeitslosigkeit gefordert. Dabei beweist doch gerade ein Vierteljahrhundert innerdeutsche Lohngrenze, dass niedrigere Einkommen eben nicht zur Angleichung auf dem Arbeitsmarkt taugen. Trotz Lohnverzichts liegt die Arbeitslosenquote im Osten mit 10,3 Prozent immer noch deutlich höher als im Westen mit sechs Prozent.

Es ist überfällig, dass wir einen anderen Weg gehen. Die Löhne müssen auf das Westniveau steigen. Das ist nicht nur gerecht, weil die Leistung etwa einer Gebäudereinigerin in Halle nicht weniger Wert ist als die einer Kollegin in Hof. Es ist auch wirtschaftlich klug, weil es den Konsum ankurbelt. In der Stärkung der Binnennachfrage liegt die Chance auf zusätzliches Wirtschaftswachstum. Wir dürfen deshalb nicht müde werden, dafür zu kämpfen, dass die Lohngrenze zwischen Ost und West endlich fällt.
Der IG BAU-Bundesvorsitzender Robert Feiger in der IG BAU-Mitgliederzeitschrift "Der Grundstein/Der Säemann", Ausgabe 10/2014.    Aus: http://www.igbau.de/Die_Lohnmauer_muss_endlich_fallen.html

Flaschenpost von FUTURZWEI. Ausgabe #09.2014
FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit
Kleiner Test: Was stimmt nicht am folgenden Satz?
Non scholae sed vitae disciplimus.
Okay, das ist schwierig. Wenn Ihr Intelligenzquotient irgendwo in der Mitte der Gaußschen Normalverteilungskurve liegt, dann haben sich nach der Ebbinghausschen Vergessenskurve 80 Prozent Ihrer Lateinvokabeln innerhalb kürzester Zeit nach dem Erlernen aus Ihrem Gedächtnis verflüchtigt
[1], ebenso wie mathematische Formeln, historische Daten und all die anderen Wissenspartikel, mit denen Sie zu Schulzeiten vermutlich gefüttert wurden.

Dementsprechend ist Ihnen auch nicht aufgefallen, dass es nicht „disciplimus“ sondern „discimus“ heißen müsste, wollte man sagen, dass wir nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen. Angesichts von amtlich festgelegten Bildungsstandards, Lernleistungszielen und Bildungsqualitätssicherung durch externe und interne Evaluation kann man das lateinische Verb durchaus zum „disciplimus“ verfremden, dann erinnert es mehr an „disciplina“ und kommt der Sache, so wie sie steht, zweifellos näher.

Denn ja: Nicht für die Schule, sondern für das Leben werden wir diszipliniert. Bildungseinrichtungen bereiten ausgezeichnet vor auf eine Arbeits- und Lebenswelt, in der Leistung, Konkurrenz, Geschwindigkeit und kalkulierende Kaltschnäuzigkeit als intelligent gelten. [2] Was messen wir denn wirklich, wenn wir Punkte für IQ, EQ oder neuerdings WeQ [3] verteilen? Hauptsächlich, wie gut ein Kind an die Konformitätserwartungen und Intelligenzvorgaben einer kapitalistischen Welt angepasst wurde, in der alle ganz viel leisten müssen können, damit sie ganz viel kaufen dürfen wollen. Statt von einer Inflation der Intelligenzen [4] zu sprechen, müssen wir – wir sagen es ungern –, die Inflation der Dummheiten ins Auge fassen, die unsere Realität prägen. Wollen wir das? Natürlich nicht!

Die wahrlich klugen Köpfe des Netzwerks Archiv der Zukunft (ADZ) haben da einen Vorschlag: Weil wir keine Kinder mit Intelligenz auf McKinsey-Niveau brauchen, sondern solche, die sich selbst bilden, wenn sie Theater spielen, Musik machen, rechnen, schreiben und anderen etwas beibringen, sollten wir Lebendigkeit ermöglichen und nicht „skalierbares“ Wissen, das ohnehin unverdaut gleich wieder erbrochen wird, siehe oben.

Beim diesjährigen Bregenzer ADZ-Kongress [5] versammeln sich vom 31. Oktober bis 2. November 2014 daher Lehrende, Forschende, Lernende und Interessierte und zeigen sich gegenseitig, was sie unter „Intelligenz der Praxis“ verstehen. Das gibt jede Menge „Geschichten des Gelingens“, weshalb FUTURZWEI dort partnerschaftlich mitmischt; womöglich wird das alles aber etwas undiszipliniert.

[1] Die Kurve der Vergesslichkeit:
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy53ZHIuZGUvdHYvd2lzc2VubWFjaHRhaC9iaWJsaW90aGVrL3Zlcmdlc3NlbnNrdXJ2ZS5waHA1
[2] Shopping-Mall-König Huth erklärt das Gute an Konkurrenz und Expansion: HIER
[3] More than IQ: Das neue WIR-Gefühl der Social Entrepreneurs und das Bauchgefühl von Marion Rädisch, das WIR „maximal“ teilen: HIER
[4] Das breite Spektrum der Intelligenzen: HIER
[5] Zur Anmeldung zum 5. Kongress des ADZ-Netzwerks „Orte und Horizonte – Bildung braucht Gesellschaft“ :
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5hZHotbmV0endlcmsuZGU=


RUHE BEWAHREN UND WEITERMACHEN
Einen ganz großen Lernraum für eigene Ideen und alternativkulturelle Nutzungen hat sich das Potsdamer freiLand erfochten. Hier gedeiht seither Street Art neben Sport und 3-D-Druck neben Gemeinschaftsgarten.
Der Bedingungsraum der unbestimmten Möglichkeit
//lesen unter futurzwei.org/freiland
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5mdXR1cnp3ZWkub3JnL2ZyZWlsYW5k

Für seine Abschlussarbeit wollte Architekturstudent Hannes Schmidt nicht hoch hinaus, sondern um die Ecke denken. Drum realisierte er die Lücke in Weimar, ein Restaurantkubus aus recycelten Materialien mit reduziertem Menü als Bauraumzwischennutzung.

Altholz an frischem Himbeersorbet
//lesen unter futurzwei.org/luecke:
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5mdXR1cnp3ZWkub3JnL2x1ZWNrZQ==

Margret Rasfeld leitet die Evangelische Schule Berlin Zentrum und leitet sie nicht, denn das sollen lieber die Schülerinnen und Schüler tun. Denn was ein toleranter, mündiger und selbstbestimmter Mensch werden soll, der muss seine Fähigkeiten früh erproben. Tintenkillerfreie Zone
//lesen unter :
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5mdXR1cnp3ZWkub3JnL2VzYno=

Bio-Gemüse vom Hof hinter der Hauptstadtgrenze findet automatisch in den Kühlschrank – ein Traum, den die Praxis der Solidarischen Landwirtschaft platzen lässt. Zurecht. In der Wilden Gärtnerei lernt man den bäuerlichen Alltag kennen und den Salat auf dem Teller schätzen.
Am eigenen Leib
//lesen unter futurzwei.org/wilde-gaertnerei:
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5mdXR1cnp3ZWkub3JnL3dpbGRlLWdhZXJ0bmVyZWk=

Propagandamaterial:
Wandelvokabel

Eine Veränderung unseres Gesellschafts- und Kulturmodells scheint unausweichlich – doch lieber by design als by disaster. Bernd Sommer und Harald Welzer legen für ein gezieltes und reduktives Verändern den Begriff des Transformationsdesigns auf den Tisch und Erfahrungen von Könnern des Weglassens dazu, u.a. von Rob Hopkins und Juliet Schor.
//Bernd Sommer/Harald Welzer: Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne. 2014
Wanderstandard: http://www.oekom.de/buecher/vorschau/buch/transformationsdesign.html

Nikolaus Huhns Lieblingsfremdwort ist „Resilienz“ – gern als Allheilmittel propagiert. Um die Worthülse mit Begreifbarem zu füllen, durchwanderte er mit großen Ohren, wechselnder Begleitung und vielen Fragen im Gepäck seine Heimat. In Buchform berichtet Huhn von Stehaufmännchen, Alternativplänen und Rettungsankern.
//Nikolaus Huhn: Thüringen in kleinen Schritten – Notizen vom hörenden Fußmarsch. 2013
http://hoerender-fussmarsch.de/

Nachwuchsvehikel:
An der TU Berlin geboren, erblicken seit vier Jahren Fahrräder aus nachwachsenden Rohstoffen das Licht der Straße; immer mehr Studierende können sich ihre Eltern nennen. Um auch weiterhin „Fahrradgeburtshaus“ zu sein, braucht die Projektwerkstatt dringend finanzielle Unterstützung!
//Wie unsere „Geschichte des Gelingens“ unterstützt werden kann
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL25hd2Fyby1mYWhycmFkLmRlL2Ntcy9rb29wZXJhdGlvbi1zcG9uc29yaW5nLW1hdGVyaWFsLXNwZW5kZQ==
//Geschichte lesen.
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5mdXR1cnp3ZWkub3JnL2JhbWJvby1iaWtl

Mal wieder vor die Tür 7. Oktober, Berlin
Oktober. Druck. Salon. 2014
Im namensgebenden Monat lädt Oktoberdruck zur Diskussion zukunftsgebender Fragen. Zum Beispiel, wie betriebliches Gemeinwohl gelingen und lokale Druckproduktion überzeugen kann. Weitere Fragen und Gäste willkommen.
//Anmeldung zum Salon, der um 17:30 Uhr beginnt
"info@oktoberdruck.de" <info@oktoberdruck.de>;
//Geschichte lesen. : http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5mdXR1cnp3ZWkub3JnL29rdG9iZXJkcnVjaw==

16. Oktober, Apolda
Bleibt alles anders!
Altehrwürdige Gebäude finden sich selbst im hinterletzten Nest. Meist bröckeln sie in Leere und Verfall, wo sie doch so glänzen könnten. Wie man mit dem traditionsreichen Bauerbe allerorts umgehen soll, möchte der 4. IBA Salon herauskehren.
//Positionen über den Leerstand im historischen Bahnhofsgebäude
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5pYmEtdGh1ZXJpbmdlbi5kZS9pYmFzYWxvbl9hcG9sZGE=

23. und 24. Oktober, München
Netzwerk21: „Brücken in die Zukunft“
Es gibt sie und es gibt sie zuhauf: die lokalen Nachhaltigkeitsinitiativen.  Auf der Konferenz tauschen sie sich über Akteure, Ziele und die große Frage aus, was man nun mit dem Wachstum macht. Das ZeitzeicheN wird zudem verliehen.
//Anmeldung zum 8. Netzwerk21Kongress
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5uZXR6d2VyazIxa29uZ3Jlc3MuZGU=

30. Oktober bis 2. November, Verden
Macht. Wachstum. Glück.
Gipfel hier, Gipfel da und wenig bewegt sich ... also nimmt der Nachwuchs das Ganze selbst in die Hand. Beim „jungen Kongress für eine andere Ökonomie und ein gutes Leben“ fragt die Generation „Why“ nach dem ganz praktischen „How“ und sucht nach Modellen für eine lebenswerte Zukunft.
//Jugendkongress des niedersächsischen JANUN e.V.
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL21hY2h0LXdhY2hzdHVtLWdsdWVjay5kZQ==
//Geschichte lesen.
http://www.futurzwei.org/index.php?option=com_rsmail&task=redirecturl&cid=221&sid=6322&url=aHR0cDovL3d3dy5mdXR1cnp3ZWkub3JnL2phbnVu

13. bis 15. November, Kiel
Zum Umgang mit begrenzten Ressourcen
Wenn aus Knappheit Mangel wird und aus Mangel Ideen werden, dann gibt es kulturwissenschaftlich etwas zu erforschen. Dem widmet sich die Tagung an der Kieler Christian-Albrechts-Universität und nimmt vom Lastenrad bis zu Textilrecycling und Schulden so einiges in den Blick.
//Anmeldung zur Konferenz bis zum 31. Oktober: HIER

Wir sind AM EndE
The world is collapsing
Around our ears
I turned up the radio
And I can hear „Geschichten des Gelingens“ on FluxFM
Here


Neu in: Der Spiegelfechter?

Ein sehr feiner text, anregender perspektivwechsel, für weltbürger!
Es ist immer schön, wenn ein homo sapiens sapiens seine grauen zellen
zum denken, einfühlen und reflektieren nutzt ;-)

Zum Text: HIER

GEAB N°87 ist angekommen!
Europa 2020 – Gemeinschaft Europa oder Imperium ?

Diese Überschrift ist inspiriert vom Titel eines Buchs von Franck Biancheri* aus dem Jahr 1992 (unveröffentlicht), in dem der Autor darlegt, dass die Grundprinzipien des europäischen Projekts, wie es nach dem Ende des 2. Weltkriegs gedacht worden war (als eine Gemeinschaft von Staaten, die zusammen einen dauerhaften Frieden auf einem wohlhabenden Kontinent errichten) auch verdrängt werden könnten und die alten europäischen Reflexe der Imperiumsbildung (Kolonialisierung, Napoleon, Hitler) sich wieder durchsetzen könnten. Franck Biancheri vertrat die Auffassung, dass nur eine Demokratisierung die Sicherheit gegen ein solches Abgleiten des Projekts der europäischen Integration bieten könne.
* http://de.wikipedia.org/wiki/Franck_Biancheri 

Einige Jahre später änderte der Maastrichtvertrag* den Namen der Europäische Gemeinschaft in Europäische Union und Franck Biancheri, der grundsätzlich allen Arten von Unionen misstrauisch gegenüberstand, hielt dies für keine gutes Vorzeichen der zukünftigen Entwicklungen. 23 Jahre später ist die Demokratisierung in Europa keinen Schritt weiter gekommen und die gegenwärtige Krise schafft das perfekte Umfeld für ein Scheitern des Projekts der Gemeinschaft Europa. Wir werden aufzeigen, welche Hinweise dafür vorliegen, dass die Tendenz der Imperiumsbildung (die natürlich immer unterschwellig da, aber durch Schutzmechanismen eingedämmt war) wieder dabei ist zu erstarken. Aber wir werden insoweit noch keine richtige Antizipation vorlegen, also nicht entscheiden, wohin nach unserer Meinung die Entwicklung gehen wird, sondern vielmehr auch die Hinweise herausarbeiten, die uns hoffen lassen, dass nicht alles für die Idee von Europa als Gemeinschaft verloren ist
* http://fr.wikipedia.org/wiki/Trait%C3%A9_sur_l%27Union_europ%C3%A9enne 

Dafür bedarf es aber einer Tendenzumkehr. Beinahe ein Jahr schreiben wir schon, dass Europa am Scheideweg (2) stünde. Wir gehen davon aus, dass es jetzt den falschen Weg eingeschlagen hat, in Richtung auf das tragische Szenario, das Franck Biancheri in seinem visionären Buch ."Nach der Krise – Auf dem Weg in die Welt von Morgen*; beschrieben hat, das im Jahr 2010 veröffentlicht wurde (3). Darin beschrieb er auch die wesentlichen Trümpfe Europas in der Krise und sein Potential, beim Aufbau einer multipolaren Welt mitzuwirken - aber auch die Risiken für Europa und seine Menschen, deren herrschenden Eliten (nicht-demokratisch in Brüssel) und (nicht-europäisch) in den Hauptstädten sich als unfähig erwiesen, die Krise als Chance für einen Abschluss der europäischen Konstruktion durch Vertiefung und Demokratisierung zu nutzen, die so unvollendet bleibt (4).
* http://www.anticipolis.eu/de_3_presentation.php%22 

Wie unsere Leser wissen, haben wir die Ukrainekrise immer als Aktion der Amerikaner interpretiert, die ihre Politik mit Hilfe treuer Gefolgsgenossen in den Entscheidungskreisen in Brüssel umsetzten, auch mit dem Ziel, Europa auf Dauer als Juniorpartner (oder als nützlichen Idioten) der USA im westlichen Lager zu verankern. Diese Aktion wurde wie ein Blitzkrieg geführt und hat die Europäer überrumpelt, die sich quasi über Nacht in einem Vorkriegsstadium mit den Russen befanden. Als sie ihren ersten Schock überwunden hatten, spielte sich eine andere Schlacht ab, diesmal innerhalb der herrschenden Eliten, den Mitgliedstaaten und in den öffentlichen Meinungen, zwischen den Anti-Russen und den Pro-Russen, bzw. vielmehr zwischen den Pro- Amerikanern und den Anti- Amerikanern, aber vor allen Dingen zwischen den ideologischen Transatlantikern und den Verteidigern der Unabhängigkeit des
europäischen Kontinents.

In den beiden letzten Ausgaben des GEAB konzentrierten wir uns auf die Tatsache, dass die Bedingungen für einen heilsamen Ruck gegeben wären und boten Hinweise dafür, dass die Europäer wieder dabei waren, ihre Angelegenheiten zu regeln. Aber dann kam der Sommer und die Menschen beschäftigten sich, wie jedes Jahr, mit anderen Dingen. Wieder aus dem Urlaub zurück, müssen sie feststellen, dass die Aussichten sich verdüstert haben und vor allen Dingen drei unangenehme Ereignisse eingetreten sind: Die erneute Umbildung der französischen Regierung, der Kommissionsvorschlag von Juncker und das große Nato-Schaulaufen in Newport. Diese Ereigniss werden wir in ihrer Bedeutung analysieren. Anschließend widmen wir uns weiteren wichtigen aktuellen Themen des Herbsts (Irak, Präsidentschaftswahlen in Brasilien, Regierungsumbildung in Japan), die wir in ihrer Bedeutung für die geopolitischen Veränderungen interpretieren, wobei wir uns besonders Hinweisen zuwenden, die nach unserer Ansicht nachweisen, dass die Welt dabei ist, sich in zwei Blöcke zu spalten (Bipolarisation statt multipolare Weltordnung). Dadurch werden wir zeigen, dass nicht nur Europa dabei ist, der Versuchung der Reichsbildung zu erliegen.

Europa spielt seine Rolle bei der schweren Geburt der Welt von Morgen, aber es ist sicher, dass das Risiko nun höher für eine Spaltung der Welt ist und das dadurch auch in Europa die Gefahr steigt, dass die Eliten sich wieder Träumen von einem europäischen Imperium hingeben.

Wir gehen davon aus, dass ein Scheitern der EU zwei verschiedene Reaktionen hervorrufen kann:
- Das Scheitern kann als Chance genutzt werden, das europäische Projekt wieder dort aufzunehmen, wo es die Grundlagen für sein Scheitern legte, also zur Zeit des Falls des Eisernen Vorhangs, und einen Neuanfang mit einem Kern von Mitgliedstaaten zu versuchen (Euroland), um eine politische und demokratische Union zu verwirklichen, auf die sich die EU in ihrer Gesamtheit nicht hatte verständigen können (Europa als Gemeinschaft)

- Oder dies mit allen Mitteln verhindern zu wollen und alle Irrwege der zweiten Konstruktionsphase (1989 bis 2014) auf die Spitze zu treiben: Ultraliberalismus, Verschuldung, Erweiterung, stramme Westbindung (Europa als Imperium).

Unabhängig davon, welche Reaktion sich durchsetzen wird, es wird eine politische, nicht eine technokratische, von Beamten erdachte und umgesetzte Reaktion sein. Europa wird wieder zu einer Angelegenheit der Politik. Aber je nach Wahl zwischen den beiden Optionen würden verschiedene Europas entstehen; die beiden möglichen Europas werden wenig gemein haben.

Die beiden Ideologien ringen momentan miteinander in den europäischen Entscheidungszirkeln, sowohl auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene. Wir befürchten, dass der Trend Europa-Imperium zur Zeit der stärkere ist, aber noch bleibt Hoffnung, dass sich letztendlich Europa- Gemeinschaft durchsetzen wird.

Das Scheitern Europas – schottisches Referendum, misslungene Integration der osteuropäischen Mitgliedstaaten
Ja, die EU scheitert. Wir haben bereits häufig beschrieben, wie Stück für Stück die europäischen Errungenschaften von den Mitgliedstaaten angezweifelt werden, insbes. die Personenfreizügigkeit im Schengenraum (5). Oder auch der drohende Austritt Großbritanniens, das doch seit der Gründung der EU 1992 maßgeblich deren Entwicklung bestimmt hat (Erweiterung statt Vertiefung,Wettbewerb, Finanziarisierung, Neoliberalismus)

Schottisches Referendum: Nun ist auf die Liste der europäischen Probleme ein weiteres gekommen, nämlich der wahrscheinliche Zerfall des Vereinigten Königreichs durch das schottische Unabhängigkeitsreferendum. Wir waren vor Monaten das Risiko eingegangen, ein Sieg des JA vorherzusagen. Heute machen wir eine weitere Vorhersage. Unabhängig davon, ob das JA oder das NEIN gewinnen, wird Großbritannien durch das Referendum tiefgreifend verändert werden. Die britische Regierung hatte wohl auf einen Erdrutschsieg für den Erhalt Großbritanniens gehofft. Aber angesichts des nun sicherlich engen Ergebnisses musste Cameron schon zahlreiche Konzessionen weiterer Autonomie für die Schotten (6) ankündigen, die die anderen britischen Landesteile ebenfalls für sich einfordern werden (Wales und Nord-Irland) (7).

Aber in Übereinstimmung mit der Erkenntnis der Politischen Antizipation, dass grundlegende Trends nicht verhindert, sondern nur begleitet und ausgenutzt werden können, können wir Großbritannien nur die Fortentwicklung zu einem föderalen Staat empfehlen. Wir haben schon häufig dargelegt, dass zentralistische Staaten weniger geeignet sind, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern.

Und die Engländer sind pragmatisch und anpassungsfähig. Sie konnten schon den Niedergang ihrer Finanzindustrie aufhalten, indem sie sich für Geschäfte in Yuan und islamische Finanzprodukte geöffnet haben (8).

Und eine Föderalisierung Großbritanniens würde sicherlich auch Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der EU haben.

Misslungene Integration der osteuropäischen Mitgliedstaaten: Die EU droht auch an ihrer Ostgrenze der Zerfall.
Heute erscheint die EU in der Krise als deutlich weniger attraktiv für die östlichen Mitgliedsstaaten, auch wenn sie ihre Mitgliedschaft noch nicht in Frage stellen. Sie orientieren sich wieder stärker an der früheren Besatzungsmacht Russland. Ungarn unter Victor Orban hat insoweit eine Vorreiterrolle eingenommen. Europa wäre gut beraten, sich die Ideen dieses Politikers anzuschauen, der wahrlich kein Diktator ist, aber auf den starken politischen Mann der Nation macht, der sich für die Unabhängigkeit seines Landes einsetzt. Aber im Europa der letzten Jahre war jegliche Orientierung an Russland gleichbedeutend mit Hochverrat.

Andere Mitgliedstaaten, aus Frustration über das europäische Unvermögen, eine eigene Verteidigung aufzubauen, haben selbst die Initiative ergriffen Die sogenannte Visegrad-Gruppe* (in der u.a. Ungarn ist, aber auch die Slowakei, die vor kurzem erklärt hat, keine fremden Truppen auf ihrem Boden dulden zu wollen (9) ) arbeitet schon seit Jahren am Aufbau eines gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungsystems, was ihnen eine gewisse Unabhängigkeit sichern würde (10). Das ist eine direkte Folge des europäischen Unvermögens, die östlichen Randmitgliedstaaten ausreichend in eine europäische Sicherheitsstruktur einzubinden.
* http://www.visegradgroup.eu/

Bulgarien wollen mit Russland im Rahmen des Baus einer Gaspipeline zur Umgehung der Ukraine mitarbeiten, dem South-Stream-Projekt. Aber mit der Ukrainekrise wurde die weitere Arbeit am bulgarischen Teilstück von Brüssel untersagt (11). Dabei hat Bulgarien doppeltes Interesse an diesem Bau Zum einen, um die eigene Energieversorgung sicherzustellen, zum anderen, weil für die Durchleitung von Russland Gebühren gezahlt werden, die für Bulgarien eine nicht unerhebliche Finanzquelle darstellen.

Die Wahlbeteiligungen in den osteuropäischen Mitgliedstaaten bei den letzten Europawahlen sind ein klarer Hinweis, dass die Integration dieser Länder ein voller Fehlschlag war. Die Integration kam zu schnell und aus den falschen, nämlich ausschließlich wirtschaftlichen Gründen. Diese Länder haben häufig EU- Erweiterung und Nato- Erweiterung durcheinander gebracht. Und die Wirtschaftsintegration erlebten sie als eine Invasion westlicher Unternehmen, die die lokale Unternehmensstruktur zerstörten.

Sollte auch anlässlich der Ukrainekrise nicht gelingen, eine neue europäische Sicherheitsstruktur in Konzertation und nicht in Konfrontation mit Russland aufzubauen, werden sicherlich einige osteuropäische Länder bis 2020 der EU den Rücken kehren. Das wäre ein gigantisches Scheitern der EU, die die Vertiefung zugunsten der Erweiterung aufgegeben hatte.
----------
Quellen:

(1) Es entspricht nicht unserer üblichen Vorgehensweise, uns nicht zwischen Szenarien zu entscheiden.
     Diesmal überlassen wir dies unseren Lesern.

(2) Ein Ausdruck, den wir 2013 häufig benutzen mussten.

(3) Da seine Neuauflage verdient hätte. Der Verlag Anticipolis* möchte dies in die Weg leiten.
* http://www.anticipolis.eu/de_index.php 

(4) Seit dem Abschluss des Maastrichtsvertrags wurde nur noch der Euro eingeführt, jegliche sonstige Vertiefung wurde
vernachlässigt. Dabei müsste uns die Gemeinschaftswährung dazu zwingen, insbes. mit einer Steuerunion, einer politischen
Union und der Demokratisierung. Aber nichts ist geschehen und nun kommen schwere Zeiten...

(5) Z.B: Deutsche Welle, 22/10/2012   

(6) Quelle: DailyAdvance, 14/09/2014
http://www.dailyadvance.com/opinion/other-views/douglas-cohn-even-if-referendum-fails-scots-gain-more-independence-2650961
(7) Quelle: BBC, 09/09/2014   http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-29125404
(8) Quelle: Forbes, 14/09/2014  http://www.forbes.com/sites/timworstall/2014/09/14/uk-to-be-first-non-china-state-to-issue-renminbi-bond/

(9) Quelle : Reuters, 04/06/2014
http://www.reuters.com/article/2014/06/04/us-ukraine-crisis-slovakia-nato-idUSKBN0EF18F20140604
(10) Quelle: Premier.gov.pl, 14/10/2013
https://www.premier.gov.pl/files/files/budapest_joint_statement_of_the_visegrad_group_heads_of_government_on_strengthening_the_v4_security_and_defence_cooperatio n.pdf 
(11) Quelle: Financial Times, 25/08/2014
http://www.ft.com/intl/cms/s/0/6871b0a2-2487-11e4-be8e-00144feabdc0.html

GEAB IM ABO:
 Preis des abonnement für 1 jahr (10+ 6 ausgaben) : 220 euros
   BEKOMMEN SIE HIER: http://www.europe2020.org/en/abonnement_global_eu_bulletin_de.php3


Aus german-foreign Newsletter -
In und durch Europa führen
BERLIN (Eigener Bericht) - Deutschland soll künftig "eine stärkere globale Rolle spielen" und "in und durch Europa" stärker "führen".
Dies ist einer deutschen Regierungsberaterin zufolge die bisherige Bilanz einer Außenpolitik-Debatte, die das Auswärtige Amt zu PR-Zwecken angestoßen hat. Das Projekt "Review 2014", in dessen Rahmen die Debatte stattfindet, soll laut dem Bundesaußenminister die "eklatante Lücke" schließen helfen, die zwischen den weltpolitischen Absichten des Berliner Establishments und der "Bereitschaft" der Bevölkerung zum Beispiel zu Kriegseinsätzen besteht. Das Projekt reiht sich in eine Kampagne für eine aggressivere Weltpolitik Berlins ein, die - vom Planungsstab des Auswärtigen Amts vorbereitet und begleitet - mit der Rede des deutschen Bundespräsidenten zum Nationalfeiertag 2013 lanciert worden ist und seitdem andauert. In der Bilanz zu dem Projekt "Review 2014" heißt es, es zeichne sich ein Konsens darüber ab, dass Deutschland alleine "zu klein" sei, "um globalpolitische  Veränderungen bewirken zu können"; deshalb benötige man die EU: "Europa" bringe "das politische Gewicht auf die Waage, das Deutschland zur Realisierung seiner Interessen braucht." Auch müsse man künftig in einer "Partnerschaft mit den USA" operieren, die "gleichberechtigt" sei.
mehr===> http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58946
 


DIE FWW & IRAN - IRAK - LIBYEN

Libyen Gewalt; Chaos und Tod
islamistische Milizen  auf dem Vormarsch zur Gottesstaat Gründung
Die neuen Herrscher über den Flughafen von Tripolis sind Milizen, die unter der Fahne des Islam kämpfen und aus Libyen einen Gottesstaat machen wollen. Die Miliz Fadschir Libya kommt aus den Hafenstadt Misrata und  die Miliz Ansar Al-Scharia stammt aus Bengasi ebenfalls eine Hafenstadt. Diese und andere Milizen – sind 2011 von westlichen und Golfstaaten militärisch und finanziell unterstützt worden, um den langjährigen Staatschef Muammar Al-Ghaddafi zu stürzen. Muammar Ghaddafi war wie vorher schon Saddam Hussein, den USA unangenehm aufgefallen. Unerhörterweise wollte Saddam die Weltleitwährung in Gefahr bringen, indem er den sog. Petro-Dollar für sich und seine Erdölkäufer abschaffen wollte, sie sollten bei ihm für jede beliebige Währung Erdöl einkaufen können. Das konnte die "freie westliche Welt" (“fwW”)natürlich nicht hinnehmen, für sie war er sowas wie ein nützlicher Idiot, solange er einen jahrelangen Krieg gegen den Iran führte. Der  Krieg zwischen dem Iran und dem Irak, der vom 22. September 1980 bis zum 20. August 1988 andauerte wird auch als der Erste Golfkrieg bezeichnet. 
Von 1981 bis 1985 wurden Waffen an den Irak für 23,9 Milliarden Dollar geliefert.  An den Iran wurden im gleichen Zeitraum Waffen im Wert von 6,4 Milliarden Dollar verkauft.
Alle Waffenhersteller waren begeistert und lieferten was das Zeug hält, fast alle tatsächlich an beide Kriegsparteien. (1) Am 18. Juli 1988 erklärten sich Saddam Hussein und danach Ayatollah Chomeini  bereit, die Resolution 598 des UN-Sicherheitsrates vom 20. Juli 1987 sowie die Resolution 582 des UN-Sicherheitsrates vom 24. Februar 1986 anzuerkennen. Damit trat am 20. August 1988 um 03:00 Uhr ein Waffenstillstand in Kraft. Ein Friedensvertrag besteht bis heute nicht.
Fakt war nun allerdings, auf seiten des Saddam Hussein im Irak war ein beträchtliches Arsenal modernster Waffen sowie sogar Chemiewaffen-Produktionsanlagen entstanden.

Die fwWelt dachte darüber nach und entschied, das kann die fwWelt, natürlich nicht hinnehmen.
Die best ausgerüstete Militärmacht im Mittelmeerraum, war bis dahin Israel gewesen. Eine Änderung daran konnte die fwW, natürlich nicht hinnehmen.
Glücklicherweise hatte dieser Saddam  auch Militärberater aus der fwW  zur Seite gestellt bekommen. Diese pfiffigen Typen empfahlen dem Saddam Idioten, das historisch gesehen, ja das Erdölreiche Land Kuweit eigentlich eher zum Irak gehören sollte. Sie redeten dem Tropf ein, die fwW sei grade mit der Aufteilung Jugoslawiens & sonst wie sehr beschäftigt und könne sich daher nicht um jede Kleinigkeit kümmern, für seine kampferprobten Truppen wär es doch eine Kleinigkeit, in ein paar Stunden Kuweit ein zu nehmen...
erinnern sie sich an seinen erzwungenen Abzug, aus Kuweit?
Na ich helfe mal...117 brennenden Ölquellen in Kuwait...Red Adair der spezial Feuerwehrmann aus USA mußte sie mit Sprengungen löschen...an der Tanke in Berlin wurde der Sprit teurer.

Tja wie Sie liebe Leser sicher wissen, haben dieselben pfiffigen Typen, dann die Scharade über aus Brutkästen gerissenen unschuldigen, hilflosen Babys in Szene gesetzt.  Hussein war entlarvt als brutaler unmenschlicher Schlächter, der von seiner Soldatestka Babys aus Brutkästen reißen läßt und befiehlt sie an ihren Beinchen zu ergreifen und durch einfaches  gegen die Wände klatschen ihre Köpfchen zu zerschmettern. Die in die fwW und andere Teile der Welt zusätzlich gesetzte Lüge von Menscheitsbedrohenden  Massenvernichtungswaffen im Besitz dieses Unmenschen Hussein reichte zwar immer noch nicht, alle zum Krieg gegen den Irak zu stimulieren. Immerhin, es kam eine Koalition der willigen zustande, die ihren Happen vom Kriegsgewinn nicht verpassen wollten. Von der Idee sich als Retter der Menschheit und sich sicher als Gewinner feiern zu können, zogen sie auch ohne UNO-Mandat in einen lt. Völkerrecht unzulässiger Krieg.

Ja dann dieser Ghaddafi- der war dabei ein afrikanisches unabhängiges Bankensystem zu installieren. Unter dem Boden des Staates Libyen befindet sich das größte bekannte unterirdische Süßwasser- reservoir der Welt, damit wollte der Wüsten zum blühen bringen und halb Afrika mit Nahrung versorgen. Etliche NATO-Staaten waren Libyen gegenüber hoch verschuldet. Milliarden Dollar libyschen Geldes waren im Ausland also in der fwWelt angelegt. Das konnte doch die fwWelt nicht so ohne weiteres liegen lassen, ohne es hinweg zunehmen. Mit Hilfe ihrer Presseorgane erzeugte die fwWelt, das Bild eines Blutgierigen Diktators, der dabei sei das eigene Volk abzuschlachten. Die von der fwWelt ausgestatteten Terroristen gegen die Ghaddafi- Regierung, wurden selbstverständlich als libysche Freiheitskämpfer von der fwWelt-Presse glorifiziert. Alle Toten beim Kampf der Terroristen gegen die libysche Armee, sowie die Toten beim Kampf der libyschen Armee gegen die Terroristen und sämtliche dabei entstehenden sogenannten Kollateralschäden wurden von Experten der fwWelt- Presse zusammengezählt und großzügig dem "Schlächter Ghaddafi" gut geschrieben. Das Bild von einem blutgierigen Diktator der sein eigenes Volk dahinmetzelt war komplett.

Der ehemalige libysche Ministerpräsident Mahmud Dschibril hatte kürzlich namentlich Katar und der Türkei vorgeworfen, rund 1600 Milizen in Libyen finanziert und mit Waffen und Munition ausgerüstet zu haben. Der Emir von Katar sei für das Blutbad in Libyen verantwortlich, so Dschibril. Denn er habe "den politischen Kräften in Libyen erklärt, daß die Revolutionäre sich bewaffnen" müßten. Andere Experten wissen zu berichten, das einflußreiche Persönlichkeiten aus der Finanzwelt der fwWelt, erst mit Hilfe ihrer Lobbyisten dafür sorgten, das dieser "Ghaddafi Schlächter"  nicht noch wirksamere Waffen kaufen konnte, weshalb diverse Staaten der fwWelt, die Bankguthaben Libyens und der Ghaddafis einfroren. Sie fanden es durchaus legitim,  aus diesen Konten einiges zu entnehmen, um Libyen zu einem Staat der fwWelt zu machen. Dazu wurden allerlei Banditen & Abenteurer in “Freiheitskämpfer”, umbenannt mit libyschen Geld bewaffnet und besoldet und in Marsch gesetzt die Regierung Ghaddafi zu beseitigen. Ihre Greueltaten besonders gegen die Zivilbevölkerung wurden selbstverständlich von der fwWelt dem Ghaddafi angehängt, Tote “Freiheitskämpfer”, die selbstverständlich nur mit Zuckerwatte warfen wurden selbstverständlich seinem Schlächterkonto zugeschrieben. Bei ihrem Vormarsch auf Tripolis hatten die Terroristen damals von NATO- Kampfjets und der katarischen Luftwaffe Schützenhilfe bekommen. Keiner der unterschiedlichen Terrorgruppen war nachdem die NATO-Bomber sie an die Macht gebombt hatten, bereit, die erhaltenen oder eroberten Waffen wieder abzugeben. Statt dessen begann ein Hauen und Stechen unter- und gegeneinander um Zugang zu den "Fleischtöpfen", zu erhalten und dann abzusichern. Bis heute blüht ein lukrativer Handel mit Waffen und Miet-Söldnern, die wenig später nicht nur in Mali und Algerien, sondern auch in Syrien auftauchten.
Die Macht und Verteilungskämpfe in Libyen, dauern bis heute im Sommer 2014 an.
Weshalb der UN-Sicherheitsrat in einer Resolution am Mittwoch dem 27.08.14 alle Parteien in Libyen zu einem sofortigen Waffenstillstand aufrief. Gewalt gegen Zivilisten werde verurteilt und müsse strafrechtlich verfolgt werden, so die Resolution.

Es sei hier daran erinnert: Die Sanktionen, die die UNO während des ersten Golfkrieges gegen den Irak verhängte, haben zum Tod von bis zu 1,5 Millionen Irakern – ein Drittel davon Kinder – geführt!


isw-report 97: Wirtschafts-Nato TTIP  -  STOP!
36 Seiten / 3,50 Euro zzgl. Versand

 Seit Juni 2013 verhandeln die EU und die USA im Geheimen über die größte Handels- und Investitionszone aller Zeiten. Im Jahr 2015 soll sie als TTIP, als Transatlantic Trade and Investment Partnership, offiziell installiert werden.
 
In fünf Kapiteln belegen die Autoren Conrad Schuhler, Fred Schmid, Leo Mayer und Franz Garnreiter:
TTIP würde die Demokratie in ihrem Nerv treffen. Den internationalen Investoren sollen Sonderklagerechte eingeräumt werden, so dass sie gegen jede politische Maßnahme, die ihre Profitaussichten schmälert, Schadensersatz geltend machen können. Mit TTIP wird Demokratie unbezahlbar. TTIP wäre das Ende gewerkschaftlicher Tätigkeit, wie wir sie kennen. Der Vertrag besagt ja, dass in den beiden Regionen USA und EU dieselben Handels-, Investitionsschutz- und Arbeitsnormen gelten. Nun haben die USA sechs der acht grundlegenden Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation nicht ratifiziert, darunter die Konvention zur Vereinigungsfreiheit und zum Recht auf Kollektivverhandlungen, Voraussetzungen für fruchtbare gewerkschaftliche Arbeit.
Verheerend wären die Folgen auch für die Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Gütern. TTIP würde vorschreiben, bisher öffentlich produzierte Güter – von der Gesundheit bis zur Wasserversorgung – internationalen Investoren zu überlassen und das Rückgängigmachen von Privatisierungen zu unterbinden. TTIP würde die internationalen Beziehungen vergiften und die Konfliktlinien in der Welt weit aufreißen. Zutreffend nannte Hillary Clinton TTIP "die ökonomische Nato". Die gegenüber dem strammen Wachstum der Schwellenländer zurückfallenden "alten Metropolen" wollen ihre globale Führungsstellung halten und wieder ausbauen. Die ökonomische und die militärische Nato würden sich in ihren aggressiven Rollen gegenseitig stützen.
__________________
Conrad Schuhler: TTIP muss verhindert werden – und wir können das auch
Leo Mayer: Arbeitsplätze und Wohlstand durch Freihandel?
Franz Garnreiter: Das ifo-Institut als Argumentelieferant für die TTIP-Befürworter
Fred Schmid: TTIP und TPP – der Handelsimperialismus der G7
Conrad Schuhler: Neue Regeln für die Weltwirtschaft und der Weg dorthin
Bestellungen an: isw_muenchen@t-online.de


AKTION   BEI   CHANGE   ORG  !!!

FREIE STRÄNDE FÜR FREIE BÜRGERIhre Worte, Herr Minister Meyer:
„Freie Strände für freie Bürger!“
•Keine Strandgebühr für Spaziergänge!
•Keine Zäune außer Schafzäunen!
•Das Meer gehört allen!

Petition an die Niedersächsische Landes- regierung, speziell an die zuständigen Minister Olaf Lies (Wirtschaft)
Christian Meyer (Landwirtschaft)
Stefan Wenzel (Umwelt)

Sehr geehrter Herr Lies, sehr geehrter Herr Meyer, sehr geehrter Herr Wenzel,
am 17. Juli 2012 hat die Grünen-Fraktion, damals noch aus der Opposition heraus, einen Gesetzentwurf für freien Strandzugang im Niedersächsischen Landtag eingebracht. Zentrale Aussagen: „Jeder darf den Meeresstrand auf eigene Gefahr betreten und sich dort aufhalten“ und soweit Kommunen für einen „Teil“ (!) des Strandes Gebühren erheben dürfen, ist zumindest „ein angemessenes Verhältnis zwischen abgabepflichtigen und abgabefreiem Strand zu gewährleisten“. Heute sind die Grünen in der Landesregierung und stellen mit der SPD zusammen die zuständigen Minister. Dürfen wir Sie an Ihr Vorhaben erinnern und besonders Herrn Meyer, der seine Parlamentsrede am 17.7.12 mit den Worten schloss:
„Freier Wald und freier Strand für freie Bürger!“ Herr Meyer und Herr Wenzel, setzen Sie ihr Vorhaben von damals um - mehr als freien Strandzugang in angemessenem Umfang wollen wir auch nicht.

Leider ist die Situation an der Niedersächsischen Nordseeküste ganz anders und das schon seit 40 Jahren. Fast alle Strände sind gebührenpflichtig. Für das bloße Betreten der Ostfriesischen Inseln muss man bereits Kurbeitrag bezahlen, auch wenn man dort gar nicht übernachten, sondern die Insel nur für ein paar Stunden erkunden will. An der Küste von Norddeich bis Cuxhaven wird von Tagesgästen (Übernachtungsgäste zahlen Kurbeitrag) meist direkt „Strandeintritt“ kassiert, in der Regel 3 €, die nicht nur im Hochsommer, sondern von April bis Oktober fällig werden. Egal bei welchem Wetter und ob man am Strand mehr machen möchte als einen Spaziergang.

Oft sind die Strände sogar kilometerweit eingezäunt, damit auch ja kein Besucher, ohne zu bezahlen, an den Strand kommt - so in Cuxhaven, im Wangerland, in Bensersiel, Dornumersiel und Neßmersiel. Kilometerlange Zäune am „freien“ Meer - keine Schafzäune, sondern Zäune zum Aussperren der Menschen aus der Region von ihrem Strand und ihrem Meer -, das gibt es nirgendwo sonst auf der Welt, das gibt es nur in Niedersachsen. Ein beschämendes Alleinstellungsmerkmal!

Dabei steht jedermann laut Bundesnaturschutzgesetz § 59 der freie Zugang zu Natur und Landschaft zu. Freie Landschaft darf weder eingezäunt, noch darf für Aufenthalt und Erholung dort Gebühr erhoben werden. Man stelle sich vor: Berge und Wälder in Bayern eingezäunt, Schlagbäume und Kassenhäuser an der Straße und jeder Tagesbesucher, vor allem die Bayern selbst, müsste 3 € „Eintritt“ bezahlen! Undenkbar, aber an der Niedersächsischen Nordseeküste ist das "Normalität". Wir Norddeutschen und unsere Besucher, wenn sie nicht Kurbeitrag zahlende Hotel- und Pensionsgäste sind, zahlen „Eintritt“ zum Meer vor der eigenen Haustür.

Die Tourismusgemeinden behaupten, sie brauchen den Strandeintritt zur Strandpflege. In Wahrheit werden die Strandkosten gleich mehrfach kassiert (in Klammern als Beispiel die Zahlen des Wangerlandes): Zunächst als Kurbeitrag von den Übernachtungsgästen (2,9 Mio. €), die auch mit großem Abstand Hauptnutzer der Strände sind (2 Mio. Übernachtungen), und dann als Fremdenverkehrsumlage vom Tourismusgewerbe (550.000 €). Beides zusammen (3,45 Mio. €) deckt die Strandkosten (500.000 bis 600.000 € - darin enthalten über 100.000 € allein für Kassenpersonal) bereits mehrfach. Tagesgäste (170.000), die eine Minderheit darstellen und oft auch nur spazieren gehen oder einen Blick aufs Wasser werfen wollen, werden über „Strandeintritt“ (450.000 €) zusätzlich abkassiert. Mit dem Ergebnis, dass eine Nutzerminderheit von Tagesgästen, meist Einwohner aus der Region, mit ihrem „Strandeintritt“ den Löwenanteil (80%) der Kosten für einen Strand trägt, den überwiegend andere nutzen und an dem andere verdienen. „Strandeintritt“ für Tagesgäste ist also doppelt ungerecht: er schränkt unser Recht auf freien Zugang zum Meer, ins Watt und an den Strand unzulässig ein und ist zudem überhaupt nicht nutzergerecht.

Die Initiative „Freie Bürger für freie Strände“ hat deswegen Klage beim Verwaltungsgericht Oldenburg gegen den „Strandeintritt“ im Wangerland eingereicht. Wenn das Gericht den „Strandeintritt“ hier für rechtswidrig erklärt, ist er an der ganzen niedersächsischen Küste von Norddeich bis Cuxhaven rechtswidrig. Verfahren dazu können sich aber über mehrere Instanzen und Jahre hinziehen.

Wir wenden uns daher gleichzeitig mit dieser Petition an das Land Niedersachsen. Als Gesetzgeber, als Eigentümer der meisten Strände und als Aufsichtsbehörde kann das Land den Kommunen schon zur Strandsaison 2015 entsprechende Vorgaben machen. Für unsere Petition wollen wir in den Sommermonaten so viele Unterstützungsunterschriften sammeln, dass sich die zuständigen Ministerien und der Niedersächsische Landtag gleich nach Ende der Parlamentsferien am 10. September 2014 mit dem Thema „freier Strandzugang“ beschäftigen.

•Wir appellieren an das Land Niedersachsen, der Allgemeinheit den freien Zugang zu den                Stränden einzuräumen.

•Soweit den Kommunen erlaubt wird, für besonders ausgestattete Teile (!) des Strandes zu             kassieren, „ist ein angemessenes Verhältnis zwischen abgabepflichtigem und abgabefreiem            Strand zu gewährleisten“, wie es in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern                  gesetzlich geregelt ist.

•Spaziergänge und Wattwanderungen müssen generell gebührenfrei möglich sein.

•Zäune, die für Schafbeweidung, Deich- oder Naturschutz nicht erforderlich sind, müssen                verschwinden.

Wir wollen frei ans freie Meer kommen können!
Initiative "Freie Bürger für freie Strände" zur Unterschrift: HIER


***********************************************************************
ATM-Vision-Paper-Deutsch - Alternative Trade Mandate

DIE SIND HIER ZU FINDEN: LINK

PowerShift e.V.-Wandel des Handels statt Wandel durch Handel
http://www.printfriendly.com/print?url=http%3A%2F%2Fpower-shift.de%2F%3Fp%3D973

************************************************************************
GEAB N°86 ist angekommen! GlobalEurope Anticipation Bulletin (GEAP)
LEAP/E2020 Pressespiegel - Umfassende weltweite Krise?
(GEAB ist leider nur im Jahres -Abo zu 220 € erhältlich, immerhin diese Inhaltsangabe ist kostenlos:

Die geopolitische Neuordnung der Welt
Am Ende eines Zeitraums von sechs Jahren, in der die normale Entwicklung des systemischen Übergangs von der alten zur neuen Weltordnung gehemmt war, weil durch eine künstliche Dollarschwemme die Welt in eine erneute Abhängigkeit von der amerikanischen Währung gebracht wurde, entwickelt sich heute Geschichte wieder entlang der Linien der schon lange wirksamen grundlegenden Trends. Das soll in keiner Weise heißen, dass in den letzten sechs Jahren nichts Bedeutsames geschehen wäre. Zum einen sind die Amerikaner gescheitert, ihre Wirtschaft wieder anzukurbeln
LEAP2020 - Pressemitteilung des GEAB vom 15. Juni 2014 (GEAB N°86) -
 
US-Handelsdefizit klettert auf Zwei-Jahres-Hoch
Das Handelsdefizit der USA ist im April auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen. Die Importe übertrafen die Exporte im Wert um 47,2 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich ein Defizit von 40,8 Milliarden Dollar erwartet.
Handelsblatt
 
Irritierende US-Geldpolitik: Fehlbare Fed
Gleich siebenmal hat die Fed das Wachstum überschätzt Aber auch diesmal findet sich das Spannendste im Kleingedruckten und zwischen den sorgsam gedrechselten Zeilen. Denn da muss die Fed ihre hochfliegenden Erwartungen ans US-Wachstum und die Gesundung der Konjunktur erneut drosseln. Im März, bei ihrer ersten Pressekonferenz als Fed-Chefin, hatte Yellen von 2,8 bis 3 Prozent gesprochen - jetzt sind's auf einmal nur noch 2,1 bis 2,3 Prozent.

Spiegel
 Kalter Krieg mit „Finanzwaffen“
Während US-Präsident Barack Obama auf seiner Europatour von Regierungssitz zu Regierungssitz eilt, wird auch David Cohen am alten Kontinent unterwegs sein. Den Juristen werden dabei kaum Kameras begleiten, und es wird keine Liveübertragungen seiner Reden geben – weil er keine Reden halten wird. Cohen, politisch ein Demokrat, wird sich hinter sprichwörtlichen Polstertüren mit seinesgleichen Treffen: mit Finanzbeamten. Er ist zum zweiten Mal binnen weniger Monate in Europa. Sein Thema: Russland, China und deren wachsender Widerstand gegen die amerikanische Vormachtstellung im Finanz- und Geldsystem. Sein Ziel: eine Batterie von „Finanzwaffen“
Die Presse
Merkel unter Druck: Wie hoch wird Preis für Juncker?
Nach wochenlangem Gezerre wird nun wohl doch der CDU-Spitzenkandidat neuer Präsident der EU- Kommission. Doch ohne Gegenleistung wird der britische Premier Cameron das nicht akzeptieren.
NWZ Online
 
„Abenomics“ geht die Puste aus
Zweifel am japanischen Wirtschaftswunder. Nach der Anhebung der Mehrwertsteuer im vergangenen Monat stehen Ministerpräsident Shinzo Abe immer weniger Optionen zur Verfügung, meint Robeco- Chefvolkswirt Léon Cornelissen. Weitere geldpolitische Lockerungen der Bank von Japan seien möglicherweise unausweichlich.
Das Investment
Deutscher Minister greift USA wegen Boeing-Subventionen scharf an
Der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat der US-Regierung eine wettbewerbswidrige Subventionierung des US-Flugzeugbauers Boeing vorgeworfen. „Boeing scheint sich nur dann Wettbewerbsfähigkeit zuzutrauen, wenn es den Staat um eine riesige Menge an Subventionen bittet“, sagte er bei einem Besuch der Zentrale von Airbus in Toulouse am Montag laut einem Mitschnitt seiner Äußerungen.
Tiroler Tageszeitung
Teersandöl ohne US-Umweg
Kanadas Regierung hat den Bau einer Pipeline genehmigt, um mehr Öl aus dem besonders klimaschädlichen Teersandabbau in alle Welt zu exportieren.
Neues Deutschland
Bushs Irak-Krieg wird zu Obamas Alptraum
So sind nach einem US-Medienbericht bereits Truppen aus dem Nachbarland Iran im Einsatz gegen Isis. Mindestens drei Bataillone der Al-Kuds-Brigaden, der Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, seien in den Irak entsandt worden, berichtete das "Wall Street Journal". Irans schiitischer Präsident Hassan Ruhani sicherte dem schiitisch regierten Nachbarland öffentlich Hilfe im Kampf gegen die sunnitische Terrororganisation zu, die einen Gottesstaat vom Persischen Golf bis zum Mittelmeer errichten will.
RP-Online
Großbritannien Land der Armut
Eltern, die am eigenen Essen sparen, um ihre Kinder satt zu bekommen. Bürger denen es an Bekleidung fehlt und Familien, die daheim frieren, weil sie Heizkosten sparen müssen: In Großbritannien sind solche Zustände einer neuen Armutsstudie zufolge keine seltenen Ausnahmen, sondern ein Massenphänomen.
FAZ
USA - Inflation kommt auf leisen Sohlen
Die Armut grassiert vielmehr dermaßen, dass jeder siebte Amerikaner auf Essensmarken angewiesen ist. Inflation bei stagnierender Wirtschaft nennt sich Stagflation, ein Begriff, der nicht mehr gerne gehört wird. Ins Bild passt, dass das Verbrauchervertrauen (Michigan Konsumklima) im Gegensatz zu den Analystenerwartungen im Juni gesunken ist.
Boerse-Express
 
Putin hofft auf Konsultationen Russland-Ukraine-EU Weiterlesen:
http://german.ruvr.ru/news/2014_06_19/Putin-hofft-auf-Konsultationen-Russland-Ukraine-EU-2021/
Präsident Wladimir Putin will Russlands Partner in der Ukraine und der EU im Rahmen trilateraler Konsultationen über die Besorgnisse im Zusammenhang mit der Absicht Kiews informieren, ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu schließen.
Stimme Russlands
Frankreich rettet Alstom selbst - Offerten abgelehnt
Frankreich will seine angeschlagene Industrieikone Alstom vorerst nicht komplett in fremde Hände geben. Die Gebote sowohl von Siemens und Mitsubishi Heavy einerseits als auch von General Electric andererseits seien nicht ausreichend, sagte Frankreichs Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg am Freitag in Paris.
Reuters
 
Milliarden-Klage gegen Dt. Bank und andere wegen Hypothekenkrise
Großinvestoren wie die Allianz-Tochter Pimco und die DZ Bank verklagen die Deutsche Bank und fünf andere Geldhäuser wegen ihrer Verwicklung in das Geschäft mit riskanten Hypothekenpapieren.
Reuters
Russland kassiert erste Milliarden
Nach dem Gas-Megadeal mit Russland überweist China eine erste Tranche von 25 Milliarden Dollar – noch nicht einmal die Hälfte dessen, was die geplante Gaspipeline kosten wird.
BAZ Online
Berlin, 5. Juli 2014: Erstes transeuropäisches Treffen der kleinen und mittleren Parteien
Die Ergebnisse der Europawahlen im vergangenen Mai sind wieder einmal Spiegelbild der politischen Krise und des demokratischen Bankrotts, der in der EU seit Maastricht herrscht. Die europäischen Bürger sind direkt von der Finanz-und Wirtschaftskrise betroffen. Mittlerweile sehen sie auch die politischen Krise der EU und die die Unrechtmäßigkeit der Wahlen. Ihr Abstimmungsverhalten sind ein Spiegelbild ihrer Entschlossenheit, dieses Komplott der großen nationalen Parteien (die nicht einmal als Teile der europäischen Parteien-Gruppierungen im EP frei von ihren nationalen Zwangsjacken denken können) und der anti-europäischen Parteien die die Zerstörung Europas unterstützen, zu beehnden.
Newropeans-Magazine


Einjahres-Abonnement (10 + 6 Ausgaben) 220 Euro
Der GEAB ist ausschließlich im Jahresabonnement für 220 Euro (keine Sondertarife) erhältlich
Das GEAB-Jahresabonnement umfasst 10 Ausgaben: die aktuelle und die folgenden neun Ausgaben; im Juli und August  erscheint der GEAB nicht!
Mit jedem neu abgeschlossenen Jahresabonnement erhalten unsere Leser die vorher gehenden sechs Ausgaben gratis Oder einen Monat Zugriff auf die Archive: 220 EURO
http://www.europe2020.org/payment/index.php?lang=ge 
Probelesen gratis MAP8-März 2013-DE-pdf: http://www.leap2020.eu/file/136531/

Russia says only Kiev can solve Ukraine's crisis  19/06/2014
Russia reiterated Thursday that Ukraine must solve its months-long political crisis domestically and not rely on foreign guidance...
Read Xinhuanet: http://news.xinhuanet.com/english/world/2014-06/19/c_133421243.htm

Buchholzens Wochenschauer – Nummer 622

Kriegsgräber-Vorsorge dank Standortpfarrer Gauck
Standortpfarrer Gauck, unser oberkommandierender Seelenhirte auf dem Feld der deutschen Ehre, rüttelt schon lange an seinem Volke herum, auf dass Deutschland endlich mal wieder erwache. Er geißelt zum wiederholten Male die kriegerische „Zurückhaltung der Deutschen“, die „den Einsatz militärischer Mittel“ – natürlich „als letztes Mittel“ – scheue. Nun waren in der Kriegsgeschichte jedweder Nation die militärischen Mittel stets die letzten Mittel, zu denen man bedauerlicherweise greifen musste. Irgendwann musste man eben zurückschießen – spätestens ab 5 Uhr 45 (das ist allerdings mehr eine deutsche Zeitangabe). Beim letzten Mittel gibt es nun mal kein Mittelmaß.
 
Die derzeit mittel-mäßige Haltung der Deutschen war schon für einen früheren Bundespräsidenten ein rechtes Ärgernis. Der damalige Herzog in der Bellevue-Kaserne forderte martialisch, dass „ein Ruck durch Deutschland gehen“ müsse. Seltsam, immer wenn unsere obersten Feldprediger heftig am Rucken sind, zucke ich nicht minder heftig zusammen. Ein Ruck-Zug der besonderen germanischen Art.
 
Pfarrer Gauck hat seine Missionsarbeit als Kriegs-Vorantreiber schon vor zwei Jahren begonnen. In einer Rede vor der Führungsakademie der Bundeswehr beklagte er, dass das deutsche Volk absolut kein Glücksgefühl empfindet, wenn deutsche Soldaten bei Auslandseinsätzen sterben. Gauck wörtlich: „Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glückssüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen.“ Was übersetzt heißt: Wir müssen endlich wieder unglückssüchtig werden, damit wir es erträglicher finden, wenn es mehr deutsche Gefallene gibt (obwohl es diese Soldaten dann eigentlich nicht mehr gibt, eben weil sie gefallen sind). Eine alte deutsche Tradition: Kriegsopfer-Vorsorge nennt man das. Gauck meint offenbar: Wenn deutsche Soldaten fallen, dann sind sie ja wohl gefallen zum Wohl gefallen, zum Wohl des Vaterlandes und damit wohl auch zu seinem Wohlgefallen. Und dieses Wohlgefallen will er mit uns teilen, auf dass uns eine ganz neue Art von Glückseligkeit erfülle.
 
Glücklicherweise (genauer: gaucklicherweise) gibt es immer mehr deutsche Kriegsfreiwillige, die den Ruf ihres Präsidenten vernommen und verstanden haben. In Scharen ziehen sie ins Ausland, um dort zu den Waffen zu greifen. Sie sind bereit, sich „früher, entschiedener und substanzieller einzubringen“, wie es Gauck im Januar auf der Münchner Sicherheitskonferenz von den Deutschen forderte. So konnte „Spiegel-online“ gestern die Erfolgsbotschaft verkünden, dass im Irak nun frisches „Kanonenfutter aus Deutschland“ auf dem Markt sei. Die Zahl der freiwilligen deutschen Kämpfer sei in diesem Jahr sprunghaft gestiegen – allerdings auf der Seite der Dschihadisten, also bei den Isis–Milizen. „Bundespräsident Gauck ruft erneut zum Heiligen Krieg auf“, so betitelte der Ex-CDU-Minister Todenhöfer die Meldung auf seiner Facebook-Seite, und zugleich zeigt er den Heiligen Krieger im fotomontierten Al-Kaida-Outfit.
 
Das ist natürlich unerhört, und so wird es in den Gazetten einstimmig kommentiert: Man kann Gauck ja viel unterstellen, aber er ist gewiss kein islamischer Fundamentalist. Nein, er ist eindeutig ein protestantischer. Doch der Krieg ist ihm heilig – zumindest als „letztes Mittel“, wenn es um die „Menschenrechte“ geht. Eine diffuse Ersatz-Religion, die schon den Krieg in Afghanistan rechtfertigen sollte. Menschenrechte werden immer dann von rechten Menschen gepredigt, wenn es im Hintergrund um ganz andere Interessen geht, wie es der Ex-Präsident Köhler einst allzu offen eingestand, woraufhin er freiwillig zurücktreten musste.
 
Der Heiligenschein, mit dem der jetzige präsidiale Evangelist auch von den Grünen und der SPD bekränzt wurde, ist ein Schein, der auch die „letzten Mittel“ heiligen soll. Was da zum Vorschein kommt unter diesem Heiligenschein ist schon lange augenscheinlich: Ein gefährlicher Scheinheiliger.
http://www.martin-buchholz.de/tourneeplan.php

Die Kiewer Putschregierung, ermächtigte sich selbst zu regieren!

Kürzlich haben sie noch eins draufgesetzt, sie kreierten unter Schirmherrschaft des OSZE einen Runden Tisch. An diesem stellten sie nur für sich selbst Stühle zur Verfügung. Auf diesen Stühlen nahmen sie und ihre Schirmherren feierlich Platz und redeten mit sich selbst. Von USA/EU/NATO bejubelt wurde den Staunenden Fernshzuschauern und Zeitungslesern in der freien westlichen Welt dann mitgeteilt: Kiew/Ukraine: "Es herrschte traute Eintracht am runden Tisch".

Schnell noch Zwei ähnliche:
Ein Rabe sitzt auf einem Baum und hat ein Stueck Käse im Schnabel. Kommt der Fuchs vorbei und fragt ihn, ob er für die Merkel sei. Der Rabe schweigt. Der Fuchs wiederholt seine Frage und fügt hinzu, dass er im Auftrag des Deutschen-Verfassungsschutzes gekommen sei. Der Rabe schweigt weiter. Nicht nur der Deutsche-Verfassungsschutz, die CIA und der NSA stünde hinter ihm, sagt der Fuchs drohend und fragt noch mal, ob der Rabe für die Merkel stimme. Da sagt der Rabe endlich "Ja",  der Kaese faellt ihm aus dem Schnabel. Der Fuchs schnappt den Käse und  trottet davon. Zu dumm, sagt der Rabe zu sich selbst, aber was hätte es geändert, wenn ich "Nein" gesagt hätte?

Sprachverordnung zur Sprachregelung:
Das Kanzleramt der Bundesrepublik Deutschland gab eine Klarstellung für den Sprachgebrauch in der freien westlichen-Presse heraus: 
"Aggression ist, wenn ein Land ein anderes überfällt ohne  Zustimmung der USA."

Kläuschen das Direktorlein, der will für die Zukunft sein?
Nein, nein, nein das darf nicht sein,  da stimmen wir nicht, in sein Klage-Liedchen ein...

Wir wissen das Arbeit keine Zukunft hat, sie ist schon heute nicht mehr für alle “ herstellbar”. Wissenschaft und Technik untergraben, sämtliche Fundamente, an die sich so ein Direktorlein noch heute klammert!  Solch “ wissenschaftliche Kleingeister” können sich nicht Ansatzweise vorstellen, was es bedeutet, wenn 50% aller nötigen Güter vollautomatisch ohne Beteiligung einer menschlichen Arbeitskraft hergestellt werden.
Wenn dann auch noch bei allen anderen  Gütern,  menschliche Arbeitskräfte nur noch zu 25% am Herstellungsprozess beteiligt sind. Da müßten zur Aufrechterhaltung des momentanen Wirtschafts- systems  Organisationen wie das “Institut für die Zukunft der Arbeit”, so etwas wie Pseudo- arbeit - Beschäftigungstherapie entwickeln ohne das die so beschäftigten es merken können, das sie völlig Sinnlos beschäftigt werden, ohne das aus ihrer Tätigkeit für irgend jemand etwas nutzbares entsteht.

Absoluter Endpunkt der Entwicklung, wäre eine Vollautomatische Fabrik A) die sich selbst repariert per Internetverbund ihren Nachschub für die Produktion selbstständig bei einer mit Förderbändern angeschlossenen weiteren Automatischen Fabrik B) & C) ordert. Die Fabrik A) leitet sodann die gefertigten Produkte vollautomatisch in ein Demontagewerk C) zum Recycling weiter. Na prima in dem Verbund kann dann sogar auf Einbau geplanter Produkt- Obsoleszenz voll verzichtet werden, der Fortschritt läßt sich eben nie aufhalten, und die Fabrik C) liefert die Grundstoffe je nach Anforderung der Fabriken A) & B) an diese zurück. Die gesamte Mehrwert- Schöpfung geriete allerdings völlig aus den Fugen, müßte durch irgendein Flickwerk ersetzt werden. Oder ist eventuell unser jetziges System schon auf dem Weg der Erprobung von Arbeitssimulationen und wir unterliegen Fehleinschätzungen unserer eigenen Beobachtungen?
Liebe Grüße vom  Ali  & seinem Kumpel Kalle aus Berlin X-Berg!


Offenen  Brief  von 53 Mitgliedern  des Wissenschaftlichen Beirats von Attac an Professor Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts für die Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn.

Die Unterzeichner fordern Professor Zimmermann auf, auch sie zu verklagen, sollte er seine Klage gegen Dr. Werner Rügemer und die Neue Rheinische Zeitung vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg aufrecht erhalten. Dr. Rügemer hatte das von Professor Zimmermann geleitete Institut wegen seiner Lobby- Tätigkeit kritisiert und die für ein wissenschaftliches Institut gebotene Unabhängigkeit in Frage gestellt
 
Der Artikel "Die unterwanderte Demokratie" von Werner Rügemer erschien im August 2013 in den "Blättern für deutsche und internationale Politik". Eine um die strittigen Passagen gekürzte Version können Sie hier nachlesen:
www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2013/august/die-unterwanderte-demokratie
 
Weitere Erläuterungen zu dem Fall sind folgendem Beitrag Werner Rügemers auf den "Nachdenkseiten" zu entnehmen: www.nachdenkseiten.de/?p=21447

Offener Brief des Wissenschaftlichen Beirats von Attac

Sehr geehrter Herr Professor Zimmermann,
Sie haben Werner Rügemer auf Unterlassung von Behauptungen verklagt, die sorgfältig recherchiert und sachgerecht interpretiert worden sind und Ihnen offenbar nicht passen, weil der Autor die „Unabhängigkeit“ des Instituts Zukunft der Arbeit, dessen geschäftsführender Direktor Sie sind, und die Seriosität der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts in Frage stellt und seine Tätigkeit als eine neue Form des Lobbyismus darstellt. Das alles wird in Werner Rügemers Darstellung wohlbegründet und es werden einige Konsequenzen für die Wissenschaft und für die Demokratie aufgezeigt.
 
Wir teilen Werner Rügemers Darlegungen und sind gern bereit, dies in der Öffentlichkeit zu bezeugen. Ziehen Sie ihre Klage gegen Werner Rügemer zurück oder verklagen Sie auch uns, wenn Ihnen die wissenschaftlichen Argumente fehlen und Sie eine Auseinandersetzung im Terrain der Paragraphen erzwingen wollen.
 
Sie sind Professor und somit als jemand, der etwas zu „bekennen“ hat, eigentlich der Wahrheit verpflichtet. Diese Moral bindet Sie nicht. Man kann über wissenschaftlich begründete Aussagen streiten; aber bitte in wissenschaftlichen Diskursen und nicht vor Gericht. Es geht Ihnen offenbar nicht um den wissenschaftlichen Streit über – in diesem Fall – die Folgen neoliberaler Politikempfehlungen für Arbeitsplätze und Lebensbedingungen vor allem jener Menschen, die von ihrer Arbeit leben, für die Einkommens- und Vermögensverteilung in den Ländern der EU oder über die fatale Rolle, die mit viel Geld ausgestattete Institute in der Politikberatung spielen. Es geht Ihnen um Rechthaberei. Sie wollen sich durch ein Gericht und nicht etwa durch argumentative Überzeugung und möglicherweise auch durch Peers wie es im Wissenschaftssystem üblich ist, Ihre einer bestimmten Tendenz verpflichtete Sicht der Dinge bestätigen lassen und Kritik daran unterbinden.
 
Das geht an den Kern der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit, das verhindert die Offenheit im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess, das ist die Durchsetzung einer arbeitgeber- und unternehmerfreundlichen Tendenz im neutralen Gewand angeblich unabhängiger wissenschaftlicher Forschung, das ist die Absage an den Pluralismus in Forschung und Lehre, das planiert das Terrain für die Durchsetzung von Kapitalinteressen. Werner Rügemer hat dies im Einvernehmen mit vielen anderen, die sich mit der Schnittstelle zwischen Kapitalinteressen und Wissenschaft befassen, als „indirektes lobbying“ bzw. als „deep lobbying“ bezeichnet, das inzwischen verbreitete Praxis ist, so dass es schon zu spät ist, um den Anfängen noch wehren zu können. Daher sind wir umso mehr verpflichtet, wenigstens den schlimmsten Auswüchsen entgegenzutreten.
 
Wir haben uns spontan nach Bekanntwerden Ihrer Klage und des Ergebnisses des ersten Gerichtstermins vom 9. Mai 2014 vor dem Landgericht Hamburg der Aufforderung an Sie, Herr Zimmermann, angeschlossen, uns, die Unterzeichnenden, ebenfalls zu verklagen, wenn Sie die Klage gegen Werner Rügemer aufrecht erhalten.
 
Mit freundlichen Grüßen
Unterzeichnerinnen und Unterzeichner (im Zeitraum vom 11. bis 15.5. 2014):
1. Prof. Dr. Elmar Altvater, Berlin
2. Dr. Günter Berg, Berlin
3. Prof. Dr. Armin Bernhard, Duisburg-Essen
4. Prof. Dr. Hans-Jürgen Bieling, Tübingen
5. Prof. Dr. Ulrich Brand, Wien
6. Prof. Dr. Claudia von Braunmühl, Berlin
7. Dr. Achim Brunnengräber, Berlin
8. Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Köln
9. Dr. Christian Christen, Berlin
10. Prof. Dr. Alex Demirovic, Frankfurt a. M. und Basel
11. Prof. Dr. Klaus Dörre, Jena
12. Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Heidelberg
13. Prof. Dr. Heide Gerstenberger, Bremen
14. Prof. Dr. Peter Grottian, Berlin
15. Prof. Dr. Andreas Fisahn, Bielefeld
16. Prof. Dr. Frigga Haug, La Palma
17. Prof. Dr. Wolf Fritz Haug, La Palma
18. Prof. Dr. Clemens Knobloch, Siegen
19. Dr. Lydia Krüger, Berlin
20. Prof. Dr. Michael Hartmann, Darmstadt
21. Prof. Dr. Peter Herrmann, Rom
22. Dr. Harald Klimenta, Regensburg
23. Prof. Dr. Hans Jürgen Krysmanski, Münster
24. Prof. Dr. Stephan Lessenich, Jena
25. Prof. Dr. Ingrid Lohmann, Hamburg
26. Prof. Dr. Birgit Mahnkopf, Berlin
27. Prof. Dr. Klaus Meschkat, Hannover
28. Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Berlin
29. Prof. Dr. Lutz Mez, Berlin
30. Dr. Wolfgang Neef, Berlin
31. Dr. Silke Ötsch, Innsbruck
32. Tobias Pflüger, Tübingen
33. PD Dr. Ralf Ptak, Köln
34. Dr. Oliver Pye, Bonn
35. apl. Prof. Dr. Niko Paech, Oldenburg
36. Prof. Dr. Urs Müller-Plantenberg, Berlin
37. Prof. Dr. Rainer Rilling, Marburg
38. Prof. Dr. Roland Roth, Magdeburg
39. Dr. Thomas Sablowski, Berlin
40. Prof. Dr. Thomas Sauer, Jena
41. Prof. Dr. Christoph Scherrer, Kassel
42. Prof. Dr. Jürgen Schutte, Berlin
43. Gerd Siebecke, Hamburg
44. Eric Sons, Hamburg
45. Prof. Dr. Gerd Steffens, Wedel
46. Dr. Fritz Storim, Bremen
47. Peter Strotmann, Berlin
48. PD Dr. Heike Walk, Berlin
49. Professor Dr. Isidor Wallimann, Hamburg
50. Prof. Dr. Christa Wichterich, Kassel
51. Prof. Dr. Frieder Otto Wolf, Berlin
52. Dr. Winfried Wolf, Berlin
53. Prof. Dr. Beate Zimpelmann, Bremen
54. Elektriker Alfred Mente Berlin
Habe mir erlaubt meinen Namen, unter Nummer 54. hier noch drauf zu setzen, gehe davon aus dieser Mensch hat vom ehrlichen Zimmermans-Handwerk kaum Ahnung, damit führt er zwar den Namen Zimmermann nicht unrechtmäßig, ob dasselbe jedoch auf seine Professur zutrifft?


Die Anstalt vom 29.04.14

Merkel Gemeinsam für EU - CDU
Die Anstalt diesmal über Bayern wo jeder Ausländer sein eigenes Gesetz bekommt & Europa: zum Beispiel “solidarisch”. im folgenden leider unglücklich getrennt?
solid-
arisch

Weitere Inhalte: Innenpolitik Angela Merkel ist das personifizierte Sommerloch!  Mit Iwanometer zur Hirn-Korrektur...
EU-Politik: Der griechische Patient, Sparprogramme für arme Länder.............Liberte; Egalite & Austeriti?....
Verknüpfungen - Regierung - Presse  & DIE NEUE WECKER BALLADE
Hier direkt zum Anschauen:


Mehr Anstalten==> www.youtube.com/results?search_query=anstalt+2014

KLEIN ERNA & DAS FRITZCHEN GLAUBEN:
Die Banken sind nach den Skandalen der Finanzkrise reguliert worden
Black Rock panorama
Die Spekulationsgeschäfte wuchern jetzt fast unbemerkt in größeren Dimensionen als jemals zuvor.
Mächtig gewordene Finanzkonzerne agieren weltweit als Schattenbanken und kaufen sich die Welt zusammen. Wie zum Beispiel "Blackrock" (Schwarzer Fels) der weltweit mit 4 Billionen US-Dollar (Entspricht 4000 Milliarden $), das sind 10 mal soviel wie der Jahreshaushalt der Bundesrepublik Deutschland auf Einkaufstour ist.
Die Macht der Finanzkonzerne  "BLACKROCK" :
http://www.youtube.com/watch?v=tr2qOn56yik


Ein riesiges Lügentheater...
Ist Demokratie eine Lüge oder ist sie nur irgend so ein Traum...

Wie der Kommunismus, weil nur er aus der Verantwortung zur Gemeinschaft, also für alle, entstanden ist. Weil nur er das egoistische Treiben überwindet, indem er das Recht für alle zum Zentrum seiner Ideen macht. Ist der  Selbstbehauptungs- und Lebenswille das einzige, was das Getriebe in Gang hält.  Entwickelt sich erst dadurch der bewusste Wunsch nach schützender Gemeinschaft und Zusammenarbeit.

Albert Pike,  war er dreißig Jahre einsame Spitze der Illuminaten? Er  sagte den ersten und zweiten Weltkrieg voraus und jetzt den dritten Durchgang in Nahost. Wie konnte er das?  Hat er das alles geplant? Hatte er auch den Kommunismus geplant? Dann lief bis jetzt alles wie am Schnürchen, an seinem Schnürchen. Er wusste, dass die Menschen gern idealistischen Träumen  anhängen. Das wusste auch der Geldwechsler Rotschild. Drum ging er bei Bankier Oppenheimer in die Lehre und lernte, wie man den Träumern mit frommen Sprüchen auch das letzte Hemd auszieht. Alles steht und fällt mit der Überwindung der Geldschranke. Das wussten auch die Kommunisten Lenin, Trotzki und Stalin.
Alles Wunschdenken, alles Ideologie: Die Kunst mit gut klingenden Ideen zu lügen. Ein Staat, der sich demokratisch gebärdet, ist für die Geldgeber ein verlässlicher Schuldner. Über die Staatsgewalt kann er auch den letzten Steuerzahler am A.... kriegen, um seine Wucherträume zu erfüllen. Weder radikal demokratisch noch radikal sozialistisch-kommunistisch ist dem beizukommen.

UND? JETZT?:
http://lichtweltverlag.blogspot.de/2014/01/fukushima-welle-erreicht-us-westkuste.html

Hier eine Antwort der Landesregierung Baden-Württemberg auf die Anfrage einer Grünen- Abgeordneten nach Auswirkungen von TTIP auf das Land, mit ein paar interessanten Infos: HIER


WISSEN IST MACHT

BSE Verbrauchermacht 1Blumen, Kaffee, Natursteine oder Kleidung:
Niedrigpreise bei uns sind oft durch Armut, Kinderarbeit und Rechtlosigkeit erkauft. In allen Bereichen gibt es aber auch Gütesiegel, die für die Einhaltung bestimmter sozialer Standards stehen (z.B. Fair-Trade-Siegel). Vertreter/innen aus dem Verbraucherbereich und der IG BAU Schleswig-Holstein-Nord informierten und diskutierten auf der Podiumsdiskussion über die Möglichkeiten und Grenzen sozialer Gütezeichen.
Viele Teilnehmer stellten sich die Frage:
„Können uns als Verbraucher solche sozialen Gütesiegel den Weg für „faire“ Arbeit weisen?
Wer kontrolliert die Einhaltung der geforderten Arbeitsbedingungen? Sind die Preise bezahlbar?“

Hauptreferentin war die Dipl. Sozialökonomin Waltraud Waidelich vom Frauenwerk der Nordkirche. Sie hat sich bereits intensiv mit dem Thema „bewusster konsumieren“ auseinander gesetzt. Von der IG BAU nahm Jörg Heinel, Branchensekretär für Gartenbau beim Bundesvorstand, an der Podiumsdiskussion teil. Er berichtete von den Erfahrungen mit fair gehandelten Blumen. An dem Programm war die IG BAU beteiligt. Frau Waidelich führte die zahlreichen Teilnehmer in die Thematik ein. In der anschließenden intensiven Diskussion wurden viele Gedanken diskutiert.

Politik und Unternehmen dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Ein guter Wegweiser ist, wenn sich Firmen der BSCI (Business Social Compliance Initiative), einer Plattform zur Verbesserung der sozialen Standards weltweit, angeschlossen haben oder Mitglied der Fair Wear Foundation sind.

BSE Verbrauchermacht 2

Als Ergebnis kann man festhalten: Der Verbraucher hat sehr wohl die Möglichkeit, sich gezielt zu informieren und bewusst einzukaufen, allerdings leider immer nur im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten. Eine Stärkung der Gewerkschaften vor Ort ist die beste Möglichkeit, die Situation zu verbessern und zu kontrollieren. Da ist die internationale Solidarität gefordert.
IG BAU – die tun was!











BILDUNGSLÜCKEN?

„Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann über Kampagnen und Macht, Gegendarstellungen und Gratisblätter, Gerichtsverfahren mit Promis und die Zukunft der „Titelmieze“, bei einer Befragung durch die faz:

 Sie haben als „Bild“-Chefredakteur nicht wenig Macht. Wofür setzen Sie die ein? Können Sie Leute verstehen, die meinen, Sie mißbrauchten diese Macht?

Was heißt Macht?.... Frei nach Axel Springer: „Bild“ sollte nie irgendein Boulevard-Blatt, sondern eine Volkszeitung sein. Also Anwalt der Leser, Zuhörer, Ratgeber, Verteidiger, Helfer. Übersetzt heißt das: „Bild“ sagt nicht nur, was passiert. „Bild“ sagt auch, was die Republik fühlt. Die Schlagzeile „Wir sind Papst“ ist dafür ein Beispiel: Hier wurde die nationale Euphorie unbefangen auf den Punkt gebracht. Das ist unser Anliegen: zu dokumentieren, was die Menschen beschäftigt, was sie emotional umtreibt. „Bild“ ist, um es mit einer Metapher aus der eher linken Ecke zu formulieren, die gedruckte Barrikade der Straße. Das ist ihre Macht...Und Kampagnen gibt es keine?
Im Augenblick planen wir eine Kampagne für besseres Wetter in Hamburg....
Wenn alle großen Sender dasselbe Programm zeigen, ist das Fernsehen für einen Moment tatsächlich wieder Massenmedium. Aber diese nordkoreanische Programmvielfalt ist nicht der Normalfall. (1)

BILD BILDET UN-GEMEIN: ALSO BILD DIR DEINE MEINUNG, MIT ZUR PROBE FOLGENDEN ZWEI BEISPIELEN:

US-STUDIE DIE "UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS"*
Katholiken haben’s immer gewusst. "US-Wissenschaftler" haben 45 Fälle von „unbefleckter Empfängnis nachgewiesen".
Für die Studie wurden 7870 junge Amerikanerinnen befragt, 45 erklärten, schwanger geworden zu sein, obwohl sie nie Sex hatten. Andere "Wissenschaftler" räumen ein, dass einige Teilnehmerinnen bei der Umfrage gemogelt haben. Aus religiösen Gründen wollten sie offenbar nicht zugeben, dass sie vor der Ehe schon einmal Sex gehabt hatten. Andere Forscher, die sich mit der Studie beschäftigten, fanden eine mögliche medizinische Begründung für die Jungfrauengeburten. Es sei nicht auszuschließen, dass sich die Frauen – ähnlich wie Zwitter – ungeschlechtlich fortgepflanzt hätten. Verantwortlich dafür sei eine Genmutation. Schon früher wurde vermutet das in Badewasser, bei bestimmter Zusammensetzung und körpernaher Temperatur verspritztes Sperma jungfräuliche Mädchen befruchten kann. Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten so hat zum Beispiel der Kreationismus seine größte Bedeutung in den christlich-fundamentalistischen und evangelikalen Richtungen in den USA. Sie versuchen, den Kreationismus zum Inhalt des Biologieunterrichts an Schulen zu machen. Da die US-amerikanische Verfassung jedoch ein Verbot religiöser Inhalte im Schulunterricht enthält, behaupten sie, der Kreationismus wäre eine  wissenschaftliche Theorie wie auch der Darwinismus und könne folglich ohne Konflikt mit der Verfassung unterrichtet werden. Gerichte haben jedoch in letzter Instanz stets gegen diese Ansicht geurteilt. In verschiedenen Formen changiert der Kreationismus besonders im Süden der USA zwischen Religionslehre und Pseudowissenschaft.
(2 Frei nach "Bild" unter Beibringung ähnlicher "wissenschaftlicher Ansichten" wie dort zitiert [Meine Anführungszeichen bedeuten hier, ich hab keine Ahnung wie wissenschaftlich diese Wissenschaftler sind? Bei Forschern z. B. Höhlenforschern bin ich eher großzügiger, jeder sollte forschen ob Mann oder Frau und darf sich dann auch so nennen] ali)

SPENDENBEREITSCHAFT ZUR WEIHNACHTSZEIT
19.12. 2013 EINE BRASILIANISCHE FRAU KÄMPFT GEGEN ARMUT

Eine Brasilianerin versteigerte ihre Jungfräulichkeit, sie will mit dem Geld Heime für Arme bauen
Die 20 jährige Brasilianerin Catarina Migliorini hat ihre Jungfräulichkeit für 600 000 Euro (780 000 Dollar) versteigert, Gewinner der Auktion war ein Japaner. (3)

Links zu den BiLD-Artikeln:
(1)  (2)  (3)
Kai Diekmann auch dort: “WIR SIND APO”
*In dem Zusammenhang emfehle ich Forschung nach dem Bericht eines Insulaners über den Papalagi auf zu nehmen!

Unter vielen anderen sagte auch ein Chinese mal: "Macht kommt aus Gewehrläufen"
(ODER SOLANGE POLIZEI & ARMEE AN DIE MACHT DER BILD & GEBILDETEN REGIERUNG GLAUBEN ~ IST MACHT ALSO EINE GLAUBENSFRAGE?)

Das GroKo-Grusel-Kabinett: NIE WIEDER!
Ohne den Segen der SPD wird kein Krieg mehr geführt / Kundus heißt: die Generalprobe.
Die Rettung bedrohter Völker nennt man Völkerkundus... Hunderte Mann und ein Befehl, die christliche Emanze kommt, nach einer Kanzlerin jetzt eine Kriegsministerin, der Fortschritt ist nicht auf zu halten:

EMMAnzipation

Das Angleichen

der Frauenquoten

der Täter an die der Opfertoten

Frauenbefreiung im Kreuzeszeichen

Heldinnen schwören Zapfenstreichen

Gehorchen Befehlen von der Leichen

Tagesbeschau weiß frau oder man nicht ganz so genau

Warns böse Kind warns gute Kind

Und ob die so unschuldig sind

Frau kennt sie doch die Mutter Courage

Die schreckt kein Luftschlag, kein Todesmarsch

schleppt tote Kinder heran und blutige Windeln

um sich so ihr Kindergeld zu erschwindeln

doch ein Deutsches Gericht

besticht so was nicht

&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&

NIE WIEDER Krieg !!!

 (ohne die SPD)

Ohne des Segen

Der SPD

Wird kein Krieg mehr geführt

Wird nie wieder Krieg geführt

& noch'n Gedicht bei: http://www.barth-engelbart.de/?p=8272

DIE IM 20. JAHRHUNDERT TROTZ SATELLITENÜBERWACHUNG VERSCHWUNDENE ARMEE

Preisfrage: Gab es in der Deutschen Geschichte jemals eine Deutsche Armee, die keinen Krieg führte? Antwort ja, die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR.
Beim Anschluß der DDR an die BRD war versprochen worden, sie in die Bundeswehr einzugliedern – geschehen ist es so nicht sie wurde quasi abgewickelt. Hochmodernes Militärgerät aus sowjetischer Produktion wurde unter dubiosen Umständen an allerlei Potentaten verscherbelt. Eine hervorragende Rolle spielte dabei  Holger-Ludwig Pfahls (CSU), damaliger Staatssekretär im BRD-Verteidigungsministerium. Im Zusammenhang mit noch  anderen Geschäften wurde er 2011 wegen betrügerischen Bankrotts und Betrugs zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Das DDR-Armee Personal wurde zum größten Teil einfach auf die Straße gesetzt.
Mit Kommunisten wollten sich die Militärpolitiker des Westens nicht belasten. Renten und Bezüge wurden auf ein Minimum reduziert, das Tragen von DDR-Orden wurde verboten, sogar der unter Ex-Militärs  übliche Zusatz "außer Dienst" (a.D.) vor dem früheren DDR-Dienstgrad untersagt. Seit einigen Monaten häufen sich sogar Forderungen, bei Traditionsveranstaltungen das Tragen von DDR-Uniformen unter Strafe zu stellen.

Eine Armee mit 184000 Soldaten und Offzieren ist fast spurlos verschwunden.  Die NVA hat weder ein anderes Land angegriffen noch irgendwo in der Welt den Frieden gefährdet. Als sie abtreten mußte, trat sie eben ab: Gedemütigt, aber friedlich; ohne einen Schuß abgegeben zu haben. Zugegeben das Warschauer Pakt Militärbündnis befand sich schon im Zustand der Auflösung, ein Einmarsch der Bündnispartner zwecks Wiederherstellung der Ordnung in der DDR, war nicht mehr zu befürchten.

Die Bundeswehr unter Adenauer von "Ex-Nazies" aufgestellt, um den erklärten Allein- vertretungsanspruch für alle Deutschen in Ost und West abzusichern, führte inzwischen etliche Angriffskriege und bereitet weitere vor. Und falls das kapitalistische System zur Zeit vertreten von Kanzlerin Merkel der momentanen Stadthalterin in der BRD genannt auch:
"MUTTI DAS BIEST" durch soziale Unruhen gefährdet sein sollte, wird die Bundeswehr um sich selbst und der NATO das Mitglied BRD zu erhalten eingreifen. Die gesetzlichen Grundlagen sind dafür längst geschaffen worden. Zu dem Thema das Buch von Uwe Markus/Ralf Rudolph:
Die verratene Armee. Phalanx-Verlag, Berlin 2013, 300 Seiten, 17,50 Euro

P. S.:
Diese Art Militärpakte wie “NATO SEATO UND WARSCHAUER-PAKT” beinhalten immer Maßnahmen um das ausscheren von Pakt-Mitgliedern durch "Politumsturz auch demokratischer Art", als Bündnisfall einzustufen. Leider haben zu wenige Bürger der BRD begriffen, das mit der Auflösung des Warschauer-Paktes, die Verteidigung gegen diesen Pakt also durch die NATO gegenstandslos geworden war. Eine Auflösung der NATO wäre Folgerichtig gewesen.  Alternativ hätte ein ein- seitiger Austritt der BRD aus der NATO kaum noch als Bündnisfall gewertet werden können.
Wer zu Spät kommt den straft das........(Nu zahlt mal alle schön...)


EMBEDDED EU
Von 6. bis 8. Dezember findet in Halle an der Saale der Bundeskongreß des Studierendenverbandes dielinke.sds statt. Der Leitantrag des Bundesvorstandes der Organisation befaßt sich mit der Europäischen Union. Auszüge:
In der öffentlichen Debatte werden Europa und die Europäische Union (EU) häufig undifferenziert gleichgesetzt. Dadurch erweckt jede Kritik an der EU den Anschein, gleichermaßen eine Kritik an dem Gedanken eines friedlichen, geeinten Europas zu sein. Nicht zuletzt der Jugoslawienkrieg im Jahr 1999 zeigte, daß die EU niemals tatsächlich das friedliche und einende Projekt darstellte, das von ihren Gründerinnen und Gründern proklamiert worden ist. Die EU ist eingebettet in das NATO-Kriegsbündnis und tötet in weiten Teilen der Welt (Afghanistan, Elfenbeinküste, Irak, Libyen, Syrien). Selbst an ihren Grenzen innerhalb Europas schreckt die EU vor Krieg als Mittel der Politik nicht zurück. Die erschreckenden Vorkommnisse in Lampedusa erinnern daran, daß Tausende Menschen jedes Jahr vor der Festung Europa ertrinken. Das brutale Austeritätsregime, das in Griechenland im Zuge der drohenden Staatspleite installiert wurde, zeigt, wie unsolidarisch die EU-Politik gegenüber ihrer eigenen Bevölkerung ist, wenn mächtige Teile ihrer Mitglieder ihre Profite gefährdet sehen. Die EU war und ist heute einmal mehr ein kriegerisches, unsoziales und undemokratisches Wirtschaftsprojekt.

Warum wir uns als linker hochschulpolitischer Akteur damit auseinandersetzen müssen, ist die Einschätzung, daß die Haltung zur EU-Krisenpolitik sowie zum neoliberalen Projekt EU und die Bereitschaft, aktiv Proteste in der Gesellschaft aufzubauen, eng miteinander verknüpft sind. Wer die EU und den Euro um jeden Preis retten will, verliert an Kraft im Widerstand.

Keine Hoffnungen in die Reformierbarkeit der EU. Die Stärkung der europäischen Institutionen bedeutet eine Stärkung Deutschlands.

(…) Die EU war von Anfang an kein Solidaritätsbündnis, in dem die Nationalstaatlichkeit aufgehoben wurde. An der »guten Idee, deren Umsetzung bislang gescheitert ist« festzuhalten bedeutet Illusionen der Reformierbarkeit der EU zu schüren, die unter den gegebenen machtpolitischen Voraussetzungen nicht realistisch sind. Unter dem Deckmantel der Völkerfreundschaft werden knallharte nationale Machtinteressen durchgesetzt. Daher ist es verfehlt, noch Hoffnungen in die Reformierbarkeit der EU zu legen.

Kritik an der EU muß von links statt von rechts kommen.
»Die Griechen leiden, die Deutschen zahlen, die Banken kassieren«, war ein Wahlslogan der neu gegründeten Protestpartei »Alternative für Deutschland« (AfD). Dieser neoliberalen Partei ist es im vergangenen September mit über zwei Millionen Wählerstimmen beinahe gelungen, in den Deutschen Bundestag zu gelangen, und sie droht bei den kommenden Europawahlen erstmals in ein Parlament einzuziehen. Während bei Politikfeldern wie Einwanderung und Familie deutlich wird, daß es sich bei der AfD um eine »gewöhnliche« rechtskonservative Partei mit rassistischen und sozialchauvinistischen Lösungsvorstellungen handelt, punktet sie besonders bei der Europa-Frage. Diese und andere Anti-Europa-Parteien bilden die Reaktion auf die dramatischen sozialen Auswirkungen der Austeritätspolitik. Leider ist sie auch die Antwort darauf, daß Die Linke in der EU-Frage eine schlechte Rolle spielt und der Merkelschen Krisenpolitik keine glaubwürdige Alternative entgegensetzen kann. Die Linke sollte eine durchgehend radikale Kritik an der EU formulieren, sonst werden sozialchauvinistische Kräfte und nationalistische Diskurse weiter an Boden gewinnen. Forderungen, wie die nach dem Austritt aus dem Euro, sind nicht per se nationalistisch. Nationalistisch ist es, den EU-Ländern radikale Kürzungspakete aufzulegen, die die Vorherrschaft Deutschlands in der EU zur Folge haben. Nationalistisch wäre es daher, die EU-Institutionen zu stärken und damit das Gewicht Deutschlands in der EU. (...)
http://www.linke-sds.org/die_linkesds/positionen/

 

Eine sozialdemokratische Wahlnachtsgeschichte
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot ausging vom Willy-Brandt-Hause, dass alle Basis nun beschwätzet werde. Und diese Beschwätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da über dem ganzen Lande eine übermächtige Engelin namens Angela ihre schwarzen Fittiche breitete. Und mit ihr wollte nun schweben ein kleines pausbäckiges Posaunen-Engelchen, das da heißt Gabriel. Doch sein linker Flügel wollte nicht richtig mitschwingen; und so bekam das Engelchen auf einmal das große Flattern.

Denn es gab gar viele skeptische Hirten in derselben Gegend, und die hüteten weder tags noch nachts ihre Zunge. Und das Engelchen Gabriel posaunte überall herum: „Fürchtet euch nicht! Entsorgt Euch! Siehe, ich verkündige euch große Freude, denn uns ist eine große Koalition geboren, welche nun alle Futterkrippen füllen wird. Und ihr spielt dabei die Rolle von Ochs und Esel und müsst nur noch brav abnicken, was euch da widerfahren wird.“

Und viele von seinen irdischen Heerscharen hörten diese Worte und bewegten sie in ihrem Hirne. Und sie sprachen also: „Das ist doch, bei Gott, die Höhe! Frieden mit Angela? Das könnte der so gefallen!“ Und Gabriel posaunte von neuem: „Hosianna, sag ich! Und das habt ihr gefälligst auch zu rufen! Wir haben doch gar keine andere Wahl.“ Doch die Basis widersprach also: „Wir haben die Wahl. Du hast sie uns selber verordnet. So flatt’re nun hin und dies hab‘ zum Zeichen: Du wirst finden uns’re Entscheidung auf deinem Gabentische in einem Umschlag liegen. Und dann hast du vielleicht die Bescherung.“

Tscha, soweit die vorerst unvollendete sozialdemokratische Wahlnachtsgeschichte! Keiner kann sagen, wie sie wohl ausgehen wird. Zur Zeit stellt sich die Basis noch weitgehend bockig an. „Die SPD-Mitgliedschaft ist grundsätzlich unwillig“, kommentiert die „FAZ“, aber: „Sie wird das Wollen lernen müssen.“ Eine Basis, die soviel Schiss hat, muss zwangsweise aufs Töpfchen gesetzt werden, auch wenn sie herumdrucksend behauptet: „Ich kann nicht! Ich kann nicht!“ Sie hat so lange auf dem Topp sitzen zu bleiben, bis sie ganz freiwillig ausruft: „Ich muss mal!“ Dann ist sie in Topp-Form für die Wahl der neuen und alten Miss Germany.

So ist es nun mal, wenn man mit der Miss muss.
Das ganze nennt sich: Sozi-Masochismus.

Gabriel hat auf dem SPD-Parteitag gesagt, dass die Große Koalition für die SPD keine Liebesheirat bedeute, sondern eher eine Zwangsehe, zu der man vom Wähler verpflichtet worden sei. Entsprechend zwanghaft wird es dann auch bei der Erfüllung der ehelichen Pflichten zugehen. Dabei kann nun mal nichts Befruchtendes herauskommen. Meine alte Rede:

Da müssen welche miteinander pennen,
die miteinander gar nicht können,
die auch nicht wollen, aber sollen.
Man kann nicht und man will nicht können
und trotzdem muss man können wollen.

Das macht die künftigen Regenten
zu potentiellen Impotenten.
Auf der Koalitions-Matratze
mangelts an Lust, denn keiner hatse.
Zum Miteinander-Kopulieren
fehlt es bei allen am Gelüste.
Man kann nun mal nicht e-regieren,
nur weil man’s wollen sollen müsste.
+++
Wenn Sie Bucholz nicht nur lesen, sondern mich auch erleben möchten, und zwar mit seinem neuen Programm "Macht!Menschen", dann empfehle ich seinen Tourneeplan:
http://www.martin-buchholz.de/tourneeplan.php
 

HH-Ole-Schill-Scholz & der “Gottes Lohn” 
Profit für Agaplesion oder wie ein “christlicher” Krankheitskonzern Kritik mundtötet
Das größte inner-Hamburger Erholungsgebiet wurde über eine Seilschaft mit Ole van Beust und Schill privatisiert und gegen den Widerstand der Bevölkerung wurde mit der Überbauung des Sparbier-Parkes begonnen.  Was steckt hinter der gigantischen Zubauung dieses so wichtigen innerstädtischen Grüns?  Ein Projekt gegen das der Hanauer Freiheitsplatz mit seinen 36 überfallartig gefällten Platanen eher Bonsaiformat hatte,  das jetzt von ZÜBLIN (1000 Jahre KZ- Lager- und EZB-Turmbau-Erfahrung) überbaut wird. Das Hamburger SparbierPark-Vernichtungs- Projekt, das die Stuttgarter U-Bahnhofs-Grube in die zweite Reihe drängen würde, so es denn so bekannt wäre.

Und warum ist es nicht so bekannt ?
Weil es den DiakonissenOberinnen und -Obristen gelungen ist, ihr Profitcenter als christliche Nächstenliebe zu verkaufen und ihre Beziehungen zur konservativ evangelisch-lutherischen Hamburger Kaufmannschaft spielen zu lassen. Die ist aber nicht nur Statist und Helfer sondern eben auch als Unternehmer vielfältig an diesem KaputBaalschen Profit-Unternehmen beteiligt.  Krankheit ist ein Wirtschaftsfaktor ersten Ranges. Da will sich auch die Diakonie nicht länger mit Staatszuschüssen und Gotteslohn begnügen.  Nun, Gotteslohn bleibt für die Masse der Be- schäftigten, Stress wegen Personalmangel nach Entlassungen, Stellenkürzungen gibts gratis obendrauf und das spüren letztlich nicht nur die gesetzlich, sondern auch die Privatversicherten Kranken…. Und wer dabei als MitarbeiterIN krank wird? 

AGAPLESION!  Da kann man nur zynisch: GESUNDHEIT wünschen!
Oder doch lieber zu Helios oder zu Rhön ?  auch dort gibt’s tendenziell die Gotteslöhn … und gesund werden auf alle Fälle auch hier die Großaktionäre… (schön wie sich z.B Danone, Nestle und Fresenius (Helios) um die Krankenkost streiten und die Krankenkassen leeren, die dann wieder durch Beitragserhöhung aufgefüllt werden müssen!).

Wie sich das weiter entwickelt, kann man am Ab-SANA-Konzern im Offenbacher Klinikum sehen, wo jetzt wieder über 350 Stellen gestrichen, bzw. MitarbeiterINNEN entlassen werden.

Die kommunalen Kliniken werden über Finanzaufsicht, Schuldenbremse, Bolkestein- Lissabonvertrag unter enormen Rationalisierungsdruck gesetzt und machen dann fast das gleiche, wie die Privatisierten Kliniken.. Und dann droht trotzdem die Privatisierung. für die main-Kinzig- Kliniken und das Hanauer Klinikum, so wie es das Büdinger schon lange getroffen hat. In Hanau warte ich gespannt auf die Überbauung des jüdischen Friedhofs…:-)))))) mit etwa einem solch eleganten Gebäude wie das der als Frankfurter Stadtwerke getarnten Mainova-EON-Zweigstelle am zugebauten Börneplatz (im Keller werden dann Reste des Ghettos museal unter Verschluss gehalten mit dem Segen des Zentralrats und der jüdischen Gemeinde in Frankfurt)
Gegen die AGAPLESIONPLÄNE hatte sich vor Jahren in Hamburg eine Initiative gebildet und  für seine Widerstandsarbeit einen Blog installiert:  http://keindiakonieklinikum.blogger.de

Diese Website wurde von der Agaplesion AG im Mai 2012 faktisch verboten.
Diese „Christen“ drohten mit Strafrecht und Zivilrecht.

Selbst wenn die Initiative die Prozesse gewonnen hätte, wären die Aktivistinnen ruiniert gewesen: Jetzt gibt es das Weblog der Initiative wieder im sicheren Ausland unter einem ähnlichen Namen: http://keindiakonieklinikumblogger.org
Dort heißt die von Ihnen verlinkte Seite nun:
http://keindiakonieklinikumblogger.org/zwischenberichte-ab-januar-2010/
Im Hamburger Kunstverein hat die Initiative  eine Ausstellung organisiert:
“Privatisierung als Gottesdienst”.
Siehe unter: http://www.kunstverein.de/ausstellungen/aktuell/20131001-igdra.php
Der Initiative hat  Hartmut Barth-Engelbart einige Texte geschrieben, die auch bei der Ausstellung verwendet werden können. Er hat auch die Recherche-Ergebnisse der Hamburger Initiative gespiegelt, um ihre Wegzensierung im Internet zu erschweren, WARNUNG ! Es handelt sich um sehr viel Material!!! Herausgenommen sind einige Bilder z.B. das Agaplesion-Logo, das ziemlich bruchlos  faschistische Gestaltung auf- bzw. übernimmt. Was auf dem Hintergrund der Kollaboration der braunen Schwestern mit den NS-Euthanasie-Organisatoren nicht sonderlich verwundert.
Kaput-Baal-AGAPLESION (nicht den braunen aber vielen Schwestern gewidmet):
“Es waren vier Schwestern ….”
HIER KANN MAN DAS ALLES LESEN: http://www.barth-engelbart.de/?p=7451
 

Raul Zelik/Elmar Altvater
Das Buch Vermessung der Utopie
Ein Gespräch über Mythen des Kapitalismus und die kommende Gesellschaft
Ob Klimawandel, industrielle Überkapazitäten, Arbeitslosigkeit oder Verteilung des Reichtums – der »freie Markt« scheint grundlegende soziale und wirtschaftliche Probleme nicht lösen zu können. Doch ist eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus überhaupt noch vorstellbar? Raul Zelik und Elmar Altvater liefern in ihrem Gespräch eine radikal-kritische Analyse der Gegenwart. Ihr gemeinsamer Versuch, ein utopisches Gesellschaftsmodell zu entwickeln, geht von einem Ökonomiebegriff aus, der das ökologische und soziale Gemeinwohl einbezieht und auf Vernunft gegründet ist. Der Autor Raul Zelik, geboren 1968, arbeitet im Grenzbereich von Literatur, Sozialwissenschaften und politischem Aktivismus. Seine beiden zuletzt bei Blumenbar erschienen Romane »Der bewaffnete Freund« und »Berliner Verhältnisse« wurden viel beachtet und von der Kritik hoch gelobt. Zelik war zuletzt Gastprofessor für Politik an der Nationaluniversität in Bogotá. Der Gesprächspartner Elmar Altvater, geboren 1938, emeritierter Professor für  politische Ökonomie an der FU Berlin. Seine Bücher über Globa lisierung wurden Bestseller. Altvater ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac.
Der Interviewband ("Die Vermessung der Utopie"), ist unter einer Creative-Commons-Lizenz veroeffentlicht worden und kann somit kostenfrei hier als PDF heruntergeladen werden:
http://www.raulzelik.net/images/rzdownload/utopie.pdf
INTERVIEW MIT ELMAR ALTVATER
"Man kann sich Kapitalismus abgewöhnen"
Unser Wirtschaftssystem steckt in der Krise, der Planet stirbt. Höchste Zeit, sich etwas Neues auszudenken, sagt der Kapitalismuskritiker Elmar Altvater im Interview mit der Zeit:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-11/interview-altvater-kapitalismus
http://www.attac-dg.be/altvater.html

ARBEITERKONTROLLE
http://www.workerscontrol.net  ist nun seit fast fünf Monaten online. Wir sind auf sehr viel Zuspruch und Interesse gestossen. Es ist das einzige internationale Webportal zu Arbeiterkontrolle in all ihren Formen. Höchst angebracht in Zeiten wie diesen. In den letzten Wochen gab es Übernahmen von Unternehmen durch ihre Beschäftigten in Griechenland (mindestens ein Krankenhaus und ein Hotel) und in Chicago! Neben selbsverständlich weiteren Besetzungen in Lateinamerika...

Zinsknechtschaft, oder warum Zins und Zinseszins in einer
endlichen Welt unendliches Wachstum erfordern! Als Beispiel:
Der Josefspfennig

Wenn Josef von Nazareth für seinen Sohn Jesus zu Beginn unserer Zeitrechnung einen Cent mit fünfprozentiger Verzinsung bei einer Bank angelegt hätte, dann hätte Jesus bei einer Wiederkehr im Jahr 1750 Anspruch ...
... auf einen Goldklumpen in der Grösse unseres Erdballs gehabt.
Im Jahr 2000 wären es schon etwa 150 Milliarden solcher Goldkugeln gewesen.
Wenn die 5 Prozent Zinsen in der Zeit nicht mit verzinst, sondern auf einem zinsfrei geführten Konto gesammelt worden wären, so wäre aus dem Cent bis heute ein Euro geworden.


Moderner Feudalismus (Meudalismus) in Deutschland
Die wirtschaftlichen Verhältnisse in einem feudalistischen Gemeinwesen waren und sind immer so, dass die “Masse” für ihre Arbeit gerade mal so viel Lohn erhält, wie sie für das Nötigste braucht. Insbesondere Mieten (die ja die Besitzenden kassieren) schneiden immer größere Löcher in die mickrigen Haushaltskassen vieler. Gelegentliche Ersparnisse dort von wenigen Hundert oder Tausend Euro im Jahr sind einfach lächerlich gegenüber dem, was die Superreichen jährlich an Kapitaleinkünften haben.

Frei nach der attac- Aktion Karten auf den Tisch: 1,2,3,4,- Nur Hartz für uns? pdf. HIER

Noch in DM !
Das folgende Diagramm zeigt vereinfacht den Vermögenszuwachs über 15 Jahre in vier Fällen.
In den ersten beiden Fällen beträgt das Anfangsvermögen Null, in Fall 3 beträgt es 10 Millionen DM, in Fall 4 beträgt es 50 Millionen DM. Das Kapital erzielt 4% Rendite jährlich. Die Einkünfte aus Arbeit betragen 48.000 DM im ersten Fall und jeweils 120.000 DM in den anderen Fällen. Die Einkommensteuer beträgt 15% (Fall 1), 30% (Fall 2) und 45% (Fälle 3 und 4). In den Fällen 1 und 2 sieht man von einem Vermögenszuwachs nichts. Dagegen macht Fall 4 erschreckend deutlich, wie schnell die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht.
Modern_Feudal_Exel

Excel-Tabelle und Diagramm

Der Bruttostundenlohn aller Arbeiter von 1948 entspricht heute: 119,05 €
http://www.kiwifo.de/html/60_jahre.htm#4

Vermögen & “Stundenlohn” des reichsten Deutschen: 17,55 Mrd. € / 491.652,- €
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/stundenloehne2008.htm


Gehören Sie noch zur Mittelschicht? Die 25.000-Euro-Frage!
Wenn Sie also zur Mittelschicht gehören, dann verfügt Ihr Haushalt in dieser Sekunde ungefähr über 24.086 € in Form von Bargeld, Girokontoguthaben und/oder Tagesgeld.
Wenn Sie (wie etwa 95 % der Bevölkerung in Deutschland) weniger als diesen Betrag haben, dann gehören Sie zu den Verlierern in dieser Gesellschaft. Wenn Sie mehr haben, dann gehören Sie zu den Gewinnern.
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/mittelschicht.htm  
Sie haben bestimmt schon von der Definition gehört oder gelesen, wonach "relative Armut" vorliege wenn das Einkommen geringer als die Hälfte des Durchschnittseinkommens in dem betreffenden Land sei . In Anlehnung an diese Definition gehören Sie zu den Armen in Deutschland, wenn Ihr Haushalt im Moment weniger als 12.000 € Geld hat.
 ( http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Relative_Armut  )

Im folgenden Cartoons von K. Herweg
Dr. Karl Herweg ist Geograf an der Universität Bern. Sein Arbeitsgebiet ist die nachhaltige
Nutzung natürlicher Ressourcen, u.a. in tropischen Ländern. Das Zeichnen von Cartoons
ist nicht nur Hobby, sondern eine andere Art der Auseinandersetzung mit seinem Forschungsumfeld
im Bereich Entwicklung und Umwelt.  Kontakt: karl.herweg@cde.unibe.ch


a_Wirtschaftszauberer



a_Wachstum_Krebs


a_Ein_Boot



a_Mein_Konig_mein_K
                                                                 
Nun, ähm ... mein Volk, der Staat – c‘est moi –
                                        garantiert eure Spareinlagen,
                                                             aber ihr müsst den Gürtel enger schnallen!

                                                                                                                                        
Die Cartoons sind entnommen einer Arbeit über eine “unsichtbare Hand” ppt:
http://www.rheinahrcampus.de/fileadmin/studiengaenge/diplwima/dokumente/EineAndereUnsichtbareHand.ppt

Abgespeckte Fassung als pdf:
http://www.rheinahrcampus.de/fileadmin/prof_seiten/kremer/masterunsichtbarehand.pdf

Nemesis - Sozialistisches Archiv für Belletristik:
B. Traven - Der Caoba-Zyklus (1930 - 1940) Meine Empfehlung „wer diesen Zyklus gelesen hat
wird über die Entwicklungen in Lateinamerika und über Zustände die teils bis heut dort
vorherrschen ein gewisses Grundverständnis erworben haben“. -ali

B. Traven - Der Karren (1930)
B. Traven - Regierung (1931)
B. Traven - Der Marsch ins Reich der Caoba (1933)
B. Traven - Die Troza (1936)
B. Traven - Die Rebellion der Gehenkten (1936)
B. Traven - Ein General kommt aus dem Dschungel (1940)

Vieles ist auch downloadbar im pdf-Format (So auch die 6 Romane über Caoba [Mahagony]
im pdf- Format zusammen 3,41MB) andere Romane liegen als als zip-Dateien vor).
http://web.resist.ca/~nemesisa/
 

Antwort auf die Frage warum nennst du die Seite Freimus?
Na ja das ist so’ ne Geschichte an sich mit Frei: Freizeit -Jacken -Hosen -Hemden; freie: Arbeitsplatzwahl -Wahlen -Wirtschaft -Gedanken und nicht zu vergessen vor dem Zigarettenautomaten auch, da kannste wählen zwischen HB; Lord und Stuyvesant und manchmal sogar rote Hand -aber die Euro die bringste mit”.

Kostenloser E-Book Download in mehreren Sprachen: Das Gutenbergprojekt
  <Spenden erwünscht>
2 Millionen E-Bücher werden pro Monat runter geladen.
Einige Titel sind auch als Hörbuch vorhanden. Zur Auswahl in Deutsch-->
http://www.gutenberg.org/browse/languages/de

Kostenlose Bücher lesen
39319 Bücher online lesen - kostenlos!
Schon 115.000 registrierte Autoren & Leser. Entdecke 30.000 Bücher!
www.BookRix.de/Kostenlos-Lesen

[index] [Aktuelles] [Demokratie +] [FINANZ&KRISEN] [BL-OKKUPY] [REVOLUTION?] [INTERNATIONAL] [SOLIDARITÄT] [AKW-INFO] [NEUSTAAT 13/16] [USA EU DE] [US-KARIKIERT] [US-EXPORT] [Rezepte] [Notrufe] [Unsere Welt] [Lateinamerika] [Kuba] [KinoTheater Museum] [Veranstaltungen] [EMPFEHLUNG] [MUSIK & KUNST] [NGO-INFO'S] [ZUKUNFT] [Humor] [Freimus] [10 x Trödelei] [Links] [Impressum] [REICHTUMSUHR] [Baden in Berlin] [Technik & so] [Downloads]