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Militärrevolte in Venezuela gescheitert.
Tausende demonstrierten für Präsident Maduro.
Als sich Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Dienstag um 21 Uhr
Ortszeit in einer von allen Rundfunk- und Fernsehsendern übertragenen
Ansprache zu Wort meldete, war der Staatsstreich bereits gescheitert.
30 aufständische Militärs hatten Zuflucht in der Botschaft Brasiliens gesucht López war mit seiner Familie in die Vertretung Chiles geflüchtet, von wo aus er später in die spanische Mission wechselte.
Über den Aufenthaltsort Guaidós gab es bis Mittwoch nachmittag nur
Gerüchte.

Während unter anderem Russland, Kuba, Uruguay und Bolivien den
Putschversuch verurteilten, drohte US-Außenminister Michael Pompeo erneut mit einer militärischen Intervention in Venezuela.
Präsident Donald Trump sei auf einen solchen Schritt vorbereitet, wenn dieser »erforderlich« werde, sagte Pompeo am Mittwoch in einem Interview des Fernsehsenders Fox Business Network.


PLAN DES US-IMPERIUMS
REGIMECHANGE IN VENEZUELA
Mit  dem sich selbst zum Übergangspräsidenten ernannten Juan Guaidó, wollen sie es schaffen den sozial agierenden Präsidenten Maduro zu stürzen. Der vor Kurzem entlassene venezolanische Geheimdienstchef Manuel Ricardo Cristopher Figuera hat nach Angaben von Präsident Nicolás Maduro für die CIA gearbeitet.
Die deutsche Bundesregierung die nach eigenem Bekunden Juan Guaidó als »Übergangspräsidenten« Venezuelas ansieht und dem "unser" Bundesaußenminister Heiko Maas brav die Stange hält, soll Maduro ersetzen.
Am Freitag dem 10. Mai verbreiteten Presse Agenturen Auszüge aus einem Interview der italienischen La Stampa:
»Sollten die USA eine Militärintervention vorschlagen, würde ich dies wahrscheinlich akzeptieren«, sagte Guaidó darin.
Schon Ende März hatte Guaidó  bei einer Kundgebung gedroht, dass die von ihm geführte Nationalversammlung eine ausländische Intervention autorisieren werde.

Selbst in den USA ist man inzwischen von diesem Möchtegernpräsidenten genervt. Abgeordnete haben Guaidó darauf hingewiesen, kein aus- ländischer Staatschef dürfe der US-Armee einen Einsatz erlauben, das sei immer noch die Sache des US-Kongresses. Und selbst Donald Trump scheint gefrustet zu sein. Zumindest schrieb die Washington Post am Donnerstag, der Staatschef sei sauer auf seinen Sicherheitsberater John Bolton, weil der ihm vorgegaukelt habe, der »sozialistische Kraftprotz« (Washington Post über Maduro) ließe sich ganz leicht durch den »jungen Oppositionellen« (Washington Post über Guaidó) ersetzen.

DPA -
Deutschen Presseagentur:
»Nach der Rebellion einiger Soldaten gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro wollen regierungstreue Banden den sozialistischenStaatschef mit Waffengewalt verteidigen.«
Die Sprache ist verräterisch:
Die Putschisten sind »rebellierende Soldaten«, während Basisgruppen, die
zur Verteidigung der legitimen Regierung auf die Straße gehen, als »Banden« oder, in derselben Meldung, als »Gangs« bezeichnet werden.
Natürlich wollten die auch mit »Waffengewalt« – gegen die revoltierenden Militärs vorgehen.

die »Tagesschau« der ARD um 20 Uhr, die sich für das Flaggschiff seriöser Berichterstattung in Deutschland hält. Im Filmbericht werden Demonstranten gezeigt, die einen Zaun eingerissen haben und sich Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften liefern. Kein Wort davon, dass es sich um einen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt La Carlota handelte, also um eine Attacke auf militärisches Sperrgebiet. Auch in Deutschland stehen an der Umgrenzung solcher Territorien Schilder mit der Warnung »Vorsicht, Schusswaffengebrauch!«
Von den Tausenden Unterstützern der Regierung, die sich zeitgleich am Präsidentenpalast Miraflores im Zentrum von Caracas versammelten, um gegen den Putschversuch zu protestieren, kein Wort im »Ersten«.

Bundesregierung. Außenminister Heiko Maas
(SPD) – der kein Problem hatte, sich am Dienstag mit Brasiliens faschistischem Staatschef Jair Bolsonaro zu treffen – teilte angesichts der Ereignisse in Caracas mit: »Unsere Unterstützung für Juan Guaidó hat sich in keiner Weise geändert.« Und im selben Atemzug: »Wir wollen nicht, dass es eine Entwicklung gibt, in der die Waffen sprechen.« Jetzt müsse es »erst einmal« darum gehen, »verantwortungsvoll zu handeln«, so Maas. Diesen Ratschlag könnte er gern einmal selbst beherzigen. Denn die Lage in Caracas ist am Dienstag eskaliert, weil sich von Guaidó
angeführte Soldaten gegen die Regierung erhoben hatten. Sie haben das Feuer auf La Carlota eröffnet. Für alles, was danach geschah, tragen Guaidó und die übrigen Putschisten die Verantwortung. Auch die USA und Kolumbien, die sich sofort hinter diese Verbrecher gestellt haben. Und mit seinen Äußerungen auch Heiko Maas.



UNCTAD rechnet mit neoliberaler Globalisierung ab

UN-Konferenz für Handel und Entwicklung-
propagiert  langjährige  Attac-Forderungen

Die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung UNCTAD hat beim Treffen von Weltbank und IWF in Washington DC einen neuen Bericht vorgestellt
(http://www.bu.edu/gdp/a-new-multilateralism-for-shared-prosperity).
Dieser rechnet schonungslos mit der gegenwärtigen neoliberalen Globalisierung ab und bestätigt die jahrelange Kritik und die Forderungen von Attac in zahlreichen Punkten: Die Macht globaler Banken, internationaler Konzerne und ihrer Verbündeten in den Regierungen haben eine neoliberale Weltordnung geschaffen, die für Finanzkrisen, steigende Ungleichheit und die Klimakrise verantwortlich ist.

Attac fasst die wichtigsten Punkte zusammen:
+ Kritik an Sonderklagerechten für Konzerne

WTO, IWF und der Weltbank sowie eine Vielzahl von Handels- und Investitionsverträgen haben es dem Finanzsektor und Konzernen ermöglicht, ihre Profitinteressen grenzenlos auch auf ehemals
öffentliche Bereiche auszuweiten. Gleichzeitig schränken sie die Möglichkeit von Regierungen ein, Handel und Kapitalströme im Allgemeininteresse zu regulieren. Sonderklagerechte für Konzerne (ISDS) geben ausländischen Investoren zusätzlich ein unangemessen hohes Maß an
Einfluss in Fragen staatlicher Regulierung.

WTO-Regeln für geistiges Eigentums fördern riesige Konzernmonopole und verhindern dringend benötigte öffentliche Güter in Entwicklungsländern. Public-Private-Partnerships sind eine "Plünderung der Gemeinschaftsgüter", verteuern öffentliche Dienstleistungen und schaffen
vorrangig Profitquellen für private Investoren.

+ Schrankenloses Kapital
führt zu groteskem Ausmaß an Ungleichheit

Auf Druck der WTO und des Finanzsektors wurden immer mehr globale Regeln im Interesse von Banken und großer Konzerne geschaffen. Das weltweite Finanzvermögen entsprach 1980 etwa der Weltwirtschafts- leistung, 2016 ist es auf das Vierfache explodiert und hat sich völlig von der
Realwirtschaft entkoppelt. Dieses enorm konzentrierte Finanzvermögen kann durch die Abschaffung von Kapitalverkehrskontrollen global nahezu unreguliert fließen.

Die Folgen:
- Die Verhandlungsmacht des Kapitals gegenüber arbeitenden Menschen ist stark gestiegen. Konzerne können Löhne und Arbeitsbedingungen weltweit unter Druck setzen. „Extreme Ungleichheiten innerhalb und zwischen vielen Ländern haben dadurch ein groteskes Ausmaß erreicht“, heißt es im UNCTAD-Bericht.

- Der starke Zu- und plötzliche Abfluss von Kapitalströmen führt zu Finanzkrisen und verschärft die Ungleichheit: Schrankenlose Kapitalströme haben nicht vorrangig Investitionen, Produktivitätsgewinne oder Arbeits- plätze zum Ziel, sondern kurzfristige Profite durch toxische
Finanzprodukte, Schneeballsysteme oder Spekulation.

- Die Regierenden haben nach der Krise Billionen Dollar in das globale Finanzsystem gepumpt, ohne es dabei effektiv zu regulieren.

+ Der Neoliberalismus bietet
keine Lösung für die Klimakatastrophe

Noch mehr als die Finanzkrise ist die Klimakrise der größte Fall von „Marktversagen“ der Geschichte.
Selbst WTO-Untersuchungen zeigen, dass Handels- und Investitions- abkommen zu mehr CO2 -Ausstoß führen und damit die Klimakrise verschärfen. Der CO2-Anstieg ist zu einem großen Teil auf Emissionen der reichsten zenn Prozent der Welt zurückzuführen.
Doch unter zunehmendem Artenverlust, Bodenerosion, Meeres- verschmutzung oder extremen Wetterereignissen leiden die ärmsten Bevölkerungsgruppen in vielen Entwicklungsländern am stärksten. Die sozialen Folgen werden zu mehr Migration führen.

Die Lösung dafür sind nicht mehr Globalisierung oder marktbasierte Anreize. Auch Steueranreize bei CO2-Preisen sind kein Allheilmittel. Jegliche Lösung braucht starke staatliche Regulierungen und eine langfristige Diversifizierung der Investitionen.

+ UNCTAD propagiert jahrelange Attac-Forderungen
Der Bericht kommt zum Schluss, dass die Regeln des multilateralen Handels-, Investitions- und Währungssystems grundlegend reformiert werden müssen. „Viele der Vorschläge des Berichts decken sich mit Forderungen, die Attac bereits seit 20 Jahren erhebt“, stellt Roland Süß vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest. Dazu zählen:

- die Regulierung des Finanzsektors sowie der privaten Finanzströme,
- neue Handels- und Investitionsregeln, die dafür den größtmöglichen
Spielraum bieten sowie lokale Innovations-, Industrie- und Sozialpolitik
ermöglichen,
- die Kündigung von Freihandelsabkommen und bilateralen
Investitionsverträgen, die demokratische Handlungsspielräume ein- schränken,
- eine progressive Besteuerung von Vermögen, Unternehmen und
Kapitaleinkommen
- das Ende der neoliberalen Kürzungspolitik und verstärkte öffentliche
Investitionen in soziale Infrastruktur und in saubere Verkehrs- und
Energiesysteme,
- höhere Löhne (im Gleichschritt mit den Produktivitätszuwächsen) sowie
sichere Arbeitsverhältnisse

+ Auf Kooperation basierender Multilateralismus nötig
Die UNCTAD propagiert in ihrem Bericht einen erneuerten – auf Kooperation basierenden – Multilateralismus. Roland Süß: "Wir brauchen starke globale Institution unter dem Dach der UNO, in denen alle Staaten gleichberechtigt teilhaben können und die Handel und Konzerne wirksam regulieren.“


 

Libyen: Bomben auf Tripolis
Die im Privatbesitz befindliche »Libysche Nationalarmee« greift die Hauptstadt Tripolis an. Der Warlord Khalifa Haftar rückt vor.

Acht Jahre nach dem von der NATO erzwungenen Sturz, von Muammar Al- Ghaddafi geht der Krieg in Libyen weiter. Seit über 2 Wochen kämpfen verfeindete Streitkräfte und Milizen um die Herrschaft über die Hauptstadt Tripolis und das diese umgebende Gebiet. Es habe laut dpa Luftangriffe auf den Flughafen Mitiga gegeben. Ein zweistündiger Waffenstillstand, den die UNO vorgeschlagen hatte, blieb weitgehend unbeachtet. Die Kampfpause sollte dazu dienen, Verletzte in Sicherheit zu bringen und Zivilisten zu evakuieren. Bis Montag mittag wurden über 49 Menschen getötet. Laut UNO flohen bereits 2.900 Menschen aus der Region Tripolis vor den Gefechten.
Hauptkontrahenten sind die von der »internationalen Gemeinschaft« eingesetzte und anerkannte Regierung im westlibyschen Tripolis und der autonome Militärmachthaber Khalifa Haftar, der sein Hauptquartier in Bengasi, der zweitgrößten Stadt des Landes, hat. Beide Seiten sind nicht durch Wahlen legitimiert und stützen sich auf wechselnde Bündnisse mit lokalen Milizen und anderen Kampfgruppen.

Haftar hat seinen Machtbereich in den vergangenen Monaten so aus- geweitet, dass er Medienberichten zufolge zwei Drittel Libyens »kontrolliert«. Von strategischer Bedeutung ist, dass Haftar die größten Öl- und Gasfelder des Landes und die meisten Exporthäfen eingenommen hat.

Am 4. April hatte Haftar seine Truppen angewiesen, eine allgemeine Offensive gegen die Hauptstadt zu eröffnen. Seine Angriffe kam aus der Region südlich von Tripolis, wo Haftars private »Libysche Nationalarmee« (LNA) in den letzten Monaten ihre umfangreichsten Geländegewinne gemacht hatte. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten sind Haftars wichtigste Unterstützer, durch Waffenlieferungen und Geld. Ob Russland ihm auch materielle Hilfe leistet, ist jedoch ungewiss. Frankreich, Italien und Großbritannien stehen mit Haftar in ständiger Verbindung.

Versuche von interessierten Staaten, den Chef der Regierung in Tripolis, Fajes Al-Sarradsch, mit Haftar zusammenzubringen und sich auf diese Weise einen beherrschenden Einfluss auf die Zukunft Libyens und seine Ölvorkommen zu sichern. Außer einiger spektakulärer gemeinsamer Aktionen, wie die Durchführung von Parlaments- und Präsidentenwahlen, wurden jedoch keine bleibenden Ergebnisse erreicht. Lediglich eine »Versöhnungskonferenz« vom 14. bis zum 16. April wurde vereinbart.

Die US-Streitkräfte gaben am Sonntag den vorläufigen Abzug eines Truppenkontingents bekannt. Es wurde mit der »zunehmend komplizierten Sicherheitslage« in Libyen begründet.


Aus Rationalgalerie:
Der lange Arm der CIA - Libyen-Krieg ohne Ende
Autor: U. Gellermann
Datum: 08. April 2019

Es ist ein zynischer Witz: Ausgerechnet die G-7-Staaten fordern „ein Ende der Eskalation in Libyen“. Unter den G-7-Staaten sind genau jene Länder, die sich 2011 in den libyschen Bürgerkrieg auf der Seite der Gaddafi-Gegner eingemischt hatten. Mit dem Ziel, den Präsidenten Muammar al-Gaddafi zu stürzen. Schnell wurde der Mann in den westlichen Medien zum Diktator erklärt, schnell wurden Ziele wie Freiheit und Demokratie proklamiert, und noch schneller griffen die USA, Großbritannien und Frankreich am 19. März 2011 mit einer Luft- und Seeblockade in die internen Auseinandersetzungen in Libyen ein. Rund 50.000 Tote und ein paar Jahr später dauert der Krieg immer noch an.

Schon damals spielte der Auslandsgeheimdienst der USA, die CIA mit seiner Handpuppe General Chalifa Haftar, eine herausragende Rolle: Der einstige Offizier der Libyschen Armee setzte sich 1987 mit Hilfe der CIA in die Vereinigten Staaten ab, sagte sich von Gaddafi los, wurde amerikanischer Staatsbürger und arbeitete einige Jahre lang für die CIA. Haftar ist inzwischen ein mächtiger Warlord und ein Gegner von Fajis as-Sarradsch, der eine angeblich international anerkannte Regierung in Tripolis leitet. As-Sarradschs Regierung wird von Milizen aus Misrata sowie von den Muslimbrüdern und der Türkei und Katar unterstützt. Die alte Anti-Gaddafi-Koalition ist zur Zeit also auf der Seite einer Regierung, die eher islamistisch orientiert ist. Wie weit mit dieser Verbindung das alte, vorgebliche Ziel westlicher Freiheit und Demokratie zu erreichen ist, mag keiner beantworten.

Die Zeit, in der die USA in und um Libyen schalten und walten konnten, wie sie wollten, scheint vorbei zu sein. Ihr verlängerter Arm, Chalifa Haftar, dessen Truppen in den vergangenen Monaten die wichtige Erdölinfra- struktur wie Bohranlagen, Pumpstationen und Ölterminals eingenommen haben, macht sich relativ selbstständig. Überdeutlich wurde dieses Streben nach Selbständigkeit, als er im Januar 2017 Russlands einzigem Flugzeug- träger einen Besuch abstattete und von dort aus eine Videokonferenz mit dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu abhielt.

Wenn die G-7-Staaten jetzt so tun, als seien sie eine Friedensmacht, dann wollen sie einerseits vergessen machen, dass einige von ihnen an der Zerstörung des relativ friedlichen Libyen beteiligt waren und dass sie, seit sie 2014 Russland aus der Kooperation ausgeschlossen haben, nur noch begrenzt handlungsfähig sind. Auch deshalb ist dem Wort des russischen Außenministers Sergej Lawrow besonderes Gewicht beizumessen, der die libyschen Konfliktparteien zu einem Dialog ohne Vorbedingungen aufrief. Wie schon in den syrischen Kämpfen wird auch in Libyen deutlich: Russland kehrt zu seiner Bedeutung im arabischen Raum zurück.

Libyen hatte zur Zeit der Sozialistisch Libysch-Arabischen Volksdschama- hirija unter Gaddafi eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des afrikanischen Kontinents. Die Sozialversicherung der Einwohner umfasste die kostenlose medizinische Versorgung sowie Witwen-, Waisen- und Altersrenten. Frauen hatten in der Gaddafi-Zeit, verglichen mit anderen arabischen Ländern, eine hohe Bildung. Bei einer Scheidung durften sie das gemeinsame Haus oder die Wohnung behalten. Es gab Kindertagesstätten für berufstätige Frauen, sowie Frauen in klassischen „Männerberufen“ wie Polizistinnen oder Pilotinnen. Libyen war ein wohlhabendes und weitgehend friedliches Land, die Gewinne aus seinen Rohstoffressourcen wurden zu einer fortschrittlichen, nahezu egalitären Sozialpolitik eingesetzt. Die Basis dafür ergab sich aus der Verstaatlichung von ausländischen Ölkonzernen wie Exxon, Shell und Texaco.

Auch die wesentlichen deutschen Medien klatschten 2011 dem militärischen Überfall der US-geführten Allianz auf Libyen Beifall. Kein Wort des Bedauerns über die Zerstörung des Landes, kein Wort der Trauer über die Toten, erst recht kein Wort über die Verantwortung der NATO. Am 70. Geburtstag möchte der Militär-Pakt nur ungern an seine mörderische Rolle in Libyen erinnert werden. Erneut bestätigen sich die westlichen Medien als Schweigekartell gegen die historische Wahrheit.
https://www.rationalgalerie.de/home/der-lange-arm-der-cia.html


Nord Stream 2

Das »Nord Stream«-Projekt ist den USA ein Dorn im Auge.
Denn durch die Pipeline »Nord Stream« wird Erdgas weiterhin deutlich billiger nach Deutschland und Europa gelangen, als es per Schiffstransport aus den USA bisher möglich ist.
Neben dem Preis sprechen Umwelterwägungen gegen den massenweisen Import US-amerikanischen Gases. Denn das Fracking Gas bringt gravierende Umweltschäden mit sich. Diese Fördermethode fast überall in der EU verboten.

Das Argument der wachsenden Abhängigkeit von Russland zieht dagegen nicht. Russland ist viel mehr darauf angewiesen, sein Gas nach Europa zu liefern, als es die Europäer sind, ihr Gas aus Russland zu beziehen.
Ein wesentlicher Teil des russischen Staatshaushaltes hängt vom Energie- export ab. »Nord Stream 2« ist ein rein privat finanziertes Projekt, das ohne Fördermittel auskommt. Aus Sicht Deutschlands – auch aus Sicht der EU – ist russisches Erdgas also gegenüber US-amerikanischem Fracking- gas die bessere Alternative.
Vorbereitungen für neue Sanktionen gegen Russland laufen in den USA auf Hochtouren. Ein Gesetzentwurf des US-Kongresses, über den derzeit diskutiert wird, will auch Energieprojekte mit Sanktionen belegen. Unter- nehmen, die an russischen Pipelines oder LNG-Projekten beteiligt sind,
dürften dann nicht mehr in die USA exportieren oder könnten Probleme im internationalen Zahlungsverkehr bekommen. Dahinter dürfte die US- amerikanische Öl- und Gasindustrie stehen, die durch solche Sanktionen viel Geld verdienen wird.

Die Bundesregierung sollte die US-amerikanische Einmischung in deutsche und europäische Energiepolitik in aller Klarheit zurückweisen.

So lange Trumpismus* herrscht, sollte jeder private EU-Bürger alle US- Waren und Geschäfte boykottieren!
*Trump sagt USA/FIRST das ist der Trumpismus

US-Firmen in Deutschland
McDonald’s Deutschland verdient ihr Geld an 58.000 Arbeitern noch vor der Manpower Group mit 27.000 Arbeitern. Insgesamt sicherten sich die Top 30 US-Firmen etwa 330.000 Arbeiter für ihre Profite in Deutschland.
 
Die beiden Automobilhersteller Opel (General Motors) und Ford sowie der Ölkonzern Exxon Mobil mit seiner Vertriebssparte Esso sind die größten
US-Unternehmer in Deutschland.
 

BERLIN
Das Innenministerium  macht Außenpolitik: 
Der türkische Wehrminister Hulusi Akar wird in Deutschland erwartet
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) greift deshalb als Zensor durch
Am 12. Februar hat er den kurdischen Mezopotamien-Verlag
und  eine Musikproduktionsfirma verboten.


Im Mezopotamien-Verlag sind unter anderem die Gefängnisschriften des seit 20 Jahren in der Türkei inhaftierten PKK-Vordenkers Abdullah Öcalan, die Memoiren der vor sechs Jahren in Paris von einem türkischen Agenten ermordeten PKK-Mitbegründerin Sakine Cansiz sowie Aufzeichnungen von Guerillakämpfern erschienen – aber auch Sprach- und Geschichtsbücher. Der Verlag vertrieb zudem kurdischsprachige Kinderbücher und Klassiker der Weltliteratur in mehreren Sprachen.  »Seehofer wandelt auf den Spuren des türkischen Despoten Erdogan«, erklärte am Dienstag die innen- politische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, Ulla Jelpke. »Das Verbot des kurdischen Verlages ist ein Akt staatlicher Zensur. Während die Bundesregierung mit Waffenlieferungen an die Türkei auf der einen Seite den Krieg gegen die Kurden anheizt, versucht sie auf der anderen Seite authentische Informationen über den kurdischen Befreiungs- kampf zu unterdrücken.«  In der Türkei fordert die Abgeordnete der linken Demokratischen Partei der Völker (HDP), Leyla Güven, mit einem bereits seit 97 Tagen andauernden Hungerstreik die Aufhebung der Isolations- haftbedingungen, denen Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali ausgesetzt ist  Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 6. Februar fest- gestellt: Das Verbot einer geplanten kurdischen Versammlung zum Thema »Stoppt den Krieg in Afrin« vor einem Jahr in Düsseldorf war rechtswidrig.
Die Einstufung der PKK als Terrororganisation durch die EU ist immer wieder Thema. Der Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg hatte im November 2018 entschieden, dass die PKK zwischen 2014 und 2017 zu Unrecht als solche gelistet war.
Dennoch hat die EU für 2018/19 diese Einordnung neuerlich verfügt.

 

Menschenversuche:
Klage gegen US-Konzern
Washington. Der US-Pharmariese Bristol-Myers Squibb, die Johns-Hopkins- Universität und die Rockefeller-Stiftung müssen sich wegen Menschen- versuchen in Guatemala in den 40er und 50er Jahren verantworten.
Das hatte US-Bundesrichter Theodore Chuang entschieden, berichtete jüngst AFP.
Chuang hatte die Forderung der Verteidigung auf Einstellung des Verfahrens zurückgewiesen.
In dem zentralamerikanischen Land waren damals Hunderte Menschen absichtlich mit der Geschlechtskrankheit Syphilis infiziert worden. Ziel dieser Menschenversuche war es herauszufinden, ob Penicillin gegen sexuell übertragbare Krankheiten wirkt.

Im Jahr 2015 hatten 774 Opfer und Opferangehörige Klage eingereicht.
Die Menschenversuche waren 2010 von der Professorin Susan Reverby vom Wellesley College in den USA aufgedeckt worden. Sie war auf Notizen von John Charles Cutler gestoßen, einem 2003 gestorbenen Spezialisten für Geschlechtskrankheiten.

 

Treibgut erreicht ostfriesische Insel Borkum.
Die »MSC Zoe« einer der größten Frachter der Welt verlor mehr als 270 Container in der Nordsee. Jetzt landet immer mehr Treibgut auf der ostfriesischen Insel Borkum.
Verpackungsmaterial wie Styropor und Kinderspielzeug wie Plastikwaffen und -helme oder Schutzwesten wurden gefunden«, so ein Sprecher des Havariekommandos. Bereits Tage vorher waren Fernseher, Matratzen- schoner und Fahrradteile eingesammelt worden. Es wurden noch keine kompletten Container angetrieben. Die Großraumtransportbehälter waren bei stürmischer See von der »MSC Zoe« ins Meer gefallen. Der Frachter hatte rund 8.000 Container geladen.

 

EU: Abkehr vom Dollar
 Brüssel will höheren Einfluss auf den Währungsmarkt.
 Deshalb das Gas und Ölgeschäft künftig in Euro abwickeln

 Die EU-Kommission will die Abhängigkeit Europas vom US-Dollar verringern. Sie startete am Mittwoch eine Initiative, um die »weltweite Rolle des Euro« zu stärken. Brüssel will dazu Gespräche mit Firmen aus dem Bereich Öl- und Gasimport starten, wo bisher weitgehend in Dollar gezahlt wird. Auch beim Einkauf von anderen Rohstoffen, Nahrungsmitteln und Flugzeugen will die Kommission »mögliche Aktionen zur Förderung der Nutzung des Euro« prüfen. Die EU-Behörde startet dazu demnächst eine Befragung der betreffenden Unternehmer. Die Ergebnisse will sie im Sommer kommenden Jahres zusammenfassen und daraus Schlüsse ziehen.

Weltweit ist der Euro schon jetzt die zweitwichtigste Währung hinter dem US-Dollar und hat im internationalen Zahlungsverkehr stark aufgeholt. Sein Anteil an internationalen Zahlungen lag laut Kommission 2017 bei 36 Prozent. Der Dollar kam demnach auf 40 Prozent. Bei Devisenreserven stand der Euro jedoch nur bei rund 20 Prozent, der Dollar dagegen bei 60 Prozent.

 Dominant ist der Dollar vor allem bei Geschäften im Energiebereich
»Die EU ist der größte Energieimporteur der Welt«, so  EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete. Sie gebe pro Jahr rund 300 Milliarden Euro für Einfuhren von Öl und Gas aus. 85 Prozent davon werden in Dollar gezahlt.

Diese Abhängigkeit von der US-Währung bringe für Europa »Unsicherheiten, Risiken und Kosten mit sich«, erklärte die Kommission. Für Cañete könnte eine stärkere Nutzung des Euro auch »das Risiko von Versorgungsunterbrechungen verringern und die Autonomie europäischer Firmen stärken«.

Für europäische Haushalte und Firmen könne eine größere Rolle des Euro als Reservewährung auch niedrigere Zinsen bedeuten, erklärte die Kommission.

Euro statt Dollar
(Bericht german-foreign-policy) - Die EU fordert mit neuen Maßnahmen den US-Dollar und seine Stellung als Weltleitwährung heraus. Wie die EU-Kommission ankündigt, soll in Zukunft vor allem der Handel europäischer Unternehmen mit Energierohstoffen in Euro statt in US-Dollar abgewickelt werden. Ebenso sollten der Airbus-Konzern sowie Autoproduzenten bei ihren Käufen und Verkäufen nach Möglichkeit die EU-Einheitswährung nutzen. Zudem will die Kommission die Schaffung eines europäischen Zahlungssystems unterstützen. Man sei bemüht, die "Rolle des Euro zu stärken", weil Washington den Dollar als politisches "Druckmittel" instrumentalisiere, erklärt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Die Äußerung bezieht sich nicht zuletzt auf die Sanktionen gegen Iran, zu deren Einhaltung Washington europäische Firmen zwingen konnte, weil diese in der Praxis auf den US-Dollar nicht verzichten können. Beobachter urteilen, um die Dominanz der US-Währung zu brechen, benötige man Euro-Bonds; deren Einführung ist bisher an Berlin gescheitert. Russland unterstützt die Abkopplungsversuche der EU.
Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7808/

HANDELSKRIEG USA - CHINA
KONZENTRATION BEI TELEKOMAUSRÜSTERN

Telekomausrüster bauen den Telefongesellschaften ihre Netzwerke
In weiten Teilen der Welt werden zur Zeit die Lizenzen für die Telefonsysteme der fünften Generation (5G) vergeben, auch in Deutschland.

Wer Rechte ersteigert, hat weltweit nur noch drei Gesellschaften zur Auswahl, die ein solches Netzwerk installieren können:
Nokia (Finnland), Ericsson (Schweden) und Huawei (China). Die drei sind nach einem rasanten Konzentrationsprozess übriggeblieben. In Nordamerika waren vor
zwölf Jahren noch Cisco, Lucent, die kanadische Nortel und Motorola dabei, in Frankreich Alcatel und in Deutschland Siemens, die wie Motorola diesen
Geschäftszweig an Nokia verkauft haben.

Meng Wanzhou ist Finanzchefin des chinesischen Telekomausrüsters und
Handyproduzenten Huawei. Sie ist ferner die Tochter des Gründers des
Unternehmens, das im Jahr2018 etwa 100 Milliarden Dollar Umsatz machen wird.

Huawei, ist wie die chinesische Industrie, rasant gewachsen und nun eindeutig das größte der drei Monopole. Suspekt ist das Unternehmen den US-Behörden nicht nur, weil es chinesisch ist, sondern weil es nicht an der Börse notiert ist und sogar den Mitarbeitern gehört und – das kann ja dann garnicht anders sein – von der chinesischen Regierung gefördert wird.

Xi und Trump hatten sich beim Dinner in Buenos Aires in einigermaßen freundlicher Atmosphäre, wie beide Seiten berichteten, auf einen »Waffenstillstand« von 90 Tagen im Handelskrieg verständigt. Bis dahin sollten keine neuen Zölle verhängt werden. Statt dessen sollte es Gespräche zwischen beiden Seiten geben, und die chinesische Regierung stellte sogar in Aussicht, mehr Agrargüter aus den USA einzuführen, um die für die USA negative, auf neue Rekordwerte gestiegene bilaterale Handelsbilanz etwas zu verbessern.

Mit Frau Meng Wanzhous Verhaftung »Waffenstillstand« - beendet
Als er am vergangenen Samstag dem 8.Nov. neben seinem Chef Trump dem chinesischen Staatspräsidenten Xi beim Abendessen gegenübersaß, habe er schon
gewusst, dass Frau Meng am selben Tag verhaftet worden war, erzählte der
schnauzbärtige Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, der Presse.
Bild -Bolton

Frau Meng Wanzhou wurde in Vancouver, Kanada, auf Ersuchen der USA verhaftet, weil sie, so die US-Behörden, gegen die (von den USA verhängten) Iran-Sanktionen verstoßen haben soll. An den Börsen gingen die Aktienkurse weltweit auf Talfahrt, den Spekulanten war klar, dass der Waffenstillstand damit schon gebrochen ist.

Dass man gegen Huawei etwas unternehmen müsse, entsprang der Sorge der US-Geheimdienste schon zu Obamas Zeiten. Denn das Ausspionieren von Daten erfordert schließlich nicht nur die Kooperation der Telefonnetzbetreiber, sondern auch die der Hersteller solcher Netze.
Die US-Regierung richtet daher die verbündeten Regierungen darauf aus, die Lizenzen nur solchen Betreibern zu erteilen, die den Auftrag zur Erstellung garantiert nicht an Huawei vergeben.

Diese Verhaftung in Vancouver hat den Vorteil, dass sie auch den Verbündeten der USA zeigt was ihnen blühen kann, wenn sie nicht in Sachen Iran und allen
anderen Belangen zu Kreuze kriechen.

Handelskrieg: Auf Chinas Schlüsselkonzern gezielt
»Huawei«-Managerin drohen 30 Jahre Haft.
Beijing kündigt Kanada »ernste Konsequenzen« an

 Nach der Festnahme der Finanzchefin des chinesischen
 Telekommunikationsriesen Huawei hat Beijing am Sonnabend den kanadischen
 Botschafter einbestellt. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua
 berichtete, protestierte Vizeaußenminister Le Yucheng bei dem Gespräch
 mit dem Diplomaten John McCallum gegen die »unangemessene, skrupellose und
 abscheuliche« Verhaftung von Meng Wanzhou.

  Die 46jährige Meng war am 1. Dezember auf Betreiben der USA bei einer
 Zwischenlandung in Vancouver festgenommen worden. Die US-Justiz wirft ihr
 vor, gegen Iran-Sanktionen verstoßen zu haben. Das Justizministerium in
 Washington strebt ihre Auslieferung an.

  Die konkreten Vorwürfe gegen sie waren bislang unklar, weil es eine
 Informationssperre gab. Diese wurde jedoch am Sonnabend aufgehoben. Bei
 einer Anhörung ging es um die Frage, ob Meng gegen Kaution vorerst wieder
 auf freien Fuß kommen könne. Der Anwalt der Staatsanwaltschaft drängte
 das Gericht, den Antrag Mengs abzulehnen. Huaweis Finanzchefin habe die
 Mittel zur Verfügung, eine Flucht nach China zu arrangieren, das kein
 Auslieferungsabkommen mit den USA habe.

  Bei einer Verurteilung drohen ihr nach Angaben der kanadischen Justiz mehr
 als 30 Jahre Haft. Die Ermittler beschuldigten die Managerin, über eine
 Firma namens Skycom Geschäfte mit dem Iran gemacht und so Sanktionsrecht
 verletzt zu haben, hatte ein Anwalt der kanadischen Staatsanwaltschaft am
 Freitag bei einer Anhörung in Vancouver erklärt.

  Vizeaußenminister Le sagte dem Botschafter, Mengs Inhaftierung sei ein
»schwerwiegender Verstoß« gegen deren Rechte und Interessen als
 chinesische Staatsbürgerin. Le forderte die sofortige Freilassung der
 Managerin und drohte andernfalls mit »ernsten Konsequenzen«, für die
 Kanada zur Rechenschaft gezogen werden solle.

  Meng sollte mindestens noch bis zum heutigen Montag in Haft bleiben. Für
 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist der Gerichtstermin angesetzt, in dem
 voraussichtlich geklärt wird, ob sie gegen Kaution auf freien Fuß kommt.
 Die Entscheidung über ihre mögliche Auslieferung in die USA könnte sich
 monatelang hinziehen.

  Mengs Festnahme hatte weltweit Reaktionen vor einer neuen Eskalation des
 Handelskonflikts zwischen den USA und China hervorgerufen. Huawei ist ein
 Schlüsselkonzern für das chinesische Bestreben, zur führenden
 Wirtschaftsmacht der Welt aufzusteigen. Er ist bereits jetzt hinter Samsung
 und vor Apple der zweitgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. Es sei
»zweifelsohne wahr und bewiesen«, dass die USA alles versuchten, um
 Huaweis Expansion einzudämmen, schrieb die englischsprachige China Daily.
 Die USA werfen dem Konzern vor, eng mit den chinesischen Geheimdiensten
 zusammenzuarbeiten.

  Beijing und Washington befinden sich in Handelsgesprächen. Die
 US-Regierung dürfte durch die Verhaftung Mengs ihren Standpunkt
 verdeutlicht haben. US-Präsident Donald Trump teilte am Freitag lapidar
 mit: »Die China-Gespräche laufen gut!« Sein oberster Wirtschaftsberater
 Lawrence Kudlow sagte im US-Sender CNBC, die Verhaftung sei kein Hindernis
 bei den Gesprächen mit China.



Diskussion in der UNO:
Mit Kuba gegen die US-Blockade  
Mit 189 gegen zwei Stimmen hat die UN-Vollversammlung auch 2018 die von Kuba wie in den Vorjahren eingebrachte Resolution zur Verurteilung der von den USA gegen die Insel verhängte Blockade angenommen. Die Abstimmung hatte um einen Tag verschoben werden müssen, weil die USA acht Änderungsanträge eingereicht hatten. Offenbar wollte Washington so eine größere Zahl von Staaten dazu bewegen, sich auf die Seite der USA zu stellen. Sie fanden jedoch nur die Zustimmung der Ukraine, während sich die EU-Mitgliedsstaaten der Stimme enthielten. Im vergangenen Jahr hatten 191 Staaten dem kubanischen Antrag zugestimmt.
Auch damals votierten nur zwei Länder – wie diesmal die USA und Israel – dagegen.
Die ­ Ukraine und Moldawien nahmen an der diesjährigen Endabstimmung nicht teil.



Globales  im November

Europäische Schlüsselfrage in den Vordergrund: Welches Europa und wozu?
Für eine europäische Union der Menschen statt neoliberale EU als US-Vasall

Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait
Die Europäische Union (EU) kann nicht glaubwürdig bleiben, weil sie es nicht ist.
Nicht Europa, sondern die EU ist das Problem. Das neoliberale Europa, für die die Konkurrenz und der Markt Anfang und Ende sind. Der europäische Kontinent begrenzt sich erbärmlicherweise auf einen organisierten Markt, unfähig auf der internationalen Bühne mit einer Stimme und Gewicht zu handeln. Wer könnte damit zufrieden sein?
Die Neoliberalen vielleicht, die hier ihr Modell weitgehend verwirklicht finden;
die Vereinigten Staaten, denen die EU wie ein Vasall zur Seite steht und hilft, ihre Welthegemonie aufrecht zu erhalten.
Nicht aber die Menschen, die Völker Europas
Dieses Europa ist gewiss nicht das, was die europäischen Völker brauchen, eine europäische Union der Menschen Europas wird aus einem neuen Geburtsakt entstehen müssen, aus einer verfassungsgebenden europäischen Versammlung. Gelenkte Medien vermeiden diese grundsätzliche Debatte über Europa und verstecken den erforderlichen Kampf für ein menschlich geeintes, sozial gerechtes Europa hinter einer falschen, ablenkenden Falle: Für oder gegen Europa zu sein, anstatt die einzig grundsätzliche geltende Frage in den Vordergrund zu rücken:
Welches Europa und wozu? mehr... http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25408


Frankreichs Präsident Macrons will  neuen kalten Krieg
Er fordert eine »europäische Armee«.

Der Feind heißt Russland, doch die Aufrüstung richtet sich auch gegen China.
Die EU-Armee soll auch Anti-Atlanter einbinden daher auch Kontra USA.

Orginalton Macron - als zukünftiger Kriegsherr:
“Angesichts eines Russlands, das an unseren Grenzen steht und gezeigt hat, wie bedroh- lich es sein kann, brauchen wir ein Europa, das sich besser und in souveräner Manier selbst verteidigen kann, ohne von den USA abhängig zu sein.”

Die Europäer müssten sich »vor China, vor Russland und selbst vor den Vereinigten Staaten von Amerika schützen«. Europas Sicherheit sei »das erste Opfer«, wenn sich die US-Amerikaner, wie von ihrem Präsidenten Donald Trump jüngst angekündigt, aus dem im Dezember 1987 in Washington von den USA und der Sowjetunion unterzeichneten INF-Vertrag zum Abbau nuklearer Kurz- und Mittelstreckenraketen zurückzögen.

Macrons Kriegsgeschrei dürfte von europäischen Waffenschmieden gerne gehört werden. Während die lukrativen Geschäfte mit arabischen Diktaturen wie Saudi-Arabien zunehmend Widerstand in der Bevölkerung erzeugen, wäre eine von Macron voran- getriebene Aufrüstung Europas bedeutend leichter zu vermitteln. Auf der Liste der welt- weit größten Rüstungsexporteure stehen Frankreich und die deutschen an dritter und vierter Stelle.

Die Grundlagen des kapitalistischen Systems verursachen massenhafte Migration durch weltweite Ungleichheit, neokolonialer Ausplünderung ganzer Kontinente,imperialistische Kriege durch von westlichen Staaten mit Rüstungslieferungen angeheizter Bürgerkriege sowie profitgetriebener Umweltzerstörung.
Hier müsste echte Fluchtursachenbekämpfung ansetzen.

Trump mit seinem "First USA"
Überzieht die halbe Welt mit Wirtschaftssanktionen und Strafen im Namen seines
»großartigen Amerika«. Jetzt wogte auch die Erregung in Brüssel und Strasbourg wieder hoch. Die USA wollen ihr verflüssigtes Frackinggas in der EU verkaufen. Dringend und zu politischen Preisen.


Globales - Einleitung zur 4. Auflage von Rosalie Bertell:
Kriegswaffe Planet Erde: Hiobsbotschaft unseres Jahrhunderts

Von Claudia von Werlhof
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25283

Die Festung Europa tötet!
UNO: Über 2.000 Menschen starben im Mittelmeer

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in diesem Jahr bereits mehr als 2.000 Menschen bei dem Versuch ums Leben gekommen, das Mittelmeer in Richtung Europa zu überqueren. Mehr als die Hälfte von ihnen verlor dabei auf dem Weg nach Italien das Leben, sagte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Dienstag in Genf. Insgesamt hätten bereits mehr als 105.000 Menschen die Flucht über das Meer gewagt. Damit sei 2018 »das fünfte Jahr in Folge«, in dem die Zahl von 100.000 Flüchtlingen übertroffen werde, sagte ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration.



Globales - Einleitung zur 4. Auflage von Rosalie Bertell:

Kriegswaffe Planet Erde: Hiobsbotschaft unseres Jahrhunderts
Von Claudia von Werlhof
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25283


Tausendschaften von Presstituierten* und Professoren sorgen dafür:
Die Versklavung der Menschheit durch die Geheimreligion des Kapitalismus
Von Yavuz Özoguz
Manch Wahnsinn ist derart offensichtlich, dass spätere Generationen sich darüber wundern werden, wie die gesamte Menschheit mit solch einen Wahnsinn versklavt werden konnte. Werfen wir zunächst einen Blick in die Geschichte. Einstmals gab es in Deutschland den Beruf des Rechenmeisters. Im 15. Jh. wurde in öffentlichen Schulen in Deutschland keine Mathematik gelehrt. Zum Vergleich dazu war Mathematik im Orient damals weit verbreitet. Kaufleute auf deutschen Märkten waren nicht in der Lage komplexe Kaufvorgänge abzuschließen. Selbst ein einfacher Dreisatz hat die meisten Kaufleute überfordert. Der Mathematiker Johannes Widmann (1460-1498) war Dozent an der Universität Leipzig und berichtete, dass der Alltag der Händler von Übervorteilung, Betrug und List gekennzeichnet sei. Wer ein Geschäft halbwegs vernünftig abschließen wollte, musste einen Rechenmeister engagieren. Mathematik war auf dem Markt eine Art Geheimwissen, das nur die Rechenmeister kannten und für jede Dienstleistung Geld nahmen. Sie lehrten ihr Wissen – gegen Bezahlung – wenigen Schülern, die sich allesamt dazu verpflichten mussten, das Wissen weiterhin geheim zu halten. So etwas wie Zinsen oder Zinseszinsen waren ein streng gehütetes Geheimnis, das nur ausgewählte Geheimwissensgelehrte für ihre Zwecke missbrauchen konnten. mehr... http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25294
Presstituierten*=Pressehuren


USA intensivieren Staatsterrorismus gegen Kuba mittels Blockade

Am 31. Oktober dieses Jahres wird der Vollversammlung der Vereinten Nationen einmal mehr der Entschließungsentwurf zur Abstimmung vorgelegt, der das Ende dieser weltweit als völkermordend und willkürlich erkannten Politik fordert
Autor: Walkiria Juanes Sánchez | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2018-09-14/usa-intensivieren-staatsterrorismus-gegen-kuba-mittels-blockade


In Kuba wird kein Diplomat irgendeines Landes von irgendeinem Land angegriffen
In den ständigen vom US-State Department ausgehenden Übergriffen ist ein anderes der sogenannten „großen Kommunikationmedien“ beteiligt, mit dem zusammen eine Art Katz und Maus Spiel veranstaltet werden soll
Autor: Bertha Mojena Milián | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2018-09-13/in-kuba-wird-kein-diplomat-irgendeines-landes-von-irgendeinem-land-angegriffe n
 

Puerto Rico: Modell des Frei Assoziierten Staates mit Metastasen
Wenn das „Schaufenster“, das Symbol der Opulenz und Beispiel eines Lebens in Wohlstand seine Wirkung verliert, wenn, um es metaphorisch zu sagen, von dem Schaufenster nur noch die Scherben übrig sind, wird deutlich, wie eine tausend Mal wiederholte Lüge alles zusammenhält
Autor: Elson Concepción Pérez | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2018-09-14/puerto-rico-modell-des-frei-assoziierten-staates-mit-metastasen  


Gewerkschaften im öffentlichen Dienst von Costa Rica in Generalstreik
Steuererhöhungen und Kürzungen sorgen für Unmut. Maßnahmen betreffen vor allem ärmere Teile der Bevölkerung. Regierung beharrt auf Politik
Von René Thannhäuser amerika21
https://amerika21.de/2018/09/212586/costa-rica-streik-sparmassnahmen


Erneut keine Einigung auf Freihandelsabkommen zwischen Mercosur und EU
Von Jonatan Pfeifenberger amerika21
https://amerika21.de/2018/09/212658/mercosur-eu-freihandlesabkommen


Venezuela wehrt sich gegen "Manipulation" in Berichten über Auswanderung
Lateinamerikanisce Nachbarländer wollen Hilfe wegen krisenhafter Migration aus Venezuela. Regierung von Nicolás Maduro kritisiert Instrumentalisierung
Von Marta Andujo amerika21
https://amerika21.de/2018/09/212504/venezuela-krise-auswanderung


FILM mit ESTHER BEJARANO in BONN
18. September 2018 @ 19:30
http://www.netzwerk-cuba.de/event/film-mit-esther-bejarano-in-bonn/


Hausbesetzung der anderen Art
Die Casa Cuba – ein Haus der Solidarität
https://www.unsere-zeit.de/de/5037/39/9347/Hausbesetzung-der-anderen-Art.ht


Donald Trump: Die Kunst des Lügens im schlechtesten Hollywood Stil
Die politische Lüge erfordert keine künstlerische Begabung um sich zu verbreiten, deswegen überragt sie bei weitem die kreativen Umsetzungen. Beim Studium der US-Politik stellt sich heraus, dass die Unwahrheiten und Übertreibungen von Donald Trump in den Annalen der Geschichte der Präsidenten der USA nicht ihresgleichen findet
Autor: Rolando Pérez Betancourt | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2018-09-12/donald-trump-die-kunst-des-lugens-im-schlechtesten-hollywood-stil


Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams empfing Salvador Valdés Mesa
Beide Führungspersönlichkeiten stimmten darin überein, dass der Besuch des Comandante en Jefe in Vietnam einen Höhepunkt in den Beziehungen der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern darstellte
Autor: Granma | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2018-09-14/generalsekretar-der-kommunistischen-partei-vietnams-empfing-salvador-valdes-mesa


Kuba und Vietnam feiern den 45. Jahrestag des ersten Besuches von Fidel in diesem asiatischen Land
Der Erste Vizepräsident Kubas Salvador Valdés Mesa leitet die kubanische Delegation, die an den Feiern zum 45. Jahrestag des ersten Besuchs dieser Brudernation durch den historischen Führer der Kubanischen Revolution Fidel Castro Ruz teilnimmt
Autor: Granma | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2018-09-12/kuba-uns-vietnam-feiern-den-45-jahrestag-des-ersten-besuches-von-fidel-in-diesem-asiatischen-land


Marabana in den Kalender weltweiter Marathons 2019 aufgenommen
Carlos Gattorno, Generaldirektor des Marabana/Maracuba, hob hervor, die Genehmigung des Events zum 33. Mal hintereinander beweise seine Stabilität und Zuverlässigkeit in der Einhaltung der internationalen Verpflichtungen seitens der Organisatoren, Reiseveranstalter und Läufer
Autor: Víctor Vitaliano Báez S. | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/deportes/2018-09-12/marabana-in-den-kalender-weltweiter-marathons-2019-aufgenommen


Regierung von Venezuela holt enttäuschte Auswanderer zurück
Von Malte Greger amerika21
https://amerika21.de/2018/09/212431/rueckholprogramm-auswanderer-venezuela


Luiz Ignácio Lula: „Meine Stimme wird die von Haddad sein“
In Anbetracht der Ablehnung der Motion Lulas, seine Kandidatur wieder möglich zu machen, hat die Arbeiterpartei (PT) offiziell den ehemaligen Bürgermeister von Sao Paulo, Fernando Haddad, als neuen Präsidentschaftskandidaten der Koalition El pueblo feliz de nuevo (Das Volk erneut glücklich) aufzustellen
Autor: Granma | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2018-09-12/luiz-ignacio-lula-meine-stimme-wird-die-von-haddad-sein


Riskante Mission
Haddad ersetzt Lula
Von Peter Steiniger
https://www.jungewelt.de/artikel/339758.riskante-mission.html


Video zum Besuch von Aleida Guevara auf dem Fest der Linken in Berlin
https://www.youtube.com/watch?v=rT9I_XNjHQg


“Asalto” en La Puntilla: 15 mil manzanas para un solo cliente
Organizados casi militarmente y ante la indiferencia cómplice de los empleados de la tienda La Puntilla de Primera y Cero, apareció un pelotón de jóvenes forzudos que en pocos minutos compró 15 000 manzanas (150 cajas de 100), utilizando los palets y carretillas de la tienda, los dispuso para su evacuación,empleando transporte de la propia empresa CIMEX.

http://www.cubadebate.cu/especiales/2018/09/09/asalto-en-la-puntilla-15-mil-manzanas-para-un-solo-cliente/#.W5km_t3-rJN
Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana-->  https://berichteaushavanna.wordpress.com/

 

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