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FREIE STRÄNDE FÜR FREIE BÜRGERIhre Worte, Herr Minister Meyer:
„Freie Strände für freie Bürger!“
•Keine Strandgebühr für Spaziergänge!
•Keine Zäune außer Schafzäunen!
•Das Meer gehört allen!

Petition an die Niedersächsische Landes- regierung, speziell an die zuständigen Minister Olaf Lies (Wirtschaft)
Christian Meyer (Landwirtschaft)
Stefan Wenzel (Umwelt)

Sehr geehrter Herr Lies, sehr geehrter Herr Meyer, sehr geehrter Herr Wenzel,
am 17. Juli 2012 hat die Grünen-Fraktion, damals noch aus der Opposition heraus, einen Gesetzentwurf für freien Strandzugang im Niedersächsischen Landtag eingebracht. Zentrale Aussagen: „Jeder darf den Meeresstrand auf eigene Gefahr betreten und sich dort aufhalten“ und soweit Kommunen für einen „Teil“ (!) des Strandes Gebühren erheben dürfen, ist zumindest „ein angemessenes Verhältnis zwischen abgabepflichtigen und abgabefreiem Strand zu gewährleisten“. Heute sind die Grünen in der Landesregierung und stellen mit der SPD zusammen die zuständigen Minister. Dürfen wir Sie an Ihr Vorhaben erinnern und besonders Herrn Meyer, der seine Parlamentsrede am 17.7.12 mit den Worten schloss:
„Freier Wald und freier Strand für freie Bürger!“ Herr Meyer und Herr Wenzel, setzen Sie ihr Vorhaben von damals um - mehr als freien Strandzugang in angemessenem Umfang wollen wir auch nicht.

Leider ist die Situation an der Niedersächsischen Nordseeküste ganz anders und das schon seit 40 Jahren. Fast alle Strände sind gebührenpflichtig. Für das bloße Betreten der Ostfriesischen Inseln muss man bereits Kurbeitrag bezahlen, auch wenn man dort gar nicht übernachten, sondern die Insel nur für ein paar Stunden erkunden will. An der Küste von Norddeich bis Cuxhaven wird von Tagesgästen (Übernachtungsgäste zahlen Kurbeitrag) meist direkt „Strandeintritt“ kassiert, in der Regel 3 €, die nicht nur im Hochsommer, sondern von April bis Oktober fällig werden. Egal bei welchem Wetter und ob man am Strand mehr machen möchte als einen Spaziergang.

Oft sind die Strände sogar kilometerweit eingezäunt, damit auch ja kein Besucher, ohne zu bezahlen, an den Strand kommt - so in Cuxhaven, im Wangerland, in Bensersiel, Dornumersiel und Neßmersiel. Kilometerlange Zäune am „freien“ Meer - keine Schafzäune, sondern Zäune zum Aussperren der Menschen aus der Region von ihrem Strand und ihrem Meer -, das gibt es nirgendwo sonst auf der Welt, das gibt es nur in Niedersachsen. Ein beschämendes Alleinstellungsmerkmal!

Dabei steht jedermann laut Bundesnaturschutzgesetz § 59 der freie Zugang zu Natur und Landschaft zu. Freie Landschaft darf weder eingezäunt, noch darf für Aufenthalt und Erholung dort Gebühr erhoben werden. Man stelle sich vor: Berge und Wälder in Bayern eingezäunt, Schlagbäume und Kassenhäuser an der Straße und jeder Tagesbesucher, vor allem die Bayern selbst, müsste 3 € „Eintritt“ bezahlen! Undenkbar, aber an der Niedersächsischen Nordseeküste ist das "Normalität". Wir Norddeutschen und unsere Besucher, wenn sie nicht Kurbeitrag zahlende Hotel- und Pensionsgäste sind, zahlen „Eintritt“ zum Meer vor der eigenen Haustür.

Die Tourismusgemeinden behaupten, sie brauchen den Strandeintritt zur Strandpflege. In Wahrheit werden die Strandkosten gleich mehrfach kassiert (in Klammern als Beispiel die Zahlen des Wangerlandes): Zunächst als Kurbeitrag von den Übernachtungsgästen (2,9 Mio. €), die auch mit großem Abstand Hauptnutzer der Strände sind (2 Mio. Übernachtungen), und dann als Fremdenverkehrsumlage vom Tourismusgewerbe (550.000 €). Beides zusammen (3,45 Mio. €) deckt die Strandkosten (500.000 bis 600.000 € - darin enthalten über 100.000 € allein für Kassenpersonal) bereits mehrfach. Tagesgäste (170.000), die eine Minderheit darstellen und oft auch nur spazieren gehen oder einen Blick aufs Wasser werfen wollen, werden über „Strandeintritt“ (450.000 €) zusätzlich abkassiert. Mit dem Ergebnis, dass eine Nutzerminderheit von Tagesgästen, meist Einwohner aus der Region, mit ihrem „Strandeintritt“ den Löwenanteil (80%) der Kosten für einen Strand trägt, den überwiegend andere nutzen und an dem andere verdienen. „Strandeintritt“ für Tagesgäste ist also doppelt ungerecht: er schränkt unser Recht auf freien Zugang zum Meer, ins Watt und an den Strand unzulässig ein und ist zudem überhaupt nicht nutzergerecht.

Die Initiative „Freie Bürger für freie Strände“ hat deswegen Klage beim Verwaltungsgericht Oldenburg gegen den „Strandeintritt“ im Wangerland eingereicht. Wenn das Gericht den „Strandeintritt“ hier für rechtswidrig erklärt, ist er an der ganzen niedersächsischen Küste von Norddeich bis Cuxhaven rechtswidrig. Verfahren dazu können sich aber über mehrere Instanzen und Jahre hinziehen.

Wir wenden uns daher gleichzeitig mit dieser Petition an das Land Niedersachsen. Als Gesetzgeber, als Eigentümer der meisten Strände und als Aufsichtsbehörde kann das Land den Kommunen schon zur Strandsaison 2015 entsprechende Vorgaben machen. Für unsere Petition wollen wir in den Sommermonaten so viele Unterstützungsunterschriften sammeln, dass sich die zuständigen Ministerien und der Niedersächsische Landtag gleich nach Ende der Parlamentsferien am 10. September 2014 mit dem Thema „freier Strandzugang“ beschäftigen.

•Wir appellieren an das Land Niedersachsen, der Allgemeinheit den freien Zugang zu den               Stränden einzuräumen.

•Soweit den Kommunen erlaubt wird, für besonders ausgestattete Teile (!) des Strandes zu             kassieren, „ist ein angemessenes Verhältnis zwischen abgabepflichtigem und abgabefreiem           Strand zu gewährleisten“, wie es in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern                 gesetzlich geregelt ist.

•Spaziergänge und Wattwanderungen müssen generell gebührenfrei möglich sein.

•Zäune, die für Schafbeweidung, Deich- oder Naturschutz nicht erforderlich sind, müssen               verschwinden.

Wir wollen frei ans freie Meer kommen können!
Initiative "Freie Bürger für freie Strände" zur Unterschrift: HIER


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ATM-Vision-Paper-Deutsch - Alternative Trade Mandate

DIE SIND HIER ZU FINDEN: LINK

PowerShift e.V.-Wandel des Handels statt Wandel durch Handel
http://www.printfriendly.com/print?url=http%3A%2F%2Fpower-shift.de%2F%3Fp%3D973

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GEAB N°86 ist angekommen! GlobalEurope Anticipation Bulletin (GEAP)
LEAP/E2020 Pressespiegel - Umfassende weltweite Krise?
(GEAB ist leider nur im Jahres -Abo zu 220 € erhältlich, immerhin diese Inhaltsangabe ist kostenlos:

Die geopolitische Neuordnung der Welt
Am Ende eines Zeitraums von sechs Jahren, in der die normale Entwicklung des systemischen Übergangs von der alten zur neuen Weltordnung gehemmt war, weil durch eine künstliche Dollarschwemme die Welt in eine erneute Abhängigkeit von der amerikanischen Währung gebracht wurde, entwickelt sich heute Geschichte wieder entlang der Linien der schon lange wirksamen grundlegenden Trends. Das soll in keiner Weise heißen, dass in den letzten sechs Jahren nichts Bedeutsames geschehen wäre. Zum einen sind die Amerikaner gescheitert, ihre Wirtschaft wieder anzukurbeln
LEAP2020 - Pressemitteilung des GEAB vom 15. Juni 2014 (GEAB N°86) -
 
US-Handelsdefizit klettert auf Zwei-Jahres-Hoch
Das Handelsdefizit der USA ist im April auf den höchsten Stand seit zwei Jahren gestiegen. Die Importe übertrafen die Exporte im Wert um 47,2 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich ein Defizit von 40,8 Milliarden Dollar erwartet.
Handelsblatt
 
Irritierende US-Geldpolitik: Fehlbare Fed
Gleich siebenmal hat die Fed das Wachstum überschätzt Aber auch diesmal findet sich das Spannendste im Kleingedruckten und zwischen den sorgsam gedrechselten Zeilen. Denn da muss die Fed ihre hochfliegenden Erwartungen ans US-Wachstum und die Gesundung der Konjunktur erneut drosseln. Im März, bei ihrer ersten Pressekonferenz als Fed-Chefin, hatte Yellen von 2,8 bis 3 Prozent gesprochen - jetzt sind's auf einmal nur noch 2,1 bis 2,3 Prozent.

Spiegel
 Kalter Krieg mit „Finanzwaffen“
Während US-Präsident Barack Obama auf seiner Europatour von Regierungssitz zu Regierungssitz eilt, wird auch David Cohen am alten Kontinent unterwegs sein. Den Juristen werden dabei kaum Kameras begleiten, und es wird keine Liveübertragungen seiner Reden geben – weil er keine Reden halten wird. Cohen, politisch ein Demokrat, wird sich hinter sprichwörtlichen Polstertüren mit seinesgleichen Treffen: mit Finanzbeamten. Er ist zum zweiten Mal binnen weniger Monate in Europa. Sein Thema: Russland, China und deren wachsender Widerstand gegen die amerikanische Vormachtstellung im Finanz- und Geldsystem. Sein Ziel: eine Batterie von „Finanzwaffen“
Die Presse
Merkel unter Druck: Wie hoch wird Preis für Juncker?
Nach wochenlangem Gezerre wird nun wohl doch der CDU-Spitzenkandidat neuer Präsident der EU- Kommission. Doch ohne Gegenleistung wird der britische Premier Cameron das nicht akzeptieren.
NWZ Online
 
„Abenomics“ geht die Puste aus
Zweifel am japanischen Wirtschaftswunder. Nach der Anhebung der Mehrwertsteuer im vergangenen Monat stehen Ministerpräsident Shinzo Abe immer weniger Optionen zur Verfügung, meint Robeco- Chefvolkswirt Léon Cornelissen. Weitere geldpolitische Lockerungen der Bank von Japan seien möglicherweise unausweichlich.
Das Investment
Deutscher Minister greift USA wegen Boeing-Subventionen scharf an
Der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat der US-Regierung eine wettbewerbswidrige Subventionierung des US-Flugzeugbauers Boeing vorgeworfen. „Boeing scheint sich nur dann Wettbewerbsfähigkeit zuzutrauen, wenn es den Staat um eine riesige Menge an Subventionen bittet“, sagte er bei einem Besuch der Zentrale von Airbus in Toulouse am Montag laut einem Mitschnitt seiner Äußerungen.
Tiroler Tageszeitung
Teersandöl ohne US-Umweg
Kanadas Regierung hat den Bau einer Pipeline genehmigt, um mehr Öl aus dem besonders klimaschädlichen Teersandabbau in alle Welt zu exportieren.
Neues Deutschland
Bushs Irak-Krieg wird zu Obamas Alptraum
So sind nach einem US-Medienbericht bereits Truppen aus dem Nachbarland Iran im Einsatz gegen Isis. Mindestens drei Bataillone der Al-Kuds-Brigaden, der Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, seien in den Irak entsandt worden, berichtete das "Wall Street Journal". Irans schiitischer Präsident Hassan Ruhani sicherte dem schiitisch regierten Nachbarland öffentlich Hilfe im Kampf gegen die sunnitische Terrororganisation zu, die einen Gottesstaat vom Persischen Golf bis zum Mittelmeer errichten will.
RP-Online
Großbritannien Land der Armut
Eltern, die am eigenen Essen sparen, um ihre Kinder satt zu bekommen. Bürger denen es an Bekleidung fehlt und Familien, die daheim frieren, weil sie Heizkosten sparen müssen: In Großbritannien sind solche Zustände einer neuen Armutsstudie zufolge keine seltenen Ausnahmen, sondern ein Massenphänomen.
FAZ
USA - Inflation kommt auf leisen Sohlen
Die Armut grassiert vielmehr dermaßen, dass jeder siebte Amerikaner auf Essensmarken angewiesen ist. Inflation bei stagnierender Wirtschaft nennt sich Stagflation, ein Begriff, der nicht mehr gerne gehört wird. Ins Bild passt, dass das Verbrauchervertrauen (Michigan Konsumklima) im Gegensatz zu den Analystenerwartungen im Juni gesunken ist.
Boerse-Express
 
Putin hofft auf Konsultationen Russland-Ukraine-EU Weiterlesen:
http://german.ruvr.ru/news/2014_06_19/Putin-hofft-auf-Konsultationen-Russland-Ukraine-EU-2021/
Präsident Wladimir Putin will Russlands Partner in der Ukraine und der EU im Rahmen trilateraler Konsultationen über die Besorgnisse im Zusammenhang mit der Absicht Kiews informieren, ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu schließen.
Stimme Russlands
Frankreich rettet Alstom selbst - Offerten abgelehnt
Frankreich will seine angeschlagene Industrieikone Alstom vorerst nicht komplett in fremde Hände geben. Die Gebote sowohl von Siemens und Mitsubishi Heavy einerseits als auch von General Electric andererseits seien nicht ausreichend, sagte Frankreichs Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg am Freitag in Paris.
Reuters
 
Milliarden-Klage gegen Dt. Bank und andere wegen Hypothekenkrise
Großinvestoren wie die Allianz-Tochter Pimco und die DZ Bank verklagen die Deutsche Bank und fünf andere Geldhäuser wegen ihrer Verwicklung in das Geschäft mit riskanten Hypothekenpapieren.
Reuters
Russland kassiert erste Milliarden
Nach dem Gas-Megadeal mit Russland überweist China eine erste Tranche von 25 Milliarden Dollar – noch nicht einmal die Hälfte dessen, was die geplante Gaspipeline kosten wird.
BAZ Online
Berlin, 5. Juli 2014: Erstes transeuropäisches Treffen der kleinen und mittleren Parteien
Die Ergebnisse der Europawahlen im vergangenen Mai sind wieder einmal Spiegelbild der politischen Krise und des demokratischen Bankrotts, der in der EU seit Maastricht herrscht. Die europäischen Bürger sind direkt von der Finanz-und Wirtschaftskrise betroffen. Mittlerweile sehen sie auch die politischen Krise der EU und die die Unrechtmäßigkeit der Wahlen. Ihr Abstimmungsverhalten sind ein Spiegelbild ihrer Entschlossenheit, dieses Komplott der großen nationalen Parteien (die nicht einmal als Teile der europäischen Parteien-Gruppierungen im EP frei von ihren nationalen Zwangsjacken denken können) und der anti-europäischen Parteien die die Zerstörung Europas unterstützen, zu beehnden.
Newropeans-Magazine


Einjahres-Abonnement (10 + 6 Ausgaben) 220 Euro
Der GEAB ist ausschließlich im Jahresabonnement für 220 Euro (keine Sondertarife) erhältlich
Das GEAB-Jahresabonnement umfasst 10 Ausgaben: die aktuelle und die folgenden neun Ausgaben; im Juli und August  erscheint der GEAB nicht!
Mit jedem neu abgeschlossenen Jahresabonnement erhalten unsere Leser die vorher gehenden sechs Ausgaben gratis Oder einen Monat Zugriff auf die Archive: 220 EURO
http://www.europe2020.org/payment/index.php?lang=ge 
Probelesen gratis MAP8-März 2013-DE-pdf: http://www.leap2020.eu/file/136531/

Russia says only Kiev can solve Ukraine's crisis  19/06/2014
Russia reiterated Thursday that Ukraine must solve its months-long political crisis domestically and not rely on foreign guidance...
Read Xinhuanet: http://news.xinhuanet.com/english/world/2014-06/19/c_133421243.htm

Buchholzens Wochenschauer – Nummer 622

Kriegsgräber-Vorsorge dank Standortpfarrer Gauck
Standortpfarrer Gauck, unser oberkommandierender Seelenhirte auf dem Feld der deutschen Ehre, rüttelt schon lange an seinem Volke herum, auf dass Deutschland endlich mal wieder erwache. Er geißelt zum wiederholten Male die kriegerische „Zurückhaltung der Deutschen“, die „den Einsatz militärischer Mittel“ – natürlich „als letztes Mittel“ – scheue. Nun waren in der Kriegsgeschichte jedweder Nation die militärischen Mittel stets die letzten Mittel, zu denen man bedauerlicherweise greifen musste. Irgendwann musste man eben zurückschießen – spätestens ab 5 Uhr 45 (das ist allerdings mehr eine deutsche Zeitangabe). Beim letzten Mittel gibt es nun mal kein Mittelmaß.
 
Die derzeit mittel-mäßige Haltung der Deutschen war schon für einen früheren Bundespräsidenten ein rechtes Ärgernis. Der damalige Herzog in der Bellevue-Kaserne forderte martialisch, dass „ein Ruck durch Deutschland gehen“ müsse. Seltsam, immer wenn unsere obersten Feldprediger heftig am Rucken sind, zucke ich nicht minder heftig zusammen. Ein Ruck-Zug der besonderen germanischen Art.
 
Pfarrer Gauck hat seine Missionsarbeit als Kriegs-Vorantreiber schon vor zwei Jahren begonnen. In einer Rede vor der Führungsakademie der Bundeswehr beklagte er, dass das deutsche Volk absolut kein Glücksgefühl empfindet, wenn deutsche Soldaten bei Auslandseinsätzen sterben. Gauck wörtlich: „Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glückssüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen.“ Was übersetzt heißt: Wir müssen endlich wieder unglückssüchtig werden, damit wir es erträglicher finden, wenn es mehr deutsche Gefallene gibt (obwohl es diese Soldaten dann eigentlich nicht mehr gibt, eben weil sie gefallen sind). Eine alte deutsche Tradition: Kriegsopfer-Vorsorge nennt man das. Gauck meint offenbar: Wenn deutsche Soldaten fallen, dann sind sie ja wohl gefallen zum Wohl gefallen, zum Wohl des Vaterlandes und damit wohl auch zu seinem Wohlgefallen. Und dieses Wohlgefallen will er mit uns teilen, auf dass uns eine ganz neue Art von Glückseligkeit erfülle.
 
Glücklicherweise (genauer: gaucklicherweise) gibt es immer mehr deutsche Kriegsfreiwillige, die den Ruf ihres Präsidenten vernommen und verstanden haben. In Scharen ziehen sie ins Ausland, um dort zu den Waffen zu greifen. Sie sind bereit, sich „früher, entschiedener und substanzieller einzubringen“, wie es Gauck im Januar auf der Münchner Sicherheitskonferenz von den Deutschen forderte. So konnte „Spiegel-online“ gestern die Erfolgsbotschaft verkünden, dass im Irak nun frisches „Kanonenfutter aus Deutschland“ auf dem Markt sei. Die Zahl der freiwilligen deutschen Kämpfer sei in diesem Jahr sprunghaft gestiegen – allerdings auf der Seite der Dschihadisten, also bei den Isis–Milizen. „Bundespräsident Gauck ruft erneut zum Heiligen Krieg auf“, so betitelte der Ex-CDU-Minister Todenhöfer die Meldung auf seiner Facebook-Seite, und zugleich zeigt er den Heiligen Krieger im fotomontierten Al-Kaida-Outfit.
 
Das ist natürlich unerhört, und so wird es in den Gazetten einstimmig kommentiert: Man kann Gauck ja viel unterstellen, aber er ist gewiss kein islamischer Fundamentalist. Nein, er ist eindeutig ein protestantischer. Doch der Krieg ist ihm heilig – zumindest als „letztes Mittel“, wenn es um die „Menschenrechte“ geht. Eine diffuse Ersatz-Religion, die schon den Krieg in Afghanistan rechtfertigen sollte. Menschenrechte werden immer dann von rechten Menschen gepredigt, wenn es im Hintergrund um ganz andere Interessen geht, wie es der Ex-Präsident Köhler einst allzu offen eingestand, woraufhin er freiwillig zurücktreten musste.
 
Der Heiligenschein, mit dem der jetzige präsidiale Evangelist auch von den Grünen und der SPD bekränzt wurde, ist ein Schein, der auch die „letzten Mittel“ heiligen soll. Was da zum Vorschein kommt unter diesem Heiligenschein ist schon lange augenscheinlich: Ein gefährlicher Scheinheiliger.
http://www.martin-buchholz.de/tourneeplan.php

Die Kiewer Putschregierung, ermächtigte sich selbst zu regieren!

Kürzlich haben sie noch eins draufgesetzt, sie kreierten unter Schirmherrschaft des OSZE einen Runden Tisch. An diesem stellten sie nur für sich selbst Stühle zur Verfügung. Auf diesen Stühlen nahmen sie und ihre Schirmherren feierlich Platz und redeten mit sich selbst. Von USA/EU/NATO bejubelt wurde den Staunenden Fernshzuschauern und Zeitungslesern in der freien westlichen Welt dann mitgeteilt: Kiew/Ukraine: "Es herrschte traute Eintracht am runden Tisch".

Schnell noch Zwei ähnliche:
Ein Rabe sitzt auf einem Baum und hat ein Stueck Käse im Schnabel. Kommt der Fuchs vorbei und fragt ihn, ob er für die Merkel sei. Der Rabe schweigt. Der Fuchs wiederholt seine Frage und fügt hinzu, dass er im Auftrag des Deutschen-Verfassungsschutzes gekommen sei. Der Rabe schweigt weiter. Nicht nur der Deutsche-Verfassungsschutz, die CIA und der NSA stünde hinter ihm, sagt der Fuchs drohend und fragt noch mal, ob der Rabe für die Merkel stimme. Da sagt der Rabe endlich "Ja",  der Kaese faellt ihm aus dem Schnabel. Der Fuchs schnappt den Käse und  trottet davon. Zu dumm, sagt der Rabe zu sich selbst, aber was hätte es geändert, wenn ich "Nein" gesagt hätte?

Sprachverordnung zur Sprachregelung:
Das Kanzleramt der Bundesrepublik Deutschland gab eine Klarstellung für den Sprachgebrauch in der freien westlichen-Presse heraus: 
"Aggression ist, wenn ein Land ein anderes überfällt ohne  Zustimmung der USA."

Kläuschen das Direktorlein, der will für die Zukunft sein?
Nein, nein, nein das darf nicht sein,  da stimmen wir nicht, in sein Klage-Liedchen ein...

Wir wissen das Arbeit keine Zukunft hat, sie ist schon heute nicht mehr für alle “ herstellbar”. Wissenschaft und Technik untergraben, sämtliche Fundamente, an die sich so ein Direktorlein noch heute klammert!  Solch “ wissenschaftliche Kleingeister” können sich nicht Ansatzweise vorstellen, was es bedeutet, wenn 50% aller nötigen Güter vollautomatisch ohne Beteiligung einer menschlichen Arbeitskraft hergestellt werden.
Wenn dann auch noch bei allen anderen  Gütern,  menschliche Arbeitskräfte nur noch zu 25% am Herstellungsprozess beteiligt sind. Da müßten zur Aufrechterhaltung des momentanen Wirtschafts- systems  Organisationen wie das “Institut für die Zukunft der Arbeit”, so etwas wie Pseudo- arbeit - Beschäftigungstherapie entwickeln ohne das die so beschäftigten es merken können, das sie völlig Sinnlos beschäftigt werden, ohne das aus ihrer Tätigkeit für irgend jemand etwas nutzbares entsteht.

Absoluter Endpunkt der Entwicklung, wäre eine Vollautomatische Fabrik A) die sich selbst repariert per Internetverbund ihren Nachschub für die Produktion selbstständig bei einer mit Förderbändern angeschlossenen weiteren Automatischen Fabrik B) & C) ordert. Die Fabrik A) leitet sodann die gefertigten Produkte vollautomatisch in ein Demontagewerk C) zum Recycling weiter. Na prima in dem Verbund kann dann sogar auf Einbau geplanter Produkt- Obsoleszenz voll verzichtet werden, der Fortschritt läßt sich eben nie aufhalten, und die Fabrik C) liefert die Grundstoffe je nach Anforderung der Fabriken A) & B) an diese zurück. Die gesamte Mehrwert- Schöpfung geriete allerdings völlig aus den Fugen, müßte durch irgendein Flickwerk ersetzt werden. Oder ist eventuell unser jetziges System schon auf dem Weg der Erprobung von Arbeitssimulationen und wir unterliegen Fehleinschätzungen unserer eigenen Beobachtungen?
Liebe Grüße vom  Ali  & seinem Kumpel Kalle aus Berlin X-Berg!


Offenen  Brief  von 53 Mitgliedern  des Wissenschaftlichen Beirats von Attac an Professor Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts für die Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn.

Die Unterzeichner fordern Professor Zimmermann auf, auch sie zu verklagen, sollte er seine Klage gegen Dr. Werner Rügemer und die Neue Rheinische Zeitung vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg aufrecht erhalten. Dr. Rügemer hatte das von Professor Zimmermann geleitete Institut wegen seiner Lobby- Tätigkeit kritisiert und die für ein wissenschaftliches Institut gebotene Unabhängigkeit in Frage gestellt
 
Der Artikel "Die unterwanderte Demokratie" von Werner Rügemer erschien im August 2013 in den "Blättern für deutsche und internationale Politik". Eine um die strittigen Passagen gekürzte Version können Sie hier nachlesen:
www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2013/august/die-unterwanderte-demokratie
 
Weitere Erläuterungen zu dem Fall sind folgendem Beitrag Werner Rügemers auf den "Nachdenkseiten" zu entnehmen: www.nachdenkseiten.de/?p=21447

Offener Brief des Wissenschaftlichen Beirats von Attac

Sehr geehrter Herr Professor Zimmermann,
Sie haben Werner Rügemer auf Unterlassung von Behauptungen verklagt, die sorgfältig recherchiert und sachgerecht interpretiert worden sind und Ihnen offenbar nicht passen, weil der Autor die „Unabhängigkeit“ des Instituts Zukunft der Arbeit, dessen geschäftsführender Direktor Sie sind, und die Seriosität der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts in Frage stellt und seine Tätigkeit als eine neue Form des Lobbyismus darstellt. Das alles wird in Werner Rügemers Darstellung wohlbegründet und es werden einige Konsequenzen für die Wissenschaft und für die Demokratie aufgezeigt.
 
Wir teilen Werner Rügemers Darlegungen und sind gern bereit, dies in der Öffentlichkeit zu bezeugen. Ziehen Sie ihre Klage gegen Werner Rügemer zurück oder verklagen Sie auch uns, wenn Ihnen die wissenschaftlichen Argumente fehlen und Sie eine Auseinandersetzung im Terrain der Paragraphen erzwingen wollen.
 
Sie sind Professor und somit als jemand, der etwas zu „bekennen“ hat, eigentlich der Wahrheit verpflichtet. Diese Moral bindet Sie nicht. Man kann über wissenschaftlich begründete Aussagen streiten; aber bitte in wissenschaftlichen Diskursen und nicht vor Gericht. Es geht Ihnen offenbar nicht um den wissenschaftlichen Streit über – in diesem Fall – die Folgen neoliberaler Politikempfehlungen für Arbeitsplätze und Lebensbedingungen vor allem jener Menschen, die von ihrer Arbeit leben, für die Einkommens- und Vermögensverteilung in den Ländern der EU oder über die fatale Rolle, die mit viel Geld ausgestattete Institute in der Politikberatung spielen. Es geht Ihnen um Rechthaberei. Sie wollen sich durch ein Gericht und nicht etwa durch argumentative Überzeugung und möglicherweise auch durch Peers wie es im Wissenschaftssystem üblich ist, Ihre einer bestimmten Tendenz verpflichtete Sicht der Dinge bestätigen lassen und Kritik daran unterbinden.
 
Das geht an den Kern der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit, das verhindert die Offenheit im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess, das ist die Durchsetzung einer arbeitgeber- und unternehmerfreundlichen Tendenz im neutralen Gewand angeblich unabhängiger wissenschaftlicher Forschung, das ist die Absage an den Pluralismus in Forschung und Lehre, das planiert das Terrain für die Durchsetzung von Kapitalinteressen. Werner Rügemer hat dies im Einvernehmen mit vielen anderen, die sich mit der Schnittstelle zwischen Kapitalinteressen und Wissenschaft befassen, als „indirektes lobbying“ bzw. als „deep lobbying“ bezeichnet, das inzwischen verbreitete Praxis ist, so dass es schon zu spät ist, um den Anfängen noch wehren zu können. Daher sind wir umso mehr verpflichtet, wenigstens den schlimmsten Auswüchsen entgegenzutreten.
 
Wir haben uns spontan nach Bekanntwerden Ihrer Klage und des Ergebnisses des ersten Gerichtstermins vom 9. Mai 2014 vor dem Landgericht Hamburg der Aufforderung an Sie, Herr Zimmermann, angeschlossen, uns, die Unterzeichnenden, ebenfalls zu verklagen, wenn Sie die Klage gegen Werner Rügemer aufrecht erhalten.
 
Mit freundlichen Grüßen
Unterzeichnerinnen und Unterzeichner (im Zeitraum vom 11. bis 15.5. 2014):
1. Prof. Dr. Elmar Altvater, Berlin
2. Dr. Günter Berg, Berlin
3. Prof. Dr. Armin Bernhard, Duisburg-Essen
4. Prof. Dr. Hans-Jürgen Bieling, Tübingen
5. Prof. Dr. Ulrich Brand, Wien
6. Prof. Dr. Claudia von Braunmühl, Berlin
7. Dr. Achim Brunnengräber, Berlin
8. Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Köln
9. Dr. Christian Christen, Berlin
10. Prof. Dr. Alex Demirovic, Frankfurt a. M. und Basel
11. Prof. Dr. Klaus Dörre, Jena
12. Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Heidelberg
13. Prof. Dr. Heide Gerstenberger, Bremen
14. Prof. Dr. Peter Grottian, Berlin
15. Prof. Dr. Andreas Fisahn, Bielefeld
16. Prof. Dr. Frigga Haug, La Palma
17. Prof. Dr. Wolf Fritz Haug, La Palma
18. Prof. Dr. Clemens Knobloch, Siegen
19. Dr. Lydia Krüger, Berlin
20. Prof. Dr. Michael Hartmann, Darmstadt
21. Prof. Dr. Peter Herrmann, Rom
22. Dr. Harald Klimenta, Regensburg
23. Prof. Dr. Hans Jürgen Krysmanski, Münster
24. Prof. Dr. Stephan Lessenich, Jena
25. Prof. Dr. Ingrid Lohmann, Hamburg
26. Prof. Dr. Birgit Mahnkopf, Berlin
27. Prof. Dr. Klaus Meschkat, Hannover
28. Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Berlin
29. Prof. Dr. Lutz Mez, Berlin
30. Dr. Wolfgang Neef, Berlin
31. Dr. Silke Ötsch, Innsbruck
32. Tobias Pflüger, Tübingen
33. PD Dr. Ralf Ptak, Köln
34. Dr. Oliver Pye, Bonn
35. apl. Prof. Dr. Niko Paech, Oldenburg
36. Prof. Dr. Urs Müller-Plantenberg, Berlin
37. Prof. Dr. Rainer Rilling, Marburg
38. Prof. Dr. Roland Roth, Magdeburg
39. Dr. Thomas Sablowski, Berlin
40. Prof. Dr. Thomas Sauer, Jena
41. Prof. Dr. Christoph Scherrer, Kassel
42. Prof. Dr. Jürgen Schutte, Berlin
43. Gerd Siebecke, Hamburg
44. Eric Sons, Hamburg
45. Prof. Dr. Gerd Steffens, Wedel
46. Dr. Fritz Storim, Bremen
47. Peter Strotmann, Berlin
48. PD Dr. Heike Walk, Berlin
49. Professor Dr. Isidor Wallimann, Hamburg
50. Prof. Dr. Christa Wichterich, Kassel
51. Prof. Dr. Frieder Otto Wolf, Berlin
52. Dr. Winfried Wolf, Berlin
53. Prof. Dr. Beate Zimpelmann, Bremen
54. Elektriker Alfred Mente Berlin
Habe mir erlaubt meinen Namen, unter Nummer 54. hier noch drauf zu setzen, gehe davon aus dieser Mensch hat vom ehrlichen Zimmermans-Handwerk kaum Ahnung, damit führt er zwar den Namen Zimmermann nicht unrechtmäßig, ob dasselbe jedoch auf seine Professur zutrifft?


Die Anstalt vom 29.04.14

Merkel Gemeinsam für EU - CDU
Die Anstalt diesmal über Bayern wo jeder Ausländer sein eigenes Gesetz bekommt & Europa: zum Beispiel “solidarisch”. im folgenden leider unglücklich getrennt?
solid-
arisch

Weitere Inhalte: Innenpolitik Angela Merkel ist das personifizierte Sommerloch!  Mit Iwanometer zur Hirn-Korrektur...
EU-Politik: Der griechische Patient, Sparprogramme für arme Länder.............Liberte; Egalite & Austeriti?....
Verknüpfungen - Regierung - Presse  & DIE NEUE WECKER BALLADE
Hier direkt zum Anschauen:

Mehr Anstalten==> www.youtube.com/results?search_query=anstalt+2014

KLEIN ERNA & DAS FRITZCHEN GLAUBEN:
Die Banken sind nach den Skandalen der Finanzkrise reguliert worden
Black Rock panorama
Die Spekulationsgeschäfte wuchern jetzt fast unbemerkt in größeren Dimensionen als jemals zuvor.
Mächtig gewordene Finanzkonzerne agieren weltweit als Schattenbanken und kaufen sich die Welt zusammen. Wie zum Beispiel "Blackrock" (Schwarzer Fels) der weltweit mit 4 Billionen US-Dollar (Entspricht 4000 Milliarden $), das sind 10 mal soviel wie der Jahreshaushalt der Bundesrepublik Deutschland auf Einkaufstour ist.
Die Macht der Finanzkonzerne  "BLACKROCK" :
http://www.youtube.com/watch?v=tr2qOn56yik


Ein riesiges Lügentheater...
Ist Demokratie eine Lüge oder ist sie nur irgend so ein Traum...

Wie der Kommunismus, weil nur er aus der Verantwortung zur Gemeinschaft, also für alle, entstanden ist. Weil nur er das egoistische Treiben überwindet, indem er das Recht für alle zum Zentrum seiner Ideen macht. Ist der  Selbstbehauptungs- und Lebenswille das einzige, was das Getriebe in Gang hält.  Entwickelt sich erst dadurch der bewusste Wunsch nach schützender Gemeinschaft und Zusammenarbeit.

Albert Pike,  war er dreißig Jahre einsame Spitze der Illuminaten? Er  sagte den ersten und zweiten Weltkrieg voraus und jetzt den dritten Durchgang in Nahost. Wie konnte er das?  Hat er das alles geplant? Hatte er auch den Kommunismus geplant? Dann lief bis jetzt alles wie am Schnürchen, an seinem Schnürchen. Er wusste, dass die Menschen gern idealistischen Träumen  anhängen. Das wusste auch der Geldwechsler Rotschild. Drum ging er bei Bankier Oppenheimer in die Lehre und lernte, wie man den Träumern mit frommen Sprüchen auch das letzte Hemd auszieht. Alles steht und fällt mit der Überwindung der Geldschranke. Das wussten auch die Kommunisten Lenin, Trotzki und Stalin.
Alles Wunschdenken, alles Ideologie: Die Kunst mit gut klingenden Ideen zu lügen. Ein Staat, der sich demokratisch gebärdet, ist für die Geldgeber ein verlässlicher Schuldner. Über die Staatsgewalt kann er auch den letzten Steuerzahler am A.... kriegen, um seine Wucherträume zu erfüllen. Weder radikal demokratisch noch radikal sozialistisch-kommunistisch ist dem beizukommen.

UND? JETZT?:
http://lichtweltverlag.blogspot.de/2014/01/fukushima-welle-erreicht-us-westkuste.html

Hier eine Antwort der Landesregierung Baden-Württemberg auf die Anfrage einer Grünen- Abgeordneten nach Auswirkungen von TTIP auf das Land, mit ein paar interessanten Infos: HIER


WISSEN IST MACHT

BSE Verbrauchermacht 1Blumen, Kaffee, Natursteine oder Kleidung:
Niedrigpreise bei uns sind oft durch Armut, Kinderarbeit und Rechtlosigkeit erkauft. In allen Bereichen gibt es aber auch Gütesiegel, die für die Einhaltung bestimmter sozialer Standards stehen (z.B. Fair-Trade-Siegel). Vertreter/innen aus dem Verbraucherbereich und der IG BAU Schleswig-Holstein-Nord informierten und diskutierten auf der Podiumsdiskussion über die Möglichkeiten und Grenzen sozialer Gütezeichen.
Viele Teilnehmer stellten sich die Frage:
„Können uns als Verbraucher solche sozialen Gütesiegel den Weg für „faire“ Arbeit weisen?
Wer kontrolliert die Einhaltung der geforderten Arbeitsbedingungen? Sind die Preise bezahlbar?“

Hauptreferentin war die Dipl. Sozialökonomin Waltraud Waidelich vom Frauenwerk der Nordkirche. Sie hat sich bereits intensiv mit dem Thema „bewusster konsumieren“ auseinander gesetzt. Von der IG BAU nahm Jörg Heinel, Branchensekretär für Gartenbau beim Bundesvorstand, an der Podiumsdiskussion teil. Er berichtete von den Erfahrungen mit fair gehandelten Blumen. An dem Programm war die IG BAU beteiligt. Frau Waidelich führte die zahlreichen Teilnehmer in die Thematik ein. In der anschließenden intensiven Diskussion wurden viele Gedanken diskutiert.

Politik und Unternehmen dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Ein guter Wegweiser ist, wenn sich Firmen der BSCI (Business Social Compliance Initiative), einer Plattform zur Verbesserung der sozialen Standards weltweit, angeschlossen haben oder Mitglied der Fair Wear Foundation sind.

BSE Verbrauchermacht 2

Als Ergebnis kann man festhalten: Der Verbraucher hat sehr wohl die Möglichkeit, sich gezielt zu informieren und bewusst einzukaufen, allerdings leider immer nur im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten. Eine Stärkung der Gewerkschaften vor Ort ist die beste Möglichkeit, die Situation zu verbessern und zu kontrollieren. Da ist die internationale Solidarität gefordert.
IG BAU – die tun was!











BILDUNGSLÜCKEN?

„Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann über Kampagnen und Macht, Gegendarstellungen und Gratisblätter, Gerichtsverfahren mit Promis und die Zukunft der „Titelmieze“, bei einer Befragung durch die faz:

 Sie haben als „Bild“-Chefredakteur nicht wenig Macht. Wofür setzen Sie die ein? Können Sie Leute verstehen, die meinen, Sie mißbrauchten diese Macht?

Was heißt Macht?.... Frei nach Axel Springer: „Bild“ sollte nie irgendein Boulevard-Blatt, sondern eine Volkszeitung sein. Also Anwalt der Leser, Zuhörer, Ratgeber, Verteidiger, Helfer. Übersetzt heißt das: „Bild“ sagt nicht nur, was passiert. „Bild“ sagt auch, was die Republik fühlt. Die Schlagzeile „Wir sind Papst“ ist dafür ein Beispiel: Hier wurde die nationale Euphorie unbefangen auf den Punkt gebracht. Das ist unser Anliegen: zu dokumentieren, was die Menschen beschäftigt, was sie emotional umtreibt. „Bild“ ist, um es mit einer Metapher aus der eher linken Ecke zu formulieren, die gedruckte Barrikade der Straße. Das ist ihre Macht...Und Kampagnen gibt es keine?
Im Augenblick planen wir eine Kampagne für besseres Wetter in Hamburg....
Wenn alle großen Sender dasselbe Programm zeigen, ist das Fernsehen für einen Moment tatsächlich wieder Massenmedium. Aber diese nordkoreanische Programmvielfalt ist nicht der Normalfall. (1)

BILD BILDET UN-GEMEIN: ALSO BILD DIR DEINE MEINUNG, MIT ZUR PROBE FOLGENDEN ZWEI BEISPIELEN:

US-STUDIE DIE "UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS"*
Katholiken haben’s immer gewusst. "US-Wissenschaftler" haben 45 Fälle von „unbefleckter Empfängnis nachgewiesen".
Für die Studie wurden 7870 junge Amerikanerinnen befragt, 45 erklärten, schwanger geworden zu sein, obwohl sie nie Sex hatten. Andere "Wissenschaftler" räumen ein, dass einige Teilnehmerinnen bei der Umfrage gemogelt haben. Aus religiösen Gründen wollten sie offenbar nicht zugeben, dass sie vor der Ehe schon einmal Sex gehabt hatten. Andere Forscher, die sich mit der Studie beschäftigten, fanden eine mögliche medizinische Begründung für die Jungfrauengeburten. Es sei nicht auszuschließen, dass sich die Frauen – ähnlich wie Zwitter – ungeschlechtlich fortgepflanzt hätten. Verantwortlich dafür sei eine Genmutation. Schon früher wurde vermutet das in Badewasser, bei bestimmter Zusammensetzung und körpernaher Temperatur verspritztes Sperma jungfräuliche Mädchen befruchten kann. Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten so hat zum Beispiel der Kreationismus seine größte Bedeutung in den christlich-fundamentalistischen und evangelikalen Richtungen in den USA. Sie versuchen, den Kreationismus zum Inhalt des Biologieunterrichts an Schulen zu machen. Da die US-amerikanische Verfassung jedoch ein Verbot religiöser Inhalte im Schulunterricht enthält, behaupten sie, der Kreationismus wäre eine  wissenschaftliche Theorie wie auch der Darwinismus und könne folglich ohne Konflikt mit der Verfassung unterrichtet werden. Gerichte haben jedoch in letzter Instanz stets gegen diese Ansicht geurteilt. In verschiedenen Formen changiert der Kreationismus besonders im Süden der USA zwischen Religionslehre und Pseudowissenschaft.
(2 Frei nach "Bild" unter Beibringung ähnlicher "wissenschaftlicher Ansichten" wie dort zitiert [Meine Anführungszeichen bedeuten hier, ich hab keine Ahnung wie wissenschaftlich diese Wissenschaftler sind? Bei Forschern z. B. Höhlenforschern bin ich eher großzügiger, jeder sollte forschen ob Mann oder Frau und darf sich dann auch so nennen] ali)

SPENDENBEREITSCHAFT ZUR WEIHNACHTSZEIT
19.12. 2013 EINE BRASILIANISCHE FRAU KÄMPFT GEGEN ARMUT

Eine Brasilianerin versteigerte ihre Jungfräulichkeit, sie will mit dem Geld Heime für Arme bauen
Die 20 jährige Brasilianerin Catarina Migliorini hat ihre Jungfräulichkeit für 600 000 Euro (780 000 Dollar) versteigert, Gewinner der Auktion war ein Japaner. (3)

Links zu den BiLD-Artikeln:
(1)  (2)  (3)
Kai Diekmann auch dort: “WIR SIND APO”
*In dem Zusammenhang emfehle ich Forschung nach dem Bericht eines Insulaners über den Papalagi auf zu nehmen!

Unter vielen anderen sagte auch ein Chinese mal: "Macht kommt aus Gewehrläufen"
(ODER SOLANGE POLIZEI & ARMEE AN DIE MACHT DER BILD & GEBILDETEN REGIERUNG GLAUBEN ~ IST MACHT ALSO EINE GLAUBENSFRAGE?)

Das GroKo-Grusel-Kabinett: NIE WIEDER!
Ohne den Segen der SPD wird kein Krieg mehr geführt / Kundus heißt: die Generalprobe.
Die Rettung bedrohter Völker nennt man Völkerkundus... Hunderte Mann und ein Befehl, die christliche Emanze kommt, nach einer Kanzlerin jetzt eine Kriegsministerin, der Fortschritt ist nicht auf zu halten:

EMMAnzipation

Das Angleichen

der Frauenquoten

der Täter an die der Opfertoten

Frauenbefreiung im Kreuzeszeichen

Heldinnen schwören Zapfenstreichen

Gehorchen Befehlen von der Leichen

Tagesbeschau weiß frau oder man nicht ganz so genau

Warns böse Kind warns gute Kind

Und ob die so unschuldig sind

Frau kennt sie doch die Mutter Courage

Die schreckt kein Luftschlag, kein Todesmarsch

schleppt tote Kinder heran und blutige Windeln

um sich so ihr Kindergeld zu erschwindeln

doch ein Deutsches Gericht

besticht so was nicht

&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&

NIE WIEDER Krieg !!!

 (ohne die SPD)

Ohne des Segen

Der SPD

Wird kein Krieg mehr geführt

Wird nie wieder Krieg geführt

& noch'n Gedicht bei: http://www.barth-engelbart.de/?p=8272

DIE IM 20. JAHRHUNDERT TROTZ SATELLITENÜBERWACHUNG VERSCHWUNDENE ARMEE

Preisfrage: Gab es in der Deutschen Geschichte jemals eine Deutsche Armee, die keinen Krieg führte? Antwort ja, die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR.
Beim Anschluß der DDR an die BRD war versprochen worden, sie in die Bundeswehr einzugliedern – geschehen ist es so nicht sie wurde quasi abgewickelt. Hochmodernes Militärgerät aus sowjetischer Produktion wurde unter dubiosen Umständen an allerlei Potentaten verscherbelt. Eine hervorragende Rolle spielte dabei  Holger-Ludwig Pfahls (CSU), damaliger Staatssekretär im BRD-Verteidigungsministerium. Im Zusammenhang mit noch  anderen Geschäften wurde er 2011 wegen betrügerischen Bankrotts und Betrugs zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Das DDR-Armee Personal wurde zum größten Teil einfach auf die Straße gesetzt.
Mit Kommunisten wollten sich die Militärpolitiker des Westens nicht belasten. Renten und Bezüge wurden auf ein Minimum reduziert, das Tragen von DDR-Orden wurde verboten, sogar der unter Ex-Militärs  übliche Zusatz "außer Dienst" (a.D.) vor dem früheren DDR-Dienstgrad untersagt. Seit einigen Monaten häufen sich sogar Forderungen, bei Traditionsveranstaltungen das Tragen von DDR-Uniformen unter Strafe zu stellen.

Eine Armee mit 184000 Soldaten und Offzieren ist fast spurlos verschwunden.  Die NVA hat weder ein anderes Land angegriffen noch irgendwo in der Welt den Frieden gefährdet. Als sie abtreten mußte, trat sie eben ab: Gedemütigt, aber friedlich; ohne einen Schuß abgegeben zu haben. Zugegeben das Warschauer Pakt Militärbündnis befand sich schon im Zustand der Auflösung, ein Einmarsch der Bündnispartner zwecks Wiederherstellung der Ordnung in der DDR, war nicht mehr zu befürchten.

Die Bundeswehr unter Adenauer von "Ex-Nazies" aufgestellt, um den erklärten Allein- vertretungsanspruch für alle Deutschen in Ost und West abzusichern, führte inzwischen etliche Angriffskriege und bereitet weitere vor. Und falls das kapitalistische System zur Zeit vertreten von Kanzlerin Merkel der momentanen Stadthalterin in der BRD genannt auch:
"MUTTI DAS BIEST" durch soziale Unruhen gefährdet sein sollte, wird die Bundeswehr um sich selbst und der NATO das Mitglied BRD zu erhalten eingreifen. Die gesetzlichen Grundlagen sind dafür längst geschaffen worden. Zu dem Thema das Buch von Uwe Markus/Ralf Rudolph:
Die verratene Armee. Phalanx-Verlag, Berlin 2013, 300 Seiten, 17,50 Euro

P. S.:
Diese Art Militärpakte wie “NATO SEATO UND WARSCHAUER-PAKT” beinhalten immer Maßnahmen um das ausscheren von Pakt-Mitgliedern durch "Politumsturz auch demokratischer Art", als Bündnisfall einzustufen. Leider haben zu wenige Bürger der BRD begriffen, das mit der Auflösung des Warschauer-Paktes, die Verteidigung gegen diesen Pakt also durch die NATO gegenstandslos geworden war. Eine Auflösung der NATO wäre Folgerichtig gewesen.  Alternativ hätte ein ein- seitiger Austritt der BRD aus der NATO kaum noch als Bündnisfall gewertet werden können.
Wer zu Spät kommt den straft das........(Nu zahlt mal alle schön...)


EMBEDDED EU
Von 6. bis 8. Dezember findet in Halle an der Saale der Bundeskongreß des Studierendenverbandes dielinke.sds statt. Der Leitantrag des Bundesvorstandes der Organisation befaßt sich mit der Europäischen Union. Auszüge:
In der öffentlichen Debatte werden Europa und die Europäische Union (EU) häufig undifferenziert gleichgesetzt. Dadurch erweckt jede Kritik an der EU den Anschein, gleichermaßen eine Kritik an dem Gedanken eines friedlichen, geeinten Europas zu sein. Nicht zuletzt der Jugoslawienkrieg im Jahr 1999 zeigte, daß die EU niemals tatsächlich das friedliche und einende Projekt darstellte, das von ihren Gründerinnen und Gründern proklamiert worden ist. Die EU ist eingebettet in das NATO-Kriegsbündnis und tötet in weiten Teilen der Welt (Afghanistan, Elfenbeinküste, Irak, Libyen, Syrien). Selbst an ihren Grenzen innerhalb Europas schreckt die EU vor Krieg als Mittel der Politik nicht zurück. Die erschreckenden Vorkommnisse in Lampedusa erinnern daran, daß Tausende Menschen jedes Jahr vor der Festung Europa ertrinken. Das brutale Austeritätsregime, das in Griechenland im Zuge der drohenden Staatspleite installiert wurde, zeigt, wie unsolidarisch die EU-Politik gegenüber ihrer eigenen Bevölkerung ist, wenn mächtige Teile ihrer Mitglieder ihre Profite gefährdet sehen. Die EU war und ist heute einmal mehr ein kriegerisches, unsoziales und undemokratisches Wirtschaftsprojekt.

Warum wir uns als linker hochschulpolitischer Akteur damit auseinandersetzen müssen, ist die Einschätzung, daß die Haltung zur EU-Krisenpolitik sowie zum neoliberalen Projekt EU und die Bereitschaft, aktiv Proteste in der Gesellschaft aufzubauen, eng miteinander verknüpft sind. Wer die EU und den Euro um jeden Preis retten will, verliert an Kraft im Widerstand.

Keine Hoffnungen in die Reformierbarkeit der EU. Die Stärkung der europäischen Institutionen bedeutet eine Stärkung Deutschlands.

(…) Die EU war von Anfang an kein Solidaritätsbündnis, in dem die Nationalstaatlichkeit aufgehoben wurde. An der »guten Idee, deren Umsetzung bislang gescheitert ist« festzuhalten bedeutet Illusionen der Reformierbarkeit der EU zu schüren, die unter den gegebenen machtpolitischen Voraussetzungen nicht realistisch sind. Unter dem Deckmantel der Völkerfreundschaft werden knallharte nationale Machtinteressen durchgesetzt. Daher ist es verfehlt, noch Hoffnungen in die Reformierbarkeit der EU zu legen.

Kritik an der EU muß von links statt von rechts kommen.
»Die Griechen leiden, die Deutschen zahlen, die Banken kassieren«, war ein Wahlslogan der neu gegründeten Protestpartei »Alternative für Deutschland« (AfD). Dieser neoliberalen Partei ist es im vergangenen September mit über zwei Millionen Wählerstimmen beinahe gelungen, in den Deutschen Bundestag zu gelangen, und sie droht bei den kommenden Europawahlen erstmals in ein Parlament einzuziehen. Während bei Politikfeldern wie Einwanderung und Familie deutlich wird, daß es sich bei der AfD um eine »gewöhnliche« rechtskonservative Partei mit rassistischen und sozialchauvinistischen Lösungsvorstellungen handelt, punktet sie besonders bei der Europa-Frage. Diese und andere Anti-Europa-Parteien bilden die Reaktion auf die dramatischen sozialen Auswirkungen der Austeritätspolitik. Leider ist sie auch die Antwort darauf, daß Die Linke in der EU-Frage eine schlechte Rolle spielt und der Merkelschen Krisenpolitik keine glaubwürdige Alternative entgegensetzen kann. Die Linke sollte eine durchgehend radikale Kritik an der EU formulieren, sonst werden sozialchauvinistische Kräfte und nationalistische Diskurse weiter an Boden gewinnen. Forderungen, wie die nach dem Austritt aus dem Euro, sind nicht per se nationalistisch. Nationalistisch ist es, den EU-Ländern radikale Kürzungspakete aufzulegen, die die Vorherrschaft Deutschlands in der EU zur Folge haben. Nationalistisch wäre es daher, die EU-Institutionen zu stärken und damit das Gewicht Deutschlands in der EU. (...)
http://www.linke-sds.org/die_linkesds/positionen/

 

Eine sozialdemokratische Wahlnachtsgeschichte
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot ausging vom Willy-Brandt-Hause, dass alle Basis nun beschwätzet werde. Und diese Beschwätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da über dem ganzen Lande eine übermächtige Engelin namens Angela ihre schwarzen Fittiche breitete. Und mit ihr wollte nun schweben ein kleines pausbäckiges Posaunen-Engelchen, das da heißt Gabriel. Doch sein linker Flügel wollte nicht richtig mitschwingen; und so bekam das Engelchen auf einmal das große Flattern.

Denn es gab gar viele skeptische Hirten in derselben Gegend, und die hüteten weder tags noch nachts ihre Zunge. Und das Engelchen Gabriel posaunte überall herum: „Fürchtet euch nicht! Entsorgt Euch! Siehe, ich verkündige euch große Freude, denn uns ist eine große Koalition geboren, welche nun alle Futterkrippen füllen wird. Und ihr spielt dabei die Rolle von Ochs und Esel und müsst nur noch brav abnicken, was euch da widerfahren wird.“

Und viele von seinen irdischen Heerscharen hörten diese Worte und bewegten sie in ihrem Hirne. Und sie sprachen also: „Das ist doch, bei Gott, die Höhe! Frieden mit Angela? Das könnte der so gefallen!“ Und Gabriel posaunte von neuem: „Hosianna, sag ich! Und das habt ihr gefälligst auch zu rufen! Wir haben doch gar keine andere Wahl.“ Doch die Basis widersprach also: „Wir haben die Wahl. Du hast sie uns selber verordnet. So flatt’re nun hin und dies hab‘ zum Zeichen: Du wirst finden uns’re Entscheidung auf deinem Gabentische in einem Umschlag liegen. Und dann hast du vielleicht die Bescherung.“

Tscha, soweit die vorerst unvollendete sozialdemokratische Wahlnachtsgeschichte! Keiner kann sagen, wie sie wohl ausgehen wird. Zur Zeit stellt sich die Basis noch weitgehend bockig an. „Die SPD-Mitgliedschaft ist grundsätzlich unwillig“, kommentiert die „FAZ“, aber: „Sie wird das Wollen lernen müssen.“ Eine Basis, die soviel Schiss hat, muss zwangsweise aufs Töpfchen gesetzt werden, auch wenn sie herumdrucksend behauptet: „Ich kann nicht! Ich kann nicht!“ Sie hat so lange auf dem Topp sitzen zu bleiben, bis sie ganz freiwillig ausruft: „Ich muss mal!“ Dann ist sie in Topp-Form für die Wahl der neuen und alten Miss Germany.

So ist es nun mal, wenn man mit der Miss muss.
Das ganze nennt sich: Sozi-Masochismus.

Gabriel hat auf dem SPD-Parteitag gesagt, dass die Große Koalition für die SPD keine Liebesheirat bedeute, sondern eher eine Zwangsehe, zu der man vom Wähler verpflichtet worden sei. Entsprechend zwanghaft wird es dann auch bei der Erfüllung der ehelichen Pflichten zugehen. Dabei kann nun mal nichts Befruchtendes herauskommen. Meine alte Rede:

Da müssen welche miteinander pennen,
die miteinander gar nicht können,
die auch nicht wollen, aber sollen.
Man kann nicht und man will nicht können
und trotzdem muss man können wollen.

Das macht die künftigen Regenten
zu potentiellen Impotenten.
Auf der Koalitions-Matratze
mangelts an Lust, denn keiner hatse.
Zum Miteinander-Kopulieren
fehlt es bei allen am Gelüste.
Man kann nun mal nicht e-regieren,
nur weil man’s wollen sollen müsste.
+++
Wenn Sie Bucholz nicht nur lesen, sondern mich auch erleben möchten, und zwar mit seinem neuen Programm "Macht!Menschen", dann empfehle ich seinen Tourneeplan:
http://www.martin-buchholz.de/tourneeplan.php
 

HH-Ole-Schill-Scholz & der “Gottes Lohn” 
Profit für Agaplesion oder wie ein “christlicher” Krankheitskonzern Kritik mundtötet
Das größte inner-Hamburger Erholungsgebiet wurde über eine Seilschaft mit Ole van Beust und Schill privatisiert und gegen den Widerstand der Bevölkerung wurde mit der Überbauung des Sparbier-Parkes begonnen.  Was steckt hinter der gigantischen Zubauung dieses so wichtigen innerstädtischen Grüns?  Ein Projekt gegen das der Hanauer Freiheitsplatz mit seinen 36 überfallartig gefällten Platanen eher Bonsaiformat hatte,  das jetzt von ZÜBLIN (1000 Jahre KZ- Lager- und EZB-Turmbau-Erfahrung) überbaut wird. Das Hamburger SparbierPark-Vernichtungs- Projekt, das die Stuttgarter U-Bahnhofs-Grube in die zweite Reihe drängen würde, so es denn so bekannt wäre.

Und warum ist es nicht so bekannt ?
Weil es den DiakonissenOberinnen und -Obristen gelungen ist, ihr Profitcenter als christliche Nächstenliebe zu verkaufen und ihre Beziehungen zur konservativ evangelisch-lutherischen Hamburger Kaufmannschaft spielen zu lassen. Die ist aber nicht nur Statist und Helfer sondern eben auch als Unternehmer vielfältig an diesem KaputBaalschen Profit-Unternehmen beteiligt.  Krankheit ist ein Wirtschaftsfaktor ersten Ranges. Da will sich auch die Diakonie nicht länger mit Staatszuschüssen und Gotteslohn begnügen.  Nun, Gotteslohn bleibt für die Masse der Be- schäftigten, Stress wegen Personalmangel nach Entlassungen, Stellenkürzungen gibts gratis obendrauf und das spüren letztlich nicht nur die gesetzlich, sondern auch die Privatversicherten Kranken…. Und wer dabei als MitarbeiterIN krank wird? 

AGAPLESION!  Da kann man nur zynisch: GESUNDHEIT wünschen!
Oder doch lieber zu Helios oder zu Rhön ?  auch dort gibt’s tendenziell die Gotteslöhn … und gesund werden auf alle Fälle auch hier die Großaktionäre… (schön wie sich z.B Danone, Nestle und Fresenius (Helios) um die Krankenkost streiten und die Krankenkassen leeren, die dann wieder durch Beitragserhöhung aufgefüllt werden müssen!).

Wie sich das weiter entwickelt, kann man am Ab-SANA-Konzern im Offenbacher Klinikum sehen, wo jetzt wieder über 350 Stellen gestrichen, bzw. MitarbeiterINNEN entlassen werden.

Die kommunalen Kliniken werden über Finanzaufsicht, Schuldenbremse, Bolkestein- Lissabonvertrag unter enormen Rationalisierungsdruck gesetzt und machen dann fast das gleiche, wie die Privatisierten Kliniken.. Und dann droht trotzdem die Privatisierung. für die main-Kinzig- Kliniken und das Hanauer Klinikum, so wie es das Büdinger schon lange getroffen hat. In Hanau warte ich gespannt auf die Überbauung des jüdischen Friedhofs…:-)))))) mit etwa einem solch eleganten Gebäude wie das der als Frankfurter Stadtwerke getarnten Mainova-EON-Zweigstelle am zugebauten Börneplatz (im Keller werden dann Reste des Ghettos museal unter Verschluss gehalten mit dem Segen des Zentralrats und der jüdischen Gemeinde in Frankfurt)
Gegen die AGAPLESIONPLÄNE hatte sich vor Jahren in Hamburg eine Initiative gebildet und  für seine Widerstandsarbeit einen Blog installiert:  http://keindiakonieklinikum.blogger.de

Diese Website wurde von der Agaplesion AG im Mai 2012 faktisch verboten.
Diese „Christen“ drohten mit Strafrecht und Zivilrecht.

Selbst wenn die Initiative die Prozesse gewonnen hätte, wären die Aktivistinnen ruiniert gewesen: Jetzt gibt es das Weblog der Initiative wieder im sicheren Ausland unter einem ähnlichen Namen: http://keindiakonieklinikumblogger.org
Dort heißt die von Ihnen verlinkte Seite nun:
http://keindiakonieklinikumblogger.org/zwischenberichte-ab-januar-2010/
Im Hamburger Kunstverein hat die Initiative  eine Ausstellung organisiert:
“Privatisierung als Gottesdienst”.
Siehe unter: http://www.kunstverein.de/ausstellungen/aktuell/20131001-igdra.php
Der Initiative hat  Hartmut Barth-Engelbart einige Texte geschrieben, die auch bei der Ausstellung verwendet werden können. Er hat auch die Recherche-Ergebnisse der Hamburger Initiative gespiegelt, um ihre Wegzensierung im Internet zu erschweren, WARNUNG ! Es handelt sich um sehr viel Material!!! Herausgenommen sind einige Bilder z.B. das Agaplesion-Logo, das ziemlich bruchlos  faschistische Gestaltung auf- bzw. übernimmt. Was auf dem Hintergrund der Kollaboration der braunen Schwestern mit den NS-Euthanasie-Organisatoren nicht sonderlich verwundert.
Kaput-Baal-AGAPLESION (nicht den braunen aber vielen Schwestern gewidmet):
“Es waren vier Schwestern ….”
HIER KANN MAN DAS ALLES LESEN: http://www.barth-engelbart.de/?p=7451
 

Pegasus

Kein Max, kein Moritz – nur Obama!
Pegasus, das geflügelte Ross dichtender Romantiker, kommt relativ selten bei mir vorbei geritten. Und wenn, dann stellt sich der Gaul als ein ziemlich abgeklapperter Klepper heraus, der meine flügel- lahme Phantasie noch nicht einmal zu trister Gebrauchslyrik animiert Dennoch wurde ich gestern Nacht zu einem mittelmäßigen Höhenflug hochgebuscht. Klarer formuliert: Ich hatte mir den Busch, und zwar den Wilhelm, aus dem Internet heruntergeladen. „Max und Moritz“ – das unsterbliche Cartoon. Zuvor hatte ich von Merkels telefonischer Empörung gelesen – darüber, dass auch sie auf das Unerhörteste er- bzw. abgehört wird vom US- amerikanischen Geheimdienst NSA.
Max und Moritz haben mich angestiftet, mir auf diese Ungereimtheiten mal wieder einen Reim zu machen.















Das liest sich so:

1)Ach was muss man oft von bösen
Buben hören oder lesen.
Wie zum Beispiel hier von einem,
Dem man traute wie sonst keinem.

2)Ja, der Knabe heißt Obama.
Das Vertrauen? Tscha, das wa’ ma’.
Ach, das war ein schlimmes Ding,
Wie es uns mit ihm erging.

3)Einst am Anfang mit Obama
War’s das reinste Liebesdrama.
Aber wehe, wehe, wehe!
Wenn ich auf das Ende sehe!!

4)Lauschig unterm Sternenbanner
hockt Obama da als Spanner.
Wenn wer plaudert telefonisch
Spitzt sein Ohr er elektronisch.

5)Er steht auf Ohral-Verkehr
Überall and everywhere.
Vor seinem Ohr sind alle gleich.
Und dies ist sein letzter Streich.

6)Jedermann im Lande kannte
Eine, die man Mutti nannte.
Und in ihrem Kinderzimmer
Ging es schlimm zu und noch schlimmer.

7)Ja, die Mutti hat es schwer.
Manchmal weinet sie gar sehr.
Doch nur nachts, wenn sie allein,
schluchzt sie in ihr Handy rein.

8)Ach, sie ahnt nicht, dass zugleich
Über einen großen Teich
Sich ‘ne Datenbrücke spannt
rüber in das Spanner-Land.

9)Nun hat die Mutti uns gelehrt
Dass der Bürger unbeschwert
Alleweil Vertrauen hege
In die neuen Datenwege.

10)Doch zur Brücke auf dem Wege
Schleicht Obama mit ‘ner Säge.
Ritscheratsche voller Tücke
sägt er ins Vertrau’n ‘ne Lücke.

11)Uns’re Mutti Angela
Hörte wohl schon hie und da,
Dass Obama, dieser Schlingel,
Heimlich abhebt beim Geklingel.

12)„Alles Quatsch!“, ließ sie verlauten
über einen eng Vertrauten.
Ihr Pofalla ist nun so
Schwer gekniffen in den Po.

13)Mutti ist jetzt schwer verstört,
Weil sie selber abgehört.
Ruft ins Handy ärgerlich:
„He, Obama hörst du mich.“

14)Doch Obama spricht mit List:
„Keine Ahnung, wer du bist.
Nach Auskunft meiner NSA
Kennt keiner hier ‘ne Angela.“

15)So tut er voller Heuchelei,
als ob er längst schwerhörig sei.
Und zu spät merkt Angela,
dass sie ihm schwer hörig war.

16)Die Moral von der Geschicht‘?
Tut mir leid, die gibt es nicht.

http://www.martin-buchholz.de

muttie is die bestie

































M. B’s Tourneeplan: http://www.martin-buchholz.de/tourneeplan.php

DER SCHMOCK ODER
José Manuel Barroso - Der Kaiser von Europa

Autor: U. Gellermann Datum: 24. Oktober 2013
Es gibt Tage, an denen José Manuel Barroso nur gebeugt gehen kann. Immer dann, wenn er seine elf Großkreuze trägt. Verliehen von Deutschland, Holland, Portugal oder wer sonst noch dem Präsidenten der Europäischen Kommission klimperndes Buntmetall spendieren wollte. Der Serenissimus der EU hat endlich sein Verlautbarungsorgan gefunden: Die BILDZEITUNG, jenes Blatt weiser Intelligenz, das in den letzten Tagen Barrosos Botschaften unter das deutsche Volk brachte: Alle Balkan-Staaten sollen nun in die EU, teilte der Kaiser von Europa ungefragt mit...................weiterlesen den kompletten Artikel:  
http://www.rationalgalerie.de/schmock/jos%C3%A9-manuel-barroso.html

STAMOKAP DER BRD HAT NICHT NUR CDU/CSU UNTER KONTROLLE SONDERN AUCH DIE EU!
Unbekannt ist jedoch noch geblieben ob mehr als 700.000 Euro Spende nach Brüssel flossen?
Sogar der deutsche DAX wittert jetzt Morgenluft und ist am Freitag erstmals in seiner 25jährigen Geschichte über die Marke von 9000 Punkten geklettert. Kurz danach setzte er mit 9010,65 Zählern seine neue Bestmarke.

ENDLICH SCHLUß MIT DER SOZIALROMANTIK!
Klarheit schaffen ohne Waffen! Wenn der "gerechte Lohn", den Lohnabhängigen auf seiner Ebene "einfriert bzw. einzementiert", und mit staatlicher Unterstützung, die Wohlfahrt des Arbeitaukäufers gegen Lohn per Gesetz garantiert wird. Desweiteren die Staatlichen Gesetze die Freiheiten des Käufers dahingehend ausformen, es auf ewige Steigerung fort zu schreiben. Dann sind die Verkäufer dem Hohn und Spott ihrer eigenen freiheitlichen Gedanken hilflos ausgeliefert von heut bis in alle Tage ihres Lebens. Wisse denn mit jedem Handschlag den du für gerechten Lohn tust machst du den Käufer freier, je für sich und dich, jetzt und in Zukunft selbst tätig werden zu MÜSSEN. (Achtung: Nicht zu KÖNNEN, es ist ihm nicht verboten zu KÖNNEN! Im Unterschied zu dir muss er nicht müssen!)

WAS IHR WOLLT
Die Rationierung von Gütern und Informationen über Geld funktioniert bestens, wenn sie knapp sind. Der technische Fortschritt führt zu einem Überfluss an Kulturgütern und Informationen.... Das System des Verkaufs von Kulturgütern und Informationen kann nur aufrechterhalten werden, wenn sie künstlich verknappt werden?

ENDZIEL DER ENTWICKLUNG
Die Vollautomatisierung aller Prozesse, alle Fertigung sämtlicher Güter und Dienstleistungen findet ohne dem zu tun von Menschen statt. In keinem Produktionsprozess irgend einer Art, gibt es menschliche Tätigkeit, sprich Arbeit. Nirgendwo auf dem Planeten werden menschliche Bedürfnisse durch menschliche Tätigkeit in Form von Arbeit befriedigt. Begriffe wie Arbeit, Lohn, Preis und Profit sind aus der Umgangssprache verschwunden, sie sind lediglich noch enthalten in Spezialwissensdatenbanken für sogenannte  Computerspieleentwicklerautomaten und in Köpfen einer schrumpfenden Schar Computerspiel-Nostalgikern. Diese Nostalgiker sind Beispielsweise in Karnevalsvereinen sehr Aktiv, wo sie so Lieder wie: "Wir wollen unsere großen schönen Banken wieder haben, wir.....,wir....., mit viel Geld, ja viel Geld viel Geld tralalalah.  Niemand weiß warum sie den ersten Vers nur 3x singen, den 2. dann immer so lange es Alkohol an dem Abend ihrer geselligen Zusammenkunft gibt?
UND ÜBERHAUPT WAS IST ODER WAR EIGENTLICH GELD?
 MEIN OPA HAT MIR ERZÄHLT IN X-BERG SOLL ET NEN FREAK GEGEBEN HABEN
   DER NE WEBSITE BASTELTE UND DER HATTE NEN FREUND ODER SO UND DER HIEß:
      DER KALLE AUS X-BERG UND DER WUßTE ALLET, LEIDA KÖNN MAN NICH MEHR FRAGEN!
KLAR JELD SOLLTET DUNNEMALS WO DER KALLE LEBTE SO UM DET JAHR 2012 NOCH JEJEBN HAM JETZE HAMWA JA IMMERHIN OKTOBER 3113 UN DER KALLE IS JA NU SCHON LANGE TOT! 

Auf bestem Weg in die Zukunft Roboter ersetzen Mitarbeiter
Im Oktober 3013 gab der Dresdner Infineon-Geschäftsführer Pantelis Haidas auf der Fachmesse SEMICON Europa in Dresden bekannt,  künftig sollen 50 hochmoderne Roboter das Bestücken und Entladen der Mikroelektronik-Anlagen übernehmen.
Das Werk werde damit zur höchstautomatisierten Chipfertigungsfabrik auf der Basis von 200-mm- Siliziumscheiben. Die Roboter sollen in der Handhabungs-, Automatisierungs- und Präzisions- technik (HAP) GmbH Dresden hergestellt werden.
Infineon automatisiert die Produktion und schickt 160 Beschäftigte nach Hause.

Wuppertal/Herzogenaurach
Schaeffler baut 500 Stellen ab. Der Autozulieferer und Wälzlagerhersteller Schaeffler wird in seinem Wuppertaler Werk bis Ende 2015 rund 500 der vorhandenen 1500 Arbeitsplätze streichen.

Im Oktober 2013 schreibt Susan Bonath in der jw - Maschinen bringen mehr Profit:
Sie arbeiten rund um die Uhr, und das ganz ohne Lohn. Im Dresdner Werk der Chipfabrik Infineon sollen in den kommenden beiden Jahren 160 Beschäftigte neuer Technologie weichen. Das entsprichtgut sieben Prozent der momentan an diesem Standort beschäftigten 2100 Fest- angestellten und 100 Leiharbeiter. Das sei »bedauerlich, aber ohne Automatisierung bleiben wir gegenüber der Konkurrenz in Asien nicht wettbewerbsfähig«, begründete Unternehmenssprecherin Diana Heuer den Personalabbau.

CH / STUDENTEN-AKTIE
Auf den Erfolg studiernder wetten!
Die IchAG feiert Auferstehung in der Schweiz

Das ist Menschenhandel in Reinkultur, die Investoren können die Studienwahl beeinflussen und  auf Fächer mit maximal zu erwartender Rendite bestehen. “Damit steht endlich der Profitgedanke über den persönlichen Interessen”, so Finanzexperten. Mit einem spezial Szenario wartete dieser Tage das online-Portal Telepolis auf: Mit der “Studentenaktie” zeichne sich der “Gipfelpunkt der Entfremdung im spätkapitalistischen Arbeitsleben ab. Der um permanente Selbstoptimierung bemühte Lohnabhängige wird sich so lange als Investitionsobjekt verkaufen müssen, bis er buchstäblich sich selbst nicht mehr gehört.” Genauso funktionierte weiland schon die Ich-AG in merry old Germany mehr recht als schlecht.
www.Studienaktie.org

"ÖKOSTROMUMLAGE" VON 6,24 CENT NUR 0,15 CENT FÜR ÖKOLOGISCHEN AUSBAU!
Wir müssen ab Januar mit Strompreiserhöhungen rechnen. Die über den Strompreis zu zahlende Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien steigt um rund einen Cent und wird für 2014 auf 6,24 Cent je Kilowattstunde festgesetzt, teilten die für die Verwaltung der Förderzahlungen zuständigen vier Übertragungsnetzbetreiber am Dienstag mit. Derzeit liegt sie bei 5,277 Cent. Über die Umlage wird die Differenz zwischen dem am Markt für Strom erzielten Preis und dem festen Vergütungssatz für Ökostrom auf die Stromkunden abgewälzt. Rund die Hälfte des Anstiegs gehe auf sinkende Preise an der Strombörse zurück, nur 0,15 Cent entfalle auf den Zubau neuer Windparks und Solaranlagen, betonte der Bundesverband erneuerbare Energien.
Die sogenannte "Ökostromumlage" erreicht nun einen neuen Höchststand, der Rasant weiter steigen wird, weil unsere Regierung das Schlupfloch für die Abgabenbefreiung vergrößert hat.
Sie haben die Jahres- Verbrauchsquote für Industriestrom herabgesetzt. Wir müssen darauf vorbereitet sein, das die mittleren und kleinere Industrien, um in den Genuß der Freistellung zu kommen, massenhaft Strom-Verschwendung betreiben werden und damit auch den CO2 Ausstoß nach oben treiben werden.

Unternehmenssubventionen haben im Strompreis nichts zu suchen
Dasselbe gilt für die zahlreichen Vergünstigungen für energieintensive Unternehmen. Das sind Unternehmenssubventionen, die im Strompreis nichts zu suchen haben. Wer Aluminiumhütten und Stahlwerke vor globaler Konkurrenz schützen will, wer Arbeitgebern die Lohnnebenkosten senken und Straßenbahntickets billig machen will, der sollte dies über die Steuern finanzieren. Das ist transparenter und vor allem gerechter. Denn Steuern sind nach Einkommen gestaffelt, wer viel hat, zahlt viel. Beim Strom dagegen sollte jeder gleich viel zahlen, egal, ob Hartz IV- Empfänger oder Millionär.

ES GEHT UM ERHALT DER STRUKTUREN FÜR DIE GROßEN
Von der sogenannten EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)-Umlage geht nur ein Siebentel auf den weiteren Ausbau von Wind- und Solarenergie zurück. Das größte Problem ist, daß der saubere Strom, der von den Übertragungsnetzbetreibern eingesammelt und zu festen Sätzen vergütet wird, an der Börse immer weniger einbringt. Dort sacken die Preise, unter anderem wegen des raschen Erfolgs der Energiewende, seit 2010 immer weiter ab. Profiteure sind dabei vor allem die industriellen Großverbraucher, die sich an der Börse eindecken, aber ihre Lobbyisten lauthals über die zu hohen Energiekosten jammern lassen. Wenn keine Windkraft- und Solaranlagen gebaut würden, müßte der deutsche veraltete Kraftwerkspark sowieso erneuert werden. Bestehende Kapazitäten die aus den 1960er und 1970er Jahren stammen, haben allmählich das Ende ihrer Lebenszeit erreicht. Die erfindungsreiche deutsche Industrie will sich die anstehende Erneuerung am liebsten von der Allgemeinheit bezahlen lassen und sich damit gegenüber ihrer Konkurrenz einen weiteren Vorteil verschaffen.

Die Industrie hat bereits zahlreiche Ausnahmen von der EEG-Umlage, der Stromsteuer und den Netzentgelten durchsetzen können. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat nach der Reaktor- katastrophe im japanischen Fukushima als sie ihre Verlängerung für die AKW-Laufzeiten zurücknahm im Sommer 2011 der Industrie weitere Privilegien eingeräumt. Während Bundes- kanzlerin Angela Merkel den Bürgern versprach, es würden keine zusätzlichen Kosten entstehen, organisierte ihr Regierungsbündnis klammheimlich Industrieprivilegien, die die höhere Belastungen für die Verbraucher vorprogrammierten.

Die EEG-Umlage ist unter anderem deshalb so hoch, weil die Kosten für die relativ teuren älteren Solaranlagen auf zu wenig Schultern verteilt sind. Daran würde sich auch nichts ändern, würde die Förderung neuer Anlagen eingestellt, wie es Industrielobbyisten jetzt schon fordern. Neue Solar- und Windkraftanlagen, sofern diese an Land stehen, sind so günstig, daß sie schon in einigen Jahren mit Kohlekraftwerken konkurrieren können. Würden die Kohlekraftwerke für die ganzen Umweltschäden aufkommen müssen, die sie verursachen, wäre das schon jetzt der Fall. Aber die abrupte Abschaffung des bisherigen Systems würde den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieträger abwürgen und den mindestens ebenso teuren Neubau von Kohlekraftwerken nach sich ziehen.
Genau darum geht es, denn Kohlekraftwerke sind das Geschäft der großen Energiekonzerne, die »Erneuerbaren« befinden sich hingegen mehrheitlich in der Hand von Energiegenossenschaften und Kleinproduzenten.
 

M. B. zu: 19 / 16 / 4
Nun tagt heute kurz vor der schlaflosen Nacht ein SPD-Parteikonvent, der ganz unkonventionell einen Basisentscheid über den Eintritt in eine Große Koalition beschließen soll. Vorstandsmitglied Ralf Stegner begründet das bei dpa mit den Worten: „Wenn wir am Ende etwas machen, was wir nicht wollen, aber müssen, geht es gar nicht anders.“
Oder – noch einmal „FAZ“: „Was die SPD braucht, ist der Mut zum Wollen, der angesichts der Notwendigkeiten zugleich ein Mut zum Müssen ist.“ Oder – ins Buchholzsche übersetzt:

Kein Missmut darf die letzte Wahl gefährden
Aus Missmut muss der Mut zum Müssen werden.
Der Muss-Mut führt dann irgendwie
zur Muss-Wahl der Miss Germany.
Ne Miss-Wahl. Damit muss man leben,
dass es ‘ne falsche Wahl ist, eine Misswahl eben.
So ist es nun mal, wenn man mit ‘ner Miss muss.
Das Ganze nennt sich: Sozi-Masochismus.

Zu dem seltsamen Zusammenspiel koalitionärer Hilfsverben habe ich schon mal ein paar Spottverse verfasst. Das las sich damals so:

Gleich nach der Wahl beginnt die Qual.
Die Frage lautet allemal:
Wie läuft es nun prozentual?
Wer könnte eigentlich mit wem?
Soll heißen: Könnte der mit dem?
Beziehungsweise: die mit der?
Muss gar ein flotter Dreier her?

Da müssen welche miteinander pennen,
die miteinander gar nicht können,
die auch nicht wollen, aber sollen.
Man kann nicht und man will nicht können
und trotzdem muss man können wollen.

Das macht die künftigen Regenten
zu potentiellen Impotenten.
Zum Kopu- wie zum Koalieren
mangelt es allen am Gelüste.
Man kann nun mal nicht e-regieren,
nur weil man’s wollen sollen müsste.

Gern will die Qual ich jenen gönnen,
die da nicht können und nicht wollen.
Sie sind verdammt, wollen zu sollen,
weil sie halt glauben, dass sie’s müssten...
Ach, wenn die Nichtkönner doch wüssten,
was sie mich – und zwar heftig – können
++
PS. Am nächsten Donnerstag und Samstag trete ich im Hamburger Lustspielhaus auf mit dem neuen Programm: "Macht!Menschen". (Der Auftritt am Freitag ist gestrichen, weil der Herr Künstler anderweitig benötigt wird.)
http://www.martin-buchholz.de

Große Koalition & die Gefahren für die Demokratie,
darauf weist ein Blog der Freitag-Community hin:
https://www.freitag.de/autoren/georg-von-grote/gefaehrliche-liebschaften
In den unter diesem Blog stehenden Kommentaren gibt es noch ein paar nützliche Hinweise, die ich für die, die nicht alles lesen wollen, hier aufliste:
http://community.zeit.de/user/volker-steinkuhle/beitrag/2009/04/12/eine-verfassung-f%C3%BCr-deutschland
die Möglichkeit, eine Petition an SPD, Grüne und Linke zu unterschreiben (ganzen Link kopieren und in den Browser einsetzen!):
http://www.change.org/de/Petitionen/rot-rot-gr%C3%BCne-mehrheiten-auf-bundesebene-nutzen-koalitionen-mit-der-cdu-verhindern?share_id=pmsPKeOAOO&utm_campaign=autopublish&utm_m
und auch einen Videoclip aus "Neues aus der Anstalt", den man beim Scrollen schnell finden kannLasst uns diese Katastrophe verhindern. Wenn ich auf Schwarz-Grün wette, heißt das NICHT, dass ich es gerne so hätte!
Ich habe mir nur für Frau Merkel den Kopf zerbrochen und vermute, dass sie lieber die grüne Kröte schluckt (nicht küsst!).

USA/Washington:
Lebenslang nach Massaker in Afghanistan

Für ein Massaker mit 16 Toten in Afghanistan ist der US-Unteroffizier Robert Bales zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er erhalte keine Chance auf vorzeitige Freilassung, so die Zeitung The News Tribune vom Militärgericht im Bundesstaat Washington Ende August. Bales' Greueltat hatte Anfang 2012 weltweite Empörung ausgelöst. Das Gericht befand den heute 40jährigen des 16fachen Mordes für schuldig. Unter den Opfern des Massakers vom März 2012 waren neun Kinder. Nach dem Blutbad hatte Bales die Leichen der Opfer verbrannt.

Selbstmordrate bei der Bundeswehr in Afghanistan steigt
In Afghanistan hat sich ein deutscher Soldat der Bundeswehr selbst das Leben genommen. Der 24jährige Stabsgefreite wurde nach Militärangaben im Feldlager Masar-i Scharif schwer verletzt aufgefunden. Im Lazarett sei anschließend sein Tod festgestellt worden. Der Soldat stand zum Zeitpunkt des Vorfalls unter Alkoholeinfluß. Seit 2002 kamen damit 54 deutsche Soldaten in Afghanistan ums Leben, nur 35 von ihnen durch Angriffe und Anschläge.

EIN BISSCHEN KRIEG MUSS SEIN
UNO legalisiert den weltweiten Waffenhandel
http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_1_698.html

Angriffswaffe Medienpropaganda
Von Jürgen Rose 
Die politischen und militärischen Entscheider brauchen, wenn sie Bürger – und immer zahlreicher auch Bürgerinnen – in den Krieg schicken wollen, eine starke, möglichst wenig angezweifelte Legitimation. Denn Menschen sind nun einmal nicht ohne weiteres bereit, andere zu töten oder zu verstümmeln und gegebenenfalls selbst das gleiche Schicksal zu erleiden. Sie dazu bereit zu machen, war schon während des Kalten Krieges nicht einfach, als es angeblich immer nur um die für jedermann einsichtige Verteidigung des eigenen Gemeinwesens ging. Doch wenn jetzt Interventions- und Angriffskriege in aller Welt propagandistisch orchestriert werden sollen, ist dafür ein vielfach größerer Kommunikationsaufwand erforderlich. Demokratische Öffentlichkeiten, die den Krieg eigentlich nicht als legitimes Mittel der Politik betrachten, lassen sich nur durch geschickte Propaganda von dessen Notwendigkeit überzeugen, und dazu wird, wie Cora Stephan in ihrem Buch vom »Handwerk des Krieges« schreibt, »der allergarstigste Gegner« gebraucht. Je virtuoser dies den Verantwortlichen an den Schalthebeln der Macht mit Hilfe der üblicherweise zahlreich vorhandenen Kollaborateure in den Rundfunk- und Presseredaktionen gelingt, desto mehr erfüllt sich Cora Stephans verstörende These, daß »das gefährlichste Kriegsmittel ... der von der Moral der Sache überzeugte Bürger in Waffen [ist].« weiterlesen:
http://www.sopos.org/aufsaetze/497f43c8a3722/1.phtml


Ganz allgemein gilt:
1. Jeder ist frei, sich mit allen Fragen auseinanderzusetzen, die ihn interessieren.
2. Wirklich wissen kann man nur, was man selbst erlebt und verstanden hat - vorausgesetzt, man ist bereit, sich auf seine Sinneseindrücke und seinen Verstand zu verlassen. Anderenfalls verliert alles die Substanz.
3. Da jeder Mensch in der Summe seiner Erlebnisse unterschiedlich ist, muß sich Wissen von Mensch zu Mensch unterscheiden.
4. Um uns verständigen zu können, tauschen wir uns untereinander aus. Mitgeteiltes Wissen sind Informationen (ohne eigenen Erlebnishintergrund).
5. Wer Informationen mißtraut, sollte die Frage (begründet) beantworten, welche Informationen vertrauenswürdig sind, und er muß sich entscheiden, wie er mit Informationen umgehen will.

Je mehr du in Frage stellst, desto mehr wirst du auf grundlegende philosophische Fragen zurückgeworfen. Wenn du dich diesen Fragen stellst, bist du auf dem richtigen Weg.
Goethe sagte: Wahr ist nur, was hilfreich ist. Damit ist viel anzufangen.

 
FEINDE DES VERFASSUNGSSCHUTZES MARX - ZITATE & ZITIERENDE
Der Verfassungsschutz (VS)  hält sich seine eigene Partei - die NPD

Kein Wunder, daß er daher auf dem rechten Auge blind, auf andere Polit - Gruppierungen schielt, speziell linke. Für die Jagd auf die wurde der Verein schliesslich mal gegründet. Das sieht 23 Jahre nach dem Verschwinden der DDR laut Spiegel so aus: In einem vertraulichen 48seitigen Bericht vom Januar an die zuständigen Gremien des Bundestags teilt das Bundesamt für VS mit, welche "offen extremistischen Zusammenschlüsse" in der Linkspartei beobachtet werden. Das sind u.a.: die demnach 400 Mitglieder der Solidaritätsinitiative "Cuba Sí" (Spiegel: "Castro- Fanclub"), 170 Genossinnen und Genossen des Geraer/Sozialistischer Dialog, das Marxistische Forum mit 350 Mitgliedern, die Kommunistische Plattform (rund 1250 Genossen), die Sozialistische Linke (800) und die Antikapitalistische Linke (1900). 25 der 75 linken Bundes- tagsabgeordneten gehörten einer dieser Strömungen an. Indizien für verfassungsfeindliche Bestrebungen gibt es laut VS zuhauf, etwa negative Haltungen zum Parlamentarismus. "Beleg": In der Gründungserklärung der Sozialistischen Linken heiße es, gesellschaftliche Veränderungen könnten nur "im Wechselspiel politisch-parlamentarischer Kräfte und außerparlamentarischer sozialer Bewegungen durchgesetzt werden". Selbst der Spiegel weist darauf hin, wenn das verboten wäre, "dürfte wohl auch die CSU künftig nicht mehr ungeniert mit dem Bauernverband kungeln". Hält es der VS für gefährlich, wenn jemand Energiekonzerne vergesellschaften will oder den "Aufbau einer solidarischen Gesellschaft jenseits des Kapitalismus" verlangt? Besonders alarmiert sei der VS bei jedem Marx-Zitat. Besonders besorgt ist das Staatsgesinnungsprüfamt selbstverständlich in Wirklichkeit nicht. Wer die NPD zu 70 Prozent finanziert, muß einen, der lesen kann und das an Marx-Texten ausprobiert, auf jeden Fall mit allen Mitteln bekämpfen.

Sender Gleiwitz lässt grüßen
Eine Kurzmeldung in der Zeitschrift „Der Soldat“, die als Sprachrohr des österreichischen Verteidigungsministeriums gilt, lässt im wahrsten Sinn des Wortes eine Bombe platzen: NATO- Staaten bzw. die mit ihnen im syrischen Bürgerkrieg verbündeten Kräfte haben offensichtlich selbst jenen mörderischen Feuerüberfall im Oktober 2012 inszeniert, der als Begründung für die Stationierung von deutschen, US-amerikanischen und holländischen Patriot-Raketen in der Türkei an der Grenze zu Syrien diente.
http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=14&Itemid=42

Run auf deutsche E-Mail-Firmen
Frankfurt am Main. Die NSA-Spähaffäre hat offenbar für regen Kundenzulauf bei deutschen E-Mail- Anbietern gesorgt. In den vergangenen drei Wochen sei die Zahl der Neu­registrierungen für den E-Mail-Service bei Freenet um 80 Prozent gestiegen, berichtete der Spiegel am Wochenende vorab. Das Unternehmen sei »sehr überrascht über diesen Anstieg«, zitierte das Magazin
eine Sprecherin. Auch bei der zu United Internet gehörenden 1&1 sei ein sechsstelliger Zuwachs bei den Nutzerzahlen erkennbar, der sich saisonal nicht erklären lasse. T-Online melde ebenfalls »stärkeres Interesse«.
 
Gruppenvergewaltigung
Mumbai. In Indien haben erneut mehrere Männer eine Frau vergewaltigt. Die Fotoreporterin sei in einer stillgelegten Textilfabrik in Mumbai von mehreren Männern überfallen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Ein Mann sei später festgenommen worden. Nach vier weiteren Verdächtigen werde noch gefahndet, sagte ein Polizeisprecher. Die Journalistin sei am
Donnerstag abend mit einem Kollegen unterwegs gewesen, um für einen Bericht Fotos aufzunehmen. Zwei Männer hätten die Frau, die Anfang zwanzig sei, gefragt, ob sie eine Genehmigung dafür habe. Ein weiterer Mann sei hinzugekommen, und dann sei sie vergewaltigt worden, sagte der Polizeisprecher im indischen Fernsehen. In anderen Berichten war von noch
mehr Beteiligten die Rede. Die Angreifer hätten den Kollegen der Fotografin gefesselt. (Reuters/dpa/jW)

Indien Polizistin vergewaltigt
Eine junge Polizistin im Osten Indiens von mehreren Männern vergewaltigt worden. Die mit Äxten bewaffneten Banditen hielten die Familie des Opfers auf der Bundesstraße 75 in Jharkhand an. Sie raubten demnach 10000 Rupien (116 Euro) und zerrten dann die junge Frau aus dem Auto. Einige Täter vergingen sich an der Polizistin, während andere ihre Familie bedrohten. Erst einige Tage zuvor hatte die Gruppenvergewaltigung einer 22 Jahre alten Fotografin in Mumbai ganz Indien Schock und Proteste ausgelöst. Alle fünf Tatverdächtige sind nach Polizeiangaben mittlerweile hinter Gitter.
 

Bradley Manning's Nobel Peace Prize
Friedens-Nobelpreis für Bradley Manning

Schon über 100.000 Amerikaner fordern den Friedens-Nobelpreis für Bradley Manning und Bestrafung von General Alexander (NSA) und der anderen Geheimdienstchefs wegen Vertuschung der US-Kriegsverbrechen. Hier können Sie sich beteiligen:
http://act.rootsaction.org/p/dia/action/public/?action_KEY=7612

Auf Wunsch kleckern sie dir noch Freimus auf deinen Sarg
Weil du arm bist musst du früher sterben oder
"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan..."   
Das Pensionsantrittsalter soll nach dem Willen der EU-Kommission immer weiter erhöht werden, weil "wir alle" ja immer älter werden. Doch ein Blick auf Studien zeigt: Die Lebenserwartung der unteren sozialen Schichten sinkt, die Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen arm und reich gehen immer weiter auseinander. Je nach sozialen Status bei der Geburt differiert die Lebenserwartung zwischen dem oberen und unteren Einkommensfünftel um bis zu 11 Jahren bei Männern und um mehr als 8 Jahre bei Frauen. 

Am 21.09.2012 (1) treibt der EU-Kommissar Laszlo Andor in einem Interview (1)die Europäische Sau durch Österreich. Die Lohnabhängigen würden viel zu kurz arbeiten, die im Durchschnitt steigende Lebenserwartung der Menschen soll einem noch längeren Ausbeutungsprozess unter- worfen werden. Er schwadroniert öffentlich, dass in Ungarn Hochschulprofessoren erst mit 70 Jahren in Pension gehen, was für Ihn sehr in Ordnung sei. Auch meint er, “dass die Wahr- scheinlichkeit der heute Arbeitenden Generation und Ihrer Kinder, das 100. Lebensjahr zu erreichen, stetig steigt. Immer mehr Menschen haben also 40 Jahre Pension vor sich.“ Ja, da muss Ihm als EU-Sozialkommissar die Galle hoch steigen. Dazu resümiert der „Sozial"- Kommissar: „Entweder werden die Pensionen künftig sehr niedrig ausfallen und wird die Altersarmut steigen... oder die Beitragszahlungen werden angehoben, was möglich ist, aber dem Wettbewerb schadet. Die dritte Option, die wir Unterstützen, ist es, länger zu arbeiten“.  

So wird nicht nur auf europäischer Ebene eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters um 5 bis 7 Jahre diskutiert, die Forderung nach Pension frühestens ab 70 oder 72 ist fixer Bestandteil des Sprachgebrauches von selbsternannten „Experten“ und sonstiger politischer Mitläufer innerhalb und außerhalb der Wirtschaft in der Europäischen Union. 

Soziale Selektion
Dass die durchschnittliche Lebenserwartung seit Jahrzehnten ansteigt, hat nichts mit der Finanzierbarkeit unseres Pensionssystems zu tun und ist für alle Menschen eine erfreuliche Tatsache. Was aber vollkommen ausgeblendet wird, ist, dass sich eine immer größere Kluft hinsichtlich Lebenserwartung in Abhängigkeit von ihrer sozialen Lage auftut. Der Saabrücker Zeitung vom Dezember 2011 berichtet mit Verweis auf einschlägige Untersuchungsergebnisse, dass die Lebenserwartung bei gering verdienenden Männern in Deutschland seit 2001 von 77,5 Jahren auf 75,5 Jahre gesunken ist (2). Und somit auch die Dauer des Bezuges einer Pension. Nach den Berechnungen des Deutschen Sozialökonomischen Paneel ist die hoch beschworene Gleichheit aller Menschen nicht das Papier wert auf dem das geschrieben steht. Je nach sozialem Status bei der Geburt differiert die Lebenserwartung zwischen dem oberen und unteren Einkommensfünftel um bis zu elf Jahren bei Männern und um mehr als acht Jahre bei Frauen. 

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zusammen mit dem Robert Koch-Institut (RKI) auf Basis von Daten des "Sozioökonomischen Panels" (SOEP) bestätigt diese soziale Selektion. Wer ein körperlich arbeitsreiches Leben in Entbehrung zubringen musste, hat als Frau ab den 65 Lebensjahr eine dreieinhalb Jahre geringere fernere Lebenserwartung als Ihre wohlhabende besser verdienende Geschlechtsgenossin. Diese verringerte Lebenserwartung wird durch die psychische Belastung der Armutsgefährdung und mit daraus resultierenden schwachen sozialen Netzwerken begründet. 

Bei Männern aus Armut gefährdeten Haushalten und unterdurchschnittlichem Einkommen verringert sich die Lebenserwartung ab den 65 Lebensjahr um durchschnittlich fünf Jahre, gegenüber den besser verdienenden Geschlechtsgenossen. Hier wird die geringe Bildung und körperliche Belastung durch Arbeit als Begründung angeführt. 

Das Sozioökonomische Panel ist eine seit 1984 durchgeführte repräsentative Wieder- holungsbefragung von Haushalten in West- und seit 1990 auch in Ostdeutschland. Derzeit werden über 20.000 Personen in mehr als 10.000 Haushalten pro Erhebungsjahr befragt.
Mit SOEP- Daten wurde bereits eine Vielzahl von Analysen zu Unterschieden in der Lebenserwartung nach Einkommensgruppen durchgeführt. So berichtet Reil-Held (2000) (3) anhand der SOEP-Daten aus den Jahren 1984 bis 1997, dass Männer mit niedrigem Einkommen (unterstes Quartil der Einkommensverteilung) gegenüber denen mit hohem Einkommen (oberstes Quartil) eine um sechs Jahre verringerte mittlere Lebenserwartung bei der Geburt haben. Bei Frauen beträgt die Differenz vier Jahre. Nach Lampert et al. (2007) könnten sich diese Unterschiede in den nachfolgenden Jahren noch ausgeweitet haben. Auf Basis der SOEP-Daten aus den Jahren 1995 bis 2005 ermittelten sie in Bezug auf die mittlere Lebenserwartung bei der Geburt eine Differenz von elf Jahren bei Männern und acht Jahren bei Frauen, beim Vergleich der niedrigsten mit der höchsten Einkommensgruppe (< 60 Prozent gegenüber 150 Prozent und mehr des mittleren Netto-Äquivalenzeinkommens). Für die fernere Lebenserwartung ab dem 65. Lebensjahr ermittelten Lampert et al. eine Differenz von sieben Jahren für Männer und von fünf Jahren für Frauen(4). 

"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan..." 
Eine weitere Studie von Groh-Samsberg und Voges (5) bestätigt die Zusammenhänge des Arbeitseinkommens mit weiteren Aspekten der individuellen Lebenslage. Die Summierung prekärer sozialer Bedingungen betreffen die Wohnsituation, finanzielle Rücklagen und Arbeitslosigkeitserfahrung sowie die Dauer von Armutslagen. Nicht nur dauerhafte oder verfestigte Armut, sondern auch temporäre Armutssituationen gehen mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko oder anders ausgedrückt mit einer verringerten Lebenserwartung einher. 

In dieser Kluft bei der Lebenserwartung manifestiert sich die reale Elitenpolitik. Diese zielt auf Teilung und Spaltung der Gesellschaft, wo Gemeinsamkeiten und Solidarität für den Wachstumsdrang und das Profitstreben der Konzerne einen Hemmschuh bilden. 

Die anfangs erwähnte Chancengleichheit aller Menschen ab der Geburt stellt eine Herausforderung an jede Gesellschaft dar. Ein gesundes und sozial abgesichertes Altern erfordert eine umfassende Sozial-, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Nicht der freie Markt darf über Dauer und Qualität einer Pension oder überhaupt des gesamten Lebens entscheiden, sondern es muss darum gerungen werden, dass jeder Mensch von der Geburt bis zur Bahre die selben Chancen und Bedingungen vorfindet. Das ist die Grundlage einer solidarischen Gesellschaft. 

Die Fundamente einer solidarischen Gesellschaft können unter anderem mit folgenden Schlagworten umrissen werden:

BILDUNGSGLEICHHEIT   FREIER HOCHSCHULZUGANG   UMFASSENDE GESUNDHEITSFÖRDERUNG   SOLIDARISCHE PFLEGEVERSICHERUNG   SOLIDARISCHER WOHNBAU ALLUMFASSENDE WERTSCHÖPFUNGSABGABE   UMFASSENDER ARBEITSSCHUTZ   NULLTARIF AUF ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL   BEDARFSORIENTIERTE UMVERTEILUNG DER WERTSCHÖPFUNG (6)

Es ist schon bemerkenswert, dass ansonsten gut informierte Entscheidungsträger, die bei TV- Interviews spontan die ganze Welt erklären können, in dieser, die Einkommensschwachen und Lohnabhängigen betreffenden Materie fahrlässige Wissens- und Handlungslücken vorweisen.
Es entsteht hier der unappetitliche Eindruck, dass für den neoliberalen Markt in Europa und die globale Konkurrenzfähigkeit der EU vorsätzlich eine soziale Selektion durch grob unterschiedliche Lebensbedingungen und somit grob unterschiedliche Lebenserwartungen aller Einkommens- bezieher betrieben wird. 

Es bestätigt ein altes Sprichwort und vielleicht die Denkweise der vorherrschenden Eliten, die scheinbar noch immer von der Schnelligkeit der Hunde, der Zähigkeit von Tierhaut und Härte von behandeltem Eisen träumen: 
„Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.“
Rudi Schober 

Siehe zu diesem Thema auch aktuellen Beitrag im Werkstatt-Radio zum Thema "Können wir alle uns die Pension noch leisten?" zum Nachhören auf http://cba.fro.at/112666 

Anmerkungen:
1) 19.09.2012 Interview mit EU-Kommissar Laszlo Andor  auf Seite 23 im „Der Standard“
(2) 13.Dezember 2011 Saarbrücker Zeitung
(3) Reil-Held (2000): Einkommen und Sterblichkeit in Deutschland: Leben Reiche länger?
Sonderforschungsbereich 504, Discussion Paper Nr. 14, DIW Berlin   
(4)Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung,   DIW -Wochenbericht Nr. 38.2012
(5) Groh-Samberg, O. (2012): Arme sterben früher. Zum Zusammenhang von Einkommenslage und Lebenslage und dem Mortalitätsrisiko. 
Quelle:
http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_content&task=view&id=902&Itemid=1

(6) Anmerkung des Setzers: Das alles gibt es im Kapitalmus nicht, dann wäre es doch Sozialmus, das ist zu teuer für das eine Prozent. Dafür erhalten wir reichlich Freimus, das ist Gratis und entsteht im Kopf als Vorstellung von Freiheit, diese Wahnvorstellung stellt das eine Prozent von vielen Unkosten frei !!!

anti murksAuf der HP Murks nein danke, können sie z. B. feststellen, wenn ihr Drucker im Murksbarometer gelistet ist, wann das Gerät seine vorgeplante Betriebsstörung meldet, also quasi seinen "Geist" vom Hersteller eingeplant aufgibt!


Geplante Obsolenz
Sei dabei und mach mit! Melde Murks und sage es weiter! Zahllose Produkte gehen kurz nach Ablauf der Garantie kaputt. Dieser Murks muss aufhören! Wir fordern nachhaltige Produktverantwortung der Hersteller! Wir machen Murks für alle sichtbar. Dazu brauchen wir viele Meldungen. Melde jetzt Deine Murkserlebnisse

MOMENTANES MURKSBAROMETER:
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 Bundestagswahl 2013: Kampf der geplanten Obsoleszenz! Wem trauen Sie es zu?

 
 CDU/CSU
 SPD
 Bündnis90/GRÜNE
 DIE LINKE
 PIRATEN
 FDP
 Sonstige

Abstimmungsresultat von 12.558 befragten stimmten für:
Bündnis90/GRÜNE  (30%, 3.755 Votes)
PIRATEN               (25%, 3.088 Votes)
DIE LINKE             (19%, 2.368 Votes)
CDU/CSU              (  8%, 1.010 Votes)
SPD                     (  7%,    938 Votes)
FDP                     (  2%,    209 Votes)
Sonstige              (  9%,  1.190 Votes)             Total Voters: 12.558








 
MURKSMELDUNGEN AN: http://www.murks-nein-danke.de/murksmelden/

BALD AUCH IN BERLIN?
Hundsgemein so die Liebe zum Vierbeiner zu testen!

Die Repression-Gesellschaft als Bürgersteig freundliches Projekt: Im Kampf gegen Hundekot greift eine Vorstadt von Paris zur Videoüberwachung. Um die Hundebesitzer zur Mitnahme der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu bewegen, will die Verwaltung von Montereau-Fault- Yonne künftig rund 60 sowieso schon installierten Kameras nutzen. Mit ihrer Hilfe plant die Geheimpolizei, ignorante Hundehalter zu identifizieren und zu verwarnen. Beim zweiten Vergehen werden 35 Euro Bußgeld fällig, sowie der Verzehr von 100 Gramm Hundekot zum Beweis ihrer absoluten Tierliebe. Der Kot ist  live unter Aufsicht der Regional-TV-Abendschau zu konsumieren, er darf aus Hygiene gründen zuvor in einer eigenen Mikrowelle Keimfrei gemacht werden. "Wir haben über Plakate und Tütenspender in die Prävention investiert. Es funktioniert nicht", so Bürgermeister Yves Jégo am Montag dem 19.08.2013. Von der etwas härteren Vorgehensweise versprechen sich die Damen und Herren der Stadtverwaltung eine schnelle Abnahme der Hundehaufen auf den Bürgersteigen! (Die Übersetzung aus dem Französischen ist möglicherweise etwas ungenau [bzw. fehlerbehaftet], persönlich bin ich des Französischen leider nicht mächtig. ali)
 

TAGESZEITUNGEN IN PAPIERFORM
immer weniger Menschen lesen eine gedruckte Tageszeitung. Es lesen noch rund 64,7% eine Zeitung aus Papier, wie aus einer jüngst in Frankfurt am Main veröffentlichten Media-Analyse Tageszeitungen hervorgeht. In einer letztjährigen Befragung hätten noch 66,6 Prozent der Befragten angegeben, täglich eine gedruckte Zeitung zu lesen. Insgesamt wurden fast 137000 Menschen befragt. Die Studie zeige einen starken Wechsel der Leser von gedruckten Ausgaben hin zu elektronisch abrufbaren, erklärte Gerhard Müller vom Vorstand Tageszeitungen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse. Die Online-Angebote der Tageszeitungen sind erfolgreicher geworden*.

Eigenerfahrungen mit gedruckten Zeitungen
Jahrelang war ich Leser des Freitag, bis zum Besitzerwechsel, leider änderte sich damit auch der Inhalt. Meine Antwort darauf Kündigung des Abo.

Jetzt beziehe ich die Berliner Zeitung im Abo, früher über Botenzustellung, das Blatt kam leider immer seltener bei mir an. Ja Seitenflügel 4 Treppen ist anscheinend bei Zeitungsboten nicht beliebt, einer klingelte sogar bei mir und erklärte mir wie ich ihm seine Arbeit erleichtern könnte! Ich tat neugierig und fragte, na wie denn?
Er: "Na ganz einfach sie bringen unten im Vorderhaus für sich einen Briefkasten an"!
Ich machte ihm klar das der Kasten doch wohl für ihn sei, für seine Erleichterung oder?

Darauf erklärte ich dem Jungen wie es zu den vielen Hausbriefkästen in Altbauten kam:
" Es gab mal vor längerer Zeit so etwa vor 45 Jahren eine Periode, die wurde Vollbeschäftigung genannt. Es gab keine Arbeitskräfte und schon gar keine, die Postbote werden wollten, in anderen Wirtschaftszweigen wurde echt mehr Geld verdient. Der Post geriet die Briefzustellung in Gefahr und damit ihr Monopol. So haben sie damals beschlossen zu Rationalisieren.
Eine Kampagne für kostenlose durch die Post anzubringende Hausbriefkästen, setzte ein!
Überall wurden Hausbriefkästen installiert, es sei denn mehrere Mieter wollten die Dinger nicht. Bei mir in der Müllenhoffstr. 12 zum Beispiel nahm ich, damals so um die 30 Jahre alt, einen Zettel und befragte die in der Mehrzahl älteren Mieter des Hauses, ob es ihr Wunsch wäre ihre Zeitungen und Briefe, statt durch den Briefschlitz an ihrer Tür gesteckt zu bekommen, in Zukunft im Parterre vom kostenlosen Hausbriefkasten hoch zu holen? Die Mehrheit wollte das nicht!
So blieb die Nummer 12 bis heute Hausbriefkasten frei. Die Freude der Postboten über eine Arbeitserleichterung war auch verfrüht gewesen, sie hatten bis dahin eine Umhängetasche, nun bekamen sie sogar eine Karre in der etliche Kilogramm mehr Post Platz hatten. Ihr Revier welches sie zu bedienen hatten wurde viel größer, heute haben sie sogar schon Lasten -   Fahrräder. Der "Fortschritt", wenn es um Mehrarbeit geht ist unaufhaltbar, oder"?

Tja die Werbezettel- Verteiler machen es vor, da ihre Kontrolleure auch nicht gern Treppen steigen, können sie ihre Zettel auf dem Podest zwischen Parterre und 1. Stock niederlegen, mein Zeitungsbote hat diese Art Rationalisierung dann auch für sich genutzt, die Fluktuation unter den Zustellern führte dazu, das die Zeitung manchmal auch im Vorderhaus unten auf den Stufen abgelegt wurde. Es war Glück wenn ich sie dann erwischte. Telefonische Beschwerde führte nur für wenige Tage zur Besserung, eine Neuerung gab es darauf hin, mein Name wurde jetzt vorn auf die Zeitung drauf gekritzelt!

Ich hatte genug von dem Ärger, und erbat bei der Berliner Zeitung Leser-Service eine Umstellung auf Postzustellung!
Das hat dann 2 Wochen lang tadellos funktioniert. Bis zum Sonnabend dem 27. Juli, die Wochenendausgabe lag Parterre eine Mieterin des Hauses brachte sie mir mit nach oben.
Die Montag und Dienstagausgaben fehlten dann total. Ich hab mich wieder beim Leser-Service beschwert, die freundliche Dame erklärte so vieles, ich entnahm aus ihren Ausführungen das ich wohl vom Regen durch Umgehung der Traufe direkt, in der Sch... Sie meinte die Post wäre sooo groß, da die Optimale Beschwerdestelle zu finden wäre nicht so einfach, ich solle doch selbst... Mein Einwand war, wieso ich, sie von der Berliner Zeitung haben doch den Vertrag mit der Post. Es wurde mir zu bunt: "Nun so weit so schlecht, sie erhalten bei nächster nicht Lieferung eine Abmahnung von mir,...die dritte ist dann eine fristlose Kündigung, mit Stornierung aller Zahlungen via Online-Banking". --dann hab ich Aufgelegt!
...Oh Wunder seitdem kommt meine Zeitung wieder täglich....
**Das die Onlineauftritte der Tageszeitungen erfolgreicher geworden sind, mag auch ganz einfach daran liegen, das auch ich jetzt nachgesehen habe ob ich die Berliner Zeitung als E- Paper Online beziehen kann? Irgendwie scheint es da so etwas zu geben, es ist mir jedoch nicht gelungen, als ABO-Leser die kostenlose App für mein Android Tablet runter zu laden, muß wohl mit dem Tablett den google app-Store aufsuchen..
 

Buchholzens Wochen-Schauer, der ständig wechselnde Wochenkommentar Nr. 585 – vom 2. August 2013
Sommerliches  Whistleblowing

Nein, nein, nein! Sind Sie denn von allen guten Geistern der Sicherheitspolitik verlassen, dass Sie es wagen, diese Mail zu empfangen oder mich gar auf facebook anzuklicken. Jetzt sind Sie unweigerlich drin im worldwide Web, das die Geheimdienste ausgespannt haben, damit ihnen solche schrägen Vögel wie Sie ins gut getarnte Netz gehen. Allein schon die Tatsache, dass Sie überhaupt einen Internet-Anschluss haben und dazu vielleicht auch noch ein Mobiltelefon, macht Sie hinreichend verdächtig. Wozu braucht man so etwas, wenn man nicht ein verkappter Terrorist ist? Und wenn Sie gar mit dem Gedanken spielen, ihre elektronischen Botschaften künftig zu verschlüsseln, dann können Sie sich gleich beim BND melden, damit der Ihnen möglicherweise über eine befreundete Reise-Agentur einen Freiflug nach Guantanamo vermittelt. Aber wahrscheinlich sind Sie ohnehin als Leser dieser Seite längst bei der amerikanischen NSA registriert. Doch davon weiß der BND natürlich nichts, weil der nie von nichts was weiß. Nur darf das keiner wissen. Denn es ist natürlich höchststufig geheim, dass der BND nie von nichts was weiß. Das weiß noch nicht einmal der BND selber. Die geheimen Dienstler waren und sind total ahnungslos, wie der diensthabende Merkel-Vertraute Ronald Pofalla streng vertraulich im Fernsehen kundtat. Offenbar sind da nur Pfeifen beschäftigt. Pfeifen, auf die man eigentlich pfeifen könnte. Nur wäre man dann ja ein Pfeifenbläser, eben ein Whistleblower. Und wer will das schon riskieren?!

Otto Schily, der Wind-Blower
Das Sommerloch ließ unvermutet einen heftigen toskanischen Wind fahren, und der blies der SPD mit Häme ins Wahlkampf-Konzept. Der Wind-Blower war Otto Schily, der sich im „Spiegel“-Gespräch selbst befragte. Und zwar fragte er sich, was eigentlich so schlimm sei an der Daten-Abgrabscherei des amerikanischen Big Brother. Seine Begründung: „Das wäre im Prinzip die gleiche Methode, die wir als Vorratsdatenspeicherung kennen.“ Und diese Speicher-Methode wird von der SPD ausdrücklich verteidigt – getreu der Gebrauchsanweisung aus dem sozialdemo- kratischen Otto-Katalog: „Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich endlich Daten sehen.“ Wo Schily recht hat, hat er recht. Das Prinzip lautet, den Bürger als potentiell Verdächtigen abzuspeichern – auf Vorrat für Notzeiten. Und da muss man rechtzeitig zulangen. Nichts anderes bedeutet nebenbei das Wort „Prinzip“ – abgeleitet vom lateinischen prin-cipere; soll heißen: zuerst zugreifen. Also: Auf null Verdacht hin erst einmal Zugriff haben auf den Daten-Pool. Und natürlich langt man mit der Rechten zu. Sollte irgendwann mal wieder ein sozialdemokratischer Minister als rechter Handlanger im Bund aktiv sein, kann er sich stets auf das alte SPD-Motto zur inneren Sicherheit berufen: „Einer muss der Schily sein!“

Ein Superminister für die Staatssicherheit
Apropos: Von Schily könnte auch der Spruch von der Sicherheit als „Supergrundrecht“ stammen. Er hätte am liebsten schon früher das Grundgesetz durch den Fleischwolf gedreht (also: Schily con carne – ich kann’s mir nicht verkneifen!). Aber es war der CSU-Nachfolger Friedrich, der auf die Idee kam, die Sicherheit als oberstes Grundrecht des Staates zu proklamieren. Moment mal! Das mit der Staatssicherheit kommt einem irgendwie bekannt vor. Zumindest in dieser Hinsicht war die DDR einst echt super. Da war das Supergrundrecht der Sicherheit unangetastet. Und es ist ja wohl verständlich, daß man andere Grundrechte beim prinzipiellen Zugriff aus Sicherheitsgründen nicht so schonend behandeln kann. Der Bürger hat gefälligst stille zu halten, wenn er datenmäßig abgetastet wird. Vonwegen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Der Grundgesetz-Artikel Nummer Eins wird so zum Ramsch-Artikel auf dem Grabbeltisch im Supermarkt der Regierung. Die Kanzlerin nennt das „marktgerechte Demokratie“. Eine Super- Markt-Wirtschaft. Mit Sicherheit ganz super.

Freiheit unseren Daten!
Superschlaue Kommentatoren – etwa in der „FAZ“ – sabbeln ganze Spalten voll, um den Leser davon zu überzeugen, dass der sich bei der Daten-Absonderung gefälligst mehr zurückhalten solle. Der Tenor solcher Verlautbarungen ist immer gleich: Der Bürger ist selbst daran schuld, wenn seine Daten überwacht werden. Schließlich stünde es ihm frei, sich in Daten-Abstinenz zu üben. Nur so könne der Staatsbürger für den Schutz seiner verfassungsrechtlich verbrieften Freiheiten sorgen. Denn nicht der Staat hat sich um den Schutz der Grundrechte zu kümmern, sondern der Bürger selbst. Eine einleuchtende Logik: Und der Bürger schützt sein Grundrecht auf Kommunikationsfreiheit am wirkungsvollsten dadurch, dass er erst gar nicht kommuniziert.

Auch dies nebenbei ein bewährtes Demokratie-Konzept aus einer früheren deutschen Republik, die sich mit einem ihrer Vornamen als „demokratische“ anreden ließ. In der Verfassung der DDR war zum Beispiel die Meinungsfreiheit ausdrücklich garantiert. Voraussetzung war lediglich, dass man die richtige Meinung hatte. Insofern war es für den DDR-Bürger am sichersten, gar keine Meinung zu haben, zumindest keine eigene – zumindest nicht in der Öffentlichkeit. So wurde auch die Redefreiheit im Osten bestens geschützt. Da musste keiner Angst haben vor irgendwelchen Bespitzelungen und Lauschangriffen. Man musste eben nur die Klappe halten.

Wenn Merkel sich verschwört
Peer Steinbrück, immer noch SPD-Kandidat, warf der Kanzlerin vor, ihren Amtseid verletzt zu haben. Amtseide sind eine alberne Pflicht, die zum Job eines gekürten Oberhaupts nun mal dazu gehören, obwohl keiner genau weiß warum. Jedenfalls erledigt man solche lästigen Rituale am besten gleich zu Beginn einer Regierungszeit; dann hat man das hinter sich. Deshalb werden Amtseide in Deutschland sofort abgelegt, wenn man sie sich geleistet hat. Steinbrück beanstandet nachträglich Folgendes: Bei ihrer erneuten Amtseinführung habe Angela Merkel ausgesagt – wohl wissend, dass sie unter Eid stand –, sie werde das Grundgesetz „wahren und verteidigen“. So wahr ihr Gott helfe. Nun war Gott hinterher offenbar nicht besonders hilfreich, weil er wohl anderweitig beschäftigt war, aber dafür kann schließlich die Kanzlerin nichts. Möglicherweise hat sie sich beim Schwören sogar gedacht: „So ein Eid ist schließlich was ganz Persönliches, also meine private Angelegenheit. Dies ist mein Eid.“ Das sollte man ihr nachsehen. Sie hat sich beim Schwören eben etwas vertan. Aber mein Gott, man wird sich in Deutschland auch mal verschwören dürfen.

 Dem Volke hatte sie amtseidlich auch noch versichert, daß sie „Schaden von ihm wenden“ werde Damit hat sie ganz sicherlich zusätzlichen Schaden gemeint, denn den nie behobenen Dachschaden beim größten Teil des Volks konnte sie nicht mehr verhindern. Sonst wäre sie auch nicht gewählt worden. Wie immens diese ruinösen Beschädigungen im Oberstübchen ihres Volkes sind, kann die Kanzlerin den allwöchentlichen Schadensmeldungen der demoskopischen Institute entnehmen. Je offener sie zeigt, wie sehr ihr wesentliche Freiheitsrechte des Volkes genau dort vorbeigehen, wo ihr Kreuz endet, um so mehr wächst im Volke die Bereitschaft, bei ihr zu Kreuze zu kriechen, zumindest zum Wahlkreuze. So wird eines immer sicherer: Bald wird sie wieder den Amtseid aus der Ablage holen. Da kann uns auch Gott nicht mehr helfen.

PS.
Zur Zeit erscheint dieser Satire-Blog unregelmäßig. Vielleicht schauen Sie zwischendurch mal auf der Web-Seite eines Kollegen und Freundes aus linken Journalisten-Zeiten vorbei: www.walter-view.de. Jürgen Walters hintergründige Polit-Analysen, seine informativen Reiseberichte, seine eigenwilligen Literatur-Betrachtungen lege ich Ihnen wärmstens ans Herz und ans Hirn. Aktuell beschäftigt er sich gerade mit Snowdon und der Feigheit Europas; mit dem Profiling der NSA und anderer Dienste; mit dem Ausnahme-Schriftsteller Malcom Lowry. Er selbst schreibt über seine Themen: „Literatur, die von den Feuilletons vernachlässigt wird, soll ins Bewusstsein gerückt werden. ‚Abseitige’ politische Themen, von den Medien meist im Konsens gemieden, werden ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt, und der ganz gewöhnliche Wahnsinn in Alltag und Allmacht wird liebevoll skizziert.“

Mit freundlicher Genehmigung von Martin Bucholz abgekupfert aus:
http://www.martin-buchholz.de/wochenschauer/index.php
Dort erhalten sie auch ein kostenloses Abo des Wochenschauers und wie M.B. sagt:
Und meine Bücher können Sie sich echt schenken. Meine DVD und meine CDs natürlich auch.

 

Die "erste größere historische Ausstellung" zur Roten Armee Fraktion (RAF) trägt den Titel:
RAF -TERROR IM SÜDWESTEN-
MEHRWERT RAFFEN OHNE WAFFEN? IM STUTTGARTER HAUS DER GESCHICHTE

Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben "gewonnene Kriege sind daher immer gerechte Kriege".
DIE -NEUE EINHEITS POLIT PARTEI DEUTSCHLAND (NEPP-DE*) DIE PARTEI JA DIE HAT IMMER RECHT!

Winfried Kretschmann, Ex-Mitglied des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW), zum GRÜNEN geläutert, regiert als Ministerpräsident in Stuttgart. Dem  untersteht daher auch das Haus der Geschichte Baden-Württemberg. 
So wie ich hatte auch der KBW die RAF-Aktionen abgelehnt, wenn auch aus anderen Gründen. Ich hatte das entsolidarisierende Wirken der "Sonderdienste unserer Besatzer in Westberlin", erleben dürfen. Als Elektriker war mir z. B. aufgefallen, das die RAF-Bomben viel öfter nicht hochgingen, als das sie funktionierten. Welche Trottel da angefangen hatten aus irgendwelchen Weckern Zünder zu basteln hätte ich gerne gewußt, meiner Meinung nach waren das so V-Leute in Ausbildung, denn jeder unbedarftere, der das nicht mit inländischer oder ausländischer staatlicher Unterstützung lernen mußte, der hätte Quellwirkungen oder Säurewirkungen genutzt. Mir war z. B. der irgendwann später, angeblich heiß gesuchte APO-Waffenschmied persönlich bekannt.  Der Blödian kannte den Unterschied von Natrium- chlorat und -chlorid nicht, das hatten sogar Ex-Volksschüler meiner Art drauf. Sein fabulieren über Abbrenngeschwindigkeiten eigener Sprengpulvermixturen gingen mir höchstgradig auf den Keks. Er arbeitete damals im Kreuzberger Vereinshaus, angeblich bewahrte er seine Sprengmittelversuchspulver im dortigen Gewürzregal auf. Irgendwann wurde dann angeblich nach Günter de Vogt gefahndet, die Fahndung war wohl nur ein Fake, aber die freundlichen Grenzbeamten eines anderen Landes hatten von der Fahndung im TV gehört und verhafteten den Mann. Die deutsche Polizei mußte ihn dann abholen. Angeblich ist er ihnen am selben Tag, wieder entkommen und am Nachmittag saß der Günter wieder in einer Kreuzberger Kneipe.  Für viele Genossen auf dem Kiez war der Typ schon länger als V-Mann enttarnt. So   ging denn einer mit 2Groschen zum Fernsprecher und erklärte unter der Rufnummer 110 den Polizeipolizisten, wo sie den inzwischen schon wieder über Rundfunksender gesuchten "Waffenschmied" abholen könnten, die Polizei kam nicht! 

Ich hatte damals nicht das geringste Verlangen, mich mit der von bis zu 90% der Bevölkerung oder etwas mehr geachteten und anerkannten Staatsmacht auf einen Krieg einzulassen. Schon beim Gründen, mit 34 Menschen, der ersten und wohl bis heute einzigen Arbeiterpartei nach 1945 in der Frontstadt-Westberlin, hatten gekaufte 3 Groschenjungs unserer Gegner fleissig mitgegründet. (Durch Zufall haben wir 3 enttarnt später noch einen vom CIA)

Mit den Auslands Diensten der USA, Englands und Frankreichs konkurrierte noch die Berliner politische Polizei, der BRD-Verfassungsschutz und nicht zu vergessen, die Interessenten aus Ostberlin und Moskau, um den wacheren Teil der Bevölkerung der Stadt, also gemeint sind hier die obligatorischen 10% der nicht angepassten. Die Schlapphüte aller Länder sie infiltrierten nicht nur, nein sie unterhielten tatsächlich eigene Politorganisationen, unter den abend- teuerlichsten Namen. (KPDML-davon dann 5-6 Abspaltungen, die letzt benamte sich mit "Neue Einheit" # PL/PI#KBW#KPDAO usw. usf.) Es gab unter den sich verbal bekämpfenden Grüppchen ziemliche Konkurrenz, beim Werben unter den 10%. Allein die Beschäftigung mit sich selbst und den anderen Grüppchen hinderte sie alle, irgendwie neue Menschen zu interessieren, aufzureißen anzupolitisieren, sie hatten genug mit sich und den Austausch ihrer Kampfschriften unter- einander zu tun. Darüber hinaus existierten auch noch etliche sog. politische Stadteilgruppen, ich kannte seinerzeit die in Moabit, die in Schöneberg und eine in Neukölln.

Die Behelfsmäßigen Deutschen
Jedenfalls stand auf dem Personalausweis jedes West Berliner (WB) Bürgers Behelfsmäßiger- Personalausweis. Das hatten sich die 4 Siegermächte so ausgedacht, auch das WB eine besondere politische Einheit sei und nicht von der Bundesrepublik zu regieren sei. Die 3 Westmächte hatten aus WB eine Frontstadt gegen den Ostblock gemacht, ein Ergebnis waren die vielen kleinen K-Grüppchen, die trotz ihrer Zerstrittenheit zu den Wahlen zum Abge- ordnetenhaus in der Stadt, in trauter Eintracht zum allgemeinen Wahlboykott aufriefen. Außer den K-Grüppchen, die auch unter den Begriff Chaoten subsummiert wurden, existierte noch ein Überbleibsel aus der Weimarer Zeit, die Frauen und Männer der ehemaligen KPD, mit Teilen der SPD, soweit sie Hitler überlebt hatten nach 1945 vereinigt.
(Im Osten Zwangsvereinigt, wie man im Westen sagte)
In WB irgendwann neu mit SEW benannt, eine Schwesterpartei der DDR - SED. Dann das unvorhersehbare, ja unfassbare für die Wilmerdorfer Witwen und die Konstrukteure der Frontstadt, den billigsten Fluzeugträger der Welt, wie WB von einem US-Präsidenten benannt worden war. Seht auf diese Stadt,  mitten im Herzen der DDR, war ein Kampruf für die...usw., ja bei einer der alle 4 Jahre stattfindenden Wahlen in 1977, ein fürchterliches Szenario tut sich auf, die SEW wäre fast nur wenige Stimmen fehlten in  Zwei der 12 Bezirksrathäuser eingezogen. Welch ein Glück das unsere Befreier vorgesorgt hatten, sie hatten da ja noch ihre Reserven, binnen 3 und 1/2 Jahr genau zur nächsten Wahl hatten sie aus ihren K-Grüppchen die Alternative Liste gebildet, man hatte der AL zur Unterstützung noch ein wahrlich revolutionäres Kampfblatt gestellt, die TAZ. (Woher das Geld für die TAZ kam, konnte keiner der dort Arbeitenden auf diese Frage hin aussagen, was nicht bedeutet das es keiner wusste) 
1981 zog die AL mit 7,2 Prozent der Stimmen und neun Abgeordneten erstmals ins Berliner Abgeordnetenhaus ein und übersprang auch in allen zwölf Bezirken die Fünf-Prozent-Hürde.
Die Wilmersdorfer Witwen waren begeistert, die Rote Gefahr aus dem Osten gebannt, die Stadtkommandanten der Besatzer in WB hatten eine Siegesfeier.

Unter dem Deckmantel der RAF, haben auch andere Interessenten ihnen unliebsame Zeitgenossen beseitigt, das war manchmal schon durchschaubar. Politisch an einer Weiterentwicklung der Demokratie interessierten wurde permanent bewiesen, das System lässt Veränderungen der Art nicht zu, solch Unterfangen ist reine Donquichotterie. Die Entwicklung der Studentenbewegung ihre Opposition gegen Altnazis und Notstandsgesetze, gegen den Vietnamkrieg hatte die Machthaber schon in Alarmbereitschaft versetzt.  Darauf hin erfolgte ihre Inszenierte Zersplitterung, durch das Gründen immer chaotischerer K-Gruppen. Der Schritt der RAF zum bewaffneten Kampf gegen das verhasste System über zu gehen war eine Reaktion darauf,  ganz sicher hatte es auch direkten Anschub aus daran interessierten Kreisen, via deren V-Leute in der RAF gegeben.
Betrachtungsmöglichkeit: Hätte es die RAF nicht gegeben hätte der VS, sie eh gründen müssen, wie sonst hätten sie ihre Notstandsgesetze dem Volk erklären sollen?**
 
Das weltweiten Aufbegehren gegen verkrustete Verhältnisse und Neokoloniale Ambitionen, fand auch in Der BRD Wiederhall, hinzu kam hier, das Nachdenken: "Was machten meine Eltern unter Hitler", wer von den Hitleristen regiert hier schon wieder im alten Rhytmus mit oder war die sogenannte Entnazifizierung ein Fake, sind die heimlich ungeniert an der Macht geblieben.
Was bedeutet die Nazivergangenheit von Kiesinger, von Filbinger, Buback und Schleyer, dazu findet sich in der Ausstellung so gut wie nichts. Nur in einem Satz wird angemerkt, daß Schleyer schon mit 18 Jahren in die SS eintrat.

Unter der Überschrift "Absage an die Gewalt" heißt es in der Ausstellung:
"Die Anteilnahme (an Schleyers Tod) verband junge Bundesbürger und ehemalige Nationalsozialisten (...) Der frühere Befehlshaber des Einsatzkommandos 1a, Martin Sandberger, der wegen der Massenmorde an Juden bis 1958 im Gefängnis gesessen hatte, schrieb von einem Kuraufenthalt (an Waltrude Schleyer): Ich habe Ihren Mann 1937 in Heidelberg kennen und sehr schätzen gelernt. So ist es natürlich, daß wir, meine Frau und ich, Tag und Nacht noch mehr an ihn und Sie denken, als Millionen anderer es in dieser Zeit taten und tun."

Na wie schön, sich doch der Kreis zwischen der Jugend und den Altnazies auf dem Papier schließen läßt. Fehlt nur der dokumentierende noch fehlende 2. Teil der Ausstellung: "Wie es dem VS-Lobesam, gelang nach 1945 in mühevoller geheimer Kleinarbeit, über V-Leute die NSU verdeckt zu finanzieren und zu mehr Wirksamkeit als die RAF zu führen". Es lebe die heilige freie demokratische Grundordnung...

Terror im Südwesten lautet der Untertitel der Ausstellung, weil RAF-Mitglieder wie Gudrun Ensslin, Christian Klar und andere im Südwesten Deutschlands sozialisiert wurden, weil sich dort einige der Anschläge der RAF ereignet haben, und weil in Stuttgart das “Hochsicherheitsgefängnis” Stammheim steht. Im Katalog wird tatsächlich versucht, den Südwestzusammenhang quasi als Landes-Mehrwert hervorzuheben. So ist zu erfahren, daß der bei dem RAF-Anschlag auf das US-Hauptquartier in Heidelberg vom 24. Mai 1972 als Zeitzünder benutzte Tischwecker aus der Produktion der Firma Jerger aus dem Schwarzwald stammte, während die Zündvorrichtung des auf die Fenster der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe gerichteten, aber nicht funktionierenden Flächenschußgerätes mit einem Alka-Wecker einer Rottweiler Firma verbunden war. Angeblich verriet ja chon das Logo der RAF einen Bezug zum Südwesten: Heckler & Koch, die Herstellerfirma der MP, die das RAF-Logo zeigt, hat ihren Sitz im württembergischen Oberndorf.

Auf dunklen, von der Decke hängenden Tafeln und in Vitrinen werden die Anschläge der RAF seit 1971 aufgelistet. Die Panzerfaust, mit der ein RAF-Kommando im September 1981 in Heidelberg auf den Oberbefehlshaber der US-Truppen in Europa, General Kroesen, schoß, soll die Gewalt der RAF veranschaulichen. Das Suzuki-Motorrad des RAF-Kommandos, das Generalbundesanwalt Buback und seine Begleiter erschoß, soll als Hinweis auf bis heute nicht aufgeklärte Attentate dienen.

Die Haftbedingungen der RAF Gefangenen, die in Stuttgart-Stammheim einsaßen sollen dokumentiert werden.  Es heißt da, sie hätten "Privilegien" genossen, sie hätten Bücher, einen Fernseher, eine Tischtennisplatte, ein Rudergerät sowie ein Heimfahrrad gehabt. Sie besaßen sogar einen "Pizzaofen", den Jan-Carl Raspe aus einer Blechkiste und den Glühdrähten eines Toasters gebastelt habe. Bewegung hätten sich die RAF Gefangenen auf dem 'Dachhof' verschaffen können, der einen wundervollen Ausblick über die Felder bot. Sie hätten in Zellen gelebt, "die an Studentenbuden erinnerten". An einer Stelle des Kataloges ist   allerdings zu lesen mit der Verlegung der Gefangenen nach Stammheim habe die Bundesanwaltschaft deren strenge Isolierung aufgeben wollen, "einziges Indiz dafür, daß es die Isolationshaft gab". Auch die Isolation von nur vier oder fünf Gefangenen ist Isolation.

Gudrun Ensslins vorgetragene Kritik am Bombenanschlag auf den Springer-Verlag in Hamburg wird wie selbstverständlich in Verbindung gebracht mit dem Tod von Ulrike Meinhof, die sich 1976 wenige Tage nach dieser Kritik erhängt hatte.  Die Erklärung der anderen Mitgefangenen der RAF zu ihrem Tod ist dagegen in der Ausstellung nicht veröffentlicht worden. Die Ergebnisse der Internationalen Untersuchungskommission zum Tode Ulrike Meinhofs, mit denen die staatliche Suizidbehauptung in Frage gestellt wurde, fehlen ebenfalls. Lediglich auf das 2012 erschienene Buch "Die Todesnacht von Stammheim" von Helge Lehmann wird hingewiesen, darin erwähnte Indizien, die auf einen Mord an Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe hinweisen, werden allerdings nicht angeführt.

Bis heute beschäftigen sich Laienermittler, Journalisten und Historiker "mit den Unklarheiten die den Rechtsstaat in Verdacht bringen", so in etwa heißt es im Kapitel "Vollzug" des Kataloges. Darin ist auch zu lesen, daß das von der RAF gezeichnete Zerrbild des Staates in Teilbereichen einiger gesellschaftlicher Milieus eine gewisse Plausibilität gewonnen habe.  Die Ausstellung und der Katalog sind allzu dürftig mit den Klischees und Behauptungen des Staatsschutzes garniert eine historische Aufarbeitung ist voll daneben geraten. Im Besucherbuch findet sich häufig die Klassifizierung "dünn" und auch eine Anmerkung, daß der sozial-historische Hintergrund ausgeblendet worden sei. Diese Sonderausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart, ist bis zum 23.2.2014 zu sehen.

*(NEPP-DE~CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/NPD)

**Wer über Zusammenhänge nachdenkt kommt immer wieder auf Merkwürdigkeiten, wie die: West-Berlin, Modernisierung der Stadt, Entmietung in den Häusern, dann Altbauabriss, Sprengung einige Gegenden sahen aus fast wie 1945 - Entschädigung für Mietausfall auf Antrag, billige Kredite für den Neubau... Irgendwann war es soweit die Gelder der Kreditanstalt für den Wiederaufbau waren alle, die Kassen leer-: Ein neues Konzept musste her- da erschienen wie Kai aus der Kiste, die Hausbesetzer - die u. a. forderten Restaurieren ist billiger und erhält preiswerten bezahlbaren Wohnraum....Übrigens einige Besetzer "ahnten eine spätere Legalisierung über die Möglichkeit des Hauskaufes, es waren überraschend viele Söhne und Töchter von im Senat beschäftigten!" Es gab natürlich auch, die völlig uneinsichtigen Besetzer, die den Strom von der Bewag klauten, Miete "abwohnen wollten" eben völlig Renitent, die wurden dann von den Polizeipolizisten  gewaltsam, geräumt. Jawoll, so ungefähr war das!
 

Von Arnold Schölzel aus der jw
Verweigern präziser Antworten
Anspruch und Wirklichkeit deutscher Menschenrechtspolitik

Die Gemeinschaft für Menschenrechte im Freistaat Sachsen e.V. (GMS) hat einen umfangreichen Sammelband (im A-4-Format) unter dem Titel »Menschenrechte in Sachsen nach der Wiener Menschenrechtskonferenz 1993« herausgegeben. Die Bedeutung dieses Kongresses der Vereinten Nationen erläutert einleitend der Philosoph Ernst Woit: Sie betonte die Unteilbarkeit aller Menschenrechte, an ihr nahmen »in einer bis dahin bei UNO-Konferenzen nicht dagewesenen Größenordnung« Delegierte von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt teil, die UNO setzte vor 20 Jahren einen Hochkommissar für Menschenrechte ein. In Wien, belegt Woit, bekundete der damalige Bundesaußenminister Klaus Kinkel offiziell Respekt vor den in beiden Menschenrechtspakten (1948 hatten knapp 60 Staaten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet) niedergelegten Rechten.

In der Bundesrepublik relativierten dagegen regelmäßig hochrangige Politiker die Bedeutung sozialer Menschenrechte. Mit der »Agenda 2010« und ihren Folgen mehrten sich die Stimmen einflußreicher Lobbyisten, die diese schlicht leugneten. Zehn Jahre nach Einführung der »Agenda 2010« seien die Menschenrechte aus der Öffentlichkeit verschwunden. Der 20. Jahrestag der Konferenz sei ein Anlaß, sie konkret einzufordern.

Eberhard König und Dietmar Scholz beleuchten deutsche Reaktionen auf die kritischen UN-Berichte zum Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte: Sie bestanden im wesentlichen im Verweigern präziser Antworten. Wie es tatsächlich um die Lage sozialer Menschenrechte in der Bundesrepublik steht, ist verschiedenen Dokumenten zu entnehmen, die der Sammelband enthält, darunter der »Sozialreport 2012« zur Lage in den neuen Bundesländern, Studien der Linksfraktion im Sächsischen Landtag und anderer Einrichtungen. Aufschlußreich sind die im Faksimile wiedergegebenen Antworten verschiedener Politiker auf eine Anfrage zum Thema: Sie sind geprägt von Ignoranz und Gleichgültigkeit. Abschließend macht Horst Schneider darauf aufmerksam, daß der Begriff »Menschenrechte«, der in den 80er Jahren in der internationalen Politik »eine Art Zauberwort war«, »heute vorrangig im Zusammenhang mit der Rechtfertigung von Kriegen auf(tauche)«. Der Band ist ein kleines Kompendium von Tatsachen und Analysen zur enormen Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Menschenrechtspolitik hierzulande.

GMS (Hg.): Menschenrechte in Sachsen nach der Wiener Menschenrechtskonferenz 1993.
Dresden 2013, 88 Seiten, kostenlos. Bezug: GMS e. V., Postfach 120609, 01007 Dresden;
­E-Mail: Eberhard.Koenig@tele2.de


HINTERGRUND 3. QURTAL 2013
Das vierteljährlich erscheinende Nachrichtenmagazin hat diesmal den Schwerpunkt »Abstiegsangst. Mittelschicht bangt um Klassenerhalt«. Zu zehn Jahren »Agenda 2010« schreiben Sahra Wagenknecht, Herbert Schui, Hans Berger und Tomasz Konicz. Thomas Eipeldauer interviewt Christoph Butterwegge. Dessen Fazit: Der Abbau des Sozialstaates könnte in Zukunft noch radikaler fortgesetzt werden. Im zweiten Schwerpunkt »Parteien vor der Wahl« schreibt Daniel Bratanovic über »Exemplare derselben Spezies: CDU, SPD und FDP«, Georg Fülberth über »Der Grüne Zustand«, Sebastian Range über Die Linke (»Vorwärts zur Niederlage«), Thomas Wagner über die Alternative für Deutschland (»Gegen den Sozialstaat«). Weitere Beiträge u. a. von Nick Brauns zur Gülen-Bewegung, Gerd Schumann über Katar, Sebastian Range über den Bombenlegerprozeß in Luxemburg, Fabian Köhler über die Arbeit der Bundeszentrale für politische Bildung (»Propaganda oder Aufklärung?«). Anja Röhl spricht über ihren Blick auf Ulrike Meinhof, Walter van Rossum untersucht mediale Vorurteile zu Rußland und den USA.
Als Broschüre mit, 100 Seiten, 5,80 Euro (Jahresabo 18,80 Euro). Erhältlich im Zeitschriftenhandel.


PROKLA
Thema der vierteljährlich erscheinenden »Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft« ist »Demokratie, Herrschaft, Parlamentarismus und Parteien«. Die Krise habe die parlamentarische Demokratie nicht außer Kraft gesetzt, »aber stark relativiert«, heißt es im Editorial der Redaktion.
Alex Demirovic (»Multiple Krise, autoritäre Demokratie und radikaldemokratische Erneuerung«). Er analysiert »radikale Demokratie« als Durchsetzung von Gleichheit nicht nur in der Politik, sondern in allen Lebensbereichen. Anne Steckner untersucht marxistische Debatten über Parteien vor allem auf Grundlage von Ausarbeitungen Antonio Gramscis. Anne-Kathrin Krug und Jakob Graf schreiben »Zur Aktualität der Organisationstheorie von Luxemburg und Gramsci. Zwischen emanzipatorischer Theoriebildung und ahistorischer Bezugnahme«. Ihre These: »Die deutsche Bevölkerung schläft noch ihren Krisengewinnerschlaf«, aber »breite gesellschaftliche Auseinandersetzungen« müßten »wieder Teil einer linken Strategie werden«. Holger Oppenhäuser schreibt über den neuen Rechtspopulismus »und die Ambivalenzen der direkten Demokratie«. Thomas Wagner legt dar, »wie aus Partizipation eine Herrschaftsmethode gemacht wird«.

Prokla 171, 354 Seiten, 14 Euro (Jahresabo 38 Euro). Erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und über Germinal GmbH, Siemensstr. 16, 35463 Fernwald, E-Mail: bestellservice@germinal.de

 

FÜR EINE HERRSCHAFTSFREIE NEUE WELT
VIEL VERSCHWÖRUNGSTHEORIE IST MIT NACHWEIS DER NSA-AKTIVITÄTEN RECHTS ÜBERHOLT!

Das Thema hat trotzalledem erhebliche, weitgehend noch unerkannte Bedeutung. Wenige Menschen, sind tatsächlich in der Lage, den Wahrheitsgehalt der täglich auf sie einprasselnden Nachrichten und Informationen zu beurteilen.
Wir werden regelmäßig mit Lügen versorgt ja überschüttet, soviel ist als Wissen oder mindestens als dunkle Ahnung allgemein verbreitet. Das, das Lügen und verdrehen von Tatsachen sowie Lügen durch verschweigen von wichtigen Details zum täglichen Geschäft der Mainstreammedien zählt ist am jeweiligen Eigentümer und der Zugehörigkeit zu den ent- sprechenden Lobbyvereinigungen ablesbar.  Daraus folgt jedoch keineswegs ein Wahrheits- anspruch für alle alternativen Quellen, wir müssen bedenken das z.B attak, die Piraten oder auch die Linke offen für jeden sind.
Es gehörte immer schon zum Herrschaftserhalt "Teile und Herrsche", damit soll hier gesagt sein, sie unterwandern solche Organisationen, durch entsenden von ihnen gut bezahlter Agenten. Sie Gründen sogar unter "Logo's wie alternativ, ökologisch etc." getarnte eigene Organisationen oder sog. NGO's, und segeln quasi unter falscher Flagge. Zu erkennen sind diese Pseudo alternativen eventuell daran, das sie Kampagnen lostreten, die mit Zielen starten die durchaus wünschenswert sind aber bei einiger Überlegung als nicht erreichbar eingestuft werden müssen. Viele gutgläubige Menschen arbeiten dann in den unter falscher Flagge operierenden Vereinen mit. Oftmals haben diese Organisationen nur diesen einen Zweck, sie erzeugen bei den Mitgliedern innerhalb relativ kurzer Zeit, eine totale Frustration, weil alle Aktionen ergebnislos bleiben oder ins leere stoßen. Die genas führten und enttäuschten ziehen sich dann ins Privatleben zurück.

Der Begriff "Wahrheit" unter den Bedingungen heutiger Medienstrukturen und insbesondere auch der Nutzung des Internet wird systematisch demontiert. Sein Bedeutungsgehalt schrumpft auf das Transportmittel der Vorherrschenden Ideologie.

Wenn Wahrheit nur noch das ist, was als Ergebnis eines wie auch immer gearteten gesellschaftlichen Verständigungsprozesses allgemein als wahr angesehen wird, sind wir bei dem Prinzip Milliarden Schmeißfliegen können nicht irren: Also fresst Sch.....

Die seit langem übliche Beugung der Wahrheit zu Herrschaftszwecken wird mit dieser Begriffsumdeutung legitimiert. Nach erfolgreichem Abschluß der Demontage des Begriffes müssen die Herrschenden auch nicht mehr fürchten "ertappt" zu werden - etwa wie bei der momentanen Enthüllung der Spionagepraktiken. Wer diesen Prozeß akzeptiert oder gar befördert gibt damit eine wesentliche Quelle seiner persönlichen Autonomie auf, denn wir brauchen den unbeschädigten Wahrheitsbegriff als unverzichtbaren Bezugspunkt persönlicher Verantwortung in einer herrschaftsfreien Gesellschaft.

Verschwörungstheorien sind Antworten auf die Wahrheitsansprüche der Herrschenden, aber sie sind vor allem auch Ausdrucksmittel des Kampfes um die "Wahrheit" im hegemonialen Sinn.
Sie versuchen Räume zu besetzen, die der Mehrheit der Menschen nicht oder nur schwer zugänglich sind. Der tatsächliche Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen ist nachrangig. Es überfordert ebenfalls die individuellen Möglichkeiten, der Leser in jedem Fall den Wahrheitsgehalt der Theorie zu ermessen. Am wichtigsten ist zu beachten von wem jeweils der Titel “ Verschwörungstheorie verliehen wird ”, wer immer auch Zusammenhänge erkannt hat und sein Verständnis darüber der Allgemeinheit zugänglich machen will, kann auch wenn er den Nagel quasi auf den Kopf getroffen hat, damit rechnen das ihm das Prädikat Verschwörungs- theorethiker angedichtet wird.
Manche Wahrheiten wollen interessierte Kreise eben nicht verbreitet wissen.

Den Begriff der 'Wahrheit' für uns zurückgewinnen, das kann nur möglich werden, indem wir die Wahrheit als ein jederzeit grundsätzlich an zu strebendes Gut begreifen. Also den Zustand der Absoluten Wahrheit, der absoluten Erkenntnis permanent anstreben. Daher beginnt die Suche nach der Wahrheit genau wie die Zukunft  immer jetzt sofort! Wobei es philosophisch zu betrachten ist: "Die Suche nach der Absoluten Erkenntnis, der absoluten Wahrheit ist in jedem Fall anzustreben"! (Auch mit der Erkenntnis, sie ist als absolute Wahrheit nie zu erreichen!)

Occupy-Leute sagen 99 Prozent, werden von einem Prozent unter der Knute gehalten. Wenn sich die Vielen jedoch nun um jeden Furz zerstreiten, brauchen sich die Wenigen nicht einmal mehr ihrer alten Herrschaftstechnik des Teile und Herrsche zu bedienen. Hart und Negri unterteilen die 99 Prozent in vier Gruppen: Die Verschuldeten, die Vernetzten, die Verwahrten, die Vertretenen. Gegenwehr und der Aufbau von Alternativen kommt aus dem Kreis der Vielen.

http://digitalrealism.wordpress.com/2013/04/02/michael-hardt-und-antonio-negri-demokratie-2013-eine-rezeptionsanalytische-kritik-fazit/

Inside Occupy
Von David Graeber
Übersetzt von Bernhard Schmid
"Occupy Wall Street!" Mit diesem Aufruf besetzt im September 2011 eine Gruppe von Aktivisten den Zuccotti-Park im New Yorker Finanzdistrikt. Sie wollen friedlich gegen die Finanzmärkte und Banken, die ungerechte Verteilung der Vermögen sowie die Untätigkeit der Politik demonstrieren Leseprobe: http://www.campus.de/leseproben/9783593397191.pdf
Als E-Book: 12,99€  http://e-books.campus.de/product_info.php?info=p1290

Freiheit statt Kapitalismus
Von Sahra Wagenknecht
Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft
Der Kapitalismus versagt vor seinen eigenen Ansprüchen, sagt Sahra Wagenknecht. Sie nimmt Ludwig Erhard beim Wort: Wohlstand für alle! In ihrer Analyse unseres Wirtschaftssystems entwirft sie ein Zukunftsmodell, das dort weiterdenkt, wo die meisten Marktwirtschaftler auf halbem Wege stehen bleiben. Leseprobe:
http://www.campus.de/leseproben/9783593397313.pdf
http://www.campus.de/sachbuch/politik/Inside+Occupy.99908.html    19,99€

Dietrich Kittner:
Tief beeindruckt hat mich der Fall eines Ulmer Kleinunternehmers, dessen Urururgroßmutter urkundlich belegbar, einst als Hexe verbrannt worden war und der sich infolgedessen gegenüber dem Finanzamt weigerte, seinen Mitarbeitern Kirchensteuern vom Lohn abzuziehen. Es sei ihm nicht zuzumuten, so argumentierte er, den Geldeintreiber für eine Institution zu spielen, die eine Familienangehörige habe ermorden lassen. Leider haben sich die Finanzrichter seiner logisch nachvollziehbaren Argumentation verschlossen. Bei Geld hört die Toleranz auf.
 

Zu frech oder kirchenkritisch für den WDR?
Die Komikerin Carolin Kebekus kann verdammt lustig sein - jetzt hat sie die Programmverantwortlichen des WDR erzürnt: Kurz vor der für die 05.06. am Mittwoch abend vorgesehenen Premiere von "Kebekus" wurde ein Rap aus ihrer Show entfernt. Darin gibt sie sich als freizügige Nonne, die aufreizend mit der Hüfte wackelt und über ein Kruzifix leckt. Im Februar bewarb sich die Komikerin im Namen der "heute-show" vor laufenden Kameras bei Kardinal Meisner um das Amt der Päpstin - mitsamt Bewerbungsunterlagen. Die Deutsche Bischofskonferenz versuchte, eine Ausstrahlung der Szene ohne Erfolg zu verhindern.

Tja und wer stellt nun endlich den Strafantrag gegen die diskriminierenden Praktiken der katholischen Kirche? Dürfen die unseren Frauen den Zugang zur Priesterin oder Päpstin ernannt bzw. gewählt zu werden verwehren?

Fragen über Fragen tun sich da auf!
Wäre das nicht  Aufgabe von attac, eine Lanze für die freie Berufswahl der Frauen zu schwingen oder?


Na besser ich stell, vorerst keine weiteren Fragen, rät mir grade der Kumpel Kalle. Er murmelt grad wat von: "wer weiss, was dir, sonst noch so einfällt"...[ich darauf: "ja, ja Murmel, Murmel - Avantgarde"...] er: "jawolla". 

Inzwischen hier ein kostenloser Rat, nicht von mir, von Kebekus aus Pussyterror:
"geh zu den Katholiken da gibts immer was zu f.....!"

More Info: http://www.youtube.com/watch?v=4Y3IWFLFHbk  (Das ist der besagte rauszensierte RAP, [eher nen Kirchenmodernisierungsvorschlag, sagt der Kalle])

Other Info made by Kebekus - Pussyterror: http://www.youtube.com/watch?v=Ebg7IS6JYCg 

grützi
allmiteinand
oder wie Kalle meint
Nach Lektüre vernichten
Mit legalen Grüßen
ali

ZUM JAHRESTAG DES DEUTSCHEN SIEGES ÜBER DIE UNMENSCHLICHKEIT
AM  10 JUNI IST 14. JAHRESTAG  DES  1. HUMANITÄREN KRIEGES  DER BRD

Im Krieg in den Jahren 1998/1999 der auch als Kosovo-Krieg bezeichnet wird, ging es um die Zerschlagung Jugoslawiens und die Kontrolle des Kosovo. Der Mitgründer Jugoslawiens Tito, hatte die Industriealisierung des Landes längs der Grenzen zu den westlichen Industrieländern vorangetrieben. Als Selfmadegeneral und Präsident des Landes war er der Auffassung, einen Zerfall des jungen Staates, durch die Militärmacht die im wesentlichen in serbischer Hand konzentriert wurde als Gegenmacht zu den Industriemanagern der reicheren Republiken und Provinzen auch in Zukunft verhindern zu können.

Die Parole „Brüderlichkeit und Einheit“ (bratstvo i jedinstvo) innerhalb des jugoslawische Staates konnte jedoch keinen dauerhaften Zusammenhalt herstellen. Desweiteren hatte Tito mit dem Rotationsprinzip der acht Vertreter aus den Republiken und Provinzen ein ausgeklügeltes System der Machtbalance in der multiethnischen Föderation entwickelt. So trat er den serbischen und kroatischen Machtansprüchen in Bosnien-Herzegowina mit der Nationsbildung der bosnischen Muslime entgegen. Um die Serben zu schwächen, hatte er die beiden serbischen Provinzen Kosovo und Vojvodina gestärkt. Bald nach seinem Tod begannen jedoch die auseinander- treibenden Kräfte die zusammenhaltenden zu überwiegen. Denn mächtige Interessengruppen schmiedeten auch eigene andere Pläne. Die Eu-Strategen wollten keinesfalls irgendwann ein 2. Messegiorno in der EU und andere Gruppierungen benötigten für geplante Pipelines den befreiten Durchgang durch das Kosovo. Clever wie schon der Kaiser von Österreich & später Hitler nutzten sie die verschiedenen Ethnien, hetzten sie gegeneinander, um ihren Reibach dabei zu machen. Das Kosovo war mehrheitlich von ethnisch albanischer Bevölkerung bewohntes Gebiet und war zu diesem Zeitpunkt eine Provinz Serbiens innerhalb der Bundesrepublik Jugoslawien.

Mitte der 1960er Jahre begann ein allseitiges Klagen der Republiken, gegenüber den anderen benachteiligt zu sein. Durch eine schrittweise Dezentralisierung mittels Verfassungsänderungen von 1967 und 1974 versuchte die jugoslawische Führung unter Tito in der Folgezeit teils erfolgreich, die Spannungen zwischen den Volksgruppen im Land mit einem Ausgleich der Nationalitäten zu verringern. Eine weitreichende Autonomie des Kosovo (wie auch der Vojvodina) wurde in der Verfassung von 1974 bestätigt und bedeutete weitgehende Selbstverwaltung. Im April 1968 forderte der führende kosovo-albanische Kommunist Mehmet Hoxha  den Republik- Status für den Kosovo. Es kam zu Demonstrationen von  Kosovo-Albanern, die den Republik- Status forderten. Bei einem brutalen  Einsatz der Polizei zu ihrer  Auflösung starb ein Demonstrant. Es kam zu einer Umkehrung der Verhältnisse, zur Diskriminierung der Serben im Kosovo. Ab 1997 hatte Jugoslawien gegen die mit Guerilla-Methoden operierende UÇK zu kämpfen. 1981 forderten Albaner im Kosovo für die Provinz den Status einer Republik innerhalb Jugoslawiens. Weder von der jugoslawischen Führung noch von anderen Regierungen wurde die gewaltsame Endphase des Kosovo-Konflikts ab Ende 1997 als ein Bürgerkrieg aufgefasst oder bezeichnet. Die UÇK wurde anfangs sowohl von der jugoslawischen Regierung als auch von westlicher Seite als terroristische Organisation gesehen, später dann auf Betreiben der USA als gleichberechtigter Verhandlungspartner behandelt und gefördert.

Die Operation Allied Force begann am 24. März 1999 und endete am 10. Juni 1999. Während dieser Zeit erfolgten in der Operation Allied Force Luftangriffe der NATO gegen die Bundesrepublik Jugoslawien, die mit dem Einsatz von zeitweise über 1.000 Kampfflugzeugen eine der massivsten Luftkriegsoperationen der Militärgeschichte bildeten; dabei setzten alleine die Vereinigten Staaten von Amerika einen größeren Prozentsatz ihrer Luftstreitkräfte gegen die Bundesrepublik Jugoslawien ein, als während des gesamten Vietnam-Krieges und der Operation Desert Storm. Die militärischen Kampfhandelungen zwischen den jugoslawischen Amee  und den UÇK Terroristen wurden während dieser Zeit fortgeführt. Der Angriff der NATO gegen die souveräne Bundesrepublik Jugoslawien erfolgte ohne UN-Mandat. Die Gesamtzahl der Todesopfer durch die Bombardierung der Jugoslawiens wird auf 3.500 Menschen geschätzt; etwa 10.000 Menschen sollen verletzt worden sein.
Die NATO bezeichnet ihren Angriffskrieg als den ersten „humanitären Kriegseinsätz“ als Reaktion auf Menschenrechtsverletzungen. Für die Geostrategen mit ihrer Operation Allied Force, haben sich aus heutiger Sicht, allein bei Betrachtung der vielen aus Juguslawien entstandenen Staaten, die Prinzipien des "Teile und Herrsche" voll erfüllt.

Am 17. Februar 2008 erklärte ein von separatisten zusammengestelltes  Parlament im Kosovo die staatliche Unabhängigkeit der Republik Kosovo.  97 der 193 UN-Mitgliedstaaten erkennen den Kosovo bisher als unabhängigen Staat an, darunter die Mehrzahl der EU-Staaten und die USA. Nicht anerkannt wird die Loslösung von Serbien, Russland und der Mehrzahl der südamerikanischen und asiatischen Länder.

NATO, KFOR, UMNIK MIT DER UCK FÜR DIE HUMANITÄT & MENSCHENRECHTE!
Dietrich Kittner zu diesem Thema:  Stolz und Horror
Jeder Fernsehkonsument weiß: Horror ist in. Sanfter wie harter. So gesehen haben wir seinerzeit George W. Bush mit seinem Tony, Schröder, Fischer, Scharping & Co wohl doch unrecht getan, wenn wir ihnen 1999 bei ihrem Angriffskrieg zur Verteidigung der Menschenrechte in Jugoslawien unlautere, ja verbrecherische Motive unterstellten. Heute wissen wir, daß nach Übernahme der Verwaltung durch NATO, KFOR, UMNIK und die albanische Drogenhandelsbefreiungsfront UCK im Kosovo Recht und Ordnung herrschen.

Inzwischen belegbar konnten sogar einige Hundert Menschen direkt vor dem Tode gerettet werden. Die eher westlich orientierte Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat nach eigenen Recherchen jetzt die Darstellung der – über großer Serbenfreundlichkeit keinesfalls verdächtigen – ehemaligen Milosevic-Chefanklägerin Carla del Ponte bestätigt, wonach gleich nach Einmarsch der NATO-Truppen ins Kosovo bis zu 300 Serben und Roma verschleppt und dann in einem illegalen »Transplantationszentrum« zum Zwecke der Organentnahme regelrecht ausgeweidet worden seien.

Die menschlichen »Ersatzteile« seien danach sofort per Flugzeug von Albanien aus exportiert worden. Was mit dem 'Restmüll' geschah, ist nicht bekannt. Setzt man voraus, daß jeder der – zugegeben unfreiwilligen – Spender jeweils sowohl zwei Nieren als auch Herz und Leber geliefert hat, so werden Hunderte, meist wohl sehr reiche Patienten dem Humanitären Befreiungs- angriffskrieg humanerweise ihr Leben verdanken.

Denn im seinerzeit vom Unrechtsstaat Jugoslawien unterdrückten Kosovo wäre solch humanitäre Aktion freiheitlichen Organhandels wohl nicht möglich gewesen. Was zählen dagegen schon die unter Schirmherrschaft der NATO verursachten Kollateralschäden (bisher 685 ermordete Serben, Roma und Juden, 17.736 abgefackelte Serbenhäuser, 119 zerstörte orthodoxe Kirchen und Klöster)?

Da ist man wieder richtig stolz, ein Deutscher zu sein!
Hat unsere brave Bundeswehr doch tatkräftig mitgeholfen, eine »ethnische Säuberung zu stoppen«. Dies nur zur Erinnerung, wenn wir demnächst zum neunten Mal den Jahrestag unseres Sieges über die Unmenschlichkeit feiern dürfen. Für den schönen Grusel haben unsere Medien ja Franz F. aus Amstetten. (Inzest in Amstetten: Josef F. - Sklavenhalter im Kleinbürgeridyll
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/inzest-in-amstetten-josef-f-sklavenhalter-im-kleinbuergeridyll-a-550264.html    ++++
http://www.focus.de/panorama/welt/amstetten/grausame-plaene-josef-f-drohte-seinen-opfern-mit-gastod_aid_298702.html)
Kosovokrieg Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg

NEUE NACHRICHTEN  AUS  DEM  GELOBTEN LAND (Alles Kursiv gestellte ist vom avaaz.org.)
Amnesty International in Deutschland schrieb mir:

Liebe/r Alfred Mente,
heute haben wir unseren aktuellen Report über die weltweite Lage der Menschenrechte vorgestellt.  Wie jedes Jahr haben meine Amnesty-KollegInnen in aller Welt ihr Fachwissen beigesteuert und Berichte über Menschenrechtsverletzungen aus 159 Ländern zusammen- getragen....
Das Beispiel Russland hat vor kurzem auch hier Schlagzeilen gemacht. 2012 hat das russische Parlament dort ein Gesetz verabschiedet, nach dem sich Nichtregierungsorganisationen als „ausländische Agenten“ beim Justizministerium registrieren lassen müssen, wenn sie aus dem Ausland Unterstützung erhalten und „politisch“ tätig sind. Das Gesetz ist ganz klar darauf ausgerichtet, zivilgesellschaftliches Engagement zu behindern und zu diskreditieren....


Eigentlich freue ich mich immer über Post, aber hier zuckte mir beim lesen durch das Hirn: Diese Russen, mal wieder  typisch, also das ist ja ein echt übler Haufen, da plagiieren die doch tatsächlich, ohne sich zu schämen, ein seit vielen Jahrzehnten bewährtes Gesetz, aus einem Land das nach der  eigenen Sichtweise, zum freiheitlichsten menschenrechtslichsten Land dieser Erde gehört! Ja nur einige wenige Leser wissen den Namen ev. ahnen es noch einige weitere, deshalb schreibe ich ihn hier als nächste für all die anderen auf (Niemand soll unwissend sterben!):  >>>DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA<<< Tja und die Russen haben sich da völlig entblödet, sie haben doch tatsächlich dieses Schöne freiheitliche und demokratische Gesetz, zu ihrer eigenen Schande sei hier Angemerkt, fast wörtlich abgekupfert. (So weit etwas eben bei Transkriptionen möglich ist.) Ob die USA nun die  Russen vor Gericht wegen dieser Copyrightverletzung belangen werden?

AFL-CIO Report: "Death On the Job"
IN USA TÄGLICH 150 TODESOPFER DURCH  ARBEIT!

Jährlich sterben 54.000 Menschen auf Grund mangelhafter Nationaler Arbeitssicherheits Gesetze
Dieser erschreckend großeTribut wird nicht nur allein durch die Vernachlässigung der Anwendung der schon bestehenden Gesetze zur Sicherheit am Arbeitsplatz verursacht, sondern auch durch Verhinderung der nötigen Verbesserungen an den bestehenden.
Der jetzt veröffentlichte Bericht der US-Gewerkschaftsbund AFL CIO belegt eine tägliche Todesrate von 150 Arbeitenden. Heute werden 150 Menschen getötet, viele wahrscheinlich am Arbeitsplatz andere sterben an Berufs-Erkrankungen und Unfallfolgeschäden. Dieses Sterben als Tribut wird morgen fortgesetzt und am nächsten Tag und alle nächsten Tage, jahrelang, bis in den USA "Die Sicherheit am Arbeitsplatz verbessert wird um Arbeiternehmer  vor Verletzungen, Krankheit und Tod zu schützen", und das hat eine hohe Priorität, so steht es in der Ausgabe 2013 des AFL-CIO Reports Tod im Beruf: Der Tribut durch Vernachlässigung der Sicherheit.

Tod durch Arbeit, so sagt der AFL-CIO-Präsident Richard Trumka, das ist nicht hinnehmbar, dass so viele fleißige Männer und Frauen auf dem Arbeitsmarkt sterben müssen, die Nationalen Arbeitssicherheits Gesetze müssen gestärkt werden. Die gewählten Führer (Politik), die Unter- nehmensgruppen und Arbeitgeber weigern sich, das Problem zur Kenntnis zu nehmen.
Einen stärkeren Schutz für arbeitende Familien versuchen sie aktiv  zu behindern. Sie sprechen  den Werktätigen sogar das Recht mit Kollektivverhandlungen auf dem Arbeitsmarkt zu verhandeln ab. Sie bestreiten den Arbeitenden das Recht sich gegen unsichere, ungerechte Arbeitsbedingungen auszusprechen.

Dies ist eine Schande für alle diejenigen, die gestorben sind. Amerikas Arbeiter haben etwas Besseres verdient.
*Ob die Politiker in den USA ihr System auch beschönigen und es "soziale Marktwirtschaft" nennen ist mir nicht bekannt -ali.

Inwieweit die hier dargestellten Menschenrechtsverletzungen im neuen Amnestyreport enthalten sind werde ich noch untersuchen. In der Mail steht noch ===> Die erschreckende Bilanz für 2012: In über 112 Staaten haben wir Folter oder andere Misshandlungen registriert, ebenfalls in über 100 Staaten wurde die Meinungsfreiheit unterdrückt....
...Auch in Staaten wie Äthiopien, Uganda, Bangladesch und Ägypten sehen sich Aktivistinnen und Aktivisten zunehmenden Repressalien ausgesetzt. Wir werden uns dieser besorgnis- rregenden Entwicklung entgegenstellen. Und hoffen dabei auch weiterhin auf Ihre Unterstützung.


Hallo an alle Kubafreundinnen und Freunde,
es existiert eine neue Kampagne von avaaz.org, natürlich ist mir dazu einiges zur Kenntnis gelangt  z. B., über die eigentümliche Methode zur, "Herstellung von Mitgliedern"  für avaaz.org. Auch habe ich mitbekommen, wie clever die avaazer ihre Themen auswählen, es sind fast immer welche die auf breiteste Zustimmung rechnen können, denn wer Erfolge vorweisen kann, da machen dann demnächst viele mit. Schon nach der 1. Unterschrift bekommt jeder sodann automatisiert als 'avaaz-mitglied', die Erfolge & neuen Kampagnen gemailt. Am cleversten ist natürlich die avaaz-generalstrategie 'IHREN-MITGLIEDERN', dann quasi Unterschriften Abzuluchsen für Proteste die auf 1.Blick irgendwie logisch aussehen, tatsächlich jedoch die Interessen von Wirtschaftlichen Globalplayern fördern und schlimmer noch teils direkt die weitere Stärkung und Akzeptanz des Imperiums bezwecken....

Im vorliegenden Fall bin ich dennoch geneigt da mit zu machen, denn bei der Weltöffentlichkeit ist für das Schließen von Guantanamo breiteste Zustimmung zu erreichen

So lautet auch die Betreffzeile der avaaz-Werbemail: 24 Stunden, um Guantánamo zu schließen
Die avaaz Petition an Obama lautet:

>>An Präsident Barack Obama: Als Bürger aus aller Welt bitten wir Sie, dringend auf die Hungerstreiks in Guantánamo zu reagieren. Wir fordern Sie insbesondere dazu auf, eine Amtsperson im Weißen Haus zu ernennen, deren Aufgabe es ist, das Gefängnis zu schließen. Nutzen Sie außerdem die Befugnis, die Sie vom US-Kongress erhalten haben, um die 86 Männer, die zur Entlassung freigegeben wurden, umgehend zu verlagern. Diese menschenverachtende Einrichtung ist eine Schande für die Weltgemeinschaft, sie zerstört Menschenleben und schürt Hass. Bitte schließen Sie Guantánamo!<<

Ich erinnere nicht wer es war, der Sinngemäß sagte: "Es ist mir völlig egal ob die Katze Schwarz, Weiß oder Kariert ist, Hauptsache sie fängt Mäuse!"
Mir ist klar, nicht jeder kann da mitziehen, hier folgt der Link zur Unterschrift:

http://www.avaaz.org/de/obama_shut_down_gitmo_4/?bpFicab&v=25070 

Orginaltexte aus der avaaz Webseite (die könnten auch glatt von Pro-Kubagruppen stammen): Stand Do 23.Mai 2013 (11:20 Uhnr): 

332.517 haben unterzeichnet. Gemeinsam erreichen wir 500.000

Verfasst am: 21 Mai 2013
In 24 Stunden könnte Präsident Obama endlich beschließen, das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo dichtzumachen.

Ein Großteil der Insassen befindet sich seit Monaten im Hungerstreik und die UNO hat ihre Zwangsernährung als Folter kritisiert. Deshalb reagiert Obama jetzt mit einer wichtigen Rede über das Gefangenenlager auf die Ereignisse. Wenn genug von uns ihn jetzt dazu auffordern, könnte er jene Häftlinge aus Guantánamo entlassen, die bereits zur Haftentlassung freigegeben sind, und einen Beamten im Weißen Haus mit einer Mission beauftragen: Guantánamo zu schließen!

Dies könnte der Wendepunkt sein. Unterzeichnen Sie, um Obama aufzufordern, dieses menschenverachtende Straflager zu schließen. Verbreiten Sie dann die untenstehenden Fakten, damit auch andere bei dieser dringenden Aktion mitmachen.

Die Fakten sprechen für sich:
Derzeitige Häftlinge in Guantánamo: 166
Häftlinge, die unter Anklage stehen: 6
Zur sofortigen Haftentlassung freigegebene Insassen, die im Lager festsitzen: 86
Guantánamo-Insassen im Hungerstreik: 103
Hungerstreikende, die festgeschnallt und zwangsernährt werden: 30
Gefangene, die während der Haft gestorben sind: 9
Kinder, die von den USA in Guantánamo festgehalten worden sind: 21
Häftlinge, die ein Verfahren vor einem Zivilgericht hatten: 1
"Unentlassbare" Häftlinge, bei denen wegen mangelnder Beweislage oder Folter kein Verfahren möglich ist: 50
Häftlinge, die von der Bush-Regierung entlassen wurden: 500+
Häftlinge, die von der Obama-Regierung entlassen wurden: 72
Gegenwärtige jährliche Kosten für Steuerzahler in den USA: $150 Millionen
Tage, die verstrichen sind, seit Obamas Versprechen, Guantánamo zu schließen: 1580
Zeit, die verstrichen ist, seit der Ankunft der ersten Gefangenen in Guantánamo: 11 Jahre,
4 Monate, 12 Tage

Mit sinnigen Grüssen
ali

Lernprozesse in USA
Obama zu Besuch in Cumberland in Kentucky ?

Dort vor Ort beim Abendspaziergang ruft Obama ein Kind zur Ordnung, er sah wie ein etwa 4järiger Boy einem Baby im Kinderwagen mehrmals die Faust ins Gesichtchen schlug. Dem Baby floss Blut aus Nase und Mund. Obama riss den Boy vom Kinderwagen fort, schüttelte den Bengel und fragte warum er denn so was schreckliches tue. Der Antwortete das Baby hat mich in den Finger gebissen und es tut mir schrecklich weh! Obama sagt darauf, aber Boy das Kind ist noch so jung es kann noch gar nicht wissen das sowas weh tut, das muss es erst noch lernen. Also Boy versprich mir das du sowas nie wieder tust? Na ja sagt der kleine ich verspreche es dir. Schön mein Sohn das ist brav, sagt Obama und geht weiter. Nach 6-7 Schritten hört er das Baby wie am Spiess Schreien, er hastet zurück und sieht das Baby blutet wie doll aus einem Finger, der Boy hüpft auf einem Bein drum herum und schreit: Jetzt weiß es das, jetzt weiß es...

Boy hat seine zweijährige Schwester erschossen
Qualitätsprodukt des Tages: “Mein erstes Gewehr”

Ein Fünfjähriger hat am Dienstag in Cumberland in Kentucky seine zweijährige Schwester erschossen. Solche Meldungen haben in den USA durchaus keinen Seltenheitswert, immerhin sterben dort jedes Jahr etwa 30000 Menschen durch den Gebrauch von Schußwaffen. Das Besondere an diesem Fall liegt darin, daß der Junge sein eigenes Gewehr benutzt hat. Er hatte die Waffe der Marke “My First Rifle” ("Mein erstes Gewehr") im vergangenen Jahr geschenkt bekommen. Das Mädchen sei ins Krankenhaus gebracht worden, dort konnte jedoch nur noch sein Tod festgestellt werden.

Der Hersteller Keystone nennt sein Kindergewehr "Cricket", "Grille". Er wirbt für die Waffe mit einer lustigen Grille mit Flinte und dem Spruch: "Qualitätswaffen für Amerikas Jugend". Die Gewehre sollen Kinder demnach zum "verantwortungsvollen Umgang mit Waffen" animieren.

Auf der Website finden sich Dutzende Kinderbilder. Einige zeigen Säuglinge, denen Gewehre mit Zielfernrohr in den Arm gelegt wurden. Das Unternehmen stellt nach eigenen Angaben von 2008 - 60000 Waffen im Jahr her. In auf der Webseite veröffentlichten Kundenbriefen heißt es zum Beispiel: "Meine viereinhalbjährige Tochter liebt die pinkfarbene."

"Mein erstes Gewehr" ist auch nicht etwa ein Luftgewehr, sondern eine scharfe Waffe im Kaliber 5,6 Millimeter. Die tödlichen Patronen haben damit laut Nachrichtenagentur dpa einen ähnlichen Durchmesser wie NATO-Munition und immerhin mehr als die Hälfte von deren Geschoßgewicht. Schließlich soll es den lieben Kleinen an nichts fehlen, wenn sie sich dem Spiel hingeben.

Ob der Junge aus Kentucky "Mein erstes Gewehr" behalten darf, ist nicht geklärt. "Ein zweites Schwesterchen” kann er jedenfalls noch bekommen. Ob er noch Munition hat ist unklar.

MERKEL & CO VOM HUND ANGE...*
Arbeitgeberpräsident enttäuscht über Präsidentin

Dieser Dieter Hundt  hat enttäuscht  über die Politik der Bundesregierung  das bellen  angefangen. Mit dem Versprechen die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern, wurde sie unterstützt. Der Hundt nun tatsächlich enttäuscht, oder ist’s seine Art Wahlunterstützung? In der Zeitung Welt (einer Samstagausgabe) durfte er los blaffen, mit einem Vorbericht. Nun gehe es jedoch um Themen wie Mindestlohn und neue Sozialleistungen. "Das mag dem derzeitigen Mainstream der Bevölkerung entsprechen", so der Hundt. "Aus Sicht der Wirtschaft ist es falsch." Der Hundt forderte von Union und FDP ein nachhaltiges Kostenbewußtsein. Die Stromsteuer müsse sofort gesenkt sowie das Erneuerbare-Energien- Gesetz angepaßt werden. Der Mainstream fordert dagegen das Arbeiter was unternehmen auf das die Unternehmer arbeiten müssen und Arbeitgeberpräsidenten würden sich sodann in freier Entscheidung für ihre Freiheit entscheiden indem sie ihre Präsidentschaft niederlegen.
Ein Hund wer schlimmes dabei denkt!
*...gepißt; gebellt, gekotzt,- bitte fortsetzen sowie sodann in freier Wahl selbst einsetzen!

WIE IST HERAUSZUFINDEN OB EINE ZEITUNG UNABHÄNGIG IST
1. Schnell überschlagen wieviel von der gekauften Zeitung mit Werbung bedeckt ist. Sind es über 5% bis zu 50% ist das Blatt bedingt abhängig, total abhängig ist das Blättchen wenn unter den Inserenten grosse Autofirmen und Rüstungskonzerne vertreten sind.

2. Gewöhnlich wenn in einer Zeitung Politiker als Dumm und machtgierig dargestellt werden, handelt es sich darum das diese der freien Entfaltung des Kapitals im Wege stehen.

3. Wessen Interessen eine Zeitung tatsächlich vertritt, kann man auch an ihren Berichten und Kommentaren erkennen. Der im Moment überraschend erfolgreiche italienische oppositionelle Politiker Beppe Grillo wird in hiesigen Medien meistens als Kasper oder Depp dargestellt - womit einfach die Darstellung und Einschätzung der italienischen Medien übernommen wird. Diese aber sind ausschließlich in Händen weniger Multimilliardäre - auch die wenigen, die nicht Grillos Konkurrent Silvio Berlusconi gehören.

3. Fidel Castro und Hugo Chávez, beide in Lateinamerika bis in bürgerlich-konservative Lager hinein anerkannte Politiker mit Charisma und breiter Unterstützung in ihren Ländern, werden in europäischen Medien gerne als Diktatoren und Spinner beschrieben, die völlig isoliert seien. Nur weil sie mit ihrer Person und ihrer Politik der freien Entfaltung im Wege standen bzw. stehen - der des Kapitals versteht sich. In gleicher Logik wird mit geschichtlichen Prozessen und Personen umgegangen. Ernesto Che Guevara und Wladimir Illitsch Lenin wird bis heute nicht nur vorgeworfen, daß sie über Klassenkampf nach dachten und theoretische Schriften verfertigten - sondern immer wieder einmal wird mit Entsetzen enthüllt, daß sie sich aktiv an diesen Kämpfen beteiligten. Das wird natürlich besonders genüßlich zelebriert, wenn diese "Enthüllungen" von einem vorgenommen werden, der abgeschworen hat, wie letzte Woche die Auslassungen von Hans-Dieter Schütt und Ullrich Kasten in ihrer ­ Doku "Lenin - Drama eines Diktators" im deutschen Fernsehen. Da machen auch Zeitungen mit, die als links oder linksliberal gelten. Oder gar als sozialistisch. In der Regel wird aber dieses Attribut in den Mainstreammedien heute nur noch benutzt, wenn man das Wort "national" davor setzen kann. Dabei ist auch bürgerlichen Medien bekannt, daß das Wort "nationalsozialistisch" ein bewußt eingesetzter Etiketten- schwindel von Alt- und Neufaschisten war und ist. Heute wird es wieder verstärkt eingesetzt, um all jene, die noch immer für einen konsequenten Sozialismus einstehen, zu diskreditieren, so ist er eben der Klassenkampf von oben.

Zweierlei Maß
Die USA klagen andere Staaten wegen Verbrechen an, die sie oder ihre Verbündeten selbst begehen

Mumia Abu-Jamal

Als der US-Präsident kürzlich Israel besuchte, hatte dieses Spektakel sowohl etwas Großartiges als auch etwas Schreckliches an sich. Zu sehen wie Barack Obama sich auf der Weltbühne bewegt, ist großartig, weil er ein Schwarzer ist und als solcher eine herausragende Persönlichkeit, die über politische Macht verfügt. Schrecklich daran ist jedoch, daß er seine außergewöhnlichen Talente ausgerechnet in den Dienst des Imperiums stellt.

Wenn er seine eloquenten Reden hält, die so völlig anders sind als die seines Vorgängers, dann zeigt sich in seiner Argumentation eine offensichtliche Vernunft, mit der er seinen Vorgänger um Längen schlägt. Hört man jedoch genauer hin, dann finden sich zwischen den Zeilen und in dem, was nicht ausgesprochen wird, die gleichen imperialen Auffassungen und Anmaßungen.

Es ist immer wieder ernüchternd festzustellen, wie leicht die USA ein anderes Land wegen eines Übels anklagen, das sie selbst oder ihre Verbündeten straflos und wie selbstverständlich begangen haben. Der Vorwurf, die Islamische Republik Iran arbeite an einer Atomwaffe, ist höchstwahrscheinlich unzutreffend, aber Israel kann ungestraft Hunderte Atomwaffen in seinen Arsenalen lagern. Während der Diktatur Schah Reza Pahlewis durften iranische Wissenschaftler sogar Atomtests am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, Massachusetts, durchführen. Aber das ist lange her, denn der heutige Staat Iran ist nicht mehr der des Schahs von Persien. Heute sitzt dort ein religiöser Führer im Machtzentrum, der, anders als der Schah, keine bezahlte Marionette der USA ist.

Der syrische Staat wird regelmäßig wegen des ebenso regelmäßig bestrittenen Vorwurfs, die Regierung von Präsident Baschar Al-Assads setze chemische Waffen ein, attackiert. Israel hingegen kann Bomben auf Gaza werfen, die weißen Phosphor enthalten, einen extrem giftigen chemischen Kampfstoff, der sich beim geringsten Kontakt mit Sauerstoff entzündet und alles verbrennt, was er berührt. Und die US-Regierung reagiert darauf, als hätte die israelische Luftwaffe Kaffeedosen abgeworfen!

Apropos chemische Waffen: Erinnert sich noch jemand an den Einsatz von »Agent Orange«? Die US-Luftwaffe hat damit Vietnams ausgedehnte Waldgebiete entlaubt und dort einen unkalkulierbaren ökologischen Schaden unter Mensch und Natur angerichtet. Das 1975 wiedervereinigte sozialistische Vietnam hat bis heute mit den Folgen des Chemiewaffeneinsatzes zu kämpfen. Und dann sind da noch Zehntausende US-GIs, die schwer erkrankt sind, weil sie als Soldaten in Vietnam diesem gefährlichen Dioxingift ausgesetzt waren, und deren Kinder wie Hunderttausende Kinder in Vietnam auch mit Fehlbildungen geboren wurden und werden.
Übersetzung: Jürgen Heiser
 

URTEILSSPRUCH SCHULDIG
Ich habe Post bekommen, im Rahmen einer Mailingliste. Hier kurz etwas über den Inhalt der Mail:
Auf einem kleinen Youtube-Kanal namens QLTV ist eine unglaubliche und brandaktuelle Geschichte zu sehen: Der Papst, Queen E II und Stephen Harper sind von einem kanadischen Pastor vor einem europäischen Gericht angeklagt und schuldig gesprochen worden für rituellen Kindesmissbrauch und mehrfachen Genozid an Millionen Indianern, zehntausenden kanadischen Kindern usw. (so weit ich das in der Kürze meiner Zeit mitbekommen habe).
BREAKING NEWS "The Downfall of the Vatican The Queen & The System"

 
Im Fall die Einbettung klappt nicht dann hier: http://www.youtube.com/watch?v=9XttXhxYIKI
Siehe dazu auch (die grauenhafte Google-Übersetzung kann bei Englischkenntnissen durch Lesen der Originalmeldung ausgelassen werden): HIER
Ich will uns ja nicht die humanistischen Diskussionen verleiden, aber jedeR, die/der in der glücklichen Lage ist, in dieser wichtigen Zeit, Zeit zu haben, sollte sich damit befassen, wie wir derartige Prozesse unterstützen können, und zwar ganz konkret und zeitnah! Und es sollten intelligente Menschen sein wie die Adressaten dieser außergewöhnlichen Mailingliste... damit etwas Gutes dabei herauskommt!

Ich habe eigentlich nichts zu bieten außer der geheimnisvollen Fähigkeit, recht ordentlich wahre von falschen Informationen unterscheiden zu können.
Im Mainstream (Stuttgarter Zeitung) gibt es nach dem Googeln nur eine Meldung über den Butler des Papstes, der wohl auch vor Gericht steht...Unser Benny bleibt im Vatikan, damit er nicht verhaftet und 25 Jahre inhaftiert werden kann, stellt euch das mal vor!
Ich frage euch: Ist das ganze ein Hoax?
Gruß,
R.             
sucht mal mit blekko: Downfall of the Vatican The Queen & The System
auch auf S. 2 von den 120 Resultaten ist’s interessant......

„Kapitalismus in der Wissenschaft“ ~ "Wissenschaft an Unis in der Krise"
Sarah Schaschek berichtet im Tagesspiegel vom 25.02.2013 über das 5. Hochschul-
politische Forum der Hans-Böckler-Stiftung.
Fragen wie
-- Was bedeutet Leistung in der Wissenschaft?
-- Wie kann man sie messen?
-- Und welche Auswirkungen hat es, wenn Hochschulen in einen marktwirtschaftlichen 
-  Wettbewerb miteinander gezwungen werden?
wurden dort behandelt.
Der vollständige Artikel unter:
http://www.tagesspiegel.de/wissen/unis-im-wettbewerb-kapitalismus-in-der-wissenschaft/7831634.html

Nick Brauns schrieb in der jungen Welt:
PKK-Sympathisantin des Tages: Rosa Luxemburg

Die türkische Polizei ermittelt gegen Rosa Luxemburg wegen des Verdachts, diese habe die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) unterstützt.
Anlaß dafür ist ein Plakat der Demokratischen Freien Frauenbewegung in der kurdischen Metropole Diyarbakir zum Internationalen Frauentag am 8. März. Das Plakat zeigt die Bilder der 1974 in Bagdad hingerichteten Freiheitskämpferin Leyla Qasim, der drei im vergangenen Januar in Paris ermordeten kurdischen Revolutionärinnen und der Kommunistinnen Rosa Luxemburg und Clara Zetkin. Überschrieben ist das Plakat in türkischer und kurdischer Sprache mit dem offiziellen Motto der diesjährigen Veranstaltungen der kurdischen Frauenbewegung zum 8. März: »Von den Rosas zu den Sakines - Euer Wort ist unser Wort - Euer Weg ist unser Weg«. Die unter anderem von Gewerkschaften und linken Parteien unterstützten Plakate wurden jedoch von einem Gericht in Diyarbakir auf Grundlage des türkischen Antiterrorgesetzes verboten, da es »die PKK-Terrororganisation unterstützt«. »Auf der Polizeiwache fragten sie uns, wer Rosa ist«, berichtete Sanesin Aydin, eine der Organisatorinnen der Frauentagskundgebung, dem Internetportal Bianet. Man habe es den Beamten erklärt, aber »die Polizei glaubte unserer Ausführung nicht und kündigte an, sie werde selber zu Rosa ermitteln.« Die PKK-Mitbegründerin Sakine Cansiz, die Diplomatin Fidan Dogan und die junge Aktivistin Leyla Saylemez wurden im Januar im kurdischen Kulturzentrum in Paris ermordet. Täter war nach bisherigen Erkenntnissen ein in die kurdische Gemeinde eingeschleuster türkischer Faschist mit Geheimdienstkontakten. Die einwöchigen Aktivitäten in Kurdistan zum 8. März sind in diesem Jahr der ermordeten Sakine Cansiz gewidmet. In Van demonstrierten bereits am Montag Tausende gegen sogenannte Ehrenmorde in einer »männerdominierten Gesellschaft«.

 

KRIMIS EMPFOHLEN VON D. K.
Er wünschte sich Qualitätskrimis von einem Deutschen über deutsche Zustände. Inzwischen ist sein damaliger Wunsch in Erfüllung gegangen. In bereits sechs Bänden schildert der Stuttgarter Autor Wolfgang Schorlau die gefährlichen Ermittlungen seiner Kunstfigur, eines aus Ekel über den BKA-Betrieb dort abgesprungenen Zielfahnders namens Georg Dengler, der auf eigene Faust als Privatdetektiv weitermacht und dabei immer wieder auf hochstaatspolitische Fälle oder Wirtschaftskriminalität vom Brutalsten stößt. Schorlau nutzt souverän alle Ingredenzien des klassischen Krimis: Hochspannung, glänzend beobachtetes Lokalkolorit, überraschende Lösungen und psychologisch glaubwürdig gezeichnete Figuren, stellt dabei viele hochgeschätzte angelsächsische oder italienische Autoren in den Schatten. Allenfalls wären seine Romane vergleichbar mit denen von Eric Ambler, Andrea Camilleri oder Petros Markaris mit seinem Athener Kommissar Charitos in der griechischen Finanzkrise. Man fiebert Nächte hindurch mit Schorlau. Krimikost wie sie sein soll.
Vor allem aber – und das zeichnet Schorlaus Thriller besonders aus – hält er sich eng an historische Fakten, nennt wenn es sein muß politische Adressen auch im Klartext. Die Themen der einzelnen Bände sind tagesaktuell: Zugriffe der Konzerne auf die öffentliche Wasser- versorgung (»Fremde Wasser«), die Aufdeckung schwäbischer Provinzkriegsverbrechen (»Das dunkle Schweigen«), die neu entwickelten US-Laserwaffen (»Brennende Kälte«) oder der jüngste Band (»Die letzte Flucht«), der akribisch die kriminellen Geschäfte der Pharmakonzerne auflistet. Auch zu »Stuttgart 21« gibt es am Rande hieb- und stichfeste Fakten.
Wolfgang Schorlaus Bücher sind sauber recherchiert: Krimis und Aufklärung zugleich.

Im umfangreichen Anhang sind Quellen, Zeitungsberichte und Geheimdienstpapiere dokumentiert. Ein gutes Geschenk also für Freunde, die bisher noch gewissen rechtsstaatlichen Illusionen anhingen. Aber auch ausgebuffte Ossietzky-Leser werden hier noch manches Aha-Erlebnis haben, Fakten, die sie bisher eher unter Unglaubliches, Spekulationen oder Verschwörungstheorien abgelegt hatten. Als Einstieg in Schorlaus chronique criminelle wären wohl zwei Titel sinnvoll: Denglers erster Fall (jetzt schon in der 18. Auflage erschienen)
»Die blaue Liste«. Hier geht es um den Rohwedder-Mord und den (Selbst?-)Mord am RAF- Mitglied Grams seinerzeit auf dem Bahnhof von Bad Kleinen.
Wer jedoch brandaktuelle Einblicke in die derzeit vielbesprochenen Verstrickungen und die Handlungsweise des Verfassungsschutzes gewinnen will, der sollte mit Denglers fünftem Fall (»Das München-Komplott«) beginnen. Alle, alle sind sie da: das Oktoberfest-Attentat, die »Wehrsportgruppe Hoffmann«, die Bayerische Staatsregierung, das Nazi-Netzwerk, der »Einzeltäter« Gundolf Köhler, die Waffenlager in der Lüneburger Heide samt dem Forst- angestellten Lemke, Gladio und die »leider zu früh verstorbenen Augenzeugen« des Terroraktes. Für die jüngst halb aufgedeckte Nazi-Mordserie und ihre Hintergründe fast wörtlich zu nehmende Fingerzeige. Für Leute mit Durchblick wie auch für Gutgläubige, die ihn noch gewinnen müssen: ein spannender und dabei höchst unterhaltsamer Pitaval der BRD. Es könnte alles so gewesen sein wie Schorlau schreibt. Ist es vielleicht sogar. (Sagte Dietrich Kittner)
Wolfgang Schorlaus Krimis sind als Taschenbücher zu Preisen zwischen 7,95 und 8,95 €  bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Junge Union & CDU kritisieren ihr Mitglied (Weil ohne Glied?)
CDU oben ohneZana Ramdani auf dem Marsch, bei Eiseskälte oben ohne im Hamburger Rotlichtviertel - im Protest gegen sexuelle Ausbeutung der Frauen.  Droht der 29-jährigen CDU-Politikerin deswegen nun der Rausschmiss aus ihrer Partei? Zana Ramdani: "Ich gehe nicht freiwillig, wenn sie mich loswerden wollen müssen sie ein Parteiausschlußverfahren starten." Aktivistin Zana Ramadani (29) (lenks im Bild) ist nicht nur Gründungsmitglied der deutschen FEMEN-Gruppe, sondern auch Mitglied der CDU und der Jungen Union (JU) im Siegerland.
Ihre Parteifreunde finden den Busen- Protest- Fackelzug von FEMEN  nicht gar so lustig.
Kommentar ali: Empfehlung an die LINKE, bietet ihr im Fall des Falles, die Aufnahme an!
http://o2.welcomescreen.aol.de/video/cdupolitikerin-kriegt-rger-nach-busendemo/517685559/

Heute am 20. Februar ab 20:15 brennt der Reichstag
»Niemand wird deine Geschichte glauben«, sagt der SA-Mann.
Was  sagt  der  Bundestagspräsident?
Otto Köhler
Morgen nach der »Tagesschau« schlagen Flammen aus dem Fernsehschirm. Ein Spielfilm nur - »Nacht über Berlin« - im Ersten. Aber hier brennt das Dogma von der Unschuld der Nazis am Reichstagsbrand. Aufgestellt hatte es Rudolf Augstein 1959: »Über den Reichstagsbrand wird nach dieser Spiegel-Serie nicht mehr gestritten werden. Es bleibt nicht der Schatten eines Belegs, um den Glauben an die Mittäterschaft der Nazi-Führer lebendig zu erhalten«. Zusammengebastelt hatte die Spiegel-Serie mit Hilfe von Altnazis der pensionierte Verfassungsschützer Fritz Tobias. Sein aus der Serie entstandenes Buch ist letztes Jahr im rechtsradikalen Grabert-Verlag der Holocaustleugner wiedererschienen. Aber schon vor fünf Jahren hat ein bekennender Tobias-Jünger, der Welt-Historiker Sven Felix Kellerhoff, mit einem dünnen Buch (»Der Reichstagsbrand«) die Nachfolge angetreten. Auch beim Fälschen. Beide, Tobias wie Kellerhoff, zitieren aus den Memoiren des Auslandspressechefs Hanfstaengl, wie total überrascht Hitler und Goebbels gewesen seien, als sie von ihm am Telefon erfuhren: Der Reichstag brennt. Kellerhoff wie Tobias unterschlagen dabei die Hanfstaengl-Überlegung, ob er
von den Nazi-Führern nicht als Alibi mißbraucht worden sei.

Kellerhoff wurde vom Bundestagspräsidenten Norbert Lammert gefördert. Der stellte im Haus der Parlamentarischen Gesellschaft das Buch vor und rühmte, wie »schlüssig« die Unschuldsthesen von Kellerhoff seien, wie »genau« schon Tobias recherchiert habe. Und wie sehr der deshalb der »Diffamierung« ausgesetzt wurde.

»Nacht über Berlin« ist nur ein Spielfilm über den Reichstagsbrand. Aber Regisseur Friedemann Fromm mußte höllisch aufpassen, daß ihm die Fanatiker des präsidial verordneten Dogmas von der Unschuld der Nazis nicht Steine in den Weg legten.

Als Kellerhoff den Regisseur im August bei den Dreharbeiten aufsuchte, ließ er sich durch einen Trick beruhigen: »Fromm will vermeiden, mit seinem Film in der Frage der Täterschaft Position zu beziehen. Das soll mit einem Kunstgriff gelingen, erklärt der Regisseur: Der Zuschauer wird die Brandstiftung durch die Augen einer Filmfigur sehen, die aber keine Aussage mehr machen kann, weil sie ums Leben kommt«, hieß es in der Welt.

Er irrt. So tot, wie Kellerhoff hofft, ist der von der SA ermordete Augenzeuge nicht. Wir sehen morgen in der 85. Minute des Films, wie ihm der Hausinspektor berichtet, er habe nachts Schritte und Stimmen im unterirdischen Heizungsgang gehört, der vom Reichstag zu Görings Präsidentenpalais führt.

Wir sehen mit - 92. Minute -, wenn der Augenzeuge während des Brandes sechs verdächtige Gestalten durch den dunklen Heizungsgang huschen sieht.

Wir sehen mit - 94. Minute -, wenn er aus dem brennenden Reichstag taumelt und hinter ihm her sechs SA-Leute in Uniform.

Wir sehen mit, wenn der eine SA-Mann in der 103. Minute sagt: »Niemand wird dir deine Geschichte glauben.« Und wenn der andere ihn dann erschießt. Wir bleiben am Leben. Das ist nicht nur Kellerhoffs Pech.

Auch der Bundestagspräsident hat kein Glück gehabt, als er ihm und Tobias vertraute.
Sein Bekenntnis zur Recherchierkunst des bei den Holocaustleugnern geendeten Verfassungs- schützers Tobias, sein unerschütterlicher Glaube an Kellerhoffs Dogma von der Naziunschuld, das alles steht bei Redaktionsschluß (18. Februar, 16 Uhr) noch immer auf der offiziellen Website des Bundestagspräsidenten:
www.norbert-lammert.de/gelesen2.php?id=24

Was will der Bundestagspräsident in einer Woche zum 80. Jahrestag des Reichstagsbrands verkünden? Daß es ihm egal ist, warum die 73 Parlamentarier starben, die wegen des Reichstagsbrands festgenommen wurden?
Mittwoch, 20.15 Uhr, ARD, »Nacht über Berlin«

Am 3.3., in Hamburg, Polittbüro, Steindamm 45, 20 Uhr, Vortrag von Otto Köhler:
»Der Reichstag brennt noch immer«

* Mit Witz und Phantasie fürs "Umfairteilen"
* Jecke Globalisierungskritiker beim Kölner Rosenmontagszug

Mehr als 150 globalisierungskritische Karnevalistinnen und Karnevalisten haben beim traditionellen Zoch vorm Zoch (auf Hochdeutsch: Zug vor dem Zug) am Kölner Rosenmontag Stimmung gemacht für eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von oben nach unten. Unter dem Motto "Ömverdeile deit Nut – he und am Zockerhut" (Umverteilen tut Not – hier und am Zuckerhut) brachten die Politjecken von den Pappnasen Rotschwarz zusammen mit Attac- Aktiven dabei tausende bunt gestalteter "Gut- und Bösscheine" unter die rund 500.000 Menschen am Zugweg – mit konstruktiv-satirischen Vorschlägen, wie die fünf Billionen Euro Barvermögen auf deutschen Konten sinnvoll zu nutzen wären.
Köln Rosenmontag 2013Diesjähriges Sessionsthema:
So ließen sich beim Zoch zunächst ALDI- Brüder, "Hätschfong"- Manager, griechische "R€€d€r",Zuckerbarone und der "Geldschein- heilige Bankratius" in Rikschas und Sänften durch Köln kutschieren. Ihnen auf dem Fuß folgten die "Umfair- teiler": der kölsche Rächer der Entrechtet- en "Tünnes Hood" als Großpuppe mitsamt seiner Gefährtin "Lady Mariesche", dazu eine bunte Schar von "Robin Hoods aller Länder und Veedel" ("Robin Hoods aller Länder und Viertel"). Verstärkung gab es in diesem Jahr erstmals von der Underground-Bläser- formation "Kwagga- werk" und einer getanzten Polit-Perfor- mance der Sport- hochschule Köln. Die Pappnasen Rotschwarz verstehen sich als Teil der alten obrigkeits- kritischen kölschen Karnevalstradition – und engagieren sich zugleich in der globalen Bewegung für Demokratie, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Boris Loheide von der Kölner Attac-Gruppe: "Es geht uns immer auch um den Zustand unserer Welt. ‚He un am Zockerhut‘ ist kein Lippenbekenntnis.
Wir denken global und sind aktivistisch jeck." Pappnasen-Songs sind nach zu hören auf der Website www.pappnasen-rotschwarz.de . Dort ist auch das Projekt "Udo und die Nanas" dokumentiert, mit dem die Alternativ-Karnevalisten im vergangenen Mai bei den Blockupy- Protesten in Frankfurt für Furore sorgten. Auch die Schlager von "Udo und den Nanas" stehen frei im Netz.

MERKELHAFTE METHODEN
ODER NEUESTE MERKELEIEN?
PRÄMIEN FÜR DIE BESSER VERDIENENDEN!

40 Milliarden Euro werden unter dem sozial klingenden Namen Kindergeld ausgeschüttet.

Versteckt unter der Formel Kindergeld steuerlicher Freibetrag von 7008 Euro, erhält z. B. ein Ehepaar mit einem Kind und einem Einkommen von 120000 Euro monatlich eine Steuerersparnis von 260,- Euro. Diejenigen die Kindergeld brauchen würden haben nichts davon denn Harz IV'ern wird es mit den Harz-Bezügen verrechnet.

EHEGATTENSPLITTING
Das kostet 20 Milliarden Euro
Rangiert unter dem Motto Frauen zurück an den Herd
Die Methode: Das Einkommen des Mannes und das der Frau wird zusammengerechnet. Das so errechnete gemeinsame Einkommen wird dann durch Zwei geteilt. Auf das Ergebnis wird dann die Steuer berechnet und verdoppelt. Maximal sich ergebener Vorteil = 16000 Euro.
(Auch einem Milchmädchen wird klar günstigst ist, wenn die Frau gegen o,- Euro verdient)

1,2 MILLIARDEN FÜR BETREUUNGSGELD EINE HERDPRÄMIE
Ab Sommer 2013 wird für die Betreuung von Kindern zu Haus zunächst 100,- Euro und später dann 150,- Euro pro Monat ausgeschüttet.
Für die 200000 fehlenden Krippenplätze fehlt das Geld, dabei hätten 0,000promille der Bankenrettungskreditgarantiezusagen dafür locker gereicht!

NOCH EINE HERDPRÄMIE
Ehepartner sind in der gesetzlichen Krankenversicherung ohne eigene Beiträge mitversichert. (Auch die Kinder)Das ist sehr vorteilhaft für gut verdienende Alleinverdienerehen so sind bei einem Einkommen von monatl. 7000 Euro nur 610,- Euro Kassenbeiträge fällig.

IN PLANUNG?
Planen, die "Finanzexperten", der Kollektion jetzt eine weitere Herdprämie über die Gewährung einer "Bettprämie" im 3 Stellenbereich vor dem Komma. Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise berichteten gegenüber /tdP* die Prämie soll Paaren gewährt werden, die nachweislich eine Paarung ohne Verhütungsmassnahmen mit Erfaolg durchführten.
*/treudatPressebüro

FRAU DOKTOR & FRAU EX-DOKTOR BEIM DOKTORSPIELEN
ODER MERKEL & SCHAVAN & DAS PLAGIIEREN

CDU signalisiert Unterstützung / Merkel  hat ihr „volles Vertrauen“ ausgesprochen.
Die noch Ministerin hat also etwas kopiert was nicht von ihr war, ihr nicht gehörte, es benutzt und als ihr Eigen ausgegeben, deshalb ist ihr dieser Doktorhut aberkannt worden. Anbei fällt mir da ein, das die Koalitionäre der momentanen SchwarzGelbRegierung die grosse Masse der Plagiateure nicht unterstützen! Wer eine MP3-Datei aus dem Netz auf seinen Player lädt und sie etwa sogar kostenlos weitergibt, den soll nach dem SchwarzGelben Rechtsgefühl, die volle Härte des Gesetzes treffen. Auf vielfachen Wunsch der Verwertungsindustrie wollen sie die Gesetze sogar verschärfen. Im Kontext mit dem sog. Urheberrechtsschutz haben sie auch nichts gegen eine rapide voranschreitende Kollektivierung. Denn gegen die aus dem Bodensatz der deutschen Gesetze, wie Pilze bei schwülem Wetter, emporschiessenden Abmahnungs-Anwaltskollektive wird ja nichts unternommen. Diese Kollektive zählen ja wiederum zu den besser Verdienenden, denen gegenüber ist selbstverständlich ein schonender Umgang angesagt. So das betreffs dieser Abzocker, nur ganz zaghaft über eine Abmahn - Gebührenbeschränkung nachgedacht wird.
So soll sie aus dem 4 Stellenbereich vor dem Komma auf einen Betrag mit nur 3 Stellen abgesenkt werden.


Parteikrise? Bei der NEPP-DE niemals!
Die Linke-Politikerin Kerstin Köditz* fordert Auflösung des VS!
Das  kann jedoch, von Amts wegen, nicht zu gelassen werden!

Liegen bei der NPD etwa die Nerven blank? Regelmässig werden derzeit NPD-Funktionäre bezichtigt, für die Inlandsgeheimdienste gespitzelt zu haben. Auf unbeteiligte wirkt das alles jedoch, als hätte es die NPD niemals in die Landtage von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern geschafft, ohne die grosszügig zugeteilten Unterstützer aus dem rechten Lagerbestand des VS. Hier soll auch die reichliche finanzielle Alimentierung seitens der Inlandsgeheimdienste gewürdigt werden. Bei diesem sichtbar gewordenen Vordergrund werden auch die Hintergründe für das Scheitern des 1. Versuch eines NPD-Verbotes und den Unwillen einen 2. Versuch zu starten klar. Das wäre in etwa so als swolle** sich der Kapitalismus selbst abschaffen!
*Kerstin Köditz sie ist die  für ­antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag
**Kunstwort aus solle & wolle? Bei solle ist die Frage wer erteilt den Auftrag und wer soll dann? Einfacher ist die Frage wer da wolle!


GENERALSTREIK IN TUNESIEN
Mord an linkem Oppositionspolitiker löst Proteste und Regierungskrise aus.
Linke Parteien und Gewerkschaften rufen zum Generalstreik auf

Die Partei der Demokratischen Patrioten (PPD) hat für den Tag der Beisetzung des ermordeten Politikers Chokri Belaïd zusammen mit der Volksfront, einem Zusammenschluß von rund einem Dutzend linker Organisationen, einen Generalstreik proklamiert. Auch der Gewerkschaftsbund
UGTT hat seine Mitglieder aufgerufen, in allen Städten Tunesiens die Arbeit niederzulegen, um damit gegen das »abscheuliche Verbrechen« zu protestieren, “das als Versuch, die freie und demokratische Zivilgesellschaft zum Schweigen zu bringen, die Tür zu politischen Morden öffnet” In einer Erklärung macht die UGTT die Übergangsregierung für die Zunahme der politischen Gewalt verantwortlich.
 

der querbeetleser:
EXODUS EINE NEUE VÖLKERWANDERUNG?
Zunächst sei eine Bemerkung gestattet: Das alles ist nicht nur Eurozentristisch betrachtet, nein noch enger, also so wie kaum über den Tellerrand der Deutschen Republik geblickt.

MEHR ACTION IN THÜRINGEN
Laut Selbstauskunft jedenfalls einiger, hier also ein Bericht über das Land der Dichter und Lenker...
In übelster Nachrede wurde früher über diese wunderschöne Gegend vom Tal der Ahnungslosen gesprochen. Nicht mehr ganz frisch gewendet vor Ort, der Volker Grebe, Barde und Dichter dichtet und singt über Thüringen: "wo Männer im stillen in den Garten wollen zum Grillen..."!*
170px-Marilyn_Monroe_in_Some_Like_it_Hot_trailer_croppedEndlich kommt da Action rein ins Ländle, mit dem Müller und der Zitzmann, die auserwählten von mehr als 12000 Sachsen, wollen nach einem tradierten Lied, "Das Wandern ist des Müllers Lust", neuen Schwung, mehr Action in's Ländle bringen. Allerdings möcht’ ich hier einfügen, in meinen jungen Jahren wurde besagtes Lied von der Abart "die Monroe ist des Millers Lust" eindeutig getoppt. Nebenbei erwähnt nur pubertierende aus der Zeit so um 1950 wissen wieviel Liter an die M. verschwendet wurden. Ooops beinah hätt’ ich hier die GI's der in Korea für die "was war's da ?", sicher war's unser aller Freiheit oder gegen die Freiheit umfallender Dominosteine kämpften, vergessen. Welch Fauxpas...
140x140 M. Monroe Korea Truppenbetreuerin
SIE HABEN ES SATT
Die 12000 noch Thüringer wollen nach dem Willen ihrer Lenker allerdings nicht nur Wandern - nein sie wollen abwandern. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, die hätten die grosse Koalition von CDU+SPD satt. Wie dichtete Volker Gräbe über's Ländle weiter: "Thüringen ist eins der schwierigen"...Das und die gut unterrichteten Kreise werden bestätigt, weil jetzt nicht nur wie schon berichtet der Süden, nein auch im Norden, da will das Eichsfeld nach Niedersachsen abwandern.

Als Berliner kann ich das nur befürworten, die haben meine volle Unterstützung, nicht wenige in Berlin sind ja auch für die Vereinigung von Berlin mit Bayern! Oder sind das nur Gerüchte, jedenfalls die gewöhnlich gutunterrichteten Kreise schweigen dazu...

HIER STELLT SICH DIE FRAGE HABEN DIE ES AUCH SATT?
Die gewöhnlich gutunterrichteten Kreise, stellen zur Zeit Mutmassungen darüber an:
Wollen Bayern und Hessen auch abwandern, wenn ja womöglich nach Österreich? Beide Länder haben  sich zunächst darüber beraten, gegen den Länderfinanz- ausgleich vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Am Nachmittag des 5. Februar gaben Volker Bouffier (CDU) und Horst Seehofer (CSU) auf einer Pressekonferenz den Beschluss auf Einreichung einer entsprechenden Klage bekannt.  Sie sind Zwei von den Drei Einzahlern in den Umlagetopf. Hessen zahlte zuletzt 1,33 Mrd. €, Bayern 3,9 Mrd. € und Baden Würtemberg 2,69 Mrd. € in die gemeinsame Kasse. Das Land Baden Würtemberg ist  nicht in den Kahn der Freibeuter eingestiegen, obwohl das Land bei der Aufteilung des Umlagentopfes, wie die anderen Zwei Einzahler auch keinen Cent zurück bekommt. Finden da etwa keine Landtagswahlen statt?

MISSVERSTEHE ICH DAS ALLES RICHTIG?
Oder vergesse ich nur, es richtig in die Wahlkämpfe 2013 einzuordnen:
So nach dem alten Gewerkschaftsmotto der IG-Bau die tun was für euch?

Mein Vorschlag tut selbst was für euch, die "FÜR EUCH SORGER" sorgen sich um euch nur als Stimmvieh. So a la' "Von der Liebe keine Spur v..... wollense alle nur...
In Wahrheit lassen sich die Politiker von Wirschaftslobbyisten in etwas beraten was als: "Artgerechte Haltung von Arbeitgebern"** etwas verklausuliert betitelt wird.

LÄNDERFINANZAUSGLEICH UND EU
Das Konstrukt eines Länderfinanzausgleiches haben die verblödeten Politiker gegen den Rat führender Ökonomen bei der Gründung der EU nicht eingebaut, sie versuchten es durch Festlegung einer Höchstverschuldungsgrenze zu ersetzen. Die Aussichtslosigkeit dieses Konstrukts ist jetzt sichtbar, die Finanzindustrie lässt über die Regierungen der Länder Steuern für die von ihr verursachten Verluste Eintreiben bzw. gibt ihnen neue Kredite, die die Staats- verschuldung noch höher treiben, so das die Jahressteuereinnahmen die Zinszahlungen an die Banken nicht mehr decken. Die Staaten kürzen Sozialausgaben erhöhen Steuern und verkaufen Staatseigentum an die Banken (bzw. deren Anteilseigner). Der "Erfolg" ist weniger Steuer und Staatseinnahmen höhere Schulden usw....

Kein Problem übrigens das alles, denn es ist längst in X-Berg beantwortet: Im Lied Kreuzberger Nächte sind lang; Lässt der Dichter des Textes sagen: "ein anderer sagt es liege alles am System". Dem habe ich nichts hinzu zu fügen, jedenfalls hier und heute nicht!

Anmerkungen:
*
Warnung an alle Sexisten, wagt es ja nicht etwa um-zu-dichten: "wo Mädchen mit schwellendem Busen in den Garten wollen zum Schmusen"..."Wo alle Tanten und Basen.................auf dem Rasen..."..."Wo auch Kaspers Gretele wollt a..."
(Ausserdem erhebe ich auf diese Anfangszeilen mein Copyright!)

**Wenn die mal ehrlich sind liest sich das fast wie ein Code, gemeint ist der Fakt:
Arbeitslohn erhält derjenige der seine Arbeitet verkauft, der Verkäufer ist also der Geber, der Zahler der Nehmer. So jedenfalls sollte es korrekter Weise ausgedrückt werden! Oder hat man je gehört der Bananenverkäufer wäre ein Bananennehmer? Denn wem das von Mama, Papa, Lehrer, Presse, Radio, und TV lange genug so verdreht angedreht wird, der akzeptiert die Verdrehung als Darstellung der Wirklichkeit und gibt es somit an eigene Kinder auch in genau der Form weiter. Immer schön devot als gut erzogener gläubiger "Arbeitnehmer", der ja genau weiss er hat sein Wohlergehen allein der Mildtätigkeit dessen, der ihm freiwillig Arbeit gibt, seinem "Arbeitgeber" zu verdanken. Na Kapitalismus kann keiner Verstehen, man kann nur dran Glauben und wer das tut muss eventuell dann irgendwann selbst dran glauben. Ob in Afghanistan, Mali oder im Iran? Aber jetzt ist Schluss, vielleicht erzählt euch der Onkel ali Morgen ein anderes Märchen?

AGRAPROFIT - Der Film
Überwiegt die Schnäppchenmentalität oder ein "ethisches Bewusstsein" ?
Der Kurzfilm dokumentiert eine Guerilla Aktion, die im September 2012 auf dem Wochenmarkt einer deutschen Großstadt…

Das fiktive Unternehmen „Agraprofit" ist neu auf dem Markt und hat ein innovatives Verkaufskonzept: Billige Produkte und gleichzeitig volle Transparenz der Produktionskette.
Es konfrontiert die Kundschaft dezent lächelnd mit den Produktions- und Handelsbedingungen der angebotenen Billiglebensmittel. Schilder zeigen, was hinter den Produkten steckt:
Zum Beispiel "Kinderarbeit? - Dann sind sie wenigstens weg von der Straße!". Hintergrund der Aktion: Deutsche zählen zu den größten Schnäppchenjägern Europas. Noch immer ist der Preis, insbesondere bei Lebensmitteln, wichtigstes Kaufkriterium. Die Lebensmittelindustrie täuscht mit schönen Werbeslogans über die fragwürdige Entstehung der Billigprodukte hinweg. Aber wie aufgewühlt, beunruhigt oder auch unbeeindruckt reagieren die Menschen, wenn sie direkt hören, welche Zustände andernorts mit ihrem Einkauf verbunden sind?
Der Film dokumentiert die verschiedenen Reaktionen und hinterlässt die Frage, wie man selbst reagiert hätte. Was die Käufer nicht wissen:
Alle Erzeugnisse an diesem Marktstand kamen aus Öko-Landbau und Fairem Handel!


J. :
Tolles Projekt! Wurden die Passanten nach ihrem Kauf über die tatsächliche Herkunft aufgeklärt?...gab es auch genügend Passanten, die das abgelehnt habe (was natürlich rausgeschnitten wurde)?
agraprofit:
Hallo J., wir haben alle Käufer und nicht Käufer danach aufgeklärt und sie über die Kampagne "Öko-plus-fair ernährt mehr" informiert. Natürlich haben wir eine dramaturgische Auswahl getroffen (wie das beim Film? eben so ist). Doch tatsächlich hat der großere Teil der Besucher des Marktstandes zugegriffen - einige mehr einige weniger.
eine Frau fragt: das ist doch ein fake?
agraprofit:
Nein, das ist kein Fake. Die einzigen Darsteller am Set waren unsere Verkäufer. Doch die Produkte waren Fake. Alle Bio und Fair Trade - von GEPA, Banafair? und Naturland.
z.kommentiert:
Nicht schlecht Herr Specht. Auf sowas muss man erstmal kommen. Jedoch meine ich bei einigen Leuten bemerkt zu haben, dass die vermeintliche Wahrheit, die ihr ihnen erzählt habt, gar nicht in deren Bewußtsein gedrungen sein kann. Die haben zugehört, die Augen gierig über das Angebot und geistesabwesend nur genickt. Oberstübchen war im Energiesparmodus. Zombies eben. Völlig abgestumpft gegenüber dem Leid anderer Menschen. Aber Rotz und Wasser heulen, wenn der Liebling bei DSDS rausfliegt...

SIDO CLIP SONG - BILDER IM KOPF (OFFICIAL HD VERSION AGGROTV):



Sollte es mit der Einbettung nicht klappen, dann folgende Links benutzen:
58.788 Zugriffe auf:
http://www.youtube.com/watch?v=pgCD-4Q-4Wo
6.796.520 Aufrufe:
http://www.youtube.com/watch?v=RveIJFR7LV4

 

YES – WE COIN: „Bezahlt“ Obama mit 1 Billion-Dollar-Münze?
08. 01. 2013 | Von: Otmar Pregetter
Seit einigen Tagen wird im Netz die bis dato wohl "skurillste Art des Schuldgeldsystems“ heftig diskutiert: die Bezahlung der Staatsschuld bei der FED (Federal Reserve – US-Notenbank) mit einer 1 Billion Dollar Platinmünze! Als ich dies vor ein paar Tagen bei Bloomberg las, musste ich, wie nach einer total verkorksten Nacht ohne Schlaf, meine Augen mit eiskaltem Wasser zum Öffnen zwingen, um dann in ein Lachen zu verfallen. Dieses ging dann in ein saures Schmunzeln über, als ich feststellen musste,...weiter bei “The Intelligenz”: HIER

Ebenfalls aus “The Intelligenz”:

IWF-Studie belegt: Geldschöpfung muss in die öffentliche Hand
Von: Konrad Hausner
Sie wissen bereits, dass fast alles Geld von privaten Geschäftsbanken geschöpft wird? Wenn ja, dann wissen Sie vermutlich auch, dass Sie einer verschwindenden Minderheit angehören. Von der Mehrheit, und ich fürchte, auch von den meisten Politikern, wird restlos ignoriert, dass Geld aus „dünner Luft“ erschaffen wird. Eine Studie der Forschungsabteilung des Internationalen Währungsfonds erklärt nun, dass eine staatliche Geldschöpfung die Lösung aller Probleme bringen würde. Es gäbe keine Überschuldung und gleichzeitig würde die Wirtschaft wieder florieren.
Sowohl Politiker als auch auf das Bankensystem eingeschworene „Experten“ bemühen sich immer wieder, einfach nachprüfbare Feststellungen bezüglich der Geldschöpfung durch private Banken zurückzuweisen. Mit Behauptungen, dass ja ohnehin alles durch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel und durch die Bestimmungen der Zentralbank geregelt sei, wird jede weitere Diskussion abgewürgt. Tatsache ist, dass Banken nur über einen geringen Prozentsatz an Eigenmitteln zu verfügen brauchen. Regelungen beziehen sich bloß auf die Höhe dieses Prozentsatzes. Jeder neue Kredit wird aus dem Nichts erschaffen.

Im Auftrag des Internationalen Währungsfonds arbeiteten die beiden Volkswirte Jaromir Benes und Michael Kumhof eine 70 Seiten umfassende Studie aus, die nahelegt, das derzeit praktizierte Geldsystem von Grund auf zu ändern. Dabei sind diese Überlegungen keineswegs neu. Schon in der Einleitung wird auf Irving Fisher verwiesen, einem US-amerikanischen Ökonomen, der mittels staatlicher Geldschöpfung die Krise der 1930er-Jahre zu einem Ende bringen wollte. Damals wie heute wehrten sich einflussreiche Kreise erfolgreich, zumindest bis jetzt, gegen eine Reform des Bankenwesens.
Mit detaillierten Analysen und Berechnungen untermauert, ist der Vorschlag der beiden Volkswirte sehr einfach: Das Kreieren von Geld muss zu 100% einer vom Staat kontrollierten Zentralbank unterstehen. Für diese Art des Geldsystems findet der Begriff „Vollgeld“ Verwendung. Damit würde vermieden werden, dass jede für Wirtschaft und Konsum benötigte Geldmenge gleichzeitig zwingend Schulden mit sich bringt. Es wäre also Geld für den Wirtschaftskreislauf verfügbar, ohne dass sich Staaten und auch Privatpersonen in Schulden stürzen müssen. Denn, und dies kann nicht oft genug wiederholt werden, jeder Euro den Sie oder ich am Bankkonto liegen haben, wird von irgend jemand anderem geschuldet. Durch die Verzinsung dieses Kreditgeldes sind die Schulden in Summe jedoch immer höher als die verfügbare Geldmenge. Dies bringt langfristig absolut unlösbare Probleme mit sich. Und bis heute scheinen unsere Politiker dies nicht begriffen zu haben. Obwohl nicht nur Europa, sondern auch alle anderen Industriestaaten in einer ausweglosen Krise stecken.
Bei der Einführung eines Vollgeld-Systems handelt es sich keineswegs um eine vergessene Idee. Es gibt eine Reihe von Wirtschaftswissenschaftlern, die seit Jahren derartige Vorschläge unterbreiten. Das Begrüßenswerte an der jüngsten Entwicklung ist aber, dass dieses Mal der Vorschlag von keiner geringeren Organisation als dem Internationalen Währungsfond erbracht wird.
Nachdem Europa zurzeit in einer katastrophalen Schuldenkrise steckt, sollte eigentlich zu erwarten sein, dass eine zweifellos kompetente Studie dieser Art, die den einzig vernünftigen Rettungsvorschlag unterbreitet, mit offenen Armen willkommen geheißen wird. Immerhin haben unsere Politiker bereits Schritte in die Wege geleitet, unser Land und die Früchte unserer zukünftigen Arbeit auf immer und ewig dem privaten Finanzsektor zu übertragen. Nur ein entsprechendes Urteil des Verfassungsgerichtshofs könnte das Schlimmste noch verhindern. Es sollte zu erwarten sein, dass die „freien Medien“ die Öffentlichkeit in Kenntnis setzen. Denn wenn sich schon den Politikern nicht mehr vertrauen lässt, dann doch zumindest der sogenannten „vierten Gewalt“ im Staate. Ja, das sollte man annehmen.
Die Studie lässt sich als PDF-Dokument direkt von der Webseite des IWF herunterladen. Die Familiennamen der Verfasser dieser Arbeit (Benes, Kumhof) bei Google-News eingegeben zeigt, wie viele Zeitungen in ihren Online-Ausgaben bis jetzt darauf verwiesen haben. Sie werden überrascht sein. Am 20. August berichtete Die Zeit darüber. Sonderbarerweise von Google-News nicht erfasst, folgte am 29. August die österreichische Tageszeitung Der Standard. Dazu kommt dann noch eine englischsprachige Seite namens Central Banking und eine spanische, El Imparcial. Das wär's. Auch wenn sie es mit Google.com, Google.es, Google.it und Google.fr probieren.
Allerdings, mit anderen Suchbegriffen wie etwa „Vollgeld“ experimentierend, findet sich dann noch der eine oder andere Artikel. So gab es bei der Frankfurter Allgemeinen am 23. August einen Beitrag mit dem Titel: „Alle Macht der Zentralbank: IWF-Ökonomen entdecken das Vollgeld“.
Kurz gesagt, die Studie wird zwar nicht restlos ignoriert, aber weitgehend.
Ist das noch zu fassen? Sorgen sich die Betreiber der Massenmedien, dass sie einer vom IWF verbreiteten (!!!) „Verschwörungstheorie“ zum Opfer fallen könnten, denn als solche wird jede grundlegende Kritik am derzeitigen Währungssystem ja schließlich ausgelegt? Oder ist der Einfluss der Nutznießer des bestehenden Systems wirklich so groß, dass jede Verbreitung eines so einfachen und zielführenden Rettungsvorschlages unterbunden wird, auch wenn der Internationale Währungsfond dahinter steckt?
Immerhin, vom vorliegenden Artikel abgesehen, haben drei bekannte deutschsprachige Zeitungen ebenfalls darauf verwiesen. Vielleicht gelingt es endlich einmal, das Internet zu nutzen und die Nachricht entsprechend zu verbreiten. Je rascher dies der Fall ist, desto größer ist die Chance, dass uns die unwiderrufliche Schuldsklaverei erspart bleibt. Wie schon so oft erwähnt, es ist unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder, die auf dem Spiel steht.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-08/vollgeld-banken-geldschoepfung
http://derstandard.at/1345165440122/Das-Bankenzeitalter-geht-zu-Ende
http://www.centralbanking.com/central-banking/research/2198355/imf-paper-finds-evidence-in-favour-of-chicago-plan
http://www.elimparcial.es/contenido/109774.html
http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/2012/08/23/alle-macht-der-zentralbank-iwf-oekonomen-entdecken-das-vollgeld.aspx

Horrorkatalog
Gregor Gysi, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Die Linke, äußert sich zu den in Medien kolportierten Kürzungsplänen von Finanzminister Wolfgang Schäuble:
Die bekannt gewordenen Pläne weitreichender Sozialkürzungen, die das Finanzministerium für die Zeit nach der Bundestagswahl planen soll, sind so gravierend, daß ein halbseidenes Dementi aus dem Ministerium nicht beruhigen kann. Minister Schäuble selbst muß sich gegenüber Parlament und Öffentlichkeit klar und eindeutig zu diesem unsozialen Horrorkatalog erklären. (...) Die schäbigen und ungerechten Kürzungspläne wären der tiefgreifendste Einschnitt in den Sozialstaat seit den Hartz-Gesetzen.

Der Horrorkatalog verführte mich zu folgender Politikal-Fiktion!
Finanzminister Wolfgang Schäuble auf die Fragen eines Reporters,
Herr
Finanzminister: "Der Gregor Gysi von den Linken wirft ihnen vor, für nach der Bundestagswahl in 2013 gravierende Sozialkürzungen zu planen".

Der Minister: "Das ist typisch für Leute seiner Art, die Lügen wie gedruckt. Das genaue Gegenteil ist der Fall, also zum Beispiel: Auf Lebensmittel und Bücher werden zur Zeit Sieben- Prozent- Mehrwertsteuer erhoben. Da werden wir auf gar keinen Fall kürzen, im Gegenteil, denken wir über eine kräftige Erhöhung zur Entlastung des Staatshaushaltes nach. Wir werden den Betrag sogar mehr als verdoppeln, angedacht ist eine Erhöhung um satte 12-13%, also keinesfalls wird da gekürzt werden. Das sind wir der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, unserem nach 1945 wieder errichteten abendländischen christlich sozialen Wertesystem einfach schuldig. Die Richtigkeit unseres Weges ist doch historisch eindeutig bewiesen, durch den freiwilligen Beitritt von 17 Millionen ehemaliger sogenannter "DDR-Bürger" zu unserem Wertekanon. Erst jüngst im Dezember hat eine Parteifreundin mir den bemerkenswerten Text eines Leserbriefes aus der Zeitung die Welt zugänglich gemacht. Da schrieb sogar ein Leser aus Celle über diese Bürger: "Es waren doch alle Opfer in dem menschenverachtenden Gefängnis DDR."

Der Reporter: "Herr Minister, seien sie bitte noch so nett und erwidern sie etwas auf Gysies Anwurf sie würden über die Einführung einer zusätzlichen Gesundheitssteuer bei der Lohn- und Einkommenssteuer nachdenken".
Der Minister: "Ja merken sie denn nichts? Da hat doch dieser Scharlatan sich im Ansatz gleich selbst wiedersprochen"!
Der Reporter: "Ja bitte wie soll ich das jetzt verstehen"?
Der Minister: "Ich bitte sie ZUSÄTZLICH, das sagt doch alles, spricht quasi für sich selbst, auch hier keine Kürzung"!
Der Reporter: "Dieser Gysi spekulierte dann noch über eine Verschiebung des Renteneintritts auf 68 oder 69 Jahre, eine Kürzung der Witwenrenten und eine weitere Kürzung bei vorzeitiger Rente"?
Der Minister: "Wie sie richtig Anmerken 'Spekulieren', insofern kann ja, jeder da machen was er will. Wie sie wissen hat ja der Wahlkampf bereits begonnen, sie werden uns zubilligen müssen, das wir für zukünftige Koalitionsverhandlungen nach der Wahl, eine gewisse Manövriermasse brauchen. Die letzten 3 Punkte könnten wir uns von SPD/GRÜNEN/FDP oder sonstigen ja jederzeit abhandeln lassen"!
Reporter: "Ich danke ihnen für dieses Gespräch".

(Anmerkung v. ali: “Koalitionsverhandlungen”, da ist dann im geschilderten Fall, das was die Politclowns “WinWin”- Situation nennen gegeben, jedenfalls gegenüber dem Wahlvolk. Zur Zeit wählen noch etwa 50% der Wahlberechtigten, die Nichtwähler haben diese Spiele schon durchschaut. Den Politclowns ist das jedoch völlig egal, denn für sie bemessen sich ihre Plätze an den Futterkrippen nur nach den tatsächlichen Wählern. Das bedeutet bei einer Wahlbeteiligung von  50 oder weniger Prozent bleiben ihnen immer 100% ihrer Sitze, sprich “Arbeitsplätze”. Sollten sie selbst auch nicht wählen gehen und vom gesamten Wahlvolk nur noch 30 Wähler, so wären diese 30 Personen die 100%)

Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum
Über  10 Jahre  Hartz-IV  "Hartz-Wahnsinn"
Als Dauerzustand ist dieses modernste Sklavenhaltersystem eine große Belastung

Über 10 Jahre Hartz-IV, damals eingeführt von der SPD-Grünen-Bundesregierung übernommen und verschärft vom RECHTS-Nachloger, der CDU/CSU/FDP Klicke!
Noch zu wenige werden radikaler, die Erniedrigung und das Leid insbesondere von Alten und Kranken, aber auch von Kindern wird als Dauerzustand immer belastender. Mit diesem Hartz- Wahnsinn hat die damalige SPD/Grünen-Bundesregierung Millionen Menschen zu Almosen- empfängern gemacht - die aktuelle CDU/FDP-Regierung verschärft das Elend weiter. Das ist modernes Sklavenhaltertum, wie Menschen von Erfüllungsgehilfen der Herren Unternehmer, den hilfswilligen Staatsbürokraten in miese Knochenbrecherjobs gepreßt werden, von denen keiner leben kann - alles scheint zumutbar.

So wird von Hartz-IV-Beziehern ständige Erreichbarkeit abverlangt - mit der Drohung, ansonsten auch noch ihr Existenzminimum von 374 Euro zu kürzen. Gerüchte werden in die Welt gesetzt, Hartz-IV-Bezieher müßten für das Jobcenter persönlich, telefonisch und postalisch erreichbar sein.
Das ist falsch: Sie müssen nur an jedem Werktag postalisch erreichbar sein; niemand ist verpflichtet, ein Telefon zu besitzen und niemand muß seine Nummer preisgeben. Hinterlistig fragen Mitarbeiter  Telefonnummer und Mailadresse ab, obgleich sie das gar nichts angeht und versuchen dann ihre Erpressungen wegen nicht Erreichbarkeit zu landen. Widerrechtlich wird mitunter sogar sanktioniert, wenn der Erwerbslose nicht ans Telefon geht. Wer sich nicht dagegen wehrt, bekommt weniger Geld. Nicht selten erhalten Menschen Einladungen zum Jobcenter, die sie hätten wahrnehmen müssen, die sich aber auf einen Termin in der Ver- gangenheit beziehen. Ein gesunder Büroschlaf kann schon mal dazu führen, das die Vorladung heute zwar für in 7 Tagen Eingetragen wird und dann tatsächlich in 7 Tagen auf den Postweg gebracht wird: Der Vorgeladene erhält dann die Ladung erst frühestens 2 Tage nach seinem Termin. Solche Fehler sind dann auf dem Konto des betroffenen zu spüren- d. h. minus 10%.
Besonders absurd: Jeder, der im Jobcenter angemeldet ist, muß sich seinen Urlaub dort genehmigen lassen. Das gilt auch für Leute, die in Teilzeit oder Vollzeit arbeiten, aber nicht genug Geld verdienen, sowie für Lebensgefährten von Erwerbslosen, die in einer Bedarfsgemeinschaft registriert sind. Für diese Menschen ist es besonders hart, zusätzlich zu ihrer Arbeit ständig Termine im Amt wahrnehmen zu müssen.

Weitere Probleme
Mit dem Auto können Hartz-IV-Bezieher nur eine Entfernungspauschale von 20 Cent pro Kilometer für die einfache Fahrt abrechnen - das gilt auch für Aufstocker. Seit 2005 wurde diese Pauschale nicht erhöht, die Benzinpreise steigen ständig Hatz IV wird nicht erhöht . Für Menschen, die auf ein Auto angewiesen sind, ist das schlimm. Erstaunliche Kreativität entwickeln manche Jobcenter im Erfinden weiterer Schikanen. So hat das Jobcenter Nienburg Leistungsempfänger zur Raucherentwöhnung eingeladen. Bei Nichtbefolgen wurde angedroht, das monatliche Existenz- minimum für die Dauer von drei Monaten um zehn Prozent zu kürzen.

Der Verein Pro Familia klagt, daß es keine Erstattung mehr von Verhütungsmitteln geben soll - welcher Logik folgt das? Jobcentermitarbeiter behaupten, die Kosten dafür wären in den Gesundheitsleistungen des Hartz-IV-Betrags bereits enthalten. Davon sind jedoch schon Medikamentenzuzahlungen zu zahlen. 2012 mußte hiervon auch die Praxisgebühren für den Arztbesuch von zehn Euro pro Quartal finanziert werden, die jetzt zum Jahresbeginn 2013 abgeschafft werden.

Kämpfen Hartz-IV-Beziehern noch gegen dieses System?
Mit den Jahren ist zu sehen, wie zermürbt, erschöpft und mutlos viele unter diesen Lebensumständen werden. Die Jobcenter greifen immer mehr mit kleinlichen diskriminierenden Eingriffen in die Privatsphäre ein. Das geht so weit, daß Mütter mit ihren kleinen Kindern einbestellt werden, obgleich diese noch unter drei Jahren sind - in der Absicht, die Frauen zu einem Job zu nötigen. Fazit: Egal in welcher Behörde, zu registrieren ist unangemessene Machtausübung, sobald es die gesetzliche Möglichkeit dazu gibt. Noch 2007 und 2008 wurden wegen all der geschilderten Schikanen Jobcenter besetzt, um den Raum symbolisch einzunehmen. Das war politischer Protest, wichtig war bei diesen Gelegenheiten, daß Fernsehkameras zugegen waren: Bei solchen Gelegenheiten gingen Polizisten oft immer  rabiat gegen Protestierende vor.

Politischen Aktionen 2012
Es wurde ein Bündnis für ein menschenwürdiges Existenzminimum gegründet: Erwerbslose erheben mit Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Sozialverbänden, Bauern- und Umwelt- verbänden gemeinsame Forderungen. Anlaß ist die prekäre Lage von Millionen Betroffenen, die trotz wachsenden gesellschaftlichen Reichtums unter permanenten Geldsorgen und gesellschaftlicher Ausgrenzung leiden. Die Gewerkschaften und Sozialverbände, haben sich bisher nicht durch großes Engagement für Erwerbslose und prekär Arbeitende hervorgetan!

Die wissen, daß sie Kritik verdient haben, besonders nachdem in langwierigen Verhandlungen von Vermittlungsausschüssen der Hartz-IV-Satz im vergangenen Jahr um nur fünf Euro erhöht wurde, da war klar: Der Widerstand muß auf breitere Füße gestellt werden. Wir haben gemeinsame Positionen erarbeitet, wir planen neue Aktionsformen: Wir diskutieren, Demonstrationen vor Großfleischfabrikanten zu machen, wo Mitarbeiter unter miesen Bedingungen zu Hungerlöhnen schuften. Wir haben uns darauf geeinigt, daß Erwerbslose ausschließlich für Ernährung 80 Euro mehr monatlich erhalten müssen. Das fordert insbesondere auch die "Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft", was wir sehr begrüßen.

Die Hartz-IV-Bewegung wird auch bei Blockupy 2013 in Frankfurt am Main mitmischen beim antikapitalistischer Widerstand! 
Natürlich werden wir die Erwerbslosen zu Blockupy mobilisieren. Es geht dabei um internationalen Widerstand gegen die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten. Unsere Bundesregierung hat die massive Sozialkürzungspolitik in Griechenland mit eingeleitet. Weil sie sich vor den Bundes- tagswahlen befindet, merken wir von all dem bei uns noch nichts wirklich extrem. Am Beispiel unserer griechischen Freunde ist zu sehen, daß die Lebensverhältnisse noch brutaler als Hartz IV gestaltet werden können. Wir brauchen uns nicht einzubilden, daß wir davon auf Dauer verschont bleiben.
Download Broschüre Existenzminimum:
http://www.menschenwuerdiges-existenzminimum.org/wp-content/uploads/broschuere_existenzminimum.pdf
Download Existenzminimum Flyer:
http://www.menschenwuerdiges-existenzminimum.org/wp-content/uploads/flyer_din_a4_farbe_existenzminimum.pdf
Info im Netz:

http://www.menschenwuerdiges-existenzminimum.org/hintergrund/20121223357.html
www.menschenwuerdiges-existenzminimum.org

Die Armut steigt und konzentriert sich in den Metropolen
Meyer, Daniel / Seils, Eric
Reihe: WSI Report, Nr. 8, November 2012. Düsseldorf:  2012, 11 Seiten
Kurzbeschreibung:
Der Report beschäftigt sich mit dem Niveau und der Entwicklung der Armut in den 15 größten Städten zwischen 2005 und 2011. Es zeigt sich, dass die Armutsgefährdung in den deutschen Metropolen höher ist und schneller steigt als im Bundesgebiet insgesamt. Der Anteil der Hilfebedürftigen nach dem SGB II sinkt hingegen. Dies gibt Anlass zu der Vermutung, dass der Armutsanstieg vor allem auf milde Formen der Armut zurückzuführen ist. Schließlich werden die Entwicklungen in den einzelnen Großstädten untersucht. Der Report Nr.8:
http://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_report_08_2012.pdf

Keller, Berndt / Schulz, Susanne / Seifert, Hartmut
Entwicklungen und Strukturmerkmale der atypisch Beschäftigten in Deutschland bis 2010
(Korrigierte Fassung). WSI-Diskussionspapier, Nr. 182; Oktober 2012.
Kurzbeschreibung:
Das Diskussionspapier gibt im Kern einen Überblick über den Stand der atypischen Beschäftigungsverhältnisse in der Bundesrepublik in 2010 - dazu zählen befristete Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit. Die Ergebnisse basieren auf Daten des Mikrozensus und des Sozio-oekonomischen Panels. Das Papier behandelt zunächst die Entwicklung der Formen atypischer Beschäftigung bis 2010. Anschließend werden die Formen nach ausgewählten Strukturmerkmalen der atypisch Beschäftigten (wie z. B. Geschlecht, Einkommen, Branche, Betriebsgröße) näher analysiert.
http://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_disp_182.pdf

M. B. kurz vor Weihnachten
Ein Deutsch-Bänker zum Wimmern

"Die Vorwürfe haben mich erschüttert." Schluchzend schneuzt sich der Herr Co-Direktor der Deutschen Bank in die heutige BILD-"Zeitung". Will doch die Staatsanwaltschaft diesem Herrn Fitschen wegen schwerer Steuerhinterziehung an den absolut weißen Kragen über der absolut weißen Weste. Es dreht sich um 310 Millionen Euro, die dem Finanzamt verloren gingen aufgrund eines raffiniert eingefädelten Betrugs mit Emissions-Zertifikaten. Blöderweise hat der Ober- Bänker damals die Steuererklärung auch noch selbst unterschrieben. Dabei, so erklärt er im "Bild"-Interview, sei er natürlich "den Prinzipien des ehrbaren Kaufmanns stets treu geblieben". Allerdings, so gesteht der absolut Ehrbare reuig ein, "ist in einigen Fällen das rechte Maß verloren gegangen." Was will er uns damit sagen: Hat man sich plötzlich bei der Deutschen Bank nach linken Maßstäben gerichtet, weil man aus Versehen das rechte Maß verlegt hat?

Zugegeben, ein absolut verquerer Gedanke! In diesem Sinne bescheinigen denn auch einige Kommentatoren den führenden Deutsch-Bänkern "ein mangelndes Unrechtsbewußtsein". Es wäre auch mehr als unfair, diesen Leuten zu unterstellen, daß sie so etwas Perverses wie ein Unrechtsbewußtsein haben könnten. Un-rechts: das ist logischerweise -- links.
Ein Unrechtsbewußtsein wäre also ein linkes Bewußtsein. Und das wäre nun absolut geschäfts- schädigend. Deshalb gilt in Bankenkreisen: Auch wenn man den Staat und seine Bürger ganz bewußt linkt, darf man beim Linken die Rechte nicht vergessen. Ist es doch die rechte Hand, mit der man normalerweise abkassiert. Wie sollte sonst eine Bank ihre Aktionäre reich machen, wenn es nicht mit rechten Dingen zuginge. Ginge es mit linken Dingen zu in diesem Land, wären die Reichen plötzlich arm dran. Denn am Arm dran ist ja die Rechte, also die rechte Hand. Und die könnte dann nicht mehr so richtig zulangen.

Ich hab’s ja schon immer gesagt: Die Reichen und die Rechten bilden nun mal eine natürliche Allianz. Sie kommen sogar aus einer gemeinsamen Sprachfamilie. Beide sind abgeleitet vom Tu-Wort "reichen". Das bedeutete im Altgermanischen ursprünglich: "mit rechts zufassen"; später wurde daraus: "sich be-reichern". So ergaben sich aus dieser rechtshändigen Ableitung der Reichtum und das Reich und das Recht. Und in der Rechts-Nachfolge des alten lateinischen rectum beherrscht uns der Rex und die Regierung und das Regime und das Regiment und der Di-rigent und der Di-rektor. Auch der Herr Bankdirektor.

Und falls Sie jetzt meinen, das sei ganz schön link, wie ich die Rechts-Begriffe hier zu-recht- rücke, dann sagen Sie schon etwas über das Links-Sein aus. Das Wörtchen "link" deutete im alten Deutsch keine Richtung an, sondern besagte: schlaff, matt, schwach. Ebenso hieß im Englischen "left" zunächst: lahm. Die Linken sind mithin ein lahmer Haufen. Wer da noch bei den Linken mithumpelt -- der ist ein linker Hund, also ein sinistrer Satansbraten.

So steht es schon in der Bibel. Wenn irgendwann der Herr aller Recht-Gläubigen zu Gericht sitzt, und zwar zum Jüngsten, wird sich seine Rechts-Sprechung so anhören: "Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, Ihr Gesegneten meines Vaters, Ihr ererbet das Reich." (Matthäus 25,34)

"Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hinweg von mir, Ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das mein Vater dem Teufel und seinen Engeln bereitet hat." (Matthäus 25,41)

Zum Teufel mit den Linken! Na bitte, das haben die Rechten doch schon immer gesagt.

PS. Wenn Sie irgendeines meiner lachhaften Machwerke in Buchform oder als CD oder DVD einem Ihrer Mitmenschen heimtückischerweise unter den Weihnachtsbaum legen wollen, müßten Sie nun sehr bald bestellen, damit die Sendung noch rechtzeitig ankommt.
http://www.martin-buchholz.de/buecher_cd_dvd.php

SO RIECHT DIE FREIE MARKTWIRTSCHAFTSORDNUNG:
MÜLL  IM  GARTEN  EDEN  -  ES STINKT ZUM HIMMEL - !

Der Umweltkampf Davids gegen die Müllmafia Goliaths
Fatih Akins Dokumentarfilm  »Müll im Garten Eden«
TeehausEs beginnt mit Vogelgezwitscher, die Kamera fährt über Teefelder in sattem Grün. Seit Hunderten von Jahren, seit vielen Generationen wird im Dorf Çamburnu im Nordosten der Türkei Tee angebaut.
Doch »vollgeschissenen Tee« will niemand trinken, sagen die Dörfler. Aufgebracht stehen sie am Rande einer riesigen Grube, in die Müll abgeladen wird. Früher wurde hier Zinn abgebaut.
Dann kamen eines Tages Bagger, hoben die vom Tagebau hinter- lassenen Gruben tiefer aus,  gruben ein paar Schächte, um das Wasser aufzufangen - fertig war eine Mülldeponie. »Als die ersten Lastwagen kamen und Müll abkippten, dachten wir, es lägen Leichen auf dem Feld«, erzählt eine Frau, »wir trauten uns nicht hinzugehen, weil wir Angst hatten, auf eine Leiche zu treten«. Sie hatte gerade die Teeplantage von ihren Eltern übernommen.


2007 wurde dem Bürgermeister klar gemacht, daß die weitläufig verteilten Höfe der Bauern nicht als Wohngebiet gelten: Deshalb hatte die Regierung diesen Standort für die Mülldeponie ausgewählt. Seitdem hat der Hamburger Filmemacher Fatih Akin die Geschichte der Deponie und des Widerstandes gegen sie dokumentiert. Ursprünglich wollte er das Leben seiner Großeltern erzählen, die in Çamburnu leben. Dann erfuhr er von den Plänen für die Deponie und begann eine Langzeitstudie über den Terror der Ökonomie auf lokaler Ebene.
VögelWie er es angestellt hat, mit einem Filmteam vor Ort zu sein, wenn Lecks und Sturmschäden eine schwarze, giftige Brühe aus der Deponie die Hügel runterfließen ließen, verrät er nicht.  Es sieht einfach abstoßend aus, stinkt erbärmlich und Akin filmt ihn aus subjektiver Perspektive - als Sinnbild für eine korrupte Müllwirtschaft. Die Deponie soll die Kosten für die Müllentsorgung senken, das können zumindest die Anwohner nicht feststellen. Es muß auch nicht auf die große Überschwemmungskatastrophe gewartet werden, schon im Normalbetrieb ist die Deponie für die ungefähr 2000 Dorfbewohner eine große Belastung.
Denn sie stinkt.


 

Als die Polizei kommt, trifft sie auf protestierende, mit Schals und Tüchern vermummte Frauen die den Beamten lachend zu- rufen: »Wir sind keine Terroristen, das ist nur wegen dem Geruch!« Doch die Polizisten kennen kein Pardon. Die Frauen zum Glück auch nicht. Als einige Politiker zu einem Anhörungstermin in ihren Autos anreisen und schnell wieder verschwinden wollen, lassen die Frauen das nicht zu: »Nein, nicht wieder einsteigen, schaut euch an, was ihr angerichtet habt!« Vermummt stellen sie sich vor die Autos und berichten ganz sachlich, was bei ihnen los ist. Tag und Nacht wird die Deponie von Hunderten Hunden und Tausenden Geiern bevölkert. Die Tiere tragen Kadaver weit in die Teefelder hinein, verteilen Müll und Exkremente in der ganzen Gegend (Akin hat das gefilmt).


VollgeschissenDie Frauen schreien die verdatterten Politiker an, daß sie doch bestimmt auch keinen vollgeschissenen Tee trinken wollten! Das Dorf hat seine Zukunft verloren, die jungen Leute ziehen weg. Und dann zeigen die Frauen den Politikern ein neues Leck, die schwarze Brühe fließt ihnen entgegen.
Was soll man dazu sagen?

Einzig der Bürgermeister wirkt als Politiker integer. Seit fast zehn Jahren kämpft er gegen die Deponie und ihre bürokratisch-ignoranten Verantwortlichen. Er wurde verklagt, freigesprochen, klagte selbst, verlor. »Aber wir geben nicht auf«, sagt er. »Wir beobachten, fotografieren, dokumentieren die Vergiftungsfälle. Wir lassen uns unseren Ort nicht zer- stören. Das, was hier passiert, hat uns die Augen über die ganz normale Politik geöffnet.«

Akin hat seinen Dokfilm nahezu perfekt dramatisiert und durchkomponiert. Er zeigt, wie sich gesellschaftliche Opposition gegen eine rücksichtslose Wirtschaftsordnung entwickelt.
»Müll im Garten Eden«, Regie: Fatih Akin, D 2012, 98 min, Kinostart 6. Dez. 2012
http://muell.pandorafilm.de/

DIE GOOGELEI BEOBACHTET ÜBER 8 JAHRE
FORTSCHRITTE IN DER MINIMIERUNG DER PROFITE?

2004-EINGABE: PROFITMINIMIERUNG
Frage: Meinten Sie Profitmaximierung
nein Minimierung suchen Erghebnis: 3 Treffer
2004-EINGABE: PROFITMINIMIERUNG
Frage: Meinten Sie Profitmaximierung
nein Minimierung suchen Erghebnis: 8 Treffer

GOOGELEI 13.12.2012
ANTWORT: Ungefähr 173.000 Ergebnisse (0,29 Sekunden) Ergebnisse für Profitmaximierung
Frage: Meinten Sie Profitmaximierung

Stattdessen suchen nach Profitminimierung Ergebnis:

Ungefähr 414 Ergebnisse (0,32 Sekunden)
Wieder die Frage: Meinten Sie Profitmaximierung

EINIGE AUSGEWÄHLTE ERGEBNISSE PROFITMINIMIERUNG:
SOLIDARWIRTSCHAFT:

BUKO

Niedrige Gewinne: Wertpapierhändler rechnen sich auf Hartz-IV runter! (Das geht ja auch!)

[PDF] Aus dem Sozialstaat in die Leibeigenschaft, Text - Gesundheitsladen
www.gesundheitsladen-berlin.de/Leibeigenschaft.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - Schnellansicht
14. Febr. 2005 – Profitminimierung statt Leibeigenschaft. 5. Nachbarschaftshilfe im sozialen Umfeld als „ aktiver“ Generalstreik. 6. Gesundheitsbörse. 7.

Kritik an der orthodoxen Ökonomie Nelson und Winter: Wirtschaft ähnelt ...
EvolutorischeOekonomie.ppt - Search kritik orthodoxen konomie nelson ...
walpen ppt Ebook Download
happytreeflash.com/walpen-ppt.html20. Juli 2004 – der Solidarwirtschaft (Profitminimierung) Historische und aktuelle Beispiele im In- und Ausland * Michael Krätke und Karl Heinz Roth (Hrg.)

[PPT] SOAK2010.ppt
www.reproduktionsgenossenschaften.de/SOAK2010/SOAK2010.ppt
Dateiformat: Microsoft Powerpoint - Schnellansicht
Aus Profitmaximierung wird Profitminimierung. Die Anleger werden Miteigentümer. 20. Google- Recherche im Oktober 2004. Franz Staudinger 1903: „Das sind ...

[PDF] Ergänzung und Nachtrag zum III. Buche des „Kapital“
www.reproduktionsgenossenschaften.de/Hitzacker/KoK.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - Schnellansicht
4. Juni 2009 – Profitminimierung. Zwei Strategien möglich: 1. Es wird versucht, in die Hände von Profiteuren geratenes Kapital über Steuern zumindest ...

Wenn die geheimen Reißwölfe heulen
"Ein bedauerliches Versehen" -- so sprach die oberste Berliner Verfassungsschredderin, bevor sie freiwillig zurückgetreten wurde. Ganz aus Versehen hatte man auch in Berlin die Akten über die Neonazi-Szene durch den Reißwolf gejagt. So etwas kann schon einmal passieren -- oder eben auch zweimal oder dreimal. Beim Bundesamt für Verfassungsverhütung hatte das Chef-Verhüterli (Fromm mit Namen) aus gleichem Grund sein Hütchen nehmen müssen. Danach folgten die Amtskollegen in Thüringen und Sachsen und Sachsen-Anhalt. Und nun noch dies: "Berliner Verfassungsschutz kopflos", schlagzeilt die "Berliner Zeitung". Aber was braucht man da Köpfe. Wichtig sind die verbleibenden Ärsche, die genügend Sitzfleisch beweisen. Und für die braucht man genügend Klopapier. Aber dafür haben wir ja das Grundgesetz, unsere Verfassung. Schließlich kann man sich nicht mit geschredderten Papierstreifen den geheimdienstlichen Hintern wischen.

Nun also herrscht im Berliner Senat mal wieder das Tohuwabohu. Es regiert das Chaos. Klaus Wowereit als Mit-Regierender erklärt dazu: "Es darf nicht der Eindruck entstehen, als sei die Sensibilität, wie man mit bestimmten Vorgängen umgeht, abhanden gekommen oder nie vorhanden gewesen." Das wäre allerdings absolut unsensibel von einem solchen Eindruck, wenn er einfach so völlig grundlos entstehen würde.

Denn natürlich hatte man keinesfalls etwas vertuschen wollen.
Üüüüberhaupt nicht!
Was, bitte sehr, was gäbe es denn zu vertuschen?
Üüüüberhaupt nichts!

Schließlich weiß es inzwischen jeder, daß diese Neonazi-Gruppen gar nicht existieren würden, wenn bei der Existenzgründung nicht eine großzügige staatliche Anschubfinanzierung nachge- holfen hätte. Daß man auf der anderen Seite den Anti-Nazi-Initiativen die öffentlichen Gelder zusammenstreicht, ist da nur logisch. Irgendwo muß das Geld ja herkommen, das die V-Leute kassieren, die als Existenzgründer letztlich auch die Existenz des Verfassungsschutzes sichern. Aber da es nun einmal der erklärte demokratische Auftrag dieser geheimen Staatsdiener ist, dafür zu sorgen, daß die Neonazis allesamt wieder verschwinden, läßt man als erstes die Akten verschwinden, so daß ihre Existenz fortan nicht mehr nachweisbar ist.

Nicht immer klappt das allerdings so ohne weiteres. Deshalb kann man ja die NPD nicht verbieten. Dann müßte man nämlich vorher den gesamten Verfassungsschutz schreddern, bei dem -- grob geschätzt -- die Hälfte der NPD-Mitglieder auf der Lohnliste stehen. Auf diese Weise beobachten die Verfassungsschützer eigentlich ständig sich selbst. Kein Wunder, daß man da mal ein Auge zudrückt, zumal die rechte Pupille ohnehin vom Braunen Star befallen ist. Diese optische Behinderung führte auch im Aktenvernichtungs-Keller zu Berlin zu jenem Mißgriff, den die gewesene Behörden-Chefin so aufrichtig bedauerte.

Da lagen nämlich zwei Haufen Akten, berichtete sie, gut sortiert einer links, einer rechts.
Der rechte Stapel sollte noch einmal "entheftet" werden, also auf möglicherweise weiterhin relevante Informationen überprüft werden. Doch in der behördlichen Sehbehinderten-Werkstatt lag dem Referatsleiter der Abteilung "Rechtsextremismus" der rechte Haufen nun einmal näher, so daß der ohne weiteres Ansehen der darin enthaltenen Personen und Fakten reißwölfisch zerschnipselt wurde.
Will man das dem halbblinden Mann nun wirklich vorwerfen? Er hatte eben falsch geguckt.
Er hatte sich also ver-sehen. Daß man ihm dieses bedauerliche Versehen nicht nachsehen will,
ist skandalös behindertenfeindlich.

Doch nun wird auch er strafversetzt -- wahrscheinlich zur links-observierenden Abteilung. Da führt schließlich so ein Knick in der geheimdienstlichen Optik zu schärferem Durchblick. Deshalb konnte die nun ge-exte Chefin auch zur Beruhigung der Öffentlichkeit mitteilen, daß die Akten über linke Aktivitäten vor einer möglichen Schredderung immer ordnungsgemäß gesichtet und "entheftet" worden seien, so daß keine wichtigen Informationen verloren gegangen seien. Als ich das hörte, war ich wirklich erleichtert, denn nun darf ich davon ausgehen, daß auch ich nicht in Vergessenheit gerate. Schließlich habe ich schon des öfteren an Demonstrationen gegen Neonazis teilgenommen. Somit habe ich mir das Recht erworben, weiterhin sowohl öffentlich als auch geheim beachtet zu werden. In der Logik der Observierer gibt es dafür hinreichende Verdachtsgründe: Wer gegen Neonazis demonstriert, erweist sich als gemeingefährlich schizophren, denn solche Neonazis gibt es in der deutschen Realität gar nicht. Wenn es die gäbe, würden schließlich Akten über sie existieren.

Herr Henkel von der CDU, der Berliner Senator für das rechte Innenleben, hatte noch vor drei Wochen vor dem Untersuchungsausschuß amtseidlich versichert, daß in seiner Behörde keinesfalls irgendwelche Akten vernichtet worden wären. Und nun steht er da wie ein Blödmann. Was allerdings auch keine sensationelle Enthüllung wäre. Denn möglicherweise steht er nur deshalb wie ein Blödmann da, weil er tatsächlich einer ist. Wohlgemerkt: Möglicherweise. Ganz sicher kann man das nicht belegen. Wahrscheinlich hat Genaueres über seinen Geisteszustand in irgendeiner Akte des Verfassungsschutzes gestanden. Aber die ist garantiert ebenfalls im Reißwolf gelandet. Gewisse Dinge müssen nun mal geheim bleiben.
http://www.martin-buchholz.de/

ZU DEM THEMA HIER NOCH ETWAS VON DEN ANSTIFTERN
Schreddern könnte zum Wort des Jahres werden!
Ehrbare deutsche Beamte, gewissermaßen Dirnen der Nazis, tun nichts weiter als ihre Pflicht: Den Staat der Rechten schützen. Die braunen Schützenbrüder werden ab und an erwischt, aber wenn, dann von Kollegen - und da gilt das Wort von der Kameradschaft noch. Sie sind fleißig. aufmerksam, sie denken mit beim Schreddern.

Das Erwischtwerden ist die Ausnahme. So köchelt die braune Soße munter vor sich hin, in den Tiefkellern der Demokratie.

NSU? Das war'n doch die mit den Dönermorden?
Oder doch eine traditionsreiche Motorradmarke NSU, zu dessen Erfolg der deutsche Erfinder Felix Wankel maßgeblich beigetragen hatte. Wankel. damals Gauleiter der Hitlerjugend, gilt in NSU-Kreisen fast soviel wie Rudolf Hess. Ich sag'mal so: 9 Morde oder 20 oder 160, die auf das Konto der Nazis gehen - das juckt doch keinen groß. - Gut, die Überlebenden.
Mein Beileid: Peter Grohmann

KOMMUNISMUS UNAUFHALTBAR?
2012 DAS MANIFEST  OP PLATT 2. AUFLAGE

Das »Kommunistische Manifest« von Karl Marx und Friedrich Engels ist jetzt in zweiter Auflage auf Plattdütsch erschienen. Der Übersetzer, Hans-Joachim Meyer aus Hamburg-Harburg:
"Nach zwei Monaten war die 1. Auflage von 200 Exemplaren ausverkauft. Im Durchschnitt wurden also jeden Tag drei Manifeste unter die Leute gebracht. Dieser Erfolg kam völlig unerwartet."
Die zweite Auflage ist da und kann wieder für 9 Euro erworben werden bei: aj@fraujansen.de

Der schwarze Mann im Weißen Haus -- und:
Die schwarze Prämie für Hausmütterchen Merkel

Bei der Tea-Party ist die rassistische Party-Time vorbei. Die Perversität, daß da ein schwarzer Mann das Weiße Haus besetzt hat, dauert an -- four years more. "
Der Satan hat die Kräfte des Bösen gerufen", kündete ein evanglikaler Prediger Fox News, dem Sender der Sendungsbewußten. Immerhin haben 49 Prozent der Amerikaner für eine Teufels- austreibung gestimmt. Die meisten von ihnen sind der festen Überzeugung, daß dieser Dunkel- mann schwer auf Achse sei, also auf der Achse des Bösen. Er sei der Chefagent der bolschewistischen Weltrevolution. Hat er doch das Satanswerk einer gesetzlichen Krankenver- sicherung in den USA durchgesetzt. So habe er in God’s Own Country kommunistische Verhältnisse geschaffen wie man sie ansonsten nur aus den Schurkenstaaten Europas kennt.
Zu allem Überfluß will er auch noch den Superreichen die Steuer erhöhen. Deshalb hatte er alle Tellerwäscher in den Vereinigten Staaten gegen sich, weil die ja spätestens übermorgen ebenfalls Millionäre sein werden.

Dennoch: Obama bekam von den 300 Millionen Amerikanern etwa eine Million mehr Stimmen als Romney. Mich freut’s natürlich bei aller Skepsis gegenüber dem Friedensnobelpreisträger, der bekanntlich von Friedenstauben wenig hält, sondern stattdessen lieber seine mörderischen Drohnen schwirren läßt, um die von ihm einstimmig gefällten Todesurteile gegen vermutete terroristische Bösewichter zu vollstrecken. Wobei er den Tod von zufälligen Kollateralschädlingen billigend in Kauf nimmt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Präsidenten besser nicht. Dazu gibt er ohnehin keine Auskunft.

Mitt Romney, der Mammon-Mormone, der sich seine Millionen als oberste Heuschrecke eines Hedgefonds zusammen gemampft hat, kann sich wieder in den häuslichen Tresorraum zurückziehen, um seine Scheinchen zu zählen. Dabei hatte er sich fest auf himmlischen Beistand verlassen. In einer seiner Wahlkampfreden auf einem amerikanischen Uni-Campus gedachte Romney kürzlich des gerade verstorbenen Astronauten Neil Armstrong, der einst den Mond belatschte. Romney sagte: "Wir Amerikaner haben als erste den Mond betreten und haben so der Welt unsere Überlegenheit gezeigt. Zugleich sind wir so Gott ein großes Stück näher gekommen." Am besten wäre es, man würde alle Tea-Partygänger auf den Mond schießen, damit sie mehr in Gottes Nähe sind und zugleich in sicherer Distanz zur restlichen Menschheit. Da können sie dann die Rückseite des Mondes besiedeln. Da müßten sie sich wie zu Hause fühlen. Leben sie doch schon längst hinterm Mond.
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Schwarzgelb kam heute im Bundestag mit dem Milliarden-Zuschuß zwecks Betreuung der CSU endlich zu Potte. Zu Potte soll heißen: Man mußte gemeinsam auf’s Töpfchen. Oberaufseher Seehofer hatte die Insassen der Koalition auf den Topp gesetzt, um sich selber in Topp-Form zu bringen für die nächste Bayern-Wahl, wo in ländlichen Regionen der altväterliche Nachttopf traditionell immer noch gut gefüllt ist. Deshalb mußten alle Koalitionäre kollektiv auf diesen Pott, sinnigerweise zu dem Zwecke, um die kollektive Darmentleerung in Kinderkrippen zu verhindern. Denn solche Zwangs-Latrinisierung war bekanntlich eine brutale Methode der einstigen DDR-Erziehung. Und eine solche realsozialistische Krippenkackerei wird es in Bayern nicht geben solange Seehofer dort am Drücker ist.

Er erklärte: "Dies ist eine große Reform, um jeden Zwang in der frühkindlichen Erziehung auszu- schließen." Und weil’s eine große Refom ist, mußte heute dieses große Geschäft im Bundestag erledigt werden. Da war die Koalition unter strenger bajuwarischer Aufsicht schwer am Drücken, genauer: am Durchdrücken. Heraus kam ein betreutes Kackwürstchen, das den meisten mächtig stinkt -- auch etlichen von jenen, die es notgedrungen abdrücken mußten.

Im Gekröse hinter der Seehoferschen Stirne dumpft das Dogma des altvorderen Maskulinismus, wonach das Weibchen ein Heimchen am Herd zu sein habe. Das haben ihn die bajuwarischen Stammesväter gelehrt. Und so herrscht in seinem regierenden Oberstübchen nichts als die reine Leere. Zum Ausgleich hat zumindest der Dickdarm immer gut gefüllt zu sein, um stets neuen -- lies: uralten -- Scheiß zu produzieren. Seehofer: ein stinkreaktionärer Exkremist.

Zumindest die Kanzlerin hat sich diese schwarzgelbe Extra-Wurst als Betreuungs-Prämie redlich verdient. Hat sie es doch als alleinerziehende Mutti im wild durchtobten Kinderzimmer ihres Kabinetts wahrlich nicht leicht. Ständig sind ihre kleinen schwer erziehbaren Rabauken dabei, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, um nachzusehen, ob bei dem anderen auch nichts drin ist. Nun kann das Hausmütterchen weitermachen wie bisher. Eben: Betreutes Regieren.

Natürlich wurde auch wieder brav opponiert im Bundestag.
Peer Steinbrück, das immer mehr schrumpfende Kandidätchen der SPD, kraftmeierte lautstark, daß unter seiner Regierung das Betreuungsgeld sofort wieder abgeschafft werden würde. Er hat gut reden: Schließlich hat er sein Betreuungsgeld schon längst bei Banken und Versicherungen abkassiert. Doch nun wird es ihm wohl noch lange nachgetragen, daß er zu viel vorgetragen hat. Es ist ihm ein bißchen spät eingefallen, daß er dieses Betreuungsgeld als erstes abschaffen müßte. Und so wird er es wohl selbst sein, der im kommenden September von den Wählern abgeschafft wird.
So das war er der Wochenschauer von Martin Buchholz sein neues Programm:
"Kassandra, übernehmen Sie!"
Tourdaten: http://www.martin-buchholz.de/tourneeplan.php 

Tits 4 Human RightsBERLIN PIRATINNEN
MIT TITTEN KAMPAGNE

Die Ankündigung von Piratinnen in Berlin, mit nackten Brüsten zu posieren, hat jüngst  Journalisten diverser Medien an das Brandenburger Tor in Berlin gelockt. Die Frauen wollten mit diesem Lockmittel Aufmerksamkeit für die dort Hunger streikenden Flüchtlinge wecken. Vor allem Fotografen von Springer - Blättern wie Bild und B. Z. waren den Piratinnen auf den Leim gegangen.
Piratenpartei - Politikerin Laura im Blog zu dieser Aktion: »Wir wollen auch zeigen, wie Massenmedien in diesem Land funktionieren. Es gilt immer noch: Sex sells. Es reicht nicht, daß Menschen bereit sind, in den Hungerstreik zu treten - nein, es braucht Titten, damit darüber berichtet wird.«

Posse mit Hintersinn in der Berliner Zeitung
von Lucas Zeise prima recherchiert:
...Eines dieser Wunder kommt ausgesprochen possierlich daher. Es besteht darin, daß die Deutsche Bundesbank zum ersten Mal, seit ich mich erinnern kann, in einer Frage nachgibt, der den von ihr verwalteten Goldschatz betrifft...sie sagt erstmalig wieviel wo liegt...

Kommentar ali:
Fakt ist ca. 3400 Tonnen Gold besitzt Deutschland

Davon lagern 2364 Tonnen bei den Siegern des 2. Weltkriegs in Paris, London und New York
So weit ich weiß haben die Sieger sich sogar das Recht angeeignet, mit den in ihren Tresoren lagernden Goldreserven Deutschlands, in den Globalen Goldmarkt "reguliernd" einzugreifen, was ja nur bedeuten kann, das gelbe Zeug in Mengen zum Verkauf anzubieten um den Preis zu senken, dann billig wieder einzukaufen das dabei gemachte Plus in die eigene Wirtschaft stecken.
Jedenfalls erinnere ich mich über die USA, mit den fast 1540 Tonnen im New Yorker FED-Tresor, so etwas schon vor einigen Jahren gelesen zu haben. Die Bundesbank getraut sich jetzt als vertrauensbildene Maßnahme gegenüber uns, den Besitzern, den USA in den nächsten drei Jahren je 50 Tonnen davon wegzunehmen und aus New York  nach Hause zu transportieren. wie niedlich.......?
Sogar eine Echtheitsprüfung soll vorgenommen werden....
Mir fällt dazu noch ein, wie es dem Charles de Gaulle* erging, das war als der Dollar noch Golddeckung hatte. Er hat die grünbedruckten Dollarscheine mit einem Schiff nach den USA entsandt und dort in Gold einwechseln lassen. Antwort der USA: sie haben die französische Währung den Franc in ihrem Besitz auf den Devisenmarkt geschleudert. Sie zwangen ihre "Freunde"** ihren Franc Besitz ebenfalls zu verkaufen. Das Schiff mit der Goldladung war noch nicht in Frankreich angekommen, da war die Währung Frankreichs schon total ruiniert.
Eine Abwertung mußte vorgenommen werden.
Am 1. Januar 1960 wurde der Neue Franc eingeführt, 1 NF, entsprach 100 alten Francs.
 
*franz. Präsident
**“Amerika hat keine Freunde, Amerika hat nur Interessen”, als Freunde werden gemeinhin vom Imperium abhängige Regierungen und Staaten bezeichnet. Manchmal auch als Hilfswillige...

Das ZDF
und meine Meinungsfreiheit

Stolz rühmt man sich beim ZDF, wacker die Fahne der Meinungsfreiheit hochzuhalten, nachdem ein CSU-Sprecher bei der Programmgestaltung ein Machtwörtchen mitreden wollte, aber bei der "Heute"-Redaktion auf taube Ohren gestoßen war. Der Sprecher meinte hinterher, er habe sich wohl versprochen und sei deshalb mißverstanden worden. Es nutzte nichts: Seehofer mußte notgedrungen seinen Versprecher entlassen. Aber was hatte der sich wohl davon versprochen, als er zum Hörer griff? So fragten sich hinterher einige Kommentatoren. Wie kam der Mann als einer von Seehofers Lautsprechern auf die abstruse Idee, er könne als His Master’s Voice beim Mainzer Sender Regie-Anweisungen geben?

Mir scheint diese Frage ziemlich naiv. Der Mann rief dort an, weil er offenbar den fundierten Glauben hatte, daß seine Programmvorschläge Gehör finden könnten. Schließlich handelt es sich beim ZDF um einen Kanal, bei dem die staatstragenden Parteien als Schleusen-Oberaufseher entscheiden, wer da auf die wichtigsten Posten eingeschleust wird. Von den 77 Mitgliedern des ZDF-Fernsehrats ist gerade mal eine knappe Handvoll nicht in irgendeiner Parteifunktion, auch wenn es sich um Vertreter sogenannter "gesellschaftlicher Gruppen" handelt.

Diese partei-funktionablen Ratsdamen und -herren bilden das letztlich entscheidende Gremium (was lateinisch ist und auf deutsch "der Schoß" heißt). Dieser Schoß gebiert den Intendanten sowie den Mutterkuchen der Programmgestaltung. Das Gremium "berät" den Intendanten, so wird das im ZDF-Staatsvertrag umschrieben, und stellt Richtlinien für die Gestaltung von Sendungen auf.

Und wehe, da gestaltet wer eine Sendung nicht entsprechend linientreu. Ich weiß es aus eigener televisionärer Erfahrung. Vor vielen, vielen Jahren habe ich mal bei einer kabarettischen Live- Sendung von 3Sat das Vaterunser vorgebetet, allerdings nicht ganz in der Originalfassung.
Das war zu den Hoch-Zeiten der Anti-Atom-Bewegung und ich versuchte die verirrten anti- nuklearen Schäfchen wieder in den Pferch der allgemeinen Tscherno-Debilität zu treiben.
Dafür suchte ich göttlichen Beistand, allerdings beim Gott der Unterwelt. Der hieß bei den Römern Pluto und wurde später der Patenonkel vom Plutonium. Also betete ich:"Plutonium unser, das du bist im Brennstab, geheiliget seist du im Namen des Profits!" (Der ganze tiefgläubige Text war in abgewandelter Form im "Wochenschauer" vom 24.9.2010 nachzulesen.) Ich hatte dieses Gebet zum Abschluß meines live übertragenen Pontifikalamtes mit der Redaktion nicht abgesprochen, weil ich ahnte, daß man es mir gestrichen hätte aus Angst vor den höheren Mächten auf dem Olymp des Mainzer Lerchenberges (mein automatisches Word- Korrektur- programm wollte gerade aus dem Lerchenberg einen "Leichenberg" machen). Jedenfalls brach nach dieser Live-Sendung der fundamental-christliche Sturm los im Fernsehrat des ZDF.
Fortan durfte keine Satire-Sendung mehr live gesendet werden. Und ich durchlitt Indendantes Inferno, die ewige Verdammnis. Und ich war fürderhin vom Bildschirm verbannt. Dieser Bannfluch hält bis heute an.

Voller Reue gestehe ich heute: Mea culpa! Mea maxima culpa! Ungestraft versündigt man sich nicht am abendländischen Glaubensbekenntnis. Hätte ich doch bloß eine brutal-blasphemische Parodie auf den Koran verfaßt oder den Propheten als bombensicheren Knallkopp karikiert.
Man hätte mich gefeiert als einen unerschrockenen Helden im Kampf gegen die religiös- fundamentalistische Unterdrückung der Meinungsfreiheit. So aber wurde ich selber das Opfer des klerikalen Fundamentalismus, hinfortgespült aus allen Kanälen vom heiligen christlich-orthodoxen Geiste...
Eben weil mir das rechte Sendungsbewußtsein fehlt. Denn wie heißt es schon in der Bibel:
               Mainz ist die Rache, spricht der Herr!

Martin Buchholtz in Berlin Sonntags 16:30 Uhr bei den Wühlmäusen:”Kassandra übernehmen sie”
Vom 1. bis 3. November gastiert Martin Buchholz im "Theater am Küchengarten" in Hannover – jeweils um 20 Uhr. www.martin-buchholz.de/tourneeplan.php

Ich bin nicht krank. Ich bin großartig.
Doch obwohl ich eine Frau bin, listet mich die WHO „als Mann mit psychischer Störung" - weil ich transsexuell bin. Aktuell ist die WHO dabei, die Klassifizierung erneut zu prüfen. Genauso wie Homosexualität 1990 von der Liste der psychischen Störungen gestrichen wurde, ist jetzt der Moment gekommen, transsexuelle Menschen nicht länger als widernatürlich zu erachten.

Um den Status Quo zu ändern, habe ich eine Petition auf Change.org gestartet, in der ich die WHO auffordere, Transsexualität nicht länger als psychische Erkrankung zu listen.
Klicken Sie jetzt HIER und unterstützen Sie meine Petition. Sobald Sie unterschrieben haben, leiten Sie diese E-Mail an Ihre Freunde weiter!

Zahlreiche Länder haben die WHO bereits aufgefordert, den Begriff
 "Geschlechtsidentitätsstörung" von der Liste zu streichen. Sogar das Europäische Parlament hat im September 2011 eine Resolution verabschiedet, in der die WHO aufgefordert wird, Transsexualität nicht länger als psychische Krankheit zu betrachten. Trotzdem hat sich bis heute nichts geändert.

Ich wünsche mir, dass auch Menschen, die von der geschlechtlichen Norm abweichen, einen Anspruch auf medizinische Leistungen erhalten, ohne dabei als psychisch krank zu gelten. Bitte unterstützen Sie meine Petition und fordern Sie die Weltgesundheitsorganisation auf, trans- sexuelle Menschen wie mich nicht länger als psychisch krank zu bezeichnen.
Vielen Dank für Ihre Stimme.
Kim Schicklang

P.S.: Menschen auf der ganzen Welt rufen die WHO auf, Transsexualität nicht länger als Geisteskrankheit zu listen. Unterstützen Sie die Kampagne: www.change.org/who 

Ich habe so eben die Petition "WHO: Transsexualität ist keine psychische Krankheit # not sick" auf Change.org unterzeichnet, weil mir das Thema am Herzen liegt. Können Sie das auch tun?    
Vielen Dank!
Alfred


Capitalism: The Predatory Phase of Human Development
Kapitalismus: Die Räuberische Phase der menschlichen Entwicklung

STERBEN SO AUCH IMMER WIEDER MENSCHEN?
Erschreckte Beamte, die Menschen erschrecken, bis die weglaufen, in den Beamten erwacht sodann der Jagdinstinkt. Sehen sie ein Video aus England, da wird das jedenfalls ganz deutlich!
Happy Cops Scare And Overkill Small Calf: Erst erschrecken sie sich, dann ein Kälbchen und gehen darauf glücklich  zum Overkill über!
 

KLauen sie nicht auf den Bahamas:

 

SONDERANGEBOTE IM OKTOBER:
So z. B. bei: zweitausendeins.de

Edgar Allan Poe's Werke in einem Band.
1.100 Seiten. Bestellnummer 200396. Nur 9,99 € inkl. MWSt zzgl. Versandkosten

Zur Musik unter 1. & 2. ausführliche Beschreibung sowie Tracklisten sind unter den Links einsehbar!
(Oder als nur Text: HIER)

1. Gipsy Music
Querschnitt durch die internationale Gipsy-Szene auf 10 CDs. ADD. Tracklist 10 CDs, 157 Tracks, Gesamtlänge: 134:50 Bestellnr. 480370 nur 9,99 € inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten
Zur Zeit ausverkauft; kommt aber wieder rein!
http://www.zweitausendeins.de/verschiedene-interpreten-gipsy-music.html

2. Verschiedene Interpreten
30 CDs "Lumiéres-Musik des 18. Jahrhunderts"
Klassische Glanzlichter in einer üppigen Box  DDD. Harmonia Mundi.

Bestellnr. 613430 inkl. MWSt. 31,99 €, zzgl. Versandkosten
http://www.zweitausendeins.de/verschiedene-interpreten-lumieres-musik-des-18-jahrhunderts.html

DIE IG_BAU MELDET
Neues vom Rentenmonster
Jetzt gibt's was auf die Ohren ...

... und auch die Augen dürfen sich mitfreuen: Das Rentenmonster ist wieder aktiv. Dieses Mal sogar auf DVD. Die Malerfachgruppe Bremen hat ein sowohl unterhaltsames wie auch zum Nachdenken anregendes Musikvideo produziert – selbstverständlich in Ohrwurmqualität. Und selbstverständlich auch für die heimische DVD-Sammlung erhältlich. Zu bestellen sind die Silberlinge unter weser-ems@igbau.de , es wird eine Schutz- und Versandgebühr in Höhe von fünf Euro pro Stück erhoben.
 

FUTURE4U
BuWe-HeLaBa-Sparkassen-Kooperations-Projekt "Future4U" ist angelaufen!-
Auch eure Stadtsparkasse -aber auch jede andere Kreis- und Stadtsparkasse ist mit dabei, wenn es darum geht die Youngsters dafür zu begeistern  zusammen die Welt zu erobern.
Holt euch die Flyer und Folder, beteiligt euch am Wettbewerb des Verteidigungsministeriums, gerade die Studis  könnten sich hier von der besten Seite zeigen: es geht um das beste Kombi- Plakat für  die Kampagne "Future4U". Wer schafft es bis zur Giga-Gauck-Gala im Schloss Bellevue und der Preisverleihung auf dem Groß-Berliner "Platz des Himmlischen Friedens" ? weiterlesen:
http://www.barth-engelbart.de/?p=2350

"Zum Wohle des Volkes"
"Vor dem Gesetz sind alle gleich"
"Weil viele Beamte auch Politiker werden sind Beamte & Politiker etwas gleicher"

Fast alle nicht Beamte & Politiker zahlen eigene Beiträge in die Rentenversicherung!
Der Durchschnittsrentner auch als  Eckrentner bezeichnet, bei dem wird Angenommen, das er immer genau das, als Durchschnittseinkommen ausgewiesene Einkommen, aus seiner Tätigkeit erreicht.
Das vorläufige Durchschnittseinkommen für das Jahr 2012 liegt bei 32.446,- €.
Das entspricht einem Monatseinkommen von 2.704,04 €. Davon führen er und sein Arbeitgeber monatlich 527,29 € (19,5%) als Beitrag an die GRV ab, der Arbeitnehmer trägt davon 263,65 €. Da er diese Summe aus dem zu versteuernden Einkommen zahlt, hat er zusätzlich auch noch seinen Bonus dafür an den Fiskus abgeführt. Für diesen Beitrag erhält er einen Entgeltpunkt als Rechenwert für seine zukünftige Rente. Derzeit entspricht das einem Gegenwert (Rentenwert) von monatlich 27, 47 € wenn er im Westen wohnt und 24,37 €, wenn er im Osten wohnt.
Nach 45 Jahren:
Wenn er (der fiktive Rentner) dann 45 Jahre, jedes Jahr einen solchen Entgeltpunkt erreichen konnte und das Glück hatte, nie arbeitslos zu werden, dann bekommt er folglich nach dem derzeitigen Stand eine Rente von 1236,15 brutto als Bewohner im Westen bzw. 1096,65 € brutto als Bewohner der östlichen Länder.
Beamte & Politiker zahlen nie in die Renten bzw. Pensionskasse ein:
Dennoch überschreitet ein Bundespolitiker Beträge von 1236,15 brutto, bereits dann erheblich, wenn er 2 Legislaturperioden, also 8 Jahre, im Bundestag abgesessen hat.
Der Bundestagsabgeordnete erreicht den Höchstsatz von 67,5% bereits nach 27 Jahren. Wenn er als Berufspolitiker folglich 27 Jahre als Abgeordneter tätig gewesen ist, hat er Anspruch auf einen Altersruhebezug von derzeit 5.737,- € monatlich, ohne je einen Cent in eine Rentenkasse eingezahlt zu haben.

IM-TV-DIE STORY:
Pension schlägt Rente
Montag, 17. September, 22 Uhr im WDR # Ein Film von Sebastian Bellwinkel
Der Alltag einer Rentnerin und eines Pensionärs zeigt deutliche Unterschiede: Obwohl beide im Berufsleben gleich lang und gleich viel verdient haben, bekommt der Beamte im Ruhestand monatlich 550 Euro mehr als die Rentnerin. Der Pensionär hat's gut, er kann problemlos in Urlaub reisen oder ein neues Auto bezahlen. Sie Rentnerin muss schon bei Lebensmitteln sparen.

Grundsicherung erreicht viele verarmete Senioren nicht
Schon im Jahr 2003 wurde die "Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung" eingeführt und die Rentenversicherung verpflichtet, Kleinrentner auf ihren potenziellen Grundsicherungsanspruch aufmerksam zu machen. Die Einführung der Grundsicherung im Alter sollte die Zahl Älterer senken, die aus Unkenntnis oder Scham auf Sozialleistungen verzichteten. Doch "verdeckte Armut" ist unter Menschen mit niedriger Rente noch immer weit verbreitet, zeigt eine Untersuchung. Von einer Million Menschen über 65 Jahre bezogen 341.000 Sozialhilfe/Grundsicherung 734.000 bezogen keine Leistungen zur Grundsicherung!  Vor 5 Jahren ergaben Studien, es funktionierte nicht und bis auf den heutigen Tag ist Tatsache: Sie ernähren sich mit den "Leckereien" aus Mülltonnen  bzw. mit Katzen & Hundfutter.
Eine Grafik dazu: HIER  Mehr darüber lesen: HIER
Ausführliches zum Thema ist bei Gerd Flegelskamp zu finden:
“Alle so genannten Reformgesetze zur Rente der letzten Jahre sind nichts anderes als eine scheibchenweise durchgeführte Enteignung der Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung, kurz GRV genannt. Die Politiker werden auch nicht müde, die Gründe in einem so genannten Generationenvertrag zu suchen, einen Vertrag, den es nicht gibt und den es auch aus rein rechtlichen Erwägungen nicht geben kann, weil er die nachfolgende Generation in die Pflicht nimmt, ohne dass diese ihr Einverständnis gegeben hätten, ebenso wenig, wie die vorher aktiven Generationen, die früher Beiträge in die GRV eingezahlt haben und heute teilweise bereits Rente beziehen.”
http://www.flegel-g.de/2012-03-17-EU-Renteneingriff.html 

WEGE ZUM SPRIT SPAREN
Mit Informationssystemen – den Weg zur günstigsten Tankstelle finden
PC & Smartphone lassen sich  als ein Mittel einsetzen, mit dem Sie Kraftstoff am preiswertesten kaufen können. 1,80 Euro und mehr für einen Liter Super zwingt zu Sparmassnahmen. Ich empfehle über chip.de die apps down zu laden (Ist eine vertrauenswürdige Seite).

HERRVORAGENDSTE SPARMETHODEN
Spritsparend fahren, denn durch die Fahrweise kann man durchaus 20 Prozent und mehr Kraftstoff sparen. Jeder KFZ-Führer sollte wissen, bei jedem Bremsvorgang "fließt quasi der Sprit buchstäblich auf die Strasse", also vorausschauend fahren. Anfahrt Wettrennen bei Grün unterlassen. Abschätzen komme ich tatsächlich bei Beschleunigung noch über die Ampel, beim Zweifel es unterlassen....
Ebenso unnötige Fahrten unterlassen, kurze Wege  zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Auch Busse und Bahnen sind oft billiger als Autofahren. Versuchen Sie Einkaufsfahrten mit Bekannten und Nachbarn zu organisieren, statt 3 PKW ist dann nur einer unterwegs, durch weniger Verkehr erhöht sich der Spareffekt nochmals.

Die Benzinpreise genau vergleichen und an der billigsten Tankstelle tanken. Preisvergleiche gibt es im Internet oder über Apps für Smartphones. In Ballungszentren lassen sich so mühelos einige Euros sparen.

MIT DEM PC IM INTERNET:
http://www.chip.de/webapps/Mehr-Tanken_57299597.html   ##
msn: http://benzinpreisvergleich.auto.msn.de/index_relaunch.asp   ##
http://www.tankcheck.de/   ##
http://benzinpreis.t-online.de/liste.asp?ort=Berlin&typ=Normal   ##

MIT APPS:
Es existieren für sog. Smartphones & Tablets leider unterschiedliche Betriebssysteme iOS, Android,  Windows Phone, Symbian, & weitere hier 3 der z. Zt. häufigst installierten:
http://www.teltarif.de/handy/betriebssysteme/android.html   ##
http://www.teltarif.de/handy/betriebssysteme/ios.html   ##
http://www.microsoft.com/windowsphone/de-DE/ 

Smartphones mit iOS!
Finden Sie mit Ihrem iPhone & iPod Touch und der kostenlosen App "Mehr-Tanken" immer die billigste Tankstelle, egal wo Sie sich in Deutschland gerade befinden:
http://www.chip.de/downloads/Mehr-Tanken-iPhone-App_48879255.html 
Hinweis: Diese Applikation erfordert iOS 4.1 oder höher. Über den Download-Button werden Sie direkt zu iTunes weitergeleitet, das zur Installation Voraussetzung ist.

Smartphones mit Android
Finden Sie mit der kostenlosen Android App von Mehr-Tanken die günstigste Tankstelle in der Umgebung: http://www.chip.de/downloads/Mehr-Tanken-Android-App_54731450.html 
Diese Anwendung erfordert Android OS 1.6 oder höher. Über den Download-Button werden Sie zum Google Play Store weitergeleitet, über den Sie die App installieren können.

Smartphones mit Windows Phone
Wie sind die aktuellen Preise an den Tankstellen? Füllen Sie mit der Windows Phone App "Clever Tanken" Ihren Tank dort auf, wo es am günstigsten ist:
http://www.chip.de/downloads/Clever-Tanken-Windows-Phone-App_56355052.html 
Hinweis: Diese Anwendung erfordert Windows Phone 7.5 oder höher. Über den Download- Button werden Sie zum Windows Phone Store weitergeleitet, über den Sie die App installieren können.

LOBBYCONTROL
Brüssel: Finanzlobby, Klimapolitik und Lebensmittel
Wollen Sie wissen, was Facebook in Brüssel treibt? Oder was die Lebensmittellobby unternahm, damit die Lebensmittelampel am Ende doch nicht europaweit eingeführt wurde? Ab heute können Sie es nachlesen: der neue LobbyPlanet Brüssel führt sie in lockerer Form durch die verborgene
Welt des Lobbyismus in Brüssel. Er bietet eine leicht verständliche Einführung in den Brüsseler Lobbyismus und wie er uns alle betrifft. Allzu oft können sich die Lobby-Akteure mit dem größten Lobbybudget durchsetzen. Aber der LobbyPlanet zeigt auch die ersten Erfolge unseres Engagements, um den Lobbyisten Schranken zu setzen. In drei eigenen Thementouren durch „Europas Hauptstadt“ werden die Lobbyisten in den Bereichen Finanzwirtschaft, Klimapolitik und Lebensmittelindustrie unter die Lupe genommen. Dort erfahren Sie, wie die Finanzlobby sich gegen eine effektiven Regulierung der Finanzmärkte wehrt oder wie Vattenfall mit Hilfe irreführender PR an staatliche Subventionen kommen wollte. Auf zur Erkundungstour durch den Brüsseler Lobbydschungel...
Der LobbyPlanet hat 64 Seiten (A5) und kostet 5 Euro plus Versandkosten. Direkt bestellen:
http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/lobby-planet-bruessel/bestellen/ 

Trends auf der IFA 2012
Berlin Internationale Funkausstellung, vom 31. August bis 5. September 2012
Eine der führenden Messen für Consumer Electronics. Eine aktuelle Studie der GfK Konsumforschung ergab, dass der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik im Jahr 2012 um ca. 2,3 Prozent auf fast 13 Milliarden Euro wachsen wird. Erstmals werden über 10 Millionen Fernsehgeräte innerhalb eines Jahres verkauft werden. dabei stehen Flachbild-Fernseher für fast die Hälfte (49 %) der Umsätze. Der Durchschnittspreis für Fernseher bleibt infolge des Trends zu neuen Funktionen wie 3D oder Internetfähigkeit in etwa stabil, die Verbraucher lassen sich ein Fernsehgerät im Schnitt 611 Euro kosten.

Smart-TV-Geräte werden dieses Jahr voraussichtlich 4,85 Millionen verkauft. Im kommenden Jahr werden zum ersten Mal mehr Smart-TV-Geräte verkauft werden als Fernseher ohne Internet- Anschluss.

Bei Blu-ray-Playern, dem Nachfolger der DVD, wächst der Absatz um 41 Prozent auf rund 2 Millionen verkaufte Geräte. Der Erfolg der hochauflösenden Fernseher und das große Filmangebot auf Blu-ray-Disks, führten im Jahresvergleich zum sinken der Durchschnittspreise für Blurayplayer um fast ein Sechstel von 170 auf 130 Euro.

Da die Handy-Kameras immer leistungsfähiger werden, geht der Trend bei zusätzlicher Anschaffung einer Digitalkamera in Richtung hohe Qualität und gute Ausstattung. Da trifft der Konsument auf die Systemkameras, sie sind klein und handlich wie eine digitale Kompaktkamera, dank ihrer Wechselobjektive aber in den Fotoergebnissen vergleichbar mit den sehr viel teureren Spiegelreflexkameras.

UNSER KLEINES DORF
Von Josef Nussbaumer wird der Wachstumsglaube als Märchen entlarvt. Er stammt selbst aus einem Dorf. Er wurde 1951 in Neukirchen bei Altmünster geboren. Als Professor am Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte an der Universität Innsbruck befasst sich Nussbaumer vorrangig mit der Weltwirtschaft im 20. Jahrhundert.

Zwei Bewohner besitzen 50 % des Vermögens
Ein 100-Seelen-Dorf als Spiegel für die ganze Welt!

Ein Hochschulprofessor aus Altmünster hält der Menschheit in Form eines aufsehenerregenden Buches einen Spiegel vor, in dem unser Planet auf Dorfgröße schrumpft. Anhand des Alltags von 100 Einwohnern in sechs Weilern macht er die Probleme der Welt sichtbar und die zunehmenden Krisen und Verteilungskämpfe verständlich.

Der Professor:
„Ich habe monatelang nur Daten abgecheckt, damit da ja kein grober Schnitzer passiert.
Ein einziger Fehler würde das ganze Buch angreifbar machen, und die Mühe wäre umsonst gewesen,” berichtet der aus Altmünster stammende Univ.-Prof. Dr. Josef Nussbaumer. 
Das Buch „Unser kleines Dorf” findet ein grossartiges Echo. Alle darin zusammengetragenen Fakten und Relationen stimmen. Sie demaskieren auf drastische Weise die Brennpunkte auf diesem Erdball.

Um die Zusammenhänge verständlicher zu machen, beschreiben Nussbaumer und seine beiden Ko-Autoren die Welt als Dorf.

Die heute so dramatische Situation unserer Welt hier dargestellt in Kurzform:
Das Jahr 2000:
Das Weltdorf heißt Globo, besteht aus sechs Weilern (Asien, Afrika, Europa, Lateinamerika, Nordamerika, Ozeanien) und hat 100 Einwohner. Jedes Jahr stirbt ein Mensch und zwei werden geboren. Somit leben 2010 schon 110 Menschen in Globo. Sie und ihre Vorfahren haben einen fundamentalen Wandel miterlebt. Im Jahr 1825 war Globo gerade einmal von 18 Menschen bevölkert worden, davon wohnten 5 im Weiler Europa (im Jahr 2000 sind es 12). Die gesamte Dorfbevölkerung hat sich in knapp 200 Jahren versechsfacht. In den Weilern Afrika und Asien lebt noch immer der Großteil von der Landwirtschaft.

Schicksalsfrage im Dorf ist die Verteilung der Energie. Insgesamt werden jährlich 430 Barrel Öl verbraucht. 27 Menschen leben ganz ohne Strom, die Hälfte der Globo-Einwohner hat noch nie telefoniert. 39  Kochen und Heizen mit Biomasse. Warum?  Die fünf Amerikaner verbrauchen allein 121 der 430 zur Verfügung stehenden Ölfässer.

In Globo gibt es 11 Autos und 11 Handfeuerwaffen. Die Besitzer sind fast immer identisch. Unter den 11 Autobesitzern sind 3 von 5 Nordamerikaner, aber nur einer Afrikaner. Von den Globoanern leben 15 in Slums, 20 ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und 45 fehlt eine ausreichende sanitäre Versorgung. 17 der 100 Einwohner leiden Hunger, 11 sind fettleibig. Im Weiler Afrika stehen teilweise pro Bewohner und Tag nur 140 tierische Kalorien zur Verfügung, einem Nordamerikaner 1.040 Kalorien.

In Globo leben zehn Kleinkinder unter 5 Jahren und 20 Kinder im Alter zwischen 5 und 15 Jahren. Von diesem Nachwuchs müssen 4 arbeiten, um zu überleben.

61 % des gesamten Konsums in den sechs Weilern entfällt auf nur 12 Menschen in Nordamerika und Europa. Die restlichen 88 Personen müssen sich mit den verbleibenden 39 % begnügen. Generell leben 45 Menschen von weniger als 2 Dollar pro Tag. Während nur 2 Personen 50 % des gesamten Dorfvermögens besitzen, gehört 50 Menschen nur 1 % des Vermögens.

Die Spannungen haben sich 2007 zugespitzt, als ein Hauskäufer im Weiler Nordamerika seine ihm aufgedrängte Überschuldung nicht mehr bewältigen konnte. Da einige der zehn Menschen in Globo mit genug Ersparnissen zum Investieren auf die Rückzahlung des nun nicht bedienten Kredits spekuliert hatten, schlitterte im Herbst 2008 auch diese Gruppe in die Finanzkrise. Die hat sich zu einer allgemeine Wirtschaftskrise ausgewachsen, die jeden Dorfbewohner direkt oder indirekt  länger betreffen wird.

DAS BUCH von Josef Nussbaumer, Andreas Exenberger und Stefan Neuner mit dem Titel:
„Unser kleines Dorf” (190 Seiten, 27,90.- Euro) ist als Band 1 der Reihe
„Kufsteiner Wirtschaftsstudien” im kleinen IMT-Verlag Kufstein erschienen. Bisher wurden 2.500 Stück verkauft, es gibt bereits die 3. Auflage. Bestellungen und Infos unter 05372/ 71819-200, info@imt-kufstein.at, www.unserkleinesdorf.com 
http://www.hallo-zeitung.at/ausgaben/172/474_100_seelen_dorf_als_spiegel_fuer_die_ganze_welt/    
Etwaige Gewinne aus dem Verkauf des Buches gehen zur Gänze in Entwicklungshilfeprojekte!

Die GEMA verliert Augenmaß
Gegen die Tarifreform 2013 -

Mit einer bisher noch nie dagewesenen Vorgehensweise und Arroganz spielt die GEMA ihre übermächtige Stellung gegenüber den Musiknutzern in Deutschland aus: Ohne jegliche Bereitschaft, Kompromisse zu suchen oder zu verhandeln, hat sie der Bundesvereinigung der Musikveranstalter neue Tarife vorgelegt. Die GEMA will ab dem 1. Januar 2013 eine vollkommen neue Tarifstruktur im Veranstaltungsbereich zur Anwendung bringen. Petition Unterzeichnen:
http://openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass 

AKTIV WERDEN GEGEN "DAS GEMA-PROBLEM"
Tatsächlich bedroht die Erhöhung der Tarife um 800-2400% nicht allein die Wirtschaftlichkeit von Clubs und Veranstaltungen sondern eine ganze Kultursparte, die der elektronischen Musik und der Tanzkultur. Ca. 6000 Teilnehmern kamen zur Kundgebung anlässlich des GEMA-Mitgliederfestes die GEMA signalisierte vor Ort auch Gesprächsbereitschaft, bisher ist nichts, also absolut gar nichts passiert

DESHALB:
Die Initiative "FAIRPLAY - Gemeinsam gegen GEMAinheiten" sucht für ihre weitere Arbeit nun Unterstützung!

Was kann getan werden?
- Informiert auf Eurer Homepage über die GEMA und insbesondere über die online-Petition:
http://openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass 
- Setzt einen Link zu Fairplay
http://www.gemeinsam-gegen-gemainheiten.de/ 
- Kommt mit eurem Logo auf unsere Partner-Seite:
http://www.gemeinsam-gegen-gemainheiten.de/partner/ 
- achtet bitte auf unsere Termine und kommuniziert diese über Eure Kontakte!

Was werden wir tun?
- wir Treffen uns jeden Dienstag / 19:00 Uhr im KitKatKlub - Brückenstr.1, Berlin Mitte
U Bahnhof Heinrich Heine Str.
- Wir planen eine weitere Kundgebung zu Ende August, wo Ihr gerne z.B. auch einen LauKW bereitstellen könnt.
- Wir bemühen uns um die bundesweite Vernetzung z.B. mit Hamburg, München, FF/M.
- Wir bereiten gerade Infomaterialien für die allgemeine Öffentlichkeit vor.
- Wir haben ein social-Media-Konzept erarbeitet und informieren z.B. über die Seite:
http://www.facebook.com/GemeinsamgegenGEMAinheiten 

Ich würde mich sehr freuen wenn Ihr euch in dieser Sache in den allernächsten Tagen mit euren Orgas besprecht, dem Webmaster den Aktualisierungsauftrag für die HP erteilt und uns Euer Logo zusendet. Auch wäre eine persönliche Begegnung z.B. im Kitty sinnvoll.
mit internetten Grüßen
Lotar Küpper
(Anmelder der GEMA-Kundgebung "Stoppt die Tarifreform 2013")

David Rovics Videoclips:
LETZTE LINCOLN VETERANEN
http://www.youtube.com/watch?v=XBdYlvSQ2mA&feature=youtu.be
TUNESIEN 2011
http://www.youtube.com/watch?v=6CrV8IUBX54&feature=youtu.be
I'M A BETTER ANARCHIST THAN YOU
http://www.youtube.com/watch?v=zvlWSnLxrrc&feature=youtu.be
OKKUPY WALLSTREET
http://www.youtube.com/watch?v=9LESL6naY-s&feature=youtu.be
HP
http://davidrovics.com/

a_hype GROOFTYFREE MP3 VON GROOVTY
Alternative Songs, zum Teil von Attac für diverse Zwecke eingesetzt, sind zu finden und anzuhören:

Sinnlichkeit und Sucht Tango Argentino – Wie ein Tanz die Sehnsucht weckt und eine verlorene Erotik zurückbringt ein Text von Annett Welsch: HIER
Dazu für die Ohren der Tango Jasmin ohne Text: HIER
Noch eine Hörprobe: BADBANK &  noch ein Text 7 FREIHEITEN: HIER
Zu GROOVTY’S HOMEPAGE & DEN MP3’S LINKS AUF’S BILD KLICKEN

EXTRACTION! Comix Reportage
Reportage über die Errichtung einer kanadischen Goldmine in Guatemala: Frédéric Dubois, Marc Tessier, David Widgington (Hr sg.).
http://www.lateinamerikanachrichten.de/static/download/LN413_Comix.pdf


Konferenz der PPP-Lobby 
Diese hieß „6. Bundeskongress ÖPP“ und wurde in Kooperation von der Partnerschaften Deutschland AG, dem Bundesfinanz- , dem Bundesverkehrsministerium 1 und anderen Akteuren organisiert. Schon in der Einladung wurde die dramatische Verschuldung der Kommunen als Anlass genommen, Privatisierungen das Wort zu reden. PPP-Projekte werden als „ein zielführender Weg, um die beiden Notwendigkeiten Sparen und Investieren miteinander zu verbinden.“ begründet. Dass die Betroffenen diesen „zielführenden Weg“ nicht einschlagen wollen, wird auch dort bereits gesehen.

Die Key-Note-Rede im Kongress hielt Prof. Dr. Hannes Rehm, der stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Partnerschaften Deutschland AG und bis Juli 2011 der Sprecher des Leitungsausschusses der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin). „ÖPP hat sich als Beschaffungsvariante in Deutschland bewährt.“ – fing Rehm optimistisch seine Rede2 an und zählte auf, dass der PPP-Markt in Deutschland seit 2002 171 PPP-Projekte umfasst, die zusammen knapp 7 Mrd. € ausmachen. Rehm beklagte dann aber, dass die PPP-Konsortien immer noch kleine Brötchen backen müssten: „Der Schwerpunkt der bisherigen Hochbauprojekte liegt allerdings eindeutig im kommunalen Bereich.“ Im Klartext heißt das, dass die Privaten es vor allem auf die Großprojekte auf Bund- und Landesebene abgesehen haben, denn die Verträge für den Schul-, Schwimmbad- oder Rathausbau sind mit einem Vertrag vom Kaliber eines Autobahnbaus nicht zu vergleichen. Aber wenn sie schon die Taube auf dem Dach nicht kriegen, dann bemühen sie sich wenigstens um den Spatzen in der Hand.

Der Spatz, sprich die Kommunal-PPP, ist, wie aus der Rede weiter klar wird, auch nicht so einfach zu halten. Denn Kritik hagelt von allen Seiten. Rehm spricht von einer „[...] Eintrübung des generellen Meinungsumfeldes für ÖPP.“ Und weiter: „Ich möchte behaupten, das liegt vor allem an der sich verstärkenden kritischen Haltung der Politik und mancher gesellschaftlicher Gruppen gegenüber dem zweiten „P“. Die Kritik an ÖPP kommt in Deutschland vor allem aus Nichtregierungsorganisationen, von Gewerkschaften und häufig auch von der Politik selbst.“

Rehm stellt im Anschluss richtig fest: „Die eigentlichen Kunden des ÖPP-Marktes, die öffentliche Hand, wollen das „Produkt“ ÖPP (noch) nicht.“ Nur seine Begründung kann man ihm nicht ohne weiteres abnehmen. Er begründet das mit der Bequemlichkeit, keine PPP-Projekte zu machen: „Es scheint aus irgendeinem Grund vorteilhafter zu sein, keine Meinung Pro ÖPP zu haben. Keine Entscheidung = kein Risiko = keine politische Auseinandersetzung mit den üblichen ÖPP-Gegnern.“

Dazu kann man nur sagen, dass Herr Rehm dabei etwas verwechselt. Es gibt leider immer noch eine Menge politischer Amtsträger, die PPP-Projekte mit leichter Hand durchwinken. PPP ist schon längst als ein „Rundum Sorglos-Paket“ bekannt, wie das schön ironisch der Publizist und PPP-Kritiker Werner Rügemer sagt. Die BürgermeinsterInnen, die einen PPP-Vertrag unterschreiben, müssen sich erstmal keine Sorgen machen, wie die Kommune ans Geld kommt bzw. trotz der Schuldenbremse einen Kredit aufnehmen kann. Mit PPP ist die Umgehung einfach, denn PPP wird im Kommunalhaushalt immer noch als Miete verzeichnet. Auch über die viel zu hohen Kosten für ein PPP-Projekt müssen sie sich erstmal keinen Kopf machen, denn die kommen später, wenn die Oberbürgermeisterin oder der Stadtkämmerer schon nicht mehr im Amt sind. Die politischen EntscheidungsträgerInnen müssen sich mit den unterschiedlichen Angeboten nicht beschäftigen, dafür gibt es die Berater, die denen gleich ein PPP-Projekt unterschieben. Sie brauchen auch nicht einmal einen Vertrag auszuarbeiten, denn das wird von den angeheuerten Kanzleien erledigt. Und, nicht zuletzt, sie müssen, weil es kaum möglich ist, in den eigenen Gremien Fragen zum PPP-Projekt behandeln – das können sie aufgrund der von den Privaten aufgezwungenen Geheimhaltung nicht.

Deshalb: mangelnde Auseinandersetzung kann man ernsthaft nur den PPP wohlgesonnenen PolitikerInnen vorwerfen, aber nicht denjenigen, die PPP-Projekte überprüfen und sie darauf hin ablehnen.

Als einen letzten Strohhalm zur Begründung, dass die PPP-Projekte doch vorteilhaft sind, greift Herr Rehm zu einer Allensbach Studie. Diese Studie ist unter der PPP-Lobby sehr beliebt und dies könnte vor allem darin begründet sein, dass sie bundesweit die Einzige ist, die ein solch positives Ergebnis für die PPP-Projekte aufweist. Sie besagt, dass „97 % der kommunalen Auftraggeber mit den ÖPP-Projekten und der Zusammenarbeit mit den Privaten zufrieden bis sehr zufrieden sind“, erläutert Rehm. Das Geheimnis dieses Ergebnisses liegt in der Art und Weise, wie die Studie durchgeführt wurde. Hierbei sind die Fragen nach der Forschungsmethode und der Fragestellung entscheidend.

Zum einen wendet Allensbach als einziges Meinungsforschungsinstitut in Deutschland für seine Studien ein sogenanntes Quotenverfahren an, was in Fachkreisen durchaus kritisiert wird3. Denn beim Quotenverfahren wird, „für eine Marktforschungsstudie zunächst eine Stichprobe gebildet, die aufgrund demografischer Merkmale und anderer Auswahlkriterien von den jeweiligen Interviewern selbst bestimmt werden. Die Repräsentativität kann in der Regel nicht durch eine statistische Fehlerberechnung gesichert werden. Durch eingrenzende Startfragen wird zunächst ermittelt, ob der potenzielle Teilnehmer zur gewünschten Stichprobe gezählt werden kann.“4

Zum anderen, und das scheint noch weit bedeutender, ist die Frage nach der Richtigkeit der ausgewählten Untersuchungsmethode. Bis heute gibt es keine belastbaren bundesweiten Studien, die eine Bilanz der PPP Projekte ziehen würden. Und das ist eindeutig politisch gewollt, denn Anfragen dazu gibt es schon seit Jahren5. Anstatt die Bilanzen zu untersuchen, die Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu überprüfen und zu vergleichen, die Evaluation der abgegebenen Leistungen zu machen und PPP-Projekte auf diese Weise ernsthaft mit den konventionell durchgeführten Projekten zu vergleichen, macht die PPP-Lobby eine Meinungsumfrage. Wenn es, wie Herr Rehm sagt, bis dato 171 PPP-Projekte gibt, die mit 6,9 Mrd. € die Haushalte belasten, dann ist eine Auswertung der „harten Fakten“ nicht nur möglich und erforderlich, sondern auch verantwortungsvoller als eine Meinungsumfrage. Aber es ist natürlich nicht die Aufgabe der PPP-Befürworter, die längst überfällige bundesweite empirische Evaluation der PPP-Projekte zu machen. Warum sollten sie sich selbst in die Suppe spucken?

Warum verschweigt Herr Rehm in seiner Bilanz eigentlich die Ergebnisse der Rechnungshöfe? Diese kritisieren die PPP-Projekte wegen falscher Berechnungsgrundlagen, die überhöhte Effizienzgewinne versprechen würden, oder als „graue Verschuldung“, weil die Kreditaufnahme verschleiert werde6. Das wäre doch glaubwürdiger, da belegbarer als eine Meinungsumfrage. Der PPP-Lobby geht es offenbar nur darum, ein Wettrennen um die politische Meinung zu gewinnen. Es geht ihnen nicht um die Tatsache, ob die gebauten Schulen ausreichende Bauqualität aufweisen und die Kommune mit einem PPP-Projekt Geld gespart hat. Es geht in der ganzen Rede von Herrn Rehm und auch der Allensbach-Studie um die öffentliche Meinung. Sie muss beeinflusst werden, sodass die Menschen nicht den Tatsachen, sondern der PPP-Lobby glauben.

Und wenn Herr Rehm dann zum Schluss sagt, „Ich persönlich kenne im Übrigen keine einzige Umfrage, die einen solch hohen Wert der Zufriedenheit mit der Leistungserstellung im konventionellen Vergabeverfahren durch unsere öffentlichen Verwaltungen aufweist.“, können wir ihm auch nur zustimmen.

Und das ist ein offensichtliches Signal für die Politik, die PPP-Projekte unter die Lupe zu nehmen und endlich eine kritische Bilanz zu ziehen. Zumal eine aktuelle Forsa-Umfrage zu Privatisierung besagt, dass mittlerweile 79% aller BürgerInnen Deutschlands gegen weitere Privatisierungen oder sogar für die Rückabwicklung der bisherigen Privatisierungen sind7.

1 Mehr dazu auf:
http://www.dppp.de/icc/dppp/nav/029/029072f2-317d-4315-8179-1a77b988f2ee.htm

2 Die Rede von Herr Prof. Dr. Rehm: HIER

3 s. Hüttner, Manfred, Schwarting, Ulf: Grundzüge der Marktforschung. 7., überarbeitete Aufl.,
München 2002. ISBN 3-486-25917-2, S. 132-133.

4 http://www.werbe-lexikon.info/fachbegriffeaz/quotenverfahren.html

5 z.B. der Antrag der Fraktion Die Linke „Privatisierungsfolgen seriös bilanzieren –
Privatisierungen aussetzen“, Drucksache 16/3914, 14.12.2006

6 http://attacberlin.de/ppp-irrweg/doku.php/start/rechnungshoefe

7 Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes:
http://www.dbb.de/fileadmin/pdfs/themen/forsa_2011.pdf

Hallo zusammen,
nach Cross-Border-Leasing und Public Private Partnership nun bei den Kommunen auch dies: Finanzwetten mit Zinsderivaten. Und wieder wussten alle gar nicht was das ist. Wenn die Banken den Kämmerern etwas anbieten, was PPM (Pecunia perpetuum mobile) heisst, unterschreiben sie es auch. Was könnte eine adäquate und langfristig wirkende Forderung von uns sein?
fragt: Carl


NEUREGELUNGEN
Freiheit und Schutzgarantie für friedliche Demonstranten, wenn die Auftraggebenden-Staaten der friedlichen Demonstranten, die freiheitliche demokratische Grundordnung im Rahmen des freiheitlichen, westlichen Werte - Kanons unterstützen.
Nähere Regelungen zu erfragen: GGdBRD


FREIMUS
BILLIG IS PFLICHT TEUER GIBT’S BEI UNS NICHT!

Frei, Freiheit, Gedankenfrei, Freifahrt, Freifrau, Freigang,  Freizeit- Jacken-Hosen-Hemden- usw, frei von, freiheitlich, freisein, freifühlen,- dat isset un et is imma relativ- aba uff jedn Fall billig!
WOLL!!! - DAT IS EBEN OOCH FREIMUS!!! BILLIG IS PFLICHT!!! TEUER GIBTS BEI UNS NICH!!! FORDERT NIE NICHT- SOZIALMUS DAT IS TEUER,- DAT JIBT’S BEI UNS NICH!!

ALT UND ARM IN DEUTSCHLAND
Tipp in dem vom Teufel inspirierten taz-Artikel VON GABRIELE GOETTLE (url-weiter unten) wird auch auf den wohl in Europa einmaligen Umstand hingewiesen, das es der besserverdienenden "Elite" in Deutschland gelang ein tatsächliches Zwei-Klassen-Rentensystem bis heute zu etablieren - dort ist zu erfahren "das BVerfG in seinem Urteil sinngemäß gesagt hat: dass für Arbeitnehmer und Rentner, wenn es um die Altersversorgung geht, nicht die gleichen Rechte gelten wie für andere Bürger, sprich Mitglieder der berufsständischen Versorgung oder für Beamten.".... weiter ist dort zu lesen, das die Adenauer Clique es 1948 geschafft hat: "dass sie ins Grundgesetz in Artikel 33 Abs. 5 reingeschrieben haben: "Das Recht des öffentlichen Dienstes ist unter Berücksichtigung der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums zu regeln.' Man geht, auch nach 1945, auf den Feudalstaat des 19. Jahrhunderts zurück. Oder was heißt ,hergebracht'?
Hitlers ,Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums' von 33 kann ja wohl nicht gemeint sein?" (allerdings waren CDU-Mitglieder quasi automatisch Entnazifiziert, also ev. doch? -ali)

Die Rentenkassen in Deutschland
Unter Altkanzler Adenauer wurde unser Rentensystem in Deutschland umgestellt.
1957 fand der Übergang von einem zum Teil kapitalgedeckten zum rein umlagefinanzierten Rentensystem statt. Die Rentenkassen sind quasi immer leer, das ist systemimmanent, die Einzahlungen der Versicherungspflichtigen werden sofort an die in Rente befindlichen weitergeleitet. Die Rentenversicherung hat nur kleine Rücklagen, die weniger als eine Monatsausgabe abdecken und dazu dienen, Einnahmeschwankungen im Jahresverlauf auszugleichen.
Gleichzeitig wurde 1957 die bruttobezogene Rente eingeführt
(der so genannte Generationen-Vertrag)

WAHLKÄMPFE AUF KOSTEN DER RENTENKASSE
1960 Aussiedler und Vertriebene aus Osteuropa bekommen auch ohne eigene Beitragszahlung denselben Anspruch auf eine Rente wie die in vergleichbaren Berufen in der Bundesrepublik.
Der erste Sündenfall in Sachen versicherungsfremde Leistungen.
1990 SPD und CDU überbieten sich im Wahlkampf mit der Aussicht auf großzügige Rentenanpassungen für die neuen Bundesländer. Die beschlossenen Regelungen kosten der Rentenkasse WEST jährlich Milliarden, für die Rentner OST, weil diese Übernahme nicht aus Steuermitteln und damit durch alle Steuerzahler finanziert wurde, sondern ausschließlich durch Beitragszahler der GRV. Renten- anpassungen -reformen in 20 Jahren bis 1999 Z. B. der SPD Riester lässt die Rentenerhöhungsautomatik um 2 Jahre aussetzen und nur noch einen Inflationsausgleich zahlen, allein dadurch als Folge: minus 600 DM Rente jährlich. Insgesamt wurden die Renten bis 1999 um rund 3900 DM (gemessen am Durchschnittsrentner) jährlich gesenkt.
Für die - in der Realität nicht vorhandenen - Muster- oder Eckrentner bedeutet das ein Loch von ca. 330 DM monatlich (fast ein Drittel der z. Zt. durchschnittlich gezahlten Rente)!

Die Staatlichen-Rentenkassen-Plünderer - 1957 bis 2002 - rd.700 Milliarden Euro incl. 300 Mrd. Euro Zinsen. - HIER DIE SOGENANNTE TEUFELSTABELLE:
http://archiv.randzone-online.de/art/art050318a.htm

Setzt man normale Mathematik ein, wundert man sich ein wenig, denn es gibt eine unumstößliche Gewissheit, dass sich jeder Zustand im Verhältnis von Alt und Jung automatisch nach einer gewissen Zeit nivelliert. Mit der Einführung der Pille zu Beginn der 70er Jahre begann der Rückgang der Geburten unter die Marke von 2%. Das bedeutet, dass ab dem Jahr 2035 (mathematisch gesehen) die ersten geburtenschwachen Jahrgänge ins Rentenalter kommen. Bis 2050 müsste, von der durchschnittlichen Lebenserwartung ausgehend, die Zahl der Alten aus den geburtenstarken Jahrgängen bis auf eine vernachlässigbare Zahl (die einfach nicht begreifen wollen, wann man politisch korrekt stirbt) weggestorben sein.
Wenn das dann die Statistik immer noch anders ausweist, hat das nichts mit dem Rentensystem zu tun. Wer länger lebt, ist Politiker, Vermögender, Wirtschaftsweiser, Professor, höherer Beamter, Anwalt, Arzt, Apotheker und Rentenexperte, also die Leute, die sich so viele Gedanken über die Rente machen, obwohl sie gar keine bekommen werden. Ihre Quellen für die Altersversorgung sind andere, die aber in ihre Überlegungen zur Altersversorgung seltsamerweise nicht einfließen.

Bishererige Zahlungspflichtige
Rentenbeiträge in die GRV zahlt nur, wer sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Jeder, der dort einzahlt, zahlt ausschließlich dafür ein, dass er später einen Rentenanspruch hat und mit seiner Einzahlung bestimmt er gleichzeitig die Höhe seines Anspruchs.

Zum Mitmeißeln: Er zahlt für seine Rente und nicht für die eines anderen.

UND DOCH DIE ZWANGSVERSICHERTEN ZAHLEN AUCH FÜR ANDERE DIE "RENTE" MIT
Alle Deutschen zahlen nachweisbar, die Renten derer, die uns die üble Suppe permanent einbrocken, ohne dass sie jemals Rentenbeiträge eingezahlt hätten (Von wenigen Ausnahmen abgesehen). Wir alle zahlen die Rente eines Gerhard Schröder, einer Ursula von der Leyen, einer Ulla Schmidt, eines Olaf Scholz, eines Franz Müntefering, eines Wolfgang Clement, einer Angela Merkel, einer Claudia Roth und ich müsste fast endlos weitere Namen nennen und könnte doch nicht alle anführen. Wer hat schon die Namen der Beamten vorrätig? Wir alle zahlen die Renten der Beamten, die allerdings vornehm Pensionen genannt werden und in den besseren Einkommensgruppen (ab gehobenen Dienst) weit über die erwerbbaren Rentenansprüche der Rentenversicherten der GRV hinausgehen. Auch diese Gruppe hat nie Beiträge in eine Rentenkasse getätigt.

Staatszuschüsse zur Rentenkasse?
Der immer wieder ins Gespräch gebrachte Zuschuss des Staates zur gesetzlichen Rente, ist nur eine Verschleierung der Wirklichkeit, denn dieser Zuschuss ist nicht einmal ausreichender Ersatz für die dem gesetzlichen Rentensystem aufgebürdeten Fremdlasten. Suchen Sie mal im Netz nach der Teufelstabelle, dort ist zu lesen, wie viele Milliarden der Staat den Rentnern bereits abgeknöpft hat

Einer schuftet im Augiasstall
Otto Teufels langwieriger Kampf gegen die Finten und Rechentricks der bundesdeutschen Rentengesetzgebung (Artikel in der taz)
VON GABRIELE GOETTLE......der Artikel endet mit folgendem:
Von den Medien ist auch keine Aufklärung zu erwarten. Im Gegenteil, Spaltungskampagnen, Junge gegen Alte' laufen jeden Tag. Man erzählt ihnen, Solidarität sei nicht mehr finanzierbar. Die Jungen sollen davon abgelenkt werden, dass jede Rentenreform vor allem sie betrifft. Jede Entwertung der Renten entwertet auch ihre Entgeldpunkte! Wichtig ist, dass die Jungen sehen, dass das, was man ihnen heute zusagt, das Papier nicht wert ist, auf dem es steht."
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2011%2F01%2F31%2Fa0107&cHash=2cdfe9dc04

Das Orginal:
Verfasser; Herausgeber und Druck: Otto W. Teufel Aktion Demokratische Gemeinschaft e.V
Januar 2010 http://www.rentenreform-alternative.de/versifrL10januar.pdf 

Statistiken und viele lesenswerte Artikel zum Thema Rente auf der Seite von
Gert Flegelskamp:

http://www.flegel-g.de/index-statistik-rente.html

Kostenlose Monopolyspielerweiterung
Das Finanzierungsproblem der Renten und seine Lösung einmal anschaulich erklärt -
mit Hilfe von Monopoly und zusätzlichen Spielregeln für 4 Spieler von Dr. Wo pdf Anleitung:
HIER

ABZOCKER SIE NENNEN SICH AUCH RECHTSANWÄLTE!
4,3  Millionen Bundesbürger wurden bereits abgemahnt

Verbraucherzentrale mit neuen Zahlen über die Abmahn-Abzocke
Bislang wurden ca. 4,3 Millionen Bundesbürger mindestens einmal abgemahnt, das macht sechs Prozent aller Einwohner aus, die über 14 Jahre alt sind.

Jede Abmahnung ist ein Versuch von Anwälten zwischen 500 bis 1.000 Euro einzutreiben. Da hat sich  ein lukratives Geschäftsmodell etabliert, dabei ist längst nicht jede Abmahnung berechtigt.  Verbraucherschützer kritisieren häufig, dass die geforderten Summen deutlich zu hoch sind.
Gefordert wird jetzt eine Deckelung auf maximal 100 Euro.

Eine Deckelung existiert seit 2008 bereits - leider nur in der Theorie: Damit die Bedingungen für die Deckelung erfüllt sind, müssen so viele Umstände eintreten und Beweise für die eigene Unschuld erbracht werden, was in der Praxis fast unmöglich ist.

Gerd Billen, von der Verbraucherzentrale, fordert, dass die Musik- und Filmindustrie sich um kundenfreundlichere und sichere Dienstleistungen kümmert, anstatt mit dem Abmahnmodell weiter Angst zu verbreiten.

Die Rufe nach einem Anti-Abzock-Gesetz werden immer lauter

In einem Gesetzentwurf ist vorgesehen, dass Anwälte deutlich geringere Gebühren als bisher bei Abmahnungen fordern können. CDU/CSU liegen mit sich selbst und dem Rest der Regierung im Streit, sodass noch unklar ist, in welcher Form dieses Gesetz verabschiedet wird.

Ratschlag: Zahlen Sie auf keinen Fall voreilig, wenn Sie eine Abmahnung erhalten. Lassen Sie sich nicht einschüchtern, sondern legen Sie Widerspruch ein - und zwar so, das sie dabei die
 

Kira Funke
Paulo Freire

Paulo Freire ist ein Klassiker der Pädagogik, der bis heute in Nord wie Süd großes Interesse auf sich zieht. Freires Biografie, ein Abriss brasilianischer Geschichte sowie ideen- geschichtliche Bezugspunkte
Freires, die es erlauben, Freires Denken zu kontextualisieren und tiefer zu verstehen, leiten diese Arbeit ein. Paulo Freires Menschen- und Gesellschaftsbild sowie seine Pädagogik in Theorie und Praxis stellt die Autorin in der Folge umfassend und klar strukturiert dar.
Sie geht hierbei auf Freires Gesamtwerk ein und legt damit eine Einführung in das Denken Freires vor, die in dieser Vollständigkeit bisher nicht vorhanden ist. In einem weiteren Schritt wird die Wirkung des Denkens Freires im deutschsprachigen Raum, in Brasilien und im Diskurs der Critical Pedagogy in den USA dargestellt. Es zeigt sich, wie vielschichtig die Resonanz auf Freire war und ist. In einem Ausblick benennt die Autorin aktuelle Themen und Praxisfelder, für die Freire bis heute Relevanz hat oder haben sollte.
Vielschichtige Bezugnahmen auf Ansätze des konstruktivistischen Denkens, der Kulturtheorien und der Debatte um gesellschaftliche Anforderungen in der (Post-) Moderne sowie kritische Einschätzungen des Denkens Freires verorten dieses neu und fundiert in der aktuellen wissenschaftlichen Debatte.
Werk, Wirkung und Aktualität Interaktionistischer Konstruktivismus, Band 9
2010, br., 29,90 €, ISBN 978-3-8309-2355-8 Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich:
26,90 €, ISBN 978-3-8309-7355-3, www.e-cademic.de

Raul Zelik/Elmar Altvater
Das Buch Vermessung der Utopie
Ein Gespräch über Mythen des Kapitalismus und die kommende Gesellschaft
Ob Klimawandel, industrielle Überkapazitäten, Arbeitslosigkeit oder Verteilung des Reichtums – der »freie Markt« scheint grundlegende soziale und wirtschaftliche Probleme nicht lösen zu können. Doch ist eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus überhaupt noch vorstellbar? Raul Zelik und Elmar Altvater liefern in ihrem Gespräch eine radikal-kritische Analyse der Gegenwart. Ihr gemeinsamer Versuch, ein utopisches Gesellschaftsmodell zu entwickeln, geht von einem Ökonomiebegriff aus, der das ökologische und soziale Gemeinwohl einbezieht und auf Vernunft gegründet ist. Der Autor Raul Zelik, geboren 1968, arbeitet im Grenzbereich von Literatur, Sozialwissenschaften und politischem Aktivismus. Seine beiden zuletzt bei Blumenbar erschienen Romane »Der bewaffnete Freund« und »Berliner Verhältnisse« wurden viel beachtet und von der Kritik hoch gelobt. Zelik war zuletzt Gastprofessor für Politik an der Nationaluniversität in Bogotá. Der Gesprächspartner Elmar Altvater, geboren 1938, emeritierter Professor für  politische Ökonomie an der FU Berlin. Seine Bücher über Globa lisierung wurden Bestseller. Altvater ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von attac.
Der Interviewband ("Die Vermessung der Utopie"), ist unter einer Creative-Commons-Lizenz veroeffentlicht worden und kann somit kostenfrei hier als PDF heruntergeladen werden:
http://www.raulzelik.net/images/rzdownload/utopie.pdf
INTERVIEW MIT ELMAR ALTVATER
"Man kann sich Kapitalismus abgewöhnen"
Unser Wirtschaftssystem steckt in der Krise, der Planet stirbt. Höchste Zeit, sich etwas Neues auszudenken, sagt der Kapitalismuskritiker Elmar Altvater im Interview mit der Zeit:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-11/interview-altvater-kapitalismus
http://www.attac-dg.be/altvater.html

ARBEITERKONTROLLE
http://www.workerscontrol.net  ist nun seit fast fünf Monaten online. Wir sind auf sehr viel Zuspruch und Interesse gestossen. Es ist das einzige internationale Webportal zu Arbeiterkontrolle in all ihren Formen. Höchst angebracht in Zeiten wie diesen. In den letzten Wochen gab es Übernahmen von Unternehmen durch ihre Beschäftigten in Griechenland (mindestens ein Krankenhaus und ein Hotel) und in Chicago! Neben selbsverständlich weiteren Besetzungen in Lateinamerika...

Zinsknechtschaft, oder warum Zins und Zinseszins in einer
endlichen Welt unendliches Wachstum erfordern! Als Beispiel:
Der Josefspfennig

Wenn Josef von Nazareth für seinen Sohn Jesus zu Beginn unserer Zeitrechnung einen Cent mit fünfprozentiger Verzinsung bei einer Bank angelegt hätte, dann hätte Jesus bei einer Wiederkehr im Jahr 1750 Anspruch ...
... auf einen Goldklumpen in der Grösse unseres Erdballs gehabt.
Im Jahr 2000 wären es schon etwa 150 Milliarden solcher Goldkugeln gewesen.
Wenn die 5 Prozent Zinsen in der Zeit nicht mit verzinst, sondern auf einem zinsfrei geführten Konto gesammelt worden wären, so wäre aus dem Cent bis heute ein Euro geworden.


Moderner Feudalismus (Meudalismus) in Deutschland
Die wirtschaftlichen Verhältnisse in einem feudalistischen Gemeinwesen waren und sind immer so, dass die “Masse” für ihre Arbeit gerade mal so viel Lohn erhält, wie sie für das Nötigste braucht. Insbesondere Mieten (die ja die Besitzenden kassieren) schneiden immer größere Löcher in die mickrigen Haushaltskassen vieler. Gelegentliche Ersparnisse dort von wenigen Hundert oder Tausend Euro im Jahr sind einfach lächerlich gegenüber dem, was die Superreichen jährlich an Kapitaleinkünften haben.

Frei nach der attac- Aktion Karten auf den Tisch: 1,2,3,4,- Nur Hartz für uns? pdf. HIER

Noch in DM !
Das folgende Diagramm zeigt vereinfacht den Vermögenszuwachs über 15 Jahre in vier Fällen.
In den ersten beiden Fällen beträgt das Anfangsvermögen Null, in Fall 3 beträgt es 10 Millionen DM, in Fall 4 beträgt es 50 Millionen DM. Das Kapital erzielt 4% Rendite jährlich. Die Einkünfte aus Arbeit betragen 48.000 DM im ersten Fall und jeweils 120.000 DM in den anderen Fällen. Die Einkommensteuer beträgt 15% (Fall 1), 30% (Fall 2) und 45% (Fälle 3 und 4). In den Fällen 1 und 2 sieht man von einem Vermögenszuwachs nichts. Dagegen macht Fall 4 erschreckend deutlich, wie schnell die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht.
Modern_Feudal_Exel

Excel-Tabelle und Diagramm

Der Bruttostundenlohn aller Arbeiter von 1948 entspricht heute: 119,05 €
http://www.kiwifo.de/html/60_jahre.htm#4

Vermögen & “Stundenlohn” des reichsten Deutschen: 17,55 Mrd. € / 491.652,- €
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/stundenloehne2008.htm


Gehören Sie noch zur Mittelschicht? Die 25.000-Euro-Frage!
Wenn Sie also zur Mittelschicht gehören, dann verfügt Ihr Haushalt in dieser Sekunde ungefähr über 24.086 € in Form von Bargeld, Girokontoguthaben und/oder Tagesgeld.
Wenn Sie (wie etwa 95 % der Bevölkerung in Deutschland) weniger als diesen Betrag haben, dann gehören Sie zu den Verlierern in dieser Gesellschaft. Wenn Sie mehr haben, dann gehören Sie zu den Gewinnern.
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/mittelschicht.htm  
Sie haben bestimmt schon von der Definition gehört oder gelesen, wonach "relative Armut" vorliege wenn das Einkommen geringer als die Hälfte des Durchschnittseinkommens in dem betreffenden Land sei . In Anlehnung an diese Definition gehören Sie zu den Armen in Deutschland, wenn Ihr Haushalt im Moment weniger als 12.000 € Geld hat.
 ( http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Relative_Armut  )

Im folgenden Cartoons von K. Herweg
Dr. Karl Herweg ist Geograf an der Universität Bern. Sein Arbeitsgebiet ist die nachhaltige
Nutzung natürlicher Ressourcen, u.a. in tropischen Ländern. Das Zeichnen von Cartoons
ist nicht nur Hobby, sondern eine andere Art der Auseinandersetzung mit seinem Forschungsumfeld
im Bereich Entwicklung und Umwelt.  Kontakt: karl.herweg@cde.unibe.ch


a_Wirtschaftszauberer



a_Wachstum_Krebs


a_Ein_Boot



a_Mein_Konig_mein_K
                                                                 
Nun, ähm ... mein Volk, der Staat – c‘est moi –
                                        garantiert eure Spareinlagen,
                                                             aber ihr müsst den Gürtel enger schnallen!

                                                                                                                                        
Die Cartoons sind entnommen einer Arbeit über eine “unsichtbare Hand” ppt:
http://www.rheinahrcampus.de/fileadmin/studiengaenge/diplwima/dokumente/EineAndereUnsichtbareHand.ppt

Abgespeckte Fassung als pdf:
http://www.rheinahrcampus.de/fileadmin/prof_seiten/kremer/masterunsichtbarehand.pdf

Nemesis - Sozialistisches Archiv für Belletristik:
B. Traven - Der Caoba-Zyklus (1930 - 1940) Meine Empfehlung „wer diesen Zyklus gelesen hat
wird über die Entwicklungen in Lateinamerika und über Zustände die teils bis heut dort
vorherrschen ein gewisses Grundverständnis erworben haben“. -ali

B. Traven - Der Karren (1930)
B. Traven - Regierung (1931)
B. Traven - Der Marsch ins Reich der Caoba (1933)
B. Traven - Die Troza (1936)
B. Traven - Die Rebellion der Gehenkten (1936)
B. Traven - Ein General kommt aus dem Dschungel (1940)

Vieles ist auch downloadbar im pdf-Format (So auch die 6 Romane über Caoba [Mahagony]
im pdf- Format zusammen 3,41MB) andere Romane liegen als als zip-Dateien vor).
http://web.resist.ca/~nemesisa/
 

Antwort auf die Frage warum nennst du die Seite Freimus?
Na ja das ist so’ ne Geschichte an sich mit Frei: Freizeit -Jacken -Hosen -Hemden; freie: Arbeitsplatzwahl -Wahlen -Wirtschaft -Gedanken und nicht zu vergessen vor dem Zigarettenautomaten auch, da kannste wählen zwischen HB; Lord und Stuyvesant und manchmal sogar rote Hand -aber die Euro die bringste mit”.

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Einige Titel sind auch als Hörbuch vorhanden. Zur Auswahl in Deutsch-->
http://www.gutenberg.org/browse/languages/de

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